Hi,

dem ist nix mehr hinzuzufügen. Der Pflanze schaden die Pilze garantiert nicht. Wenn du aber kleine Kinder im Haus hast, dann vielleicht doch besser rausrupfen und entsorgen.
l.g.
Stefan
Hi,

dem ist nix mehr hinzuzufügen. Der Pflanze schaden die Pilze garantiert nicht. Wenn du aber kleine Kinder im Haus hast, dann vielleicht doch besser rausrupfen und entsorgen.
l.g.
Stefan
Hallo Sandra,
ich habe den Rehbraunen auch schon im April gefunden. Das heist also, ran ans Mikro, sonst bleibt dein Dachpilz unbestimmt.
VG Jörg
Zumal die Gruppe sehr gruslig ist. Da gibts auch ein paar neu beschrieben Arten, wie z.B. P. hongoi. Einige der Artkonzepte sind für mich nicht so wirklich schlüssig aus dem Artikel, aber seis drum.
l.g.
Stefan
Hallo zusammen,
kann die Pflanze nicht auch Lapsana communis sein und der Rost entsprechend Puccinia lapsanae?
Björn
Ich halte mich bei der Pflanzenbestimmung zurück, aber ja P. lapsanae passt vom Befallsbild her sehr gut.
Danke Dir, das war glaub ich die Blattoberseite, und vermutlich Mauerlattich,
Zu dem Becherling finde ich so garnichts was da paßt
Ist auch schwierig. Auf jeden Fall einer der Pezizales; aber das ist ja ohnehin klar. Ist so leider auch nicht wirklich eingrenzbar, weswegen ich den auch oben "unterm Tisch" hab fallen lasssen. Kann gut eine "richtige" Peziza sein, oder eine becherförmige Helvella, oder, oder oder. Ohne Mikro und vor allem ohne Unterseite (gestielt ja/nein, bzw. Stiel gerippt ja/nein) wären wichtige makroskopische Bestimmungsmerkmale gewesen.
Hast du mal an dem Ding geschnuppert? War ein Chlorgeruch bemerkbar?
l.g.
Stefan
Hi,
zu deinem Rost auf "Lattich". Meinst du mit Lattich Lactuca serriola? Wenn ja, dann käme P. chondrillae oder P. lactucarum in Frage. Ohne aber die Blattoberseite und Mikro traue ich mir anhand des Bildes da keine genaue Bestimmung zu.
Zu deiner vermeintlichen Parasola (Scheibentintling). Das ist keine. Der Tintling hat Velum und gehört zur Gattung Coprinellus; wahrscheinlich was aus der Haustintlingsecke. Aber ohne Mikro nicht weiter eingrenzbar...
Ansonsten schöner Bericht und schöen Bilder.
l.g.
Stefan
Hallo Steffen,
herzlichen Dank, dass du dich der Sache angenommen hast. Sehr spannend das ganze. Hier noch mal dei Verbreitungskarte der Art in Deutschland; was natürlich bei solchen Funden nur wenig aussagekräftig ist. Trotzdem herzlichen Glückwunsch zum tollen Fund.
Dodo in deinem Gebiet gibts schon Funde; zumindest grob in deinem Gebiet; SW- Baden-Württemberg.
Verbreitung Daldinia childiae J.D. Rogers & Y.M. Ju 1999
l.g.
Stefan
Hi,
hübsch, schöne Mischung. Bärlauch im Garten hätte ich auch gerne. ![]()
Ansonsten könntest du ja noch mit Rainkohl, Knoblauchrauke und Schaumkräutern ergänzen.
l.g.
Stefan
Im Zweifel erst Mal Mucor sp.
Ist aber ne blöde Gattung und Zygos sind ziemlich verzwickt.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenGott bewahre ich möchte niemanden belehren.
Kann ja nichtmal einen etwas schepps geratenen Zunderschwamm sicher erkennen.
Dem Zunderschwamm werden (wie immer) haufenweise Heilwirkungen zugeschrieben, die Datenlage ist wie meistens bei Pilzen halt mies bis miserabel. Aber zu den Inhaltsstoffen gehören Polysaccharide, diverse Triterpene und antitumoral wirkende Cumarine (ich glaube Daphnetin?). Und gerade auf der Birke natürlich Betulin /-säure wie beim Bipo und beim Chaga.
/falls mir jemand sagen kann ob die braunen Röhren bei meinem Exemplar da oben eher auf alt oder eher auf Laune der Natur hindeuten würde ich mich freuen, ich bin erst seit etwa einem Jahr bei den Baumpilzen (beruflich schon mein halbes Leben, leider nur als Theoretiker. Die Praxis möchte ich jetzt nachholen). Die Trama an der Bruchstelle ist schön golgen-fluffig, nur gefällt mir die Unterseite nicht, zu dunkel. Aber er ist fest, Sporen sind da.
Hi,
auch von mir 
Bei der Verwendung, bzw. Einschätzung von Zunderschwämmen kann ich dir keine Auskunft geben; insbesondere auch deshalb, weil ich den nicht verwende. Verzehrs- bzw. Verwendungsfreigaben, bzw. -empfehlungen nach Bildlage zu geben, ist sowieso nicht, bzw. nur in den seltensten Fällen möglich, denn die Frische der FK lässt sich nicht nach Bildlage nicht einschätzen. Zudem kommt noch hinzu, dass eine Bildbestimmung immer mit Unsicheriheiten behaftet ist, was die Artbestimmung angeht.
Frag am besten einen PSV oder Pilzcoach vor Ort, der sich mit der Verwendung von Zunderschwämmen als Tee oder Tinktur auskennt und dir auch eine Einschätzung zur Frische geben kann.
l.g.
Stefan
Ja das ist mir klar. Ich meinte nur, dass die Kosten bei den GIZs einheitlich sein sollten, bzw. erst gar keine Kosten für Anfragen erhoben werden sollten...
l.g.
Stefan
In der allg. Hektik rufen die auch Leute außerhalb ihrer regionalen Zuständigkeit an, bzw. vertreten sich die GIZ auch mal gegenseitig, wenn gerade die Leitungen überlastet sind, bzw. wenn sonst auch mal "Not am Mann" ist.
l.g.
Ich hab unsere Bettina Haberl mal drauf angesprochen, worauf sie gsagt hat, dass Kliniken für die Bemühungen vom Giftnotruf wohl was zahlen müssen, und das ganz einfach in Berlin günstiger ist als in München rechts der Isar und deshalb auch einige Münchner Kliniken lieber dort anrufen bzw. dazu angehalten sind. 🤔
Autsch, ja da war auch noch was. Bettina hat mir die Story auch schon erzählt. So ein Unsinn; entweder die Gebühren für alle Kliniken gleich gestalten oder gar keine Kosten, aber genug davon. Ich rege mich sonst wieder nur unnötig auf. ![]()
In der allg. Hektik rufen die auch Leute außerhalb ihrer regionalen Zuständigkeit an, bzw. vertreten sich die GIZ auch mal gegenseitig, wenn gerade die Leitungen überlastet sind, bzw. wenn sonst auch mal "Not am Mann" ist.
l.g.
Stefan
ich bin auch in Erfurt gelistet; ist aber irrelevant, ich hab auch schon Anrufe aus Göttingen angenommen...
Alles anzeigenAlles anzeigenHallo,
hat schon mal jemand versucht, mit der angegebenen Mailadresse Manfred zu kontaktieren?
Mir gelingt es jedenfalls nicht, alle Mails kommen postwendend als Spam zurück und werden von Strato nicht ausgeliefert. Egal ob mit Anhang oder ohne und auch egal mit welchem Betreff.
Hat noch jemand das Problem? Oder hat mich Manfred vielleicht auf seine schwarze Liste gesetzt …
LG, Andreas
Mhm
Komisch bei mir hat alles geklappt
Alex
bei mir auch...
Hi,
klar auch das ist eine gute Option mit der Hebeloma.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
aktuell bleibt mir außer Spaziergängen allein im Dresdner Umland nicht viel, was mir Freude bereitet. Der Elbsandstein ist derzeit für Auswärtige gesperrt. Zudem bin ich auch noch gesundheitlich angeschlagen; weswegen ich hier mich in letzter Zeit etwas rar gemacht habe; völlig unabhängig von Corona.
Ich war am 2.4. mal zu einem längeren Spaziergang zu einer beliebten ehemaligen Ausflugsgaststätte am Dresdner Stadtrand rausgegangen. Die Gaststätte ist inzwischen schon mehrere Jahre geschlossen; die Umgebung ist vielversprechend mit einem feuchten Talgrund. Ich hatte dort einen interessanten Pilz gefunden, den ich euch gerne vorstellen möchte, zumal viele Vertreter der Gattung hoffnungslos unterkartiert sind.
Mir ist bei diesem Streifzug eine seltsame Pflanze aufgefallen, die an einigen Stellen völlig rasig wuchs. Aufällig waren die großen herzförmigen Blätter und die haarigen Blattstiele. Dank einiger Botanikerfreunde bei FB konnte die Pflanze als Doronicum pardalianches - Kriechende Gämswurz bestimmt werden. Bei näherer Betrachtung fielen mir große braune Blattnekrosen auf. Unterersetis war ein weißer Pilzrasen gut erkennbar. Anhand des Pflanzenwirtes konnte ich den Pilz als Ramularia doronici bestimmen.
Bilder:
und hier noch ein Mikrobilder; Ramularien sind dadurch gekennzeichnet, dass die zumeist blattunterseits als Büschel von Konidienträgern wachsen
Zuletzt habe ich mich auch über einen Brandpilz an Gänseblümchen-Entyloma bellidis- sehr gefreut; aktuell sind in der Artenliste von Sachsen 7 Nachweise von der Art enthalten. Bisher habe ich trotz intensiver Suche noch keine Phytos an dem Wirt gefunden.
Makrofotos habe ich leider nicht angefertigt. Es sind aber sehr gute Bilder auf Jules Website vorhanden.
Entyloma bellidis | (Obligat) Phytoparasitische Kleinpilze
Ich habe nur ein Mikrofoto von den Brandsporen in den Blattzellen.
Ansonsten hoffe ich, dass wir alle die Krise so gut als möglich überstehen werden. Bleibt bitte gesund
l.g.
Stefan
Hi,
mal zur Abwechslung mal ein bisschen was für das (Metaller)Herz. ![]()
![]()
l.g.
Stefan
Hallo für alle die es interessiert,
inzwischen habe ich mir die Becher noch mal angesehen. Ich habe bei vielen Sporen 2 Kerne gesehen, bei einigen, wenigen 3 und einer Spore sogar 4. Also ist das doch "nur" D. tuberosa. Ich freue mich trotzdem; ist erst mein 2. eigener Fund der Art überhaupt.
l.g.
Stefan
Hi,
ja sehe ich auch so. Bis auf die beiden dunkelhütigen Exemplare mittig und der kleine darunter sind das alles B. edulis. So aus der Ferne traue ich mir aber aufgrund des Bildes keine Artdiagnose zu, ob das nun B. aestivalis oder B. aereus ist. Ich sehe auch eine Marone mittig auf den anderen aufliegend.
l.g.
Stefan
Ja, seit dem Vorfall zweifle ich auch nicht mehr an mir, da ich ja immerhin weiß, dass ich da auch sehr penibel bin.
Ich bin nur beruflich etwas vorgeschädigt und glaube wenig an Zufälle. Deshalb hatte ich mich gefragt, ob man als PSV bei Zusammentreffen derartiger Zufälle nicht trotzdem dazu raten sollte, eine tödliche Pilzvergiftung diagnostisch ausschließen zu lassen, selbst wenn der Betroffene, den man in der Regel ja nicht kennt, behauptet er sei sich sicher gewesen. Psychologisch ist es ja durchaus denkbar, dass der Betroffene das glaubt, obwohl es nicht stimmt.
lg Sandra
Hi,
ich hab nur für mich selbst gesprochen. Bei anderen Leuten sähe das schon vollkommen anders aus; erst recht, wenn ich nicht deren Wissensstand einschätzen kann...
l.g.
Stefan
Hi,
1. Hypholoma elongatum oder polytrichi; im Zweifel nur mikroskopisch, bzw. nur durch die beiwachsenden Moose zu unterscheiden...
5. Pholiota sp.; auf jeden Fall was besseres; P. spumosa oder P. mixta würden hier makroskopisch und ökologisch gut passen.
8. weiße trockene Schnecklinge sind immer verzwickt. Wichtig ist bei so was immer der Geruch; erst recht, wenn Fagus oder Quercus als Mykorrhizapartner in Frage kommen.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
angefangen hat das ganze damit. ![]()
Schlauchpilze in Dresden und im Umland
Bjoern hat nobi_† und mir den Standort der Sarcoscypha geschickt (herzlichen Dank nochmal). Ich hab mir sie angesehen. Das ist definitiv S. austriaca.
Hier nochmal ein Foto der Gruppe von heute.
In der Nähe des Fundortes stand alles mit Scharbockskraut und Anemonen voll. Da muss es doch... Da hat es doch "gefälligst" Sklerotienbecherlinge zu geben. Gab es auch. Das war für mich fast noch schöner als die Sarcoscypha. Ich such schon einige Jahre vergebens Anemonenbestände/Scharbockskrautbestände ab.
Jetzt kommt die leidige Frage der Artbestimmung. ![]()
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Ich wollte die nicht ungeprüft als D. tuberosa ablegen.
Die Becher wuchsen zwischen einem rasigen Bestand von Scharbockskrautblättern und etwas weiter entfernt 10-30 cm sehr schmächtige Anemonen. Ein Nachgraben brachte Sklerotien zu Tage, die an Feinwurzeln wuchsen.
Einizges gutes Unterscheidungsmerkmal der in Frage kommenden Arten sind die Anzahl reifer Sporen. Dunontinia tuberosa 4 Kerne in den reiben Sporen - Sclerotinia binucleata - konstant 2.
Sclerotinia binucleata (oder Dumontinia Tuberosa)
(Keine-Ahnung-Becherchen) Anemonenbecherling
Ich hatte heute so meine Mühe die Kerne zu erkennen, da viele Sporen noch zu unreif waren. Ich hatte auch Spaßeshalber mir das Präparat im Dunkelfeld angesehen, was leider gar nix gebracht hat. Hier mal ein Bild im Hellfeld. Bei einer Spore meinte ich einen 3. Kern zu erkennen.
Auf jeden Fall hab die die FK samt Sklerotien mal in eine feuchte Kammer gepackt in der Hoffnung, dass die Sporen ausreifen.
Hier kommt noch der versprochene Frühlingsgruß. Mir sind in den letzten Tagen ein paar hübsche Fotos der potentiellen Wirtspflanzen gelungen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
So bald sich in der feuchten Kammer was tut, werde ich Mikrobilder gerne nachreichen. ![]()
l.g. und bleibt gesund
Stefan
Hallo,
also ich hätte für mich in diesem Fall sofort an ein Virus oder anderweitig verdorbenes Lebensmitttel gedacht, weil mit meinem Pilzkonsum zum essen ich sehr penibel bin; insbesondere bei Stockschwämmchen.
Ansonsten muss man auch als PSV bei einem vermeintlichem Vergiftungsgeschehen auch solche Ursachen im Blick haben, insbesondere dann, wenn das Sammelgut vollkommen ok war.
l.g.
Stefan
Hi,
nur noch eine Ergänzung für die es interessiert. Ein wichtiges Merkmal sind auch die angedeutet sechseckigen Sporen in frontaler Ansicht, wie auf dem Sporenmikrobild schön zu sehen ist.
l.g.
Stefan
