och bei meinem Lieblingsradiosender "RSA" kommt das Lied häufiger. Vielleicht habt ihr in Bayern keine gescheiten Radioprogramme. ![]()
Nürnberg hat ja Radio Gong, den ich sehr gerne höre, wenn ich mal in der Gegend bin.
Beiträge von Climbingfreak
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Weil ich es grad beim Rätzel schrieb:
mein Fav Song heute:
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Danke Thorben. Mach ich sehr gerne. Teil 3 kommt dann die Tage.
l.g.
Stefan
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Ich hab immer noch Schwierigkeiten bei den Begriffen beim Schlüsseln, mach ich ja noch nicht so lang und muss immer wieder gucken was gemeint ist.
Hi,
ja das bleibt leider nicht aus; erst recht bei den Phytos. Da ist das Vokabular noch spezieller als bei den anderen Pilzen. Es lohnt sich aber da dranzubleiben.
l.g.
Stefan
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Hi,
ganz spontan: Colletotrichum oder Gloeosporium. Hast du auch Konidienträger gefunden?
Auf jeden Fall wirds nicht einfach mit der Bestimmung, bzw. nur mittels Sequenzierung möglich.
l.g.
Stefan
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Na ja, Ausnahmen gibt es immer mal. Bei meinen Funden waren die aber immer gut trennbar. Was hat denn Jule zu deinem Fund gesagt?
l.g.
Stefan
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Hi,
um es abzukürzen U. poae - teilweise Sporengröße über 20 µm; bis 24 µm, ohne abfallende Blättchen im Mikroskop
U. rumicis - Sporengröße konstant unter 20 µm; mit abfallenden Blättchen.
Alles andere sind aus meiner Sicht weiche Merkmale, die sehr variabel sein können. Im Klenke/Scholler noch mal auf S. 679 nachzulesen.

l.g.
Stefan
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Hallo ihr lieben,
ich habe mich entschlossen für die nächste Zeit hier Pilze vorzustellen, die ich einerseits persönlich neu finde, bzw. auch seltene, selten dokumentierte oder anderweitig bemerkenswerte Pilzarten; einfach um euch mal einen kleinen Blick über den Tellerrand zu geben, was in der Pilzwelt alles so möglich ist, euch auch diese Pilze oder Pilzgruppen vorzustellen und euch auch Anregungen zu einer Nachsuche zu geben.
Teil 1 ist hier: Zufälliger Erstnachweis für Sachsen
Nun kommt ein Brandpilz, den ich am 8.4.2020 auf einer Exkursion im Schlosspark Hermsdorf am Ufer der Großen Röder gefunden habe. Mir fielen auf einer Wiese in Bachnähe diese interessant gestalteten Blätter auf. Einige davon wiesen auch violette Verdickungen auf. Unbekannte Pflanzen einfach anhand der ersten Blätter, ohne Blüte, zu bestimmen ist oft nicht möglich, weswegen ich einige Botanikerfreunde auf FB um Rat fragte. Die Pflanze wurde schnell als Bistorta offcinalis, bzw. alter Name Polygonum bistorta - Schlangenknöterich bestimmt. Bei der Überprüfung der Verdickungen stellte ich fest, dass es sich um Brandbutten handelt. Mit dem Klenke/Scholler stieß ich dann auf den Pilz Microbotryum pustulatum, welcher meist laut der roten Bibel nur die ersten Blätter des Knöterichs besiedelt/befällt. Sporen sind fein punktiert, rund; 11-17 µm Durchmesser.
Microbotryum pustulatum | (Obligat) Phytoparasitische Kleinpilze
Wenn man PD glauben kann, haben wir in Sachsen einen Schwerpunkt der Art oder aber findige Kartierer, die hier besonders darauf achten, was ich für deutlich wahrscheinlicher halte. Wir haben von der Art mehr als 60 Nachweise in Sachsen. Dass diese Art im anderen deutschen Raum ansonsten selten sein soll, kann ich mir fast nicht vorstellen. Es lohnt sich, denke ich. jetzt wirklich gezielt Schlangenknöterichbestände aufzusuchen.
Verbreitung Schlangenknöterich
Verbreitung Microbotryum pustulatum (DC.) R. Bauer & Oberw. 1997
Bilder:
Mikrobilder:
l.g.
Stefan
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Ich würde auch nicht sagen, dass S. tulasnei wirklich eine körnige Struktur hat. Die Beschreibung im Klenke/Scholler; "Blatt wirkt mit Gips/weißer Farbe bespritzt", trifft es eigentlich ziemlich genau. So körnig, wie auf dem Foto oben ist kein Echter Mehltau.
l.g.
Stefan
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Nur noch mal zur Ergänzung. In richtig ganz frisch Sporenreif sieht er so aus. Zumindest haben den Toffel und ich auf einer gemeinsamen Exkursion so gefunden.
l.g.
Stefan
Da bin ich auch für ein Fragezeichen.

Wächst nicht unter der Rinde
Farbe der Sporen sollte gelb sein
Röhren-Ständer nicht erkennbar
Für mich kein Inonotus obliquus.
Wars aber. Tomentella-Frank hat den Fund seinerzeit als I. obliquus bestätigt.
Und der wuchs sehr wohl unter der Borke; sogar großflächig.l.g.
Stefan
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Hi,
Rostpilz ist aufgrund der weißen "Blattflecken" sowieso raus; zumindest beim Bärlauch. Was dieses Schadbild verursacht, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es nicht von einem Pilz stammt. Ich vermute ein Insekt s.l. Leider bin ich kein Entomologe, sondern "nur" botanikinteressierter Mykologe.
l.g.
Stefan
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Hi Matthias,
was sagt denn der Ludwig?
l.g.
Stefan
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"Kohlenbeere" hätte ich als Dilettant das benannt.
Das ist alles andere als dilettantisch. Das ist eine gebräuchliche Deutsche Bezeichnung für die Gattung.

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Wo wir oben bei Willy Astor waren. Hier noch 2 seiner Geniestreiche.
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Stefan
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Hi,
diese vielen Knubbel auf den Stämmen werden sehr wahrscheinlich sich als Hypoxylon fragiforme herausstellen. Die sehen so aus und das Hauptsubstrat der Art ist Buche.
Sehr schöne Bilder btw.
l.g.
Stefan
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Hallo Tuppie,
sehr schöne Bilder; danke für den stimmungsvollen Bericht.
Dein weißsporender Baumpilz ist übrigens ein astreiner Zunderschwamm.

l.g.
Stefan
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Hi,
ja sehr lustiger Threadname.
Ich verschiebe mal den Beitrag zu den Schleimpilzen, denn da gehört er ja hin.l.g.
Stefan
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Ja, da wirst Du wohl tatsächlich die Hauptfruchtform erwischt haben, Uwe!

Wenn auch in keinem sehr guten Zustand.
Vergleiche auch #18 dieses Beitrages.
Glückwunsch und liebe Grüße, Nobi
Nur noch mal zur Ergänzung. In richtig ganz frisch Sporenreif sieht er so aus. Zumindest haben den Toffel und ich auf einer gemeinsamen Exkursion so gefunden.
l.g.
Stefan
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Bitte auch einen Sporenabdruck machen. Vielleicht erleben wir eine grüne Überraschung zu Ostern.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan !
Grüne Überraschung zu Ostern ? Hast du vielleicht an M. olivascens gemeint ?
LG beli !
Hi,
wenn, dann Chlorophyllum molybdites. Ich halte es schon ein bisschen für gewagt hier gleich nur aufgrund der Hutschuppung C. brunneum ins Rennen zu werfen, zumal ja sowieso nur die Breite der Cheilozystiden und die Sporenpulverfarbe relevante Bestimmungsmerkmale darstellen...
l.g.
Stefan
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Hi,
für mich sieht das nach Fraßschäden von irgendwelchen Insekten aus. Sind die Kreise "transparent" oder mit einem weißlichem Rasen befallen. Für mich sieht das transparent aus, was dann für Fraßschäden s.l. spricht.
l.g.
Stefan
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Hi,
ich hab die Erfahrung bei Brandbutten gemacht, dass es sinnvoll ist die Epidermis mit einem scharfen Skalpell aufzuschneiden und mit einer Präpariernadel oder ähnlichem die Sporenmasse zu entnehmen.
l.g.
Stefan
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Hallo,

Bitte auch einen Sporenabdruck machen. Vielleicht erleben wir eine grüne Überraschung zu Ostern.
l.g.
Stefan
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Hi,
ja sieht gut aus.
l.g.
Stefan
