Beiträge von Chorknabe
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Ich denke zunächst an T. squarrulosum oder T. atrosquamosum/orirubens. Der Geruch des unverletzten Fruchtkörpers wäre wichtig. Pfeffrig oder eher süßlich?
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Noch ein Tipp für die nächste Anfrage hier im Forum: die Pilze am besten immer bei Tageslicht im Freien fotografieren, damit die Farben auf den Bildern möglichst natürlich erscheinen 😉
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Ich könnte mir vorstellen, dass die Milch von Deinem Fund zunächst weiß ist, und sich nach einigen Minuten gelbverfärbt?
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Korrigiere mich, aber es scheint dass bei Fund 2 und 3 der Stielring nicht angewachsen ist? Können Lepioten so etwas?!
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Pilz Nr.1 ist der Wurzelnde Schleimrübling. Er hat eine Art Wurzel, die in etwa so lang ist wie der Stiel.
Pilz Nr.2 erinnert mich an den Brennenden Rübling. Er sollte sehr säuerlich (Essig) gerochen haben?
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Was mich bei Deinem Fund wundert, wundert, sind die hellen Lamellenscheiden. Gibt es so etwas bei den Phlegmatien? Oder sind das nur ungünstige Lichtreflektionen?
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Der Milchling könnte etwas aus der Gruppe Pfeffermilchling/Wolliger Milchling sein. Verfärbt sich die Milch nach einiger Zeit?
Der Täubling ist sicher einer aus der Gruppe der Stinktäublinge, aber da gibt es ja einige Arten.
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8. Und der letzte. Ein gelber, kräftiger Milchling. Die hier bei Eiche, Linde, evtl. noch Hasel und Espe im Einzugsbereich.
Oft fast schon büschelig. [..]
Hast Du mal probiert? Wenn es sich um L.acerimus handeln würde, hättest Du das bemerkt. Das ist einer der schärfsten Milchlinge in unseren Breiten, und eine zeitweilig taube Zunge ist garantiert

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Bin mir zwar schon aus dem Bauch heraus sicher , den Fransigen gefunden zu haben
Beim nächsten Fund zerreibe einfach mal das am Hutrand herunterhängende Velum zwischen Daumen und Zeigefinger. Es fühlt sich an wie Sahne und lässt sich komplett verschmieren. Spätestens nach diesem Test ist in der Regel alles klar

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Ich habe ja an dem Pilz gerochen, es war ein angenehmer Geruch.
Das Gelben tritt nach Berührung auf. Wie lange dauert das bis es gilbt?
Bei den Karbolegerlingen verfärbt sich die Stilbasis und der Hutrand innerhalb von wenigen Sekunden chromgelb (das ist ein extrem leuchtendes kräftiges Gelb). Die Verfärbung verschwindet nach einiger Zeit (30min..?) wieder. Die verfärbenden Stellen riechen außerdem chemisch bis medizinisch --> "Karbol" (mich erinnert der Geruch an alte Füllertinte). Andere Egerlingsarten wie Anisegerlinge gilben hingegen am gesamten Fruchtkörper bei Verletzung (anfassen genügt bereits). Das gilben ist eher gelb-ockerlich und nicht sonderlich knallig. Zudem bleibt das Gilben auch nach Stunden erhalten.
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Würde auch etwas gebrauchtes suchen. Da sollte man für 200€ schon was passables kriegen.
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Sony rx100: nutzen meine Eltern. Auch hier gute Bildqualität und Farbwiedergabe. Evtl. kriegt man für das Geld heute auch schon die Sony rx100 II.
Die RX100 wäre auch meine Empfehlung. Ich nutze diese als Pilz-Kamera seit Jahren und bin absolut zufrieden. Der vergleichsweise große Chip hat eine hohe Auflösung und geringes Rauschen - damit hat man viele Reserven wenn man einen Bildausschnitt präsentieren möchte. Man kann (muss aber nicht!) viel von Hand einstellen, bspw. manuell fokussieren. Und dabei ist die Kamera (mit eingefahrenem Objektiv) nicht viel größer als eine Zigarettenschachtel. Die passt in wirklich jede Tasche / Pilzkorb.
Die RX100 II lohnt sich m.E. nicht, da Chip, Objektiv und andere wichtige Dinge identisch zur Version I sind. Die Version III ist da schon interessanter, da diese ein klappbares Display und einen integrierten elektronischen Sucher besitzt. Letzteres ist für die Pilzfotografie unerheblich, aber für andere Anwendungen (Urlaubsbilder etc. bei hellem Umgebungslicht) mehr als hilfreich.
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Unfaßbar! Chorknabe: Kannst du das?
Ich mich mal eine Weile daran ausprobiert. Zu höchster Vollendung habe ich es nicht gebracht, aber ich kann einige Obertöne recht passabel produzieren. Die westliche Obertontechnik ist nichts schwer zu erlernen: Der Stimmton wird ganz herkömmlich gesungen, die Ansteuerung der Obertöne erfolgt im Wesentlichen durch Einstellungen im Mundraum.
vielen Dank für´s Teilen, es ist wirklich nahezu unglaublich was mit der Stimme alles geht...mit sich selbst ein Duett singen. Ich hatte schon von Obertonmusik gehört, aber noch nie gesehen oder ein Beispiel gehört. Weißt Du, was Wolfgang Saus da in den Händen hält und damit macht?
Hallo Michael,
das erste Instrument scheint eine Art einfaches Akkordeon zu sein, das zweite Instrument klingt wie eine Spieluhr, bei der die Metallzungen von Hand gezupft werden. Beides sind einfache Instrumente, mit denen Wolfgang Sauss sich selbst begleitet.
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Toll, Obertongesang! Ich beschäftige mich schon eine Weile damit und bin immer wieder davon begeistert. Neben der "mongolischen "Technik gibt es auch eine westliche Art, Obertöne zu singen. Hier exemplarisch ein Video von und mit Wolfgang Sauss, ein deutscher Obertonkünstler. Ich durfte ihn zumindest mal online in eine seiner Oberton-Kurse erleben.
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Es ist genaugenommen nicht vergleichbar, aber ich musste beim Reinhören automatisch an ein experimentelles Filmwerk aus den 80ern denken: koyaanisqatsi
Deine Assoziation war sehr treffend
Wie Nobi bereits bemerkte, schrieb Philip Glass die Musik zum Film. Glass ist wiederum eines der Urgesteine der Minimal Music und gehört bis heute zu deren wichtigsten Vertretern. Interessant ist für mich, wie unterschiedlich Glass und Riech die Idee einer Repetitiven Musik angehen. -
Doppelpost, bitte löschen.
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Leute, ihr müsst jetzt ganz ganz stark sein: ich kann mit Gitarren-Musik wirklich gar nichts anfangen.
Aber bleiben wir doch mal in den 70ern. Kennt ihr Steve Reich? Er ist einer der wichtigsten Vertreter der "Minimal Music", die in den 60..70ern ihre Blüte erlebte. Am stark repetitiven Charakter scheiden sich erfahrungsgemäß die Geister: die Einen ertragen diese Musik nur kurze Zeit, auf andere wirkt sie extrem anregend. Sein wichtigstes Werk ist zweifelsohne "Music for 18 Musicians".Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Mein persönliches Zwischenfazit zum Thema (Hefeweizen
Weiherer! Die Franken haben's einfach drauf.Btw.: Über Hefeweizen zu schreiben erscheint mir übrigens (Achtung - Wortwitz!) deutlich spannender als über Volt-, Ampere - oder Aurameter
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Schön, mal wieder einen Gesinnungsgenossen zu treffen. Mein Lieblingsgerät ist die Rolleiflex 2,8f! Die Lage auf dem Markt für Verbrauchsmaterialien könnte einem aber die Tränen in die Augen treiben.
Hallo Ralph,
ich dachte mir schon bei Deinem Nick, dass Du möglicherweise analoge Hardware aus Schweden magst
Ich bin dem Messsucher verfallen (M6, XPan), fotografiere zur Zeit aber fast ausschließlich mit einer Fuji G617 im Format 6x17. Da passen viele Pilze auf ein Bild
Die Filmpreise sind in der Tat kräftig angestiegen, gerade in den letzten Jahren.Grüße, Thomas.
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Ich fotografiere mit einer Sony RX100 III. Kein Vollformat und kein Wechselobjektiv, dafür sehr kompakt (d.h. immer dabei) bei dennoch sehr hoher Bildqualität (d.h. Reserven für Crops!). Dazu ein kleines GrollaPad als Stativ damit nichts verwackelt. Bracketing nzw. FokusStacking nutze ich nicht, nicht zuletzt weil ich mir den Look übersehen habe und stattdessen "natürlich entstandene" Bilder bevorzuge.
Überhaupt betreibe ich bei Pilzen die Fotografie nicht besonders ambitioniert; ich bearbeite Bilder kaum und dokumentiere eher als dass ich gestalte. An anderer Stelle ziehe ich hingegen mit meinen diversen analogen Kameras durch die Welt und stecke viel Arbeit in das Thema Bildkomposition, Scannen und Bearbeiten. Bei den Pilzen packt es mich aber einfach nicht; hier steht für mich nicht die Kunst sondern der Zweck im Vordergrund.
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..Auflösung..
Hallo Stefan,
danke für die Auflösung Deines Rätsels, das ich erst jetzt entdeckt habe. Spannend!
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Ich sehe hier KEINEN der Erdritterlinge. Aber die sehr entfernt stehenden Lamellen erinnern mich trotz eigenartiger Hutfarbe an einen Seifenritterling. Melanoleuca kenne ich mit eher sehr eng stehende Lamellen.
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sehr schön Christoph, da werden Erinnerungen wach

Jetzt muss aber ein bisserl weihnachtliche Stimmung hier rein. Selbst gemachtes ist doch am schönsten:Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Ich sehe hier einen der Erdritterlinge. Die können durchaus mal so kontrastierend schuppig daher kommen. Die eher braune Farbe liegt am Alter (Frostschäden?). Hast Du mal an Deinem Fund gerochen? Von der Optik könnte einer der gilbenden Arten aber auch T.squarrulosum oder T.orirubens passen.
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