Ich könnte es keinem PSV verübeln, wenn er sich wegen solchen Verhaltensweisen von der Liste nehmen lässt.
Naja, so ein Rest vom Helfersyndrom ist ja noch übrig geblieben.
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Ich könnte es keinem PSV verübeln, wenn er sich wegen solchen Verhaltensweisen von der Liste nehmen lässt.
Naja, so ein Rest vom Helfersyndrom ist ja noch übrig geblieben.
Hallo ihr beiden,
Tja, da spiegeln sich die Veränderungen in der Gesellschaft wieder, Gleichgültigkeit, Egoismus, nach mir die Sintflut.
Wenn jeder an sich selbst denkt, ist irgendwann auch an alle gedacht.
Ich könnte es keinem PSV verübeln, wenn er sich wegen solchen Verhaltensweisen von der Liste nehmen lässt.
Ich bin mir nicht sicher, über welche Zeiträume ihr sprecht - sooo lange bin ich ja noch nicht beim Giftnotruf, erst 16 Jahre oder so.
Aber ich habe da noch keine signifikante Zunahme von Fällen bemerkt. Noch nicht mal eine, die dem gestiegenen Interesse an Pilzen entsprechen würde. Bessere Pilzjahre bringen natürlich mehr Fälle, aber eine andere Systematik ist mir nicht aufgefallen. Meine Vermutung wäre, dass es die ignoranten Leute schon immer gab. Aber vielleicht sah das vor 40-50 Jahren ja wirklich anders aus?
Die meisten sind ja eh die "mein Kind hat vielleicht ein Stück Pilz gegessen".
Und auch die angebliche Vergiftungswelle durch Massen an jungen Leuten, die Apps zur "Pilzbestimmung" benutzen, ist bei mir noch nicht angebrandet.
Ich hatte erst einen einzigen Verdachtsfall, von einer ca. 90jährigen, und das war noch nicht mal ein Giftpilz.
Beste Grüße
Sabine
N'abend Harald.
Ansonsten mehren sich die Fälle, in denen erstmal gesammelt und gegessen wird und nach der Mahlzeit kommen dann die Zweifel und es wird das Pilzbuch und dann der PSV zu Rate gezogen.
Nach meiner - wohlgemerkt - anekdotischen Beobachtung haben viele Pilzsammler nicht so sehr das Problem, beim Sammeln einen Speisepilz von einem Giftpilz zu unterscheiden, weil doch die allermeisten wohl so vernünftig sind, nur die ihnen schon lange geläufigen Speisepilze mitzunehmen. So kenne ich etliche Speisepilzjäger, die sammeln hartnäckig nur Steinis und Maronen in altbekannten Revieren und lassen alle anderen Pilzarten links liegen.
Was ich aber schon oft erlebt habe - und dies leider ständig -, dass in manchen Körbchen viele überständige (verdorbene) Exemplare von Speisepilzen zu finden sind, wo dann selbst gutes Zureden kaum fruchtet, diese doch besser zu entsorgen, weil die Sammler oftmals stundenlang gesucht haben und die wollen dann selbst vergammelte Funde nicht wegschmeißen. Dies ist dann schon zum Verzweifeln. ![]()
Beste Grüße
-Marcel.
Hallo miteinander,
ich finde die Idee, dass es egoistisch sei, leichtfertig irgendwelche unbekannte Pilze zu sich zu nehmen, weil damit keine Rücksicht auf die Nachtruhe der PSV genommen wird, sonderbar. Als erstes und am stärksten betroffen sind zunächst die Konsumierenden. Die haben die Magen-Darm-Probleme, die Vergiftung, die Angst um ihre Leben, den Krankenhausaufenthalt, die Transplantation, die größte Schererei. Es mag eine geringere Umsicht geben, auch weniger Wissen, auch mehr Leichtsinn, vielleicht auch mehr Dummheit. Aber ist es nicht absurd anzunehmen, dass jemals das Wohlergehen der/des PSV der moralische Grund zum Verzehrverzicht eines zweifelhaften Pilzes sein könnte. Da wird wohl schon immer bei der Entscheidung das eigene Wohlergehen im Vordergrund gestanden haben. Soll sich hieran ein Wertwandel zeigen? Ich zweifle sehr.
LG Michael
