2026, ist denn schon wieder so weit, zu feucht, oder zu trocken ?
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Viel Erfolg, irgendwann klappt das.
Hier im Rostocker Raum kenne ich zwar seit 2021 einige kleine Minispots, aber 23 und 25 war es furztrocken und 24 hatte ich dafür keine Zeit. Hier müsste man Richtung Schweriner oder Plauer See aufbrechen, um möglicherweise lohnenswerte Sammelerfolge zu haben. Das ist mir aber zu viel und so erpicht bin ich persönlich nun auch nicht auf diese Pilze. Aber finden und dann fotografieren wäre mal wieder schön.
VG
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MeckPilz: Ich versuche nun das dritte Jahr in Folge Morcheln und Verpeln zu finden...
In welcher Ecke Berlins wohnst Du, und hast du noch nie Morcheln oder Verpeln gefunden?
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MeckPilz: Danke fürs Mutmachen.
Ich drücke dir die Daumen fürs Fotografieren.Pilzfreund77 Ich wohne in Moabit und schaue auch in Brandenburg in Pappelbeständen und Erlen-Eschen-Wäldern nach Morcheln und Verpeln.
Ich habe bereits einmal Käppchenmorcheln gefunden. Die waren aber leider schon zu alt.
Am liebsten wären mir Speise- oder Spitzmorcheln, um die mal zu verkosten.
Liebe Grüße
Sus(h)i
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Kannst für den Anfang auch dein Glück mit Morchelbecherlingen versuchen. Die sind nach meiner Erfahrung einfacher zu finden weil häufiger und nicht so wetterempfindlich. Die waren hier letztes Jahr trotzdem zu finden als die Speisemorcheln wegen Trockenheit ausgefallen sind. Sind auch nicht so schnell überständig wie Speise und Spitzmorcheln.
Und wenn es ums Verkosten geht: Hol dir doch einfach getrocknete Ware. Die schmecken auch nicht anders als die wilden Pilze, zumindest wenn die Qualität stimmt. Habe hier selbst gerade ein Paket gezüchtete Spitzmorcheln aus Fernost.
LG Christopher
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Pilzfreund77 Ich wohne in Moabit und schaue auch in Brandenburg in Pappelbeständen und Erlen-Eschen-Wäldern nach Morcheln und Verpeln.
Ich habe bereits einmal Käppchenmorcheln gefunden. Die waren aber leider schon zu alt.
Am liebsten wären mir Speise- oder Spitzmorcheln, um die mal zu verkosten.
Liebe Grüße
Sus(h)i
Die sind Standorttreu, d.h., da wo deine Käppchenmorcheln standen, kommen die wieder, und dort können auch andere Morchel-Arten kommen. Ich kenne eine Stelle, da wachsen alle drei. Außerdem war letztes eh sehr schlecht, das heißt: Dieses Jahr wirds bestimmt klappen bei Dir …
Moabit kenne ich kaum, aber es gibt ja Richtung Wedding und Tegel diverse Parks, Kleingärten und Wasser. Auch in Moabit, und im Tiergarten könnte es klappen. Ob mans dann essen will, ist ne andere Frage.
Speisemorcheln (für mich die besten) finde ich oft an völlig überraschenden Stellen, auch schonmal mitten auf einer Wiese bei einem verfallenden Gemäuer ohne erkennbaren Baumpartner. Recht zuverlässig aber an Apfelbäumen. Spitz- und Käpchenmorcheln dagegen vor allem an Spree und Havel, aber auch dort, wo Kleingärtner ihre Gartenabfälle illegal entsorgen … und erst einmal bisher im Wald.
Aber ich habe Jahre gebraucht, bis ich sie das erste mal fand …
Grüße
Pilzfreund77
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ohne erkennbaren Baumpartner
Die Morcheln sind ja keine reinen Symbiosepilze, die können auch rein als Zersetzer leben.
LG Christopher
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Die Morcheln sind ja keine reinen Symbiosepilze, die können auch rein als Zersetzer leben.
Korrekt, es sind "fakultative Mykorrhizabildner". Das ist hier schön erklärt: https://www.myk.univie.ac.at/w…g-Morchella_Mai_-2016.pdf
ZitatEin primärer Laubwaldbewohner, hat die Speise-Morchel eine deutliche Vorliebe für Eschen. Den Grund für diese Affinität betreffend, ist die Fachwelt geteilter Meinung. Einige vermuten eine Symbiose zwischen Pilz und Baum (Mykorrhiza), andere wiederum machen das kaliumreiche Bodenmilieu unter Eschen geltend. Hierfür spräche auch das relativ häufige Auftreten in alten Obstgärten, denn Fallobst zeitigt nach Jahrzehnten gleichfalls ein kaliumreiches Milieu. Die Wahrheit dürfte, wie so oft, in der Mitte liegen. Tatsächlich scheint es sich um einen sogenannten fakultativen Mykorrhizabildner zu handeln, einen Pilz also, der es sich quasi aussuchen kann, ob er sein Dasein lieber mit oder ohne Partner fristet. Im Walde erscheinen die Fruchtkörper gerne in der Nähe von liegendem Totholz, nicht selten bei oder unter Asthaufen und, gut geschützt vor Wind und Wetter, zwischen liegenden Stämmen.
Wettertechnisch gibt es nichts nennenswertes zu berichten. Die Nächte sind saukalt mit leichtem Frost. In geschützten Lagen sind die Böden noch sehr feucht, immerhin trocknet da nichts aus. Ab Mitte nächster Woche soll dann der große Umbruch mit quasi Dauerregen kommen. Wenn es dann auch etwas milder wird, sollten die Pilze endlich mal eine Reaktion zeigen.
EDIT: Ich habe eben noch die Grünlandtemperatursumme nachgeschaut. Das ist eine wichtige Kennzahl für die Landwirtschaft. Ab einer Summe von 200 Grad legt die Natur richtig los und man kann sagen, der Frühling nimmt Fahrt auf. Der nächste Messpunkt auf Höhe Donau für mich ist Ulm, und der meldet 168,1 Grad
.LG Suillus
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Moin,
dann bin ich hier ja mit 195 kurz vorm Durchbruch. Draußen wirkt aber alles noch irgendwie wie Grönland….

VG
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Moin,
dann bin ich hier ja mit 195 kurz vorm Durchbruch. Draußen wirkt aber alles noch irgendwie wie Grönland….

VG
Das scheint ein Ausreißer zu sein (vielleicht steht die Station warm 😄), am Flugplatz sind es auch nur 168,5.
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Direkt an der Küste ist es dann in Summe doch etwas milder, trotz des ordentlichen Winters. Insofern muss man den Messpunkt (ca. 150 Meter vom Wasser entfernt) wohl etwas ausklammern.
VG
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Bei mir ist die GTS in allen relevanten Gegenden jetzt über der 200er Marke. Schauen wir mal, ob der Schmu diesmal funktioniert bezüglich Morchelfunden.

LG Christopher
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Bei uns habe ich heute die ersten Morchelbecherlinge entdeckt, allerdings noch ziemlich klein, ich werde nächste Woche nochmal nachschauen und dann hoffentlich nicht wieder mein Handy vergessen. Dann kann ich auch mal Neidmachfotos einstellen

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Moin,
zur kolossalen Erhöhung der GTS trägt jedenfalls der heutige Tag gewiss nicht bei. Bedeckt, leicht neblig und nur 6-7°C. Zusätzlich die Aufforderung: „ Dreh mal die Heizung wieder auf….“
Zum Wetter demnächst: Abgesehen von einem Schauerrisiko am Samstag im Süden und SO erstmal trocken bis einschl. Dienstag. Dann Umschwung in eine windige West/NW/N Troglage mit aufkommenden Niederschlägen für 3-4 Tage. Die größten Mengen wohl küstennah und im Nordstau der höheren Gebirge.
Was danach kommt, ist viel zu weit weg. Zwar bastelt das GFS immer wieder an einer Rückkehr zu einer schmalen und langgestreckten, etwas nördlicheren Hochdruckbrücke als jetzt quer über uns, aber dagegen „wettert“ erstmal noch das ECMWF und die totale Unsicherheit.
VG
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Bei uns habe ich heute die ersten Morchelbecherlinge entdeckt, allerdings noch ziemlich klein, ich werde nächste Woche nochmal nachschauen und dann hoffentlich nicht wieder mein Handy vergessen. Dann kann ich auch mal Neidmachfotos einstellen

Von den Morchelbecherlingen habe ich gerade keine Bilder, zeigen sich bei mir aber auch schon an den bekannten Spots.
Auch die Morcheln kommen zögerlich und sehr vereinzelt. Man braucht Geduld und ein gutes 🫣. Auge, zudem muss man noch schneller sein als die 🐌. Die warten auch schon lange.
Die beiden Bilder sind von heute morgen
.Grüessli Stefan
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Hallo,
mir ist es zurzeit egal, ob's zu feucht oder zu trocken ist:
Der ganze schöne Auwald ist gesperrt, eine Sauerei !

Euch wünsche ich natürlich für eure Suche genau das richtige Wetter !
VG
Wolfgang
Hallo Wolfgang
Das tönt nach einer richtigen Schweinerei.
Davon habe ich bis jetzt noch gar nichts mitbekommen.
Ist dies ein Regionales Problem?
Grüessli Stefan
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Hallo,
mir ist es zurzeit egal, ob's zu feucht oder zu trocken ist:
Der ganze schöne Auwald ist gesperrt, eine Sauerei !

Euch wünsche ich natürlich für eure Suche genau das richtige Wetter !
VG
Wolfgang
Hallo Wolfgang
Das tönt nach einer richtigen Schweinerei.
Davon habe ich bis jetzt noch gar nichts mitbekommen.
Ist dies ein Regionales Problem?
Grüessli Stefan
Hallo Stefan, diese Schilder stehen bei uns in der Gegend (Mittelhessen, LDK) auch herum. Bis jetzt war aber nichts, wo ich hinwollte, komplett gesperrt. Soweit ich mich erinnere, waren nur die Hinweise wg. Hunden, Berührung, Meldung etc. zu sehen.
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Davon habe ich bis jetzt noch gar nichts mitbekommen.
Ist dies ein Regionales Problem?
Die afrikanische Schweinepest geistert schon seit einigen Jahrzehnten durch Europa und flammt immer wieder mal auf. Aktuell schwappt eine neue Infektionswelle aus Osteuropa zu uns rüber und breitet sich seit einigen Jahren aus.
Gegen die Erkrankung kann nicht geimpft werden und sie verläuft für Schweine fast immer tödlich. Der treibende Faktor hinter solchen Kampagnen sind vermutlich die Schweinezuchtbetriebe. Die Wildschweinbestände selbst sind von der Erkrankung kaum bedroht, da sie nicht auf so engem Raum leben wie Zuchtschweine, auch wenn natürlich einzelne verendete Individuen bei der Ausbreitung theoretisch ein Faktor sein können, wenn sie von Leuten angefasst werden
LG Suillus
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Moin,
noch ist es hier in den Wäldern und in geschützten Lagen sogar recht feucht. Ein wenig Regen wird ja am Mittwoch/Donnerstag kommen, aber vorerst nicht die großen Mengen. Da sollte man hoffnungsvoll den weiteren Verlauf abwarten. Auf alle Fälle werden wir in den nächsten 2-3 Wochen noch viele bitterkalte Nächte haben. Das ist wohl die größte Bremse derzeit…
Apropos Rotrandiger Baumschwamm. Dem ist der Frost egal. Und einen, nicht so schönen wie der von Christopher, sah ich gestern Nachmittag auch auf einer weiteren Raderkundungstour:
VG
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Ja, es bleibt spannend. Das GFS ist ziemlich nass unterwegs, aber es wird auch kalt werden. Hier der 10-Tages-Trend:
Auch das ECMWF geht in eine ähnliche Richtung:
Wenn sich die Modelle einig sind, müsste was dran sein. Wenn dann im April hoffentlich mal die Temperaturen hochgehen, könnte es vielleicht was werden mit dem Gemörch.
LG Suillus
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Dann vergiss aber nicht den frischen Dill.

VG
