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letzter Beitrag von Beorn am

Unbekannter Pilz

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110+6 APR 2020=116
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • aber ich würde da Bondarzewia montana vermuten.

    Hm, kategorisch auszuschließen ist das bei den jungen Fruchtkörpern nicht, aber die leichten Grüntöne im unteren Bereich würden mich auch eher in Norberts Richtung leiten. Mal schauen obs in ein paar Tagen ein fotografisches Update gibt

    Junge Bergporlinge kenne ich so:

  • MoinMoin!


    Wow, so jung wie bei dir würde ich den Bergporling auch gerne mal finden, Harald. :thumbup:

    Auf jeden Fall würde ich die Einschätzung aber unterstützen, daß das oben Phaeolus ist und nicht Bondarzewia.
    So jung ist die Unterscheidung allerdings nicht einfach, aber der Hinweis auf die Farbe an der Fruchtkörperbasis ist schon richtig. Diesen oben erkennbaren Olivbraunton kann der Bergporling nicht bilden, udn auch die Struktur der Behaarung sowie das Farbspektrum passt besser zum Braunporling als zum Bergporling.



    LG; Pablo.

  • Ahoi!


    Das mache ich ja auch gelegentlich. Im Nordschwarzwald ist die Art auch gar nicht mal selten, aber jünger als so:



    ...war mir noch kein Fund vergönnt.
    Darum mein Beineid zu den Lütten! g:-)



    LG; Pablo.

  • Hallo zusammen,


    was für ein lustiger Thread! Auf keinem der Bilder ist ein Bergporling zu sehen!


    Das erste Bild zeigt Phaeolus schweinizii, Kiefern-Braunporling

    Das zweite Bild, von Zuehli, zeigt Climacocystis borealis, Nördlicher Schwammporling

    Und das dritte Bild von beorn ist mit Sicherheit Meripilus giganteus, der Riesen-Porling. -> edit: ich nehm's zurück, wenn Pablo sagt dass er gar nicht geschwärzt hat, dann isses wohl doch ein Berg-Porling :/


    anbei ein Bild vom Bergporling aus dem Bayerwald (Zwieseler Waldhaus). Abgesehen von Mikromerkmalen wie amyloide Sporen hat er auch einen scharfen Geschmack und vor allem gröbere Poren.


    beste Grüße,

    Andreas

  • Ich kann auch einen Bergporling beisteuern. Ich hab den vermeintlichen Riesenporling für eine Ausstellung gesammelt und sehr vorsichtig transportiert. Als er dann gar nicht schwärzte, und sich die Begleitbäume als Tannen erwiesen war dann alles klar==Gnolm7.




    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Hallo, Andreas!


    Ja, so in dem Stadium finde ich die meistens. :gnicken:



    Allerdings...

    Und das dritte Bild von beorn ist mit Sicherheit Meripilus giganteus, der Riesen-Porling.

    So auch nach über einer Stunde gar nirgends auch nicht das kleinste bisschen verfärbend und in der Tat mit (nach einigen Sekunden) scharfem Geschmack?
    Ich bin mir ungefähr zu 99,758% sicher, daß das junge Bergporlinge sind (Mittlerer Schwarzwald / Ortenau, Mischwald ca. 600müNN an alten Tannenstümpfen), auch wenn die Kollektion oben auf den Bildern nicht mikroskopiert wurde.

    Die Poren bei jungen bergporlingen sind halt noch relativ fein, aber im Gegensatz zu denen von Riesenporlingen immerhin schon ohne Lupe erkennbar, zumindest wo am Stiel herablaufend (Bild anklicken und groß machen, dann sichtbar):


    Und die Fruchtkörper (vom selben Tag) einige Meter entfernt sahen dann so aus, etwas weiter entwickelt:


    Das gehört schon zusammen. :gzwinkern:


    PS.: OK, dann will ich mal auch noch Sporen vom Bergporling zeigen, einfach weil die toll aussehen:


    Das Ornament ist etwas variabel von Kollektion zu Kollektion, manchmal mit richtig schön langen, teils gebogenen Graten, manchmal aber auch eher kurzgratig oder eher verlängerten Warzen:

    Auch zweites Bild natürlich in Melzer. Russulales Sporen sind in Melzer einfach am schönsten.



    LG; Pablo.

  • Hallo Pablo,


    okay okay, ich nehm's zurück - wenn der nicht schwärzte, dann bleibt ja nix anderes. Hätte ich niemals nicht erkannt und auch gar nicht erst mitgenommen ....


    beste Grüße,

    Andreas

  • Das zweite Bild, von Zuehli, zeigt Climacocystis borealis, Nördlicher Schwammporling

    Echt, was macht dich so sicher? Der Pfad der Erkenntnis macht schon verschlungene Wege...

    Was mich zu der Diagnose verleitete, war der Umstand dass die Fundstelle ziemlich genau da war, wo ich einige Jahre zuvor den hier hatte (mikroskopiert):


    Gut, das muss ja nicht zwangsläufig heißen, dass dann nicht eine andere Art erscheinen kann, aber auf die Idee bin ich gar nicht erst gekommen :/

    Fundort war übrigens der Fußweg hoch zur legendären Schwarzwaldklinik.


    Beste Grüße

    Harald

  • MoinMoin!


    Deine Einschätzungen nehme ich allerdings immer ernst, Andreas.

    In dem Fall war beim Auffinden auch der erste Gedanke "Meripilus", aber nachdem ein paar Details irgendwie komisch waren, haben wir dann natürlich Geschmack und Verfärbung getestet.

    Bei vielen Porlingen ist es ja so, daß die fruchtkörper ihr Aussehen im Entwicklungsverlauf stark verändern, so daß die Zuordnung dann Schwierigkeiten macht, wenn man sie in einem Stadium sieht, das einem zuvor noch nicht begegnet ist. Das dann noch auf Bildern richtig einzuordnen - fast schon eine Sache der Unmöglichkeit.




    Lg; Pablo.

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