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letzter Beitrag von Ahemi am

Röhrling auf der Wiese

  • Hallo zusammen,


    ich war heute nochmal im Wald unterwegs und hab wieder ein paar schöne Maronen und Steinpilze gefunden. Kann man diese noch essen auch wenn es heute Nacht schon den ersten Frost gab? War so um die -2 Grad.


    Und dann habe ich noch ein paar Pilze gefunden, die ich selbst leider nicht bestimmen konnte. Die waren am Waldesrand auf einer Wiese. Vielliecht könnt ihr mir ja weiter helfen. Vielen Dank schon mal.


    Pilz 1:


    Und dann hab ich noch einen riesen Pilz gefunden. Hab ich natürlich stehen lassen. Aber vielleicht kann ihn ja trotzdem jemand identifizieren, auch wenn es nur das eine Bild gibt.


  • Sandröhrling passt , bei Bildvergrößerung findet man auch Kiefernnadeln.

    Und der Zweite sieht nach Hallimasch aus , welcher es mit dem Wachsen übertrieben hat.

    Hatte letzte Woche auch so was.

    Gruß

    Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110+6 APR 2020=116
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • Hallo Johannes, ob die Pilze nach dem Frost noch essbar sind, muss man von Fall zu Fall selbst entscheiden. Nicht alle Pilze nehmen Schaden. Ich habe heute nach zwei Frostnächten mit 3 und 4 Grad minus,auf den Wiesen Pilze in ganz unterschiedlicher Qualität gefunden. Da gab es völlig weiche Fichtenreizker, die konnte man nicht einmal mehr hochheben, ohne dass sie zermatscht sind. Es gab aber auch Violette Rötelritterlinge die waren noch völlig in Ordnung.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Servus!


    Ich denke nicht, daß der zweite ein Hallimasch ist. Mit einem umgedrehten Fruchtkörper, so daß man die Lamellen mal sehen kann, wäre das rasch geklärt.


    Die Frische von PIlzen nach Frost zu beurteilen ist sehr schwierig, rein nach Bildern sogar unmöglich. Die Konsistenz ist schon wichtig, aber "matschig" wäre ja nur das Finalstadium der Verwesung. Schon bevor der Pilz wirklich matschig wird, können Zersetzungsprozesse / verwesungsprozesse eingesetzt haben. Da spielen neben untypischen verfärbungen (nicht nur dunkle, sondern auch helle!) auch der Geruch und die Haptik große Rollen. Achten muss man auch zB auf komisch "glasige" Bereiche im Fleisch, wo keine sein sollten. Hier teilweise unter der Huthaut und unter der Stielrinde im Schnittbild zu erkennen. Sowas ist grundsätzlich schon mal sehr verdächtig.



    LG; Pablo.

  • Servus,

    oft sind bei Pilzen mit Frostschäden Hüte schmierig, die eigentlich nicht schmierig sein sollten. Und ihr Zustand verschlechtert sich nach der Ernte ungewöhnlich schnell. Es braucht aber oft ein bisserl Erfahrung, um das zu erkennen.

    Viele Grüße

    Ahemi

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