Beiträge von frank2507

    Hallo!


    Gerade bin ich über dieses Video gestolpert:


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    Bei 8:32 Minuten wird über die Vorliebe der Rotkehlchen betreffend Weichritterlinge und Samtfußrüblinge berichtet.


    Gruß,


    Frank

    das ist ein Teil vom Anti-Scheißefresskorb🥴

    Der Hund stammt doch aus dem Animal Hoarding und hat sich in den ersten zwei Jahren mehr oder weniger von den Exkrementen seiner 16 Artgenossen ernähren müssen. Das ist ihm nicht abzugewöhnen und wäre auch nicht so schlimm, wenn er nicht seit einiger Zeit jedes Mal danach mehrere Wochen lang anhaltende Koliken bekäme.

    Deshalb gilt seit einiger Zeit: Maulkorb oder Leine. Das Problem war, passende Maulkörbe zu finden. Eigentlich wäre ein Joghurtbecher passend, aber den bekommst du nicht am Hundekopf fest. Ich hab glücklicherweise eine Nähmaschine.

    Sowas machen leider auch Hunde, die mit Stammbaum-Papieren für viel Geld von einer Züchterin gekauft wurden.

    In der nächsten Verwandtschaft lebt genau so ein Exemplar <X


    Neben Dünnschi** gibt es noch ein weiteres Problem: Im Ort sind schon wiederholt Hunde an ausgelegten Giftködern verendet. Meine Anregung, doch zukünftig - im Interesse des Hundes! - mit Maulkorb spazieren zu gehen, wurde abgelehnt :(


    Gruß,


    Frank

    Hallo Lycien!


    So einen Fund hatte ich vor ein paar Monaten auch und war ebenfalls wegen der schuppigen Huthaut ins Grübeln gekommen:



    Beste Grüße,


    Frank

    Hmmm,


    Pilz-Experte bin ich nun wirklich nicht, aber auf dem letzten Foto linker Fruchtkörper sieht man ( unscharf ) sehr helle Lamellen. Das passt farblich nicht so gut zum Ziegelroten.


    Neben dem " klassischen" Samtfussrübling gibt es ja noch ein paar weitere Vertreter in dieser Gattung, die aber nur schwer makroskopisch identifizierbar/abgrenzbar sind. Leider fehlt mir dazu die persönliche Erfahrung, aber sowas sollte man bei atypischen Funden zumindest in Erwägung ziehen.


    Gruß,

    Frank

    Das Exsikkat liegt seit zwei Monaten bei mir und auf ein paar Tage kommt es nun wirklich nicht an. Vier weitere Exemplare gedeihen gerade prächtig in dem Pflanztopf, ich muss morgen ein paar Fotos machen.

    Hallo zusammen!


    Gerade hatte ich Besuch von meiner Schornsteinfegerin und bin mit ihr aufs Dach gestiegen. Zu meiner Überraschung haben sich kleine Pilzchen auf den Moosplacken am Dachfirst angesiedelt. Es ist schon erstaunlich, wo man überall im Haus und Garten fündig werden kann. Schnittkante von Siebdruckplatten, Pflanztopf im Wohnzimmer und nun auf dem Dachfirst.


    Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob man auf Dachfirsten gelegentlich oder sogar öfters fündig wird? Vielleicht kann Werner Edelmann diese Frage beantworten ;) ?


    Beste Grüße,


    Frank


    Moin Harald!


    Das Exemplar vom Oktober habe ich am Stück getrocknet und auch reichlich Sporenpulver gesammelt (etwa ein halber Teelöffel). Möchtest du lieber Frischpilz haben (da müssten wir noch etwa eine Woche warten, weil in der Anfangszeit das Wachstum doch recht langsam ist) oder ist ein Stückchen vom getrockneten Hut genau so gut geeignet?


    Gruß,


    Frank


    P.S.: Auch die aktuellen Exemplare scheinen scharf gerandete Knollen zu entwickeln.


    Hallo!

    Heute habe ich gegen Mittag zwei junge Exemplare entdeckt, am Abend bei der Nachsuche (Erde vorsichtig mit Pinsel entfernt) noch einen ganz jungen Fruchtkörper. Dem Myzel scheint es im Pflanztopf ganz gut zu gefallen ...


    Gruß,


    Frank


    Große alte Semmelstoppelpilze - überhaupt nicht bitter!


    Zum Semmelstoppelpilz gibt es ja unterschiedliche Meinungen, auch in der Literatur. Oft wird er gelobt, insbesondere für seine weit gehende Madenfreiheit und eine gewisse "Haltbarkeit" im Kühlschrank.


    Von anderer Seite wird behauptet, dass der Semmelstoppelpilz - insbesondere die Stacheln - bitter schmecken würde, besonders ältere und große Exemplare.


    Das wollte ich mal testen, zumal sich jetzt Ende November die Gelegenheit dafür angeboten hat.


    Diese beiden großen Exemplare habe ich vergangenen Sonntag - also noch vor den Nachtfrösten und Schneefall - gesammelt und zusätzlich volle drei Tage im Kühlschrank liegen lassen. Bei 13 cm Hutduchmesser des größeren Exemplars, einer schon aufgeschuppten Huthaut und den einstelligen Temperaturen der vergangenen Woche dürften beide Exemplare schon einige Wachstumszeit auf dem (Hut-)Buckel haben und sicher nicht zu der jüngeren Generation gehören:





    Die beiden Exemplare wurden bis auf den Stiel und jeweils etwas Hut- und Stachelfleisch (Rückstellprobe für alle Eventualitäten ...) in der Bratpfanne zunächst im eigenen Saft erhitzt, bis die - witterungsbedingt - reichlich austretende Flüssigkeit weitgehend verdampft war. Anschließend noch einen Teelöffel Olivenöl dazu und ein paar Minuten auf mittlerer Stufe weiter erhitzt. Zum Schluss eine Prise Salz und Pfeffer - fertig.


    So sah das dann aus:



    Es war richtig lecker, aromatisch und KEIN BISSCHEN BITTER! 9/10 Punkte für diese beiden alten Exemplare, die auch noch drei Tage im Kühlschrank auf ihre Verwendung warten mussten.


    Das bedeutet natürlich NICHT, dass alle alten Semmelstoppelpilze IMMER MILD schmecken und ein Genuss sind. Widerlegt ist aber durch diesen Versuch die gelegentlich zu lesende Behauptung, dass ältere große Semmelstoppelpilze mit langen Hutstacheln pauschal bitter schmecken und für die Küche ungeeignet sind.


    Hinzu kommt ja auch noch, dass "der Semmelstoppelpilz" (s.l.) ein Artenaggregat und die genaue und sichere Abgrenzung nicht gerade trivial ist. Denkbar ist auch noch, dass Bodentypen, Witterung, Baumpartner und sonstige Faktoren das Geschmackserlebnis beeinflussen können.


    Beste Grüße,


    Frank

    Also ich möchte mich bei allen Beteiligten für die Anregungen und Hinweise bedanken. Zum Saisonende noch einige interessante Cortinarien gefunden, ein schöner Abschluss für dieses Jahr.


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo Uwe!


    Huthaut mit einiger Verzögerung schwach bitter, kaum wahrnehmbar. Geruch in der Stielbasis ebenfalls kaum wahrnehmbar. Wenn ich die Stielknolle zwischen den Fingern zermatsche, ist ein Hauch von A. phalloides Geruch (wie junge Frkp., ohne Aas-Komponente) wahrnehmbar. Ganz schwach wahrnehmbar, witterungsbedingt?


    Gruß,


    Frank

    Guten Abend!

    Diese Kollektion habe ich heute im Wurzelbereich einer alten Buche am geschotterten Wegesrand gefunden. Eichen und Kiefern gab es in einigen Metern Enfernung auch als mögliche Mykorrhiza-Partner.


    Wegen Habitus und Farbe dachte ich zunächst an den Leoparden-Klumpfuß, den ich keine 100 Meter entfernt vor ein paar Jahren gefunden hatte. Es ist aber kein Leoparden-Klumpfuß, denn die rote KOH-Reaktion fehlt und Fleisch/Hut müssten deutlich intensiver gefärbt sein.


    Ich bin wie üblich ratlos ...


    Gruß,


    Frank




    Guten Abend!


    Heute habe ich diese Kollektion im Eichen-Buchen-Kiefern-Mischwald gefunden. Der radialfaserige Hut, die Velumflocken auf dem Hut, das in der oberen Hälfte blaue Stielfleisch und das gelbe Stielfleisch in der Basis zusammen mit der ockerbraunen Stieloberfläche auf älteren Exemplaren führen mich zu Luhmanns Klumpfuß.


    Das Fleisch ist minimal bitterlich, kaum wahrnehmbar. Nur die Stielrinde reagiert mit minimaler Farbvertiefung auf KOH, sonst keine Reaktion (letztes Foto).


    Vor einiger Zeit hatte ich den schonmal, damals jünger und mit viel Haarschleier. Kann es sein, dass das Merkmal witterungs- und reifebedingt fehlt?


    Beste Grüße,


    Frank



    Guten Abend!


    Dieser Schleimfuß möchte benamst werden. Gefunden heute im Eichen-Buchen-Lärchenmischwald auf 340 Meter über NN im Weinbaugebiet bayrischer Untermain.


    Wenn ich mir die zur Auswahl stehenden Arten im neuen Kosmos Handbuch anschaue, lande ich direkt beim langstieligen Schleimfuß. Dann habe ich auch noch Winkler/Keller zu Rate gezogen und komme nach etwas mehr Auswahlmöglichkeiten wegen der textlichen Beschreibung (helle Lamellenschneiden bei alten Fruchtkörpern und gürtelförmiges Aufreißen des Stieles) letztendlich auch dorthin.


    Der Geruch in der Stielbasis ist ganz schwach süßlich, kaum wahrnehmbar, das könnte am Wetter (Dauerregen und Kälte) liegen.


    Habe ich etwas übersehen oder kann ich den ad acta legen? Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass man besser eine Zweit- und Drittmeinung einholt, auch wenn man sich halbwegs sicher fühlt.


    Beste Grüße,


    Frank



    Hallo und Danke für die Antworten. Ich hatte den bis jetzt im Kühlschrank und bei den Temperaturen ist der fast geruchlos (und stark verwässerte Fruchtkörper!). Geschmack ist stark mehlig, geht so Richtung Maipilz-Aroma, mit einem Hauch ölig-ranzig. Das würde laut neuem Kosmos-Handbuch passen. Allerdings soll der Geschmack auch kratzend-scharf sein, davon habe ich trotz 10 Sekunden dauernder Geschmacksprobe nix bemerkt, auch nicht im Nachgang.



    Edit: Jeder schreibt was anderes zum Geschmack. Kratzend scharf steht nur im neuen Kosmos, die anderen Quellen schwanken zwischen mild, mehlig-gurkig, mehlig-ranzig oder sonstwas :(


    Gruß,


    Frank

    Guten Abend!

    Heute habe ich diese Exemplare auf einem sehr vermulmten Holzstumpf gefunden. Es ist für mich nicht erkennbar, ob es Laub- oder Nadelholz war. Wegen der Stielzeichnung würde ich den Buntstieligen Helmling vermuten.


    Kann das passen? Sichere Bestimmung bei Mycena ist ja manchmal ohne Mikroskop knifflig ...


    Beste Grüße,


    Frank


    Ja, das stimmt. Die alten Exemplare sind ziemlich zäh, besonders die Stiele. Wenn man eine dreistellige Stückzahl zur Auswahl hat, nimmt man so 30 bis 40 kleine bis mittelgroße Exemplare mit noch eingerolltem Hutrand mit. Auch wenn ich Mönchsköpfe sehr gerne esse, hängen Sie mir nach drei oder vier Tagen zum Hals raus, dann brauche ich eine längere Pause.


    Die hier halte ich für brauchbar:



    Das Exemplar hier ist etwas zu alt und darf bei meinen Flaum-Eichen seine Sporen abwerfen. Vielleicht wird ja in ein paar Jahren auf meinen eigenen Flächen was wachsen, ich habe dort in den letzten Jahren auch reichlich Reste von Herbsttrompeten und anderen Leckereien verteilt:



    Hallo Stefan!

    Das muss ich tatsächlich ausprobieren, wenn ich denn mal nicht verwässerte Exemplare finde. Im Moment überlege ich gerade, wie ich die Vielzahl von Mönchsköpfen am besten haltbar mache. In solchen Stückzahlen hatte ich die noch nie, mehrere solche Hexenringe:




    Gruß,


    Frank