Beiträge von frank2507

    Hallo Uwe!


    Abermals (zum x-ten Mal!) vielen Dank. Der Geruch beim Honig-Schleimfuß entfaltet sich erst, wenn man den Stiel regelrecht zerknautscht.

    Auch bei Nummer zwei hast Du wieder einen Volltreffer gelandet. Bitrex/Denatoniumbenzoat lässt grüßen.


    Nur bei Nummer drei bin ich mir noch nicht sicher, denn irgendwie bekomme ich praktisch keinen Geruch aus den Fruchtkörpern herausgekitzelt. Gibt es da einen besonderen Trick? Laut 123 Pilze soll der aufdringlich süßliche Geruch einzigartig und gut bestimmbar sein, ich kann da leider nix wahrnehmen.


    Gruß,


    Frank


    P.S.: Wenn Du an irgendwelchen meiner Funde Interesse hast (Sporenabdrücke, getrocknetes Material etc.), dann lasse es mich bitte per PN wissen, ich würde mich gerne revanchieren.

    Hallo Uwe!


    Danke für den Tipp, da wäre ich nicht drauf gekommen. Bei 123 Pilze steht dazu:


    "Wenn ein Ritterling nicht zu bestimmen ist, kann es nur ein Seifenrittling sein"


    Gruß,


    Frank


    P.S: Vor zwei Jahren hatte ich das gleiche Problem, aber zwischenzeitlich wieder vergessen ...

    Hallo zusammen!


    Drei Cortinarien möchte ich gerne bestimmt haben, bei zwei davon sehe ich reale Chancen :


    Das erste Exemplar ist durch seinen schleimigen Hut und den violetten Hauch um die untere Stielhälfte gut gekennzeichnet. Auffällig sind auch die gezackten bzw. gesägten Lamellen. Geruch unauffällig, Reaktion mit NaOH schwach gelblich im Stielfleisch, ansonsten negativ.





    Nummer zwei ist mir im gleichen Habitat durch die sehr hellen Hutfarben und die roströtlichen Cortinareste am Stiel aufgefallen, die beiden Exemplare sind mit ca. 4 cm Durchmesser auch ungewöhnlich klein und schmächtig. Auffallend ist auch das gelbe glasige Stielinnere. Das Sporenpulver und die Lamellen reagieren mit NaOH schnell dunkel, der restliche Pilz reagiert praktisch nicht:



    Nummer drei habe ich ganz in der Nähe gefunden, die büschelig wachsenden Fruchtkörper wollte ich nicht stehen lassen. Leider nicht besonders markant, keine Reaktion mit NaOH, auch kein auffälliger Geruch. Hier könnte es schwierig werden, das violette Stielfleisch könnte hilfreich sein (siehe Bildmitte unterstes Foto):




    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo!


    Diese Exemplare habe ich heute im Buchen-Lärchen-Eichen-Mischwald gefunden. Geruch schwach, angenehm. Geschmack mehlartig bis nussig, angenehm, nicht bitter, Hutdurchmesser ca. 8 cm. Das sollte ein Ritterling sein, wie lautet sein kompletter Name?



    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen,


    diese drei Exemplare möchte ich zur Diskussion stellen:


    Beringter Flämmling? Hat Schwiegermutter auf einem stark vermulmten Baumstumpf gefunden, leider konnte sie keine Angabe zur Holzart machen. Geschmack stark bitter, Reaktion mit NaOH auf Stielfleisch und Hutfleisch rot. Eigentlich sollte das passen, gibt es irgendwelche Verwechslungsmöglichkeiten?



    2.) "Schwarzhütiger Rotfußröhrling"? Mit so schwarzer Hutfarbe habe ich den noch nie gesehen, ist das innerhalb der Variationsbreite oder was anderes?




    Dieses Exemplar hatte ich aufgrund des Habitus und Standort in der Nähe eines umgefallenen Baumstumpfes aus ein paar Meter Entfernung zunächst als wurzelnden Schleimrübling angesprochen, das ist aber was anderes. Was?




    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Uwe!


    Jetzt habe ich den gesamten Fruchtkörper mit NaOH behandelt, nur die untere Stielhälfte hat reagiert. Siehe beigefügtes Foto. Mein Pilz ist praktisch geruchlos, das passt nicht zu der Wikipedia-Beschreibung vom verfärbenden Schneckling.


    Gruß,


    Frank


    Hallo Uwe!


    Danke für den Hinweis. Ich muss mir die Fruchtkörper nochmal vornehmen und komplett mit NaOH behandeln. Beim Elfenbein-Schneckling soll sich nur der Stiel verfärben, beim verfärbenden Schneckling der komplette Fruchtkörper. Zwischenzeitlich ist der orange Farbton von der NaOH-Stielbehandlung wieder verschwunden und einem blassgelb gewichen.


    Gruß,

    Hallo zusammen!


    Hier der vierte Fund des heutigen Tages im Eichen-Hainbuchen-Mischwald auf basischem Basalt. Da ich nicht einmal die Gattung kenne, nenne ich ihn "geflecktblättriger Krempling" wegen seines Aussehens. Hinzu kommt die im Randbereich sehr markante Hutstruktur, so ausgeprägt habe ich das bislang nicht gesehen. Praktisch ohne Geruch, Huthaut feucht deutlich schmierig. Hat jemand eine Idee?


    Viele Grüße,


    Frank


    Hallo Uwe!


    Danke für Deine Info. Der (angedeutete) Schleierrest war mir auch aufgefallen, die für einen Fälbling eher dunklen Farben von Hut und Lamellen sind mir ebenfalls unangenehm aufgestoßen. Aber der Geruch ist eindeutig Kakao! Ist die Beschreibung bei 123 Pilze zutreffend, dass es sich um "mostartig" handelt oder gibt es andere Beschreibungen? Ich habe leider keine Spezialliteratur ...


    Gruß,


    Frank

    Hallo zusammen!


    Diese markanten kleinen Schirmlinge (Hutdurchmesser 5 - 6 cm, Stiellänge ca. 8 cm) habe ich heute im Buchenwald auf basischem Basalt gefunden. Geruch irgendwie jodartig, etwas an Riesenbovist erinnernd. Hat jemand den passenden Namen parat?


    Viele Grüße,


    Frank


    Hallo Harald!


    Danke für die prompte Antwort. Ich dachte mir schon ,dass es evtl. nicht ganz so eindeutig ist. Wenn Du den mal näher anschauen möchstest, könnte ich ihn Dir morgen vorbei bringen.


    Gruß,


    Frank


    P.S.. Montagabend nix mehr im Wetzlarer Rathaus?

    Hallo zusammen,


    im reinen Buchenwald auf basischem Basalt habe ich diese Exemplare gefunden. Hutdurchmesser 3 - 4 cm, Stiel relativ lang und im oberen Bereich mit feinsten Schüppchen versehen (wirkt wie aufgeraut). Dicke Schleimschicht auf dem Hut und den unteren zwei Drittel vom Stiel. Stielinneres wattig-hohl, Stiel verdreht, im unteren Drittel schwach gelblich.


    Aufgrund der innerhalb weniger Sekunden eintretenden Farbreaktion mit NaOH im Stielbereich (erst gelblich, dann orange) bin ich beim Elfenbein-Schneckling gelandet. Kann das jemand bestätigen oder Korrekturvorschläge anbieten?


    Viele Grüße,


    Frank


    Hallo zusammen!


    Heute war ich wieder im Eichen-Hainbuchen-Mischwald auf basischem Basalt unterwegs und habe einen markant nach Kakao riechenden Pilz gefunden. Kakao-Geruch ist ja nun wirklich ein sehr seltener Geruch bei Pilzen, bei 123 Pilzsuche werden nur der Kakao-Fälbling und die Perigord-Trüffel genannt, letztere kann wohl ausgeschlossen werden ;-)


    Allerdings steht unter der Beschreibung des Kakao-Fälblings bei 123Pilze, dass es ähnlich riechende Fälblinge gibt, ohne diese zu benennen.


    Kann man anhand der Fotos den Kakao-Fälbling bestätigen oder ausschließen? Welche Pilzarten können denn noch so einen markanten und seltenen Geruch bieten?


    Hutdurchmesser ca. 6 cm, Stiellänge ca. 7 cm, Stieldurchmesser ca. 15 mm, unten etwas verjüngt.


    Viele Grüße,


    Frank


    Über Nacht hat der schöne lila Farbton vom Hut merklich einen bräunlichen Einschlag bekommen. Die Huthaut ist abziehbar und die lila Farbpigmente scheinen sich vorwiegend unter der Huthaut zu befinden. Hutfleisch und Lamellen nahezu geschmacklos, nach einigen Sekunden schwach erdig/muffig.


    Hallo Oehrling!

    Danke für diesen ganz heißen Tipp. Ja, die Hutmitte tendiert zu einer bräunlichen Verfärbung. Auch wenn die Fruchtkörper antrocknen, schwindet die Farbe allmählich in der Hutmitte.


    Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob und wie ich die ohne Mikroskop sicher abtrennen kann. Der schwach erdige Geruch ist bei beiden Arten vorhanden, der Geschmack soll sich aber unterscheiden.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Romana!


    Ja, diesen intensiven Farbton findet man nicht so oft. Dazu noch die für eine Cortinarie sehr hellen Lamellen, das kommt - so glaube ich zumindest - auch nicht allzu oft vor. Mit diesen beiden Merkmalen sollte man die Zahl der Kandidaten zumindest sehr eingrenzen können. In meinen "08/15" - Pilzbüchern ist die Cortinarien-Auswahl doch ziemlich begrenzt. Von der Optik käme er dem taubenlauen Schleimkopf nahe, aber da passen die Begleitbäume nicht. Laut Ewald Gerhard braucht der Fichte oder Lärche als Mykorrhiza-Partner, die habe ich dort aber nicht gesehen.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen!


    Schon wieder habe ich eine schöne Cortinarie gefunden, die mein Interesse geweckt hat. Fundort wieder 63939 Wörth am Main, Weinbauklima, ca. 220 Meter über NN, Begleitbäume waren alte Eichen und Buchen, Stammdurchmesser in Brusthöhe etwa einen Meter. In ca. 15 Meter Entfernung standen auch noch zwei große Kiefern. Mit NaOH-Lösung gibt es eine gelbe bis gelbbräunliche Reaktion, diese ist auf dem Stiel stärker ausgeprägt als im Stielfleisch und Hutfleisch. Der lila Hut verfärbt sich durch NaOH nach einiger Zeit in Richtung Fuchsrot. Die Fruchtkörper sind nahezu geruchlos, Durchmesser des größten (noch jungen) Exemplares ca. 7 cm.


    Siehe nachstehende Fotos . Einen Arbeitstitel für diese Cortinarie (Phlegmacium?) habe ich leider noch nicht finden können.


    Markant finde ich die sehr hellen Lamellen.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Uwe!


    Danke für die Informationen zu dieser Art, die ich nicht einmal vom Namen her kannte. Grundsätzlich ist das Areal eher sauer (Waldheidelbeeren wachsen in der weitern Umgebung), aber es gibt dort wohl vereinzelt auch basische Flecken. Hinzu kommt, dass die Fruchtkörper direkt (ein bis zwei Meter) neben einem geschotterten Waldweg standen. Wenn der Schotter Basalt ist, dürfte das den lokalen ph-Wert ins basische verschieben (können).

    Gruß,


    Frank