Beiträge von frank2507

    Hallo!


    Wie versprochen hier die Reaktion mit 40% NaOH (KOH habe ich gerade nicht vorrätig) nach etwa einer Minute:



    Nach ein paar Minuten wird das noch etwas farbintensiver:



    Und nochmal ein paar Minuten später:



    Auch der Geschmack passt: zunächst angenehm, etwas an Krause Glucke erinnernd, nach einiger Zeit ist eine schwach ausgeprägte Bitterkeit wahrzunehmen. Die ist aber nicht unangenehm, sondern ganz dezent. Die Fruchtkörper sind noch ziemlich jung, auch das passt.


    Damit dürften letzte Zweifel beseitigt sein.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Oehrling,


    der wurde in der Nähe von Wörth am Main gefunden. Wo genau (Symbiosepartner etc.) weiß ich nicht, weil Schwiegermutter den irrtümlich als gewöhnlichen Semmelstoppelpilz eingesackt hatte. Der Bereich (die Anhöhen neben dem Main) sind nicht wirklich Mittelgebirge, so knapp unter 300 Meter über NN. Allerdings finde ich dort regelmäßig Hohlfußröhrlinge in großen Mengen, obwohl am Main in Unterfranken Weinbauklima herrscht.


    Probiert habe ich noch nicht, auch die Reaktion mit Natronlauge muss ich noch prüfen.Jetzt bin ich aber hundemüde und lege mich erstmal ins Bett.


    Gruß,


    Frank

    Hallo zusammen!


    Dieses Bündel hat Schwiegermutter gestern beim Waldspaziergang als vermeintliche Semmelstoppel mitgebracht, sie lagen zwischen mehreren echten Semmelstoppelpilzen und sind mir erst beim Putzen aufgefallen. Nähere Angaben zum Fundort/Begleitbäumen kann ich leider nicht machen.

    Auffällig würziger Geruch, etwas an Krause Glucke erinnernd, mit mehlartig-süßlicher Note.

    Der eingerollte Hutrand ist auffallend gummiartig-elastisch.

    Semmel-Porling hatte ich noch nie in den Händen, wäre ein Erstfund für mich.








    Allzu viele Verwechslungsmöglichkeiten sollte es nicht geben?


    Grüße,


    Frank

    Hallo Oehrling,


    dann werden wir den nicht näher eingrenzen können. Mikroskop habe ich nicht, Fachliteratur auch nicht und mit Chemie alleine komme ich nicht weiter. Schade. Die Verfärbung im Anschnitt dauerte mehrere Minuten und die Bäume in der Umgebung waren sehr große und alte Eichen, Buchen und Kiefer (Stammdurchmesser fast einen Meter). Der Boden ist eher sauer (Buntsandstein).


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Claus!


    Danke für den Tipp. Rein optisch passt das ganz gut, zumindest nach den bei 123 Pilze gezeigten Fotos. Allerdings gibt es unterschiedliche Aussagen über die Schärfe: 123 Pilze sagt "sehr scharf", während Wikipedia sagt, dass die Schärfe nach einiger Zeit vergeht und sich in "Schellfisch" (wie schmeckt Schellfisch?) verwandelt.

    Die Schärfe war erst nach einigen Sekunden wahrnehmbar, nur schwach ausgeprägt - da kenne ich ganz andere Kaliber! - und ist nach einiger Zeit verschwunden, was ich wohl als "fast lokalanästhetisch" fehlinterpretiert habe.

    Du wohnst in Unterfranken? Fundort war 63939 Wörth am Main.




    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für die Info. So einen langsam rostorange verfärbenden Milchling hatte ich noch nie in der Hand. Kann man da mit irgendwelchen Reagenzien (Eisensulfat, Ammoniak, Kalilauge oder dergleichen) irgendwelche Abgrenzungen/Eingrenzungen vornehmen? Mikroskop habe ich leider nicht, aber einige Reagenzien für Farbreaktionen. Scheint mir etwas seltenes zu sein, da könnten weiter gehende Untersuchungen sinnvoll sein. Beim Tintling sind vier Arten dieser Sektion aufgeführt, keine passt auf meinen Fund.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen,


    langsam kommt Bewegung in die Wälder. Heute konnte ich eine ansehnliche Kollektion für die Bratpfanne zusammen tragen und einen interessanten Milchling finden, der sich sehr langsam im Schnitt orange verfärbt. Geschmack nach einigen Sekunden schwach schärflich, gefolgt von einer fast lokalanästhetischen Wirkung auf die Zungenspitze:


    .










    Hat jemand den passenden Namen parat?


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen,


    schon wieder ein Röhrling mit atypischer Stieloberfläche. Auf den ersten Blick würde ich den als gelben Raufuß bezeichnen, aber da fehlen die typischen Stielschüppchen. Ich habe den Pilz nicht gefunden, sondern gerade in die Hand gedrückt bekommen. Näheres zu den Begleitbäumen kann ich daher nicht sagen. Auffällig angenehmer Geruch, Kostprobe habe ich keine gemacht.




    Frisch geschnitten:



    Wenige Minuten später:




    Im Internet habe ich keine Fotos von so jungen gelben Raufüßen gefunden. Kann es sein, dass die bräunlichen Stielschüppchen sich erst später entwickeln und / oder nicht immer gleich stark ausgeprägt sind? Den gelben Raufuß hatte ich zwar vor vielen Jahren schon einmal gefunden, aufgrund der Seltenheit fehlt mir aber die Erfahrung zur Variationsbreite dieser Art. Ich wüsste nicht, was es sonst sein könnte.


    Grüße,


    Frank

    Hallo Jörg!


    Das Schnittbild musste ich erst in Auftrag geben. Der Pilz befindet sich in der Nähe von Aschaffenburg und ich bin derzeit in der Nähe von Gießen. Also dort anrufen, telefonisch schildern was benötigt wird, wegen schlechtem Wetter und Abenddämmerung waren leider nur noch grauslige Kunstlicht-Fotos mit der Handy-Kamera möglich:


    Keine Spur von weinrot in der Stielbasis, Pablo hatte wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen.


    Viele Grüße,


    Frank


    So, jetzt sollten hoffentlich nochmal fünf Fotos sichtbar sein. Was für ein Krampf, die von Whatsapp auf mein Notebook zu bekommen, denn mit dem Smartphone bekomme ich hier keinen brauchbaren Beitrag verfasst. Generation 50+ , sorry ...

    pilzforum.eu/attachment/271313/

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    pilzforum.eu/attachment/271318/

    Hallo! Diese suboptimalen Fotos habe ich gerade von einem Fund in der Nähe von Wörth am Main bekommen. Leider habe ich keine näheren Informationen zum Wuchsort , aber der erste Gesamteindruck erinnert mich an queletii. Ich frage mal, ob ich ein Schnittbild der Stielbasis bekomme, das sollte machbar sein.

    Bis dahin würde ich mich ein paar Einschätzungen freuen. Viele Grüße,


    Frank

    @ Wolfgang: Danke für den Hinweis. Bei 123Pilze habe ich mir den und die potenziellen Verwechslungspartner angeschaut. Der verdrehte Rübling (drehstielige Rübling) scheint mir ein passender Kandidat zu sein. Der passt auch wegen der Größe besser, hohler Stiel passt ebenfalls, auffällige (gesägte) Lamellen.


    @ Pablo: Könnten diese "Wucherungen" - es sieht für mich wie winzige Schneeflöckchen seitlich an der Lamellenschneide aus - durch die extreme Feuchtigkeit am Standort hervorgerufen werden? Da plätschert vom Morgen bis zum Abend der Wasserfall und es kommt praktisch kein Sonnenschein heran.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo und Danke für die ersten Ideen. Beigefügt ein paar Schnittbilder, der Sporenabwurf ist ebenfalls in Bearbeitung. Der Stiel scheint hohl zu sein, wenn die Würmer das nicht alles weg gefressen haben.


    Hat irgendjemand Interesse, sich das mit dem Mikroskop näher anzuschauen? Wie muss ich das für´s Mikroskop vorbereiten? Bei Raumtemperatur trocknen? Im Kühlschrank trocknen? Im Stück oder zerlegen?



    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen!


    Gerade habe ich mit meiner Frau einen Gartenrundgang gemacht und drei markante Blätterpilze gefunden, die - scheinbar - an Bambusholz wuchsen. Scheinbar, weil es ein sich um ein Stück Bambusholz handelt, welches dort nicht wächst, sondern vielmehr zur Zierde platziert wurde:


    Fundort war die Bildmitte, direkt am Übergang Bambus-Erde:



    In unmittelbarer Nachbarschaft wachsen ein Trompetenbaum und Kirschlorbeer, der Wuchsort des Pilzes ist - bedingt durch die unablässigen Wasserspritzer vom Brunnen - sehr feucht. Der Schlitzahorn rechts im ersten Bild dürfte als Mykorrhiza-Partner ausscheiden, weil er in einem Topf wächst.


    So sehen die drei Exemplare von unten aus. Sehr markant, wie ich finde. Die sehr stark ausgeprägte und verdrehte Längsrillung der Stiele zusammen mit der markanten Struktur der Lamellenschneiden finde ich bemerkenswert.


    Von oben sieht das eher unspektakulär aus:



    Der Hutdurchmesser des größten Exemplares beträgt etwa 8 cm. Geruch schwach ausgeprägt, angenehm, etwas mehlartig (nicht so wie beim Maipilz). Geschmacksprobe habe ich mir verkniffen. Schnittbilder oder Sporenabwurf kann ich bei Bedarf anfertigen, die drei Exemplare habe ich eingetütet in den Kühlschrank verfrachtet.


    Wie üblich habe ich keine Ahnung ...


    Gruß,


    Frank

    Hallo und Danke für die Rückmeldungen. Kurz oder lang komme ich wohl um die Anschaffung eines Mikroskops nicht herum, wenn man nicht gerade jemanden mit der entsprechenden Ausrüstung und Erfahrung in der Nähe hat. Zuehli hat bestimmt beides, dem möchte ich aber nicht ständig auf die Nerven gehen.

    Hallo zusammen!


    Nach langer langer Zeit bin ich mal wieder in den Wald gegangen, nachdem mich dieser Fund im eigenen Garten dazu motiviert hat:





    Einen schwärzenden Saftling Mitte Juni hatte ich noch nicht, bisher fand ich Saftlinge erst Ende August oder später. Vielleicht hat die Saison ja auch im Wald schon so früh begonnen???


    Jedenfalls war ich heute in meinem "Lieblingsrevier" unterwegs und habe auf basischem Basaltboden im Eichen-Hainbuchen-Mischwald diese beiden Exemplare gefunden:




    Vielleicht hat jemand einen passenden Namen parat? Die riechen "komisch", aber nicht wirklich nach Chlor oder Schwimmbad. Standort nicht auf Holz, sondern auf nacktem Erdboden eines aufgegebenen Wirtschaftsweg, der schon teilweise zugewachsen war.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen,


    heute stand ein Besuch des Palmengarten Frankfurt auf dem Programm. Angenehmes Wetter für einen ausgedehnten Spaziergang, leider hatte ich nur das Smartphone und keine vernünftige Kamera dabei.



    Die Netzhexen auf äußerst spärlichem Untergrund haben mich beeindruckt, man beachte das Verhältnis Biomasse Pilz und Mykorrhiza-Partner. Fundort war direkt von dem Eingang zur Felsspalten-Anlage.


    Viele Grüße,


    Frank






    Hallo zusammen,


    gestern ist mir beim Rasen mähen ein Mißgeschick passiert. Diese mutmaßlichen Rötlinge sind "unter die Räder" gekommen, weil ich sie im hohen Gras übersehen hatte. Können die Experten hier aus den Resten eine nähere Bestimmung vornehmen? Pflaume, Schlehe, Weißdorn und Haselnuss standen nur wenige Meter vom Fundort entfernt. Zumindest die letzten 10 Jahre hatte ich an dieser Stelle keine Pilze gefunden, es handelt sich wohl um eine "Neuansiedlung".


    Einen auffälligen Geruch konnte ich nur bei einem (möglicherweise etwas angetrockneten) Exemplar erstes Foto rechts oben und drittes Foto feststellen, es erinnerte mich an "nassen Hund". Jedenfalls kein Maipilz-Geruch und auch etwas anders als der typische Inocybe.


    A propos Maipilz: gestern konnte ich an meiner langjährigen Fundstelle einen zweiten Schub feststellen. Normalerweise erscheint der Maipilz Ende April, in der zweiten Maiwoche ist meistens Schluss. Ende Mai hatte ich dort regelmäßig nichts mehr gefunden, zwei Wachstumsschübe im selben Jahr mit einem Monat Pause dazwischen hatte ich beim Maipilz noch nicht.


    Viele Grüße




    Hallo Michi!


    Es gibt noch zwei Möglichkeiten, die Bestimmung zu überprüfen:


    1.) NaOH oder KOH (Natronlauge bzw. Kalilauge), damit sollte sich das Fleisch gelb verfärben.




    2.) Die Lamellen vom Stiel wegbrechen, da sollte ein violetter Abdruck am Stiel zu sehen sein.




    Gruß,


    Frank





    Die Hallimasch-Hütchen werde ich separat abkochen und anschließend gut durchbraten. Man soll ja erst einmal eine kleine Menge probieren, um die individuelle Verträglichkeit auszuloten.


    Über einen gemeinsamen Waldspaziergang würde ich mich sehr freuen. Werktags bin ich meist in Gießen/Mittelhessen und überwiegend am Wochenende in Wörth am Main.


    Viele Grüße,


    Frank