Beiträge von Ahemi

    Servus Schrumz,

    Ja, lepista nuda, Violetter Rötelritterling. Ob die sich für dich lohnen, musst du ausprobieren. Aber wenn du den Geruch als angenehm empfindest, wirst du vielleicht auch den Geschmack mögen. Ich find sie... geht so.

    Liebe Grüße

    Ahemi

    Servus,

    wie schon mehrfach geschrieben, ist das einzig sichere Unterscheidungsmerkmal die Beschuppung des Stiels. Stockschwämmchen schuppen unterhalb des Rings, Gifthäubling keine Schuppen, sondern längs silbrig überfasert auf dunklem Grund.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Ja, auch die Maden haben so ihre Vorlieben. Aber Maronen mögen sie auch ganz gern. Aber Madenfreiheit ist nicht das einzige Kriterium, wenn’s drum geht, zu beurteilen, ob ein Pilz noch zum Verzehr geeignet ist. Mit dem Alter setzt auch iwann die Eiweißzersetzung ein, und man kann sich eine schöne Lebensmittelvergiftung zuziehen. Das lässt sich auf Fotos nicht beurteilen. Deine Marone hätt ich auf jeden Fall stehengelassen.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Janpierre,

    das sind Nebelkappen, derzeit wohl der meist angefragte Pilz hier.

    Die gelten mittlerweile nicht mehr als Speisepilze.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Hast du eine Idee zu den weißen Punkten?

    Ne, ehrlich gesagt nicht. Wenn es Verwachsungen sind, könnten die theoretisch durch Insekten verursacht werden. Ist aber nur ne Vermutung. Gesehen hab ich sowas noch nicht.

    Alte Austernpilze erkennt man daran, dass sie nicht mehr so fest sind. Die Lamellen verfärben sich, werden wellig, und der Geruch wird muffig.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Norbert,


    also das stimmt nicht. Nach 30 Jahren im Gemübereich, und auch als Koch kann ich sagen, dass Aupis nicht zäh werden, wenn sie groß werden. Ob sie zäh sind, hängt nur mit der Zubereitung zusammen. Die müssen gebraten werden, beim kochen werden sie zäh.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus,

    oft sind bei Pilzen mit Frostschäden Hüte schmierig, die eigentlich nicht schmierig sein sollten. Und ihr Zustand verschlechtert sich nach der Ernte ungewöhnlich schnell. Es braucht aber oft ein bisserl Erfahrung, um das zu erkennen.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus André,

    also ich glaub, ich bleib bei der Schimmeltheorie. Wenn man genau hinschaut, sieht man überall diese flaumige Oberflächenstruktur. An der Stielbasis geht das Weiß auch grad auf die braune Struktur über. Ich glaub, dieser Pilz wollte ein Camenbert werden ;)

    Viele Grüße

    Ahemi

    Hallo Reinhard,


    ich sehe auch keine extrem schwache Stielnatterung.

    Meine Idee dazu: vegleiche Dein Fund mit Stachelschirmlingen, die Gruppe um Lepiota aspera (Echinoderma asperum).

    Den Gedanken hatte ich auch, aber da passt mMn der doppelte Ring nicht dazu. Auch haben die schuppige Stiele. Aber zum Sternschuppigen passen diese kleinen, abstehenden Hutschuppen überhaupt nicht. Ich hab bisher nix passendes gefunden. Hier sind übrigens typische Sternschuppige:

    Was sind das für Schirmlinge ?

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Menedemus,

    das mit dem weißen Papier ist schon richtig. Oder ein weißer Teller. Und dann bei Tageslicht ohne direkte Sonne schräg draufschlagen. Dann kannst du auch geringfügige Abweichungen von weiß erkennen, wie z.B. blass rosa.

    Ich sehe bei 3 auch lepista nuda.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Menedemos

    Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass das Abschneiden für das Myzel einen Vorteil bringt gegenüber dem Herausdrehen, oder täusche ich mich da?


    Ne, nicht dass ich wüsste. Aber aus meiner Gärtner-Praxis weiß ich, dass die Fäulnis von zersetzendem toten Gewebe durchaus auf gesundes Gewebe übergehen kann. Ich denke aber, dass sich das Mycel schon davor schützen kann, irgendwann zerfällt schließlich auch ein nicht abgeschnittener Pilz.

    Wichtig ist mMn, das Mycel vor Austrocknung zu schützen, sprich das Loch, wo der Fk stand, wieder zuzumachen. Und kann sein, dass die Natur das schon alles hinkriegt, und wir uns an der Stelle zu viele Gedanken machen. Ganz sicher haben Umwelteinflüsse eine weit größere Wirkung auf Pilzvorkommen, als die Art, wie wir Pilze ernten.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Ja, auf jeden Fall gleich sauber machen beim Speisepilzsammel. Sonst verteilt sich der Dreck im ganzen Korb, und zuhause hat man die doppelte Arbeit. Darauf können wir uns einigen. Rausdrehen oder Abschneiden - das bleibt Glaubenssache. Schwefelköpfe z.B. schneide ich auch ab.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Vio,


    ja, Steinpilze und Nebelkappen.

    Das mit dem Abschneiden oder Rausdrehen ist ja ein ewiges Streitthema. Aber zumindest für Bestimmungsanfragen gilt: immer den ganzen Pilz zeigen, inkl. Stielbasis. Die ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal. Und ich persönlich sehe auch sonst keinen vernünftigen Grund, die Hälfte im Wald zu lassen.das ist, wie wenn man nen halben Apfel vom Baum schneidet.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Pilzneuling,

    also ich seh da keinen Hutbuckel. Der wäre für den Mönchskopf typisch. Entweder liegt’s an den Bildern, oder er hat keinen. In letzterem Fall wär ich auch eher beim Riesenkrempentrichterling Leucopaxillus giganteus.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus WolleK,


    wie Stefan schon geschrieben hat, ist das ein Lilastieliger Rötelritterling. Ein Täubling kann das aus verschiedenen Gründen nicht sein. Kein brüchiger, sondern ein faseriger Stiel, keine brüchigen Lamellen, wie die von dir vermuteten Ledertäublinge. Auch der Hut wäre nicht elastisch. Täublinge wachsen auch nicht auf Wiesen, denn sie brauchen Baumpartner. Und sie haben keine Rosatöne im Sporenpulver.

    Viele Grüße und (welcome)

    Ahemi


    Nebelkappe ist oft ein Massenpilz im Herbst, wird von sehr wenigen Menschen gesammelt und gegessen, deshalb sieht man die Nebelkappen im Spätherbst öfters in imposanten Hexenringen.

    Servus Floksche,

    Nebelkappen gelten auch nicht mehr als Speisepilze, da sie schon Unverträglichkeiten verursacht haben, und vor allem, weil sie im Verdacht stehen, mutagen zu wirken und somit kanzerogen zu sein.

    Viele Grüße

    Ahemi