Beiträge von Ahemi

    Nur oft fehlen dafür auch entsprechende Wirksamkeitsstudien.


    l.g.

    Stefan

    Servus Stefan,

    das stimmt so nicht ganz. Jürgen Guthmann zitiert in „Heilende Pilze“ eine Vielzahl von Studien zu den unterschiedlichsten Wirkungsweisen. Wer will, der wird also auch fündig werden. Dass sich in dem Bereich - wie in jedem anderen, in dem sich Geld verdienen lässt, auch - dubiose Geschäftemacher tummeln, steht außer Frage (siehe Maskenaffäre). Dass unser Gesundheitssystem allerdings die Pharmakonzerne gegenüber der Naturheilkunde bevorzugt, ebenfalls. Und da wird uns teilweise RICHTIG Geld aus der Tasche gezogen. Es gibt da kein Interesse dran, dass Menschen auf natürliche Weise gesund bleiben. Wenn alle so oft beim Arzt wären wie ich z.B., dann wären Bayer Pharma & Co. längst pleite. Kann ja keiner wollen. Die schönen Arbeitsplätze…

    Aber das führt hier zugegebenermaßen zu weit.

    Liebe Grüße

    Andreas

    Servus beinand,

    ich versteh wirklich nicht, warum manche hier - vermutlich ohne entsprechenden Background - so vehement gegen jegliche Behauptung gesundheitsfördernder Wirkung von Pilzen zu Felde ziehen. Dass Pilze potente Gifte produzieren, streitet ja auch niemand ab. Warum nicht auch Wirkstoffe, die die Gesundheit positiv beeinflussen? In der TCM haben Pilze eine Jahrtausende lange Tradition. Und in Deutschland glauben Leute, dass nur positiv wirken kann, wo Bayer draufsteht - schon eigenartig. Dass allerdings Schmetterlingstrameten bei Depression helfen, wäre mir neu.

    Viele Grüße

    Andreas

    Also wenn man mit Namen und Jahreszahl sucht, hat man ihn in 30 Sekunden. Allerdings müsste man sich registrieren, um ihn lesen zu können. Hab ich jetzt nimmer gemacht heute.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    wenn wir schon mal bei Studien sind, Jürgen Guthmann verweist im Zusammenhang mit S. commune auf Kamei et al. (1994) und Clark er al. (1996).


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,

    S. commune gilt per se nicht als Giftpilz und ist im asiatischen, mittelamerikanischen und afrikanischen Raum teilweise ein geschätzter Speisepilz. Trotzdem schadet es wohl nicht, um die Problematik beim Einatmen der Sporen zu wissen, ebensowenig wie um die der Kochdämpfe von Lorcheln oder Glimmerschüpplingen. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, welche Bedeutung er/sie dem beimisst, genauso wie bspw. beim Cadmiumgehalt oder bei der Radioaktivität. Zur vollständigen Beantwortung der Frage nach Toxizität von Aerosolen gehört es mMn dazu.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus Peter,

    das ist nicht richtig. Sowohl Flammer (s. Foto) als auch Guthmann in Heilende Pilze weisen auf die Fähigkeit von S. commune zur Vermehrung in menschlichem Gewebe und die Gefahr durch Einatmen hin.

    Bekannt ist außerdem die sog. Pilzlunge, bei der durch Einatmung von mit Pilzsporen kontaminierter Luft chronische allergische Erkrankungen hervorrufen werden. Dies allerdings unabhängig von der Giftigkeit sowohl durch Schimmelpilzsporen als auch z.B. in der Austernpilzzucht, wenn ohne Atemschutz gearbeitet wird.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,

    beim Spitzgebuckelten Rauhkopf ist meines Wissens auch das Sporenpolver giftig. Allerdings sind keine Vergiftungsfälle durch einatmen bekannt.

    Und das Sporenpulver des Spaltblättlings sollte keinesfalls eingeatmet werden, da es - zumindest bei immungeschwächten Personen - eine schwere Mykose der Lunge und in Folge auch anderer Organe auslösen kann.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus,

    womit wir wieder am Anfang wären. Deswegen findet sich in jedem Blog, jeder App, jedem Forum - so auch hier - der Hinweis auf die Eigenverantwortung. Und auch, wenn ich persönlich nicht glaube, dass sich aus einem Forumsbeitrag ein Haftungsanspruch herleiten lässt: lieber einmal öfter geschrieben als einmal zu wenig: Onlinebestimmungen sind keine Verzehrfreigaben. Es geht ja ganz nebenbei nicht nur um Rechtssicherheit, sondern auch um die Gesundheit der Ratsuchenden.

    Viele Grüße

    Andreas

    Na ja,

    Pilze sind ja bekanntlich ohnehin wegen der Zellwände aus Chitin eher schwerverdaulich. Wenn sie sich dann zusätzlich bei der unsachgemäßen Zubereitung ordentlich mit Fett vollsaugen…

    Ein Kilo Pellkartoffeln ok, ein Kilo Bratkartoffeln - nein danke.

    Und im übrigen sind PilzberaterPilzsachverständige über den Verband, der sie geprüft hat, haftpflichtversichert.

    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo Oehrling,

    vielen Dank. Irreguläre Waben könnte hinkommen nur zu den Farbveränderungen kann ich nix sagen, da die acht vorhandenen Exemplare das entsprechende Alter nicht mehr erreicht haben 😇

    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo Till,


    dann müsste es sich demnach bei diesen Exemplaren um „echte“ M. esculenta handeln. Sie wuchsen auf einem ökologisch bewirtschafteten Acker, weit und breit keine Bäume, keine Hackschnitzel oder Rindenmulch.


    Vielen Dank für Deine (oder jede andere) Einschätzung.

    Andreas

    Servus beinand,


    ich hab mir neulich die drei Kibbys zugelegt und finde die wirklich sehr empfehlenswert. Keine Einsteigerbücher, aber hoch informativ - wenn man englisch kann.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus,


    ich Sehe da schon Zunderschwämme. Sie sind typischerweise nur recht schmal am Substrat angewachsen, was man grad auf dem zweiten Bild schön sieht. Entsprechend leicht sollten sie sich ablösen lassen. Mit einem kräftigen Ruck nach oben sollten sie abbrechen. Wenn sie vollflächig angewachsen sind, geht das nicht. Dann sind es aber meist auch keine echten Zunderschwämme.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus,


    und willkommen im Forum.

    Bei dem ersten könnt ich mir schon einen Chaga vorstellen. Die Farbe unter der schwarzen Kruste würde dazu passen. Um sicher zu gehen könntest du mit einem entsprechenden Werkzeug mal versuchen, ein Stück rauszubrechen. Chaga hat eine harte, aber bröckelige Struktur, bei einer Wucherung hättest du es mit Holzfasern zu tun. Von innen schaut der Chaga dann so aus:


    Das zweite Bild halte ich für eine Wucherung, auch wegen dem Moosbewuchs. Der Hauptwirt von Chaga ist Birke, er kann aber wohl auch mal an anderen Laubbäumen vorkommen. Hat ihn schon mal wer woanders gefunden? Ich nicht.


    Viele Grüße

    Andreas

    Mir gehts um die genaue Reihenfolge wonach man zuerst schauen sollte also eine gewisse chronologie

    Laut Threattitel fragst du nach dem Vorgehen mit Bestimmungsschlüssel. Da ist die Reihenfolge ja vorgegeben. Du fängst bei Adam und Eva an, also z.B. Röhren oder Lamellen oder keins von beidem, und folgst dann dem Schlüssel. Wenn du ohne Schlüssel bestimmen willst, brauchst du entsprechende Vorkenntnisse und checkst erst mal die harten makroskopischen Merkmale, also die typischen, nicht variablen. Größe und Farbe gehören da meist nicht dazu, kommst, wenn du Glück hast, zur richtigen Gattung oder sogar zur Art, wenn diese makroskopisch sicher ansprechbar ist. Sonst wirst am Ende trotzdem oft einen entsprechenden Schlüssel brauchen, möglicherweise auch ein Mikroskop oder Makrochemie oder, wenn alle Stricke reißen, eine Sequenzierung.


    Viele Grüße

    Andreas