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letzter Beitrag von Gaukler am

Falsches Substrat

  • Heute im Schwabenland, zwischen Helfenstein und Ödenturm. NSG, alter Buchenwald, im Wurzelbereich einer Buche. Keine Kiefer in Sichtweite. Für mich ein Sandröhrling. Nur Handybilder. Hätte die Kamera doch auspacken sollen. Es gab wenig Licht und so habe ich angenommen, dass ich doch kein gescheites Bild hinbekomme. War vielleicht ein Fehler. Und jetzt versuche ich mit dem Handy einen Beitrag zu verfassen (urghh)



    Den hinteren Pilz hatte ich vor Ort gar nicht gesehen.

    Ansonsten kaum Pilze. Der Igelstachelbar ist noch nicht wieder zum Leben erwacht.

    Schönen Sonntag

    Alis

  • Hallo Alis,


    der Pilz hat auf dem Foto doch rote Röhren. Ich wäre da eher bei Neoboletus erythropus. Hat er geblaut?


    Björn

    und ich bei Netzhexe. Ich meine da ein Stielnetz zu erkennen.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Salve!


    Auch farblich (Hutoberseite) eher eine Netzhexe als ein Flocki, aber Blitzlicht mag täuschen. Bei Rotporer generell wäre ich aber auch dabei, zumal Sandröhrlinge so weit aufgeschirmt doch gröbere Poren haben sollten.



    LG, Pablo.

  • Hmm, über die Netzhexe musste ich kurz nachdenken. Aber nein, ich bleibe beim Sandröhrling, das Bild ist leider zu schlecht. Hundert Meter oberhalb gibt es Kiefern. Vielleicht gab es ja doch irgendwo eine in der Nähe. Aber auch dann finde ich den Standort interessant.

    Ich überlege noch, ob das morgen mehr als ein Sabbatweg wäre.

    Alis

  • Hallo Alis,


    auf den Fruchtkörpern sind so lappig-fransig-irgendwieüberstehende Hutrandbereiche zu erahnen. Die würde ich bei den Hexen so nicht vermuten. Ich unterstütze Deine Idee vom Sandröhrling, auch gegen die geballte Front der Profis. =O


    Ich glaube Du musst den Weg nochmal auf Dich nehmen um den zu identifizieren.:cool:


    Gegen jeden bisherigen Hexenbefürworter setze ich einen Chip (müsste aber dann die richtige Hexe sein). Wer tritt an um meine Punkte zu räubern?


    Grüßle

    RudiS

  • Hallo,


    ohne den nochmaligen Besuch beim Fundort wird es nicht 100%-ig aufzulösen sein. Der ganze Habitus, die Färbung und der Fundort spricht für eine Netzhexe mit sehr wenig Netzzeichnung. Den Sandröhrling würde ich ausschließen, der hat bei dieser Größe viel gröbere Poren. Netzhexen sind bei den Großpilzen wohl der Verwandlungskünstler Nr. 1.


    VG Jörg

  • Sandröhrling schließe ich ebenfalls aus. Neben dem Substrat und den Röhren passt auch das Habitat nicht. Ich bin in der Netzhexenfraktion und würde auch wetten. :-)

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Mein Post von heute mittag hat mein Handy nicht verlassen. Ich machte mich da gerade auf den Weg und ermunterte zu weiteren Wetten.

    Nun, das Ganze ist schon sehr verhext!

    Gestern bei trübem Wetter in einer engen Bachschlucht. Die Huthaut war für mich eindeutig fein besandet und von der Farbe her dazu passend. Vielleicht zu fein für variegatus.Davon abgesehen habe ich den schon Jahre nicht mehr gesehen. Und auch nicht im Kopf, dass der eher (oder nur?) sauer mag. Da ich den Pilz nicht verletzten wollte, konnte ich das Stielnetz auch nicht erkennen. Sah untendrunter auch für mich nicht rötlich gefärbt aus.

    Und heute ein wolkenloser Sonntagnachmittag. Am Standort aber immernoch recht schattig, so dass ich bei f10 eine Minute belichten musste.

    Und dann entweder Hut über- oder unten unterbelichtet, trotz Reflektor. Brauche mal eine gute Lampe.

    Gestern hat es auch etwas geregnet. Ich meine, dass das grünliche auf dem Hut gestern nicht da war. Dafür ist mein Sand abgewaschen.

    Hier die heutigen Bilder:








    Nein, ich habe nichts davon mitgenommen.

    Mal sehen, ob die Experten noch einen Mendax daraus machen. Den habe ich noch nie bestimmt.

    Habe eben gelesen, dass der bei Eiche und Buche eher vorkommt, dagegen die Netzhexe eher bei Linde und Birke.

    RudiS, danke, dass du zu mir gehalten hast. Tut mir leid, dass ich deneben lag. Darfst die verlorenen Chips bei mir abbuchen.

    (Wobei ich mit mit dem Chipshandel noch nicht wirklich auskenne)


    Und dann kommen wir um 20 Uhr heim und auf dem Rasen standen weiße Pilze, die vorgestern nicht da waren.

    Aber heute mag ich mich nicht mehr mit zwei Arten Leucoagaricus beschäftigen. Wobei einer recht sicher leucothites ist. Während der andere dunkle Schuppen hat.


    gute Nacht zusammen

    Alis

  • Hallo, Alis!


    In der Tat ein sehr trickreicher Pilz. Gelungenes Täuschungsmanöver, würde ich sagen - aber nur fast gelungen, dank Nachforschung.

    Einen mendax wird man hier kaum guten Gewissens draus backen können, da sind einfach zu wenig trüb weinrote Farbtöne dran, weder auf dem Hut, noch im unteren Stielbereich (wo mendax normalerweise auch dick rot beflockt ist).



    LG; Pablo.

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