Hallo, Besucher der Thread wurde 745 aufgerufen und enthält 10 Antworten

letzter Beitrag von Beorn am

Diverse Unsicherheiten............

  • Guten Abend,


    über ein paar Tipps wär ich dankbar:


    1 - 5 : Durch einen Drahtzaun und eine Hecke fotografiert, wächst vermutlich auf Kirschbaum:




    6 - 9 : Im Rasen gefunden, hier habe ich absolut null Schimmer:



    10 - 17 : Diese Halunken wachsen in einem großen Kupferkessel zusammen mit blauen Stangenbohnen, wohl auf Holzresten der Bohnenstangen des letzten Jahres. Zwei Tage später waren sie schwärzlich verflossen.



    18,19 : Schneckeneier, man sieht noch die Schleimspuren. Nur was für eine Schnecke hat die Eier gelegt?





    20 - 25 : heute am Waldrand gesehen, mit gaaaaaaaaaaaanz schwachem Phenolgeruch. Schafchampignon oder Karbolegerling ?



  • Huhu. Nur fix, weil ich ins Bett muss.


    6-9

    Mit Conocybe Apala vergleichen.

    10-17

    Psathyrella sp.

    18-19

    Ist ein Schleimpilz meiner Meinung nach. :-)

    20-25

    A. Xanthoderma Gruppe meiner Meinung nach.


    LG.

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Hallo,

    hier kommen mal meine Vermutungen:

    1. Das könnte Phellinus punctatus sein, der auch sehr gerne an Kirsche wächst.

    2. Dieser Pilz ist aus der Gattung der Samthäubchen - Conocybe, eine genaue Bestimmung ist nur mit dem Mikroskop möglich und das ist auch nicht grad einfach.

    3. Da denke ich an eine Psathyrella, möglicherweise Psathyrella candolleana - Behangener Faserling.

    4. Ich nehme an, das ist ein Schleimpilz.

    5. Wenn Phenolgeruch, dann doch eher einer der Karbol-Champignons. Die chromgelb gilbende Stielbasis passt auch dazu.

    LG

    romana

    Pilzchips 100-5 für APR2016-10 für APR-Platzierungswette+3 für APR+15 APR-Platzierungswette=103-15 für APR2017+Platzierungswette=88+17 APR 3.Platz + 2 APR-Platzierungswette= 107-1(OBR)-15(APR2018)=91

  • Hallo, Radelfungus.


    6-9: Conocybe apula, das Milchweiße Samthäubchen, wie von Schupfnudel vorgeschlagen, sollte passen.

    Um ganz sicher zu sein, muss man natürlich das Mikro bemühen, wie Romana richtig schreibt.


    18.19. Keine Schnecke, sondern ein "Schleimpilz" hat die Eier gelegt.^^

    Ich denke an Tubifera ferruginosa, den Fischeier- oder Lachsfarbenen Schleimpilz im Jugendstadium.

    Den hatte ich auch erst vor ein paar Tagen.



    20-25: Karbolegerling. U.a. wegen des Habitus und der deutlich gilbenden Stielbasis.



    Nun aber gute Nacht, Nobi

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  • Hallo zusammen,


    wir unterscheidet ihr C. apala und C. albipes/lactea rein makroskopisch?


    Björn

    Hallo Björn


    Makroskopisch : In Natur mit die Beste Literatur - Zocken , per Internet Bilder - Zocken + Abzählreim (Beispiel Ene mene miste …)


    Gibt etwas per Stiel , bei eine Weißflockig mit leichte Bereifung bei Andere leicht Bereifung ohne Flocken. Ob das kann Funktionieren ? Vielleicht mit Luppe bei 101% Ausgebildete Frk. . aber was wenn Wind oder Regen Flocken wegspielt ?


    LG Beli !

  • Hallo Björn,

    wir unterscheidet ihr C. apala und C. albipes/lactea rein makroskopisch?

    Laut IF gar nicht, und davon bin ich auch ausgegangen.

    Ob dass allerdings stimmt, da Hausknecht die Arten 2009 in den Fungi Europaei noch trennt?


    LG, Nobi

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  • Hallo Nobi,


    das würde ich dann aber mal so interpretieren, daß Arnolds 2003 in dem Artikel in Persoonia die Arten in einen Topf geworfen hat, was zu dem entsprechenden Eintrag im IF geführt hat. Hausknecht scheint dem nicht zu folgen und behandelt sie entsprechend 2009 weter als getrennte Arten, was dann aber zu keinem Eintrag im IF führt, weil dadurch ja keine neuen Namen vergeben wurden. Jetzt kann man sich halt aussuchen, wem man eher glaubt. Pilze-Deutschland trennt die Arten auf jeden Fall noch auf.


    Björn

  • Ich zitiere mal aus Hausknecht: Fungi Europaei (2009)


    "Wenn man frische, typische Exemplare von C. apala und C. albipes vergleicht, gibt es kaum Zuordnungsprobleme. Etwas trockenere Fruchtkörper von C. apala werden jedoch fast weiß, und wenn dann die Hutform mehr oder weniger deutlich kegelig ist, ergeben sich oft Unterscheidungsschwierigkeiten (...) Das Fehlen von Pseudoparaphysen und die schlankeren, schmäleren Sporen bei Letzterer sollten aber Verwechslungen vermeiden helfen. Es gibt aber ganz vereinzelte Kollektionen von C. albipes mit sehr schmalen Sporen ähnlich jenen von C. apala, bei denen das Merkmal Sporenbreite und -koeffizienz auch nicht hilft."


    In der Regel lassen sie sich also jung gut makroskopisch und im Alter mikroskopisch unterscheiden. Aus den genannten Merkmalen erschließt sich auch ganz gut, weshalb beides gute Arten sind, denke ich.


    LG, Jan-Arne

                                                                               
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