Beiträge von romana

    Hallo,

    das sieht sehr nach Xylaria, also einer Holzkeule aus. Vielleicht ist es Xylaria longipes (an Ahorn) oder Xylaria polymorpha...

    LG

    romana

    Hallo Pablo,

    Danke für deine Hilfestellung! Wenn das so ist, schau ich mir den pilz mal genauer an. Ist nicht die erste Inocybe, die ich mikroskopiere. Nur ganz ohne Anhaltspunkte wollte ich nicht mikroskopieren. Sie ist jetzt schon getrocknet und ich hoffe, der Stiel wurde nicht zu viel angegriffen...

    LG Romana

    Danke Peter! Ich weiß gar nicht, warum ich nicht auf diese Idee komme... Ich trockne den jetzt mal und frag bei Heinz nach, ob er ihn möchte. Ansonsten greif ich gern auf das Angebot von Stefan zurück - danke dir! Ich muss aber anmerken, dass es nur noch einen Fruchtkörper gibt, der zweite hat leider, trotz Kühlschrank, geschimmelt. Nur für den Fall, dass gilt: ein Pilz ist kein Pilz (bei besonders kleinen Pilzen, so klein ist die Inocybe ja nicht...)

    LG

    romana

    Okay, danke... Das hört sich jetzt nicht besonders ermutigend an - ich glaub es bleibt einfach bei der groben Bestimmung. Vielleicht trockne ich sie mal.

    LG

    romana

    Hallo Stefan,

    vielen Dank für deine Hilfe! Was braucht man da jetzt noch für die Bestimmung? Kann ich den mit Gröger schlüsseln?

    LG

    romana

    Hallo,

    heute brauche ich mal wieder eure Hilfe: diesen Risspilz habe ich im Wiener Prater bei Eiche, Pappel, Linde, Hasel und unbekannten Sträuchern gefunden. Der Geruch ist irgendwie erdig, spermatisch, auch süßlich. Da er irgendwie so auffällig aussieht, hoffe ich, dass mir hier jemand bei der Bestimmung helfen kann...

    LG

    romana




    Hallo Legitox,

    genau als du die Anfrage gestellt hast war bei uns (ÖMG) die Pilzberatung. Da kannst du auch eine Essensfreigabe bekommen. Jeder ist herzlich willkommen.

    Lg

    romana

    Hallo,

    ich weiß von einem Fall von Cadmium-Vergiftung, der kürzlich erst geschah. Es wurden einige Agaricus essettei (ebenfalls gilbend) verzehrt und das ganze endete mit einer Cadmium-Vergiftung im Krankenhaus. Von den gilbenden Champignons ist definitiv abzuraten, auch wenn sie sehr fein schmecken.

    LG

    romana

    Hallo Matthias,

    ich war vergangene Woche auf der Arbeitstagung der ÖMG und da fand ich im Nadelwald einen Cortinarius, der deinem sehr ähnlich sieht. Ich habe ihn mikroskopiert und auch die Sporen sahen sehr ähnlich aus und hatten waren ungefähr 10 lang. Irmgard hat ihn schließlich als Cortinarius suberi bestimmt. Ich hänge mal ein Foto an, vielleicht hilft es dir. Die besonderen makroskopischen Merkmale sind das weiße Velum und der eingewachsen faserige Hut.

    LG

    romana


    Hallo Felli,

    der Zottige Schillerporling soll eine ähnliche Wirkung wie Chaga - Schiefer Schillerporling haben. Chaga wird in Russland schon sehr lange gegen Magen-Darmprobleme angewendet und ist dort offiziell zur begleitenden Krebstherapie zugelassen. Sofern ich mich richtig erinnere...

    LG

    romana

    Hallo,

    das ist ein Champignon, von denen gibt's viele Arten, essbare und giftige, und die sind meist relativ schwierig zu bestimmen.

    Geruch, Verfärbung an der Knolle, Schnittbild,...

    LG

    romana

    Hallo miteinander,

    da hab ich auch noch eine Ankündigung:

    Samstag, 28. und Sonntag 29. September 2019:


    SCHWAMMERLTAGE WIEN – 100 JAHRE ÖMG

    September 28 @ 10:00 - September 29 @ 17:00


    Schwammerltage Wien im Botanischen Garten der Universität Wien

    + zu Google Kalender hinzufügen+ Exportiere iCal

    Beginn:

    September 28 @ 10:00

    Ende:
    September 29 @ 17:00

    Eintritt:
    €5
    Veranstalter

    HBV und ÖMG

    Veranstaltungsort

    Botanischer Garten der Universität Wien, 1030 Wien, Mechelgasse 2


    LG

    romana

    Das hat mich jetzt auch interessiert, weshalb ich gegoogelt habe:


    Die Mikroreaktionsgefäße der Größen 1,5 ml und 2 ml werden im deutschsprachigen Laborjargon als Eppi bezeichnet. Im englischen Sprachraum werden diese Mikroreaktionsgefäße als Eppendorf tube bezeichnet. Die Bezeichnung Eppi bzw. Eppendorf tube ist international ein generalisierter Markenname geworden, wobei sich nicht der Name der Produktmarke (wie die deutschsprachige Verwendung von Tempo für Papiertaschentücher oder Tesa für Klebestreifen), sondern die Abkürzung der Marke des Unternehmens eingebürgert hat.


    Wieder was Neues gelernt...

    LG

    romana

    Hallo Craterelle,

    das sind die kleinen Röhrchen mit Deckel, in die man die Proben gibt und in denen auch die Extraktion durchgeführt wird. Zuerst kommen die Proben in ein Spitz-Eppi (unten spitz) mit kleinen Glaskugeln, dann in die Mühle. Danach beginnt die Extraktion, zum Ende wird die Extraktionslösung gefiltert - in einem Filter-Eppi, von dem man den Filter dann abnehmen kann. Der Filter wird dann ausgewaschen, d.h. man gibt eine Lösung hinzu und steckt den Filter wiederum in ein Eppi und ab in die Zentrifuge - und fertig ist die Extraktionslösung.

    Ich konnte maximal 24 Proben auf einmal bearbeiten, das ganze Prozedere inklusive Foto (auf dem man sieht, ob die Extraktion funktioniert hat) dauert ca. einen Arbeitstag.

    LG

    romana

    Hallo,

    ich hab im vergangenen Jahr Pilz-DNA extrahiert und dazu wurden getrocknete Pilze verwendet, also Belege. Am besten geeignet sind junge Pilze und von denen, sofern groß genug, nur die Fruchtschicht. Man muss die Proben so gut wie möglich von Schmutz befreien, auf keinen Fall darf Schimmel an den Pilzen sein, denn Schimmel-DNA ist offensichtlich stärker als die Pilz-DNA. Man kann auch Frischmaterial extrahieren, muss dazu dann halt mehr Material in ein Eppi geben. Wie gesagt, sehr wichtig ist, dass die Pilze jung sind, man kann fast sagen je jünger je besser. Bei der Probenentnahme muss man sehr steril arbeiten, d.h. die Pinzette wird vor der Benützung entweder mit Ethanol gereinigt oder abflambiert. Auch die Fenster und Türen müssen geschlossen sein, um zu verhindern, dass Fremdmaterial ins Eppi wandert.

    LG

    romana

    Hallo,

    ich hab tatsächlich den Strubbelkopfröhrling schon mal verspeist, vor 20 Jahren, als ich mich etwas näher mit den Pilzen zu beschäftigen begann, da mein damaliges Pilzbuch (08/15-Buch) ihn als essbar eingestuft hat. Mittlerweile weiß ich aber, dass der Probleme bereiten kann und außerdem ist er wirklich nicht schmackhaft - muffig und etwas grausig. Man muss wirklich nicht alles essen, Probleme hatte ich im übrigen keine. Das nur zur Info... und keine Essensfreigabe.

    LG

    romana