Beiträge von romana

    Hallo Frank,

    Xylodon spathulatus passt gut! Danke für deine Hilfe!

    Ich hatte ja gehofft, der zweite ist die gleiche Art, nur anders gewachsen oder jung. Heute bin ich endlich zum mikroskopieren gekommen und irgendwie sieht er von den Strukturen her schon ähnlich aus, aber die Sporen sind elliptisch und messen 3,5 - 4 x 2 - 2,3. Also doch eine andere Art, wie es aussieht und auch noch ziemlich unreif.

    Können eigentlich viele Rindenpilze derartige Guttationstropfen ausbilden? Hübsch jedenfalls!

    Der Vollständigkeit halber füge ich die Mikrofotos ein, mikroskopiert habe ich in Melzers.

    LG

    romana










    Hallo,

    Ich brauch mal wieder eure Hilfe. Gestern hab ich an einem liegenden Tannenstamm diesen Rindenpilz mit kleinen Zähnchen gefunden, der mir speziell wegen seinen Guttationstropfen aufgefallen ist. Ich habe ihn in Melzers mikroskopiert. Die Sporen verfärben sich nicht. Hat jemand eine Idee, welcher Pilz das sein könnte?

    Die Sporen sind globos bis subglobos und messen 3 - 4,5 x 3 - 3,8.

    Schnallen sind vorhanden.


    Hier nun die Bilder:



    Ziemlich in der Nähe war auch dieser Rindenpilz, den ich aber noch nicht mikroskopiert habe. Seine Oberfläche ist glatt, ansonsten ist er dem ersten sehr ähnlich.




    Mikrofotos, mikroskopiert in Melzers:


    Sporen



    Solche braunen Hyphen hab ich ein paar mal gesehen, meist dünner, aber ich denke, die gehören nicht dazu.





    Eine Schnalle:





    Bin schon gespannt auf eure Einschätzung!


    LG

    romana

    Hallo Hias,

    die sehen ja genauso aus wie meine und auch die mikroskopischen Merkmale sind recht ähnlich. Die Sporen (sorry, hab ich im Startbeitrag zu erwähnen vergessen) sind bei meiner Kollektion etwas größer, ich hab aber bisher nur 6 gemessen - sie messen 8-10 x 4. In diesem Fall würde ich jedenfalls Melzer folgen, denn ich arbeite relativ häufig mit seinem Schlüssel. Ich werde die Pilze morgen Irmgard zeigen, mal sehen, was sie dazu meint.

    Danke für den Link und die Infos!

    LG

    romana

    Lieber Stefan,

    alles Gute zum Geburtstag, viele angenehme Stunden im neuen Lebensjahr und noch mehr schöne Pilzfunde!

    Von mir bekommst du ein hübsches Pärchen Morchella vulgaris.


    LG

    romana


    Lieber Jan-Arne,

    herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Ich wünsche dir ein angenehmes neues Lebensjahr mit vielen feinen Pilzfunden!

    Da ich vor kurzem ein Morchelwunder im Gebirge erleben durfte, bekommst du von mir eine hübsche, noch unbestimmte Spitzmorchel.


    LG

    romana


    Lieber Christian, lieber Florian,


    danke für euren Input! Scheint so, als ob wir tatsächlich P. laricis gefunden hätten, es passt ja eigentlich alles dafür. Ich denke mal, Irmgard wird das noch absichern.


    christian_ap: Diesen leichten bis schweren Grünstich hatte ich schon öfter, bevorzugt im Frühjahr, wenn die Blätter noch frisch sind. Da müsste man wohl mit LED-Lampen oder einen Blitzsystem arbeiten, um den zu vermeiden. Leider hab ich verabsäumt, verschiedene Arten von Weißabgleich auszuprobieren. Na ja, muss ich eben im Photoshop ein bisschen an den Farben drehen. Dein Foto ist dafür aber wieder sehr wenig farbintensiv, schon interessant, wie unterschiedlich die Kameras arbeiten. Für so große Pilze muss ich wohl ein anderes Objektiv einsetzen, das funktioniert mit dem Makro nicht gescheit.


    Freu mich über unseren tollen Fund!


    LG

    romana

    Hallo Raphael,

    vielen Dank für deine Einschätzung und den Link. Ich werde diese Pilze jedenfalls noch genauer untersuchen, denn sie sehen interessant aus. Möglicherweise hat ja auch Irmgard Interesse an ihnen, das wäre fein. Ich werde jedenfalls berichten, wenn ich zu einem Ergebnis komme.


    Hallo Martin,

    leider kann ich da keine Auskunft geben, aber vielleicht meldet sich ja noch jemand mit mehr Ahnung. Würde mich jedenfalls auch interessieren.


    LG

    romana

    Hallo,

    an Tanne gibt’s Phellinus hartigii, der sieht doch ähnlich aus, obwohl der gezeigte irgendwie rötlicher ist.

    LG

    romana

    Hallo liebe Porlingsfreunde,


    an einer vitalen Lärche auf ca. 1000 m Seehöhe fand ich diesen Phellinus, der mich gleich an Phellinus chrysoloma erinnert, den ich schon mal an Pinus hatte. Die Sporen hatten unterschiedliche Farben - von durchsichtig bis gelb. Ich nehme an, das hat mit dem Reifegrad zu tun. Jedenfalls messen die eher durchsichtigen 5-5,5 x 4-5, die frei schwimmenden gelben 6-8 x 4-5,5. Sind die nicht zu groß für P. chrysoloma? Ich bin auch über den Namen Phellinus bzw. Porodaedalea laricis gestolpert, finde aber kaum was dazu.

    Die Setae messen 50-80 x 8-10. Ich habe in KOH mikroskopiert und manche waren rot, andere gelb gefärbt, die Form ist relativ regelmäßig.

    Auch P. nigrolimitatus ist irgendwie ähnlich, da finde ich im Internet aber auch keine brauchbaren Informationen. Phellinus pini sollte ja pileate Fruchtkörper bilden, kommt daher nicht in Frage, oder?

    Sorry, die Fotos sind etwas zu gelb und grün geraten, denke ich... Komischerweise haben beide Kameras das gleich unrealistisch gelb dargestellt...

    Freu mich auf eure Antworten!

    LG

    romana







    Mikrofotos in KOH 3%:








    Hallo,

    diese Psathyrella fand sich auf ca. 1000 m Seehöhe im Weidengebüsch. Könnte das die klassische Psathyrella spadiceogrisea sein oder ist sie dafür doch zu hell? Mit dieser Farbe erinnert sie auch an P. candolleana, aber da passt mir der Standort auf dem Boden nicht. Ich hoffe, jemand kann mir da helfen.

    LG

    romana








    Hallo,

    am Sonntag war ich im Gebirge zwischen ca. 900 und 1200 m Seehöhe unterwegs.. Auf einer lichten Stelle im Wald fand ich diesen Rötling, der an Entoloma plebejum erinnert. Er roch nach Maipilz, also mehlig-gurkig.

    Die Sporen messen 12-15 x 8-9 und sind ausgeprägt mehreckig, das würde ja schon zu Entoloma plebejum passen. Da ich aber mit Rötlingen wenig Erfahrung habe, bitte ich euch um eure Meinung.

    Liebe Grüße,

    romana










    Das dürfte ein Fichtenpollen sein, die Fichten blühen grad wie verrückt.


    Hallo miteinander,

    vielen Dank für die kompetente Bestimmungshilfe! Ich konnte wieder viel lernen! Ich freue mich über den Fund der Ceriporia und finde es spannend, dass das Anamorph von Hypoxylon cf. rubigniosum so weich und staubig ist!


    LG

    romana

    Hallo,

    gestern fand ich im Wienerwald zwei vermutliche Rindenpilze. Einer sieht aus wie ein Porling, aber ich denke, es ist eher ein Rindenpilz. Den zweiten hab ich mitgenommen, weil mir die Farben so gefallen, im Mikroskop sieht der aber ganz eigenartig aus - eine Anamorphe?


    Der poroide Pilz ist weiß und war auf einem Buchenast. Er ist ganz weich, weshalb ich einen Porling ausschließe.





    Die Sporen, falls es denn die dazugehörigen sind, messen 7-8 x 2,5-3.










    Der zweite Pilz ist ganz jung gelblich-weiß und verfärbt sich im Alter nach ockergelb. Er hat eine pulverige Oberfläche und ist ebenfalls ganz weich. Er wuchs auf einem liegenden Eichenast. Ich dachte zuerst an Tomentella, aber das passt glaub ich nicht. Ist das eine Anamorphe bzw. ein imperfektes Stadium?









    LG

    romana

    Hallo Stefan,

    vielen Dank für deine Hilfe! Ich hab den Melzer-Schlüssel auch gefunden und durchgesehen und denke, du liegst mit deiner Vermutung richtig - das sollte Coprinopsis semitalis sein. Die Sporenform passt, auch die Sporengröße stimmt, wenn ich das Epispor wegrechne. Ist es also doch ein Epispor, ich war mir nicht sicher, weil die Sporen bei Draufsicht sechseckig sind. Aber teilweise hab ich schon gesehen, dass es verletzt war.

    Zum Geruch kann ich leider nichts sagen, doch die Zystiden (welche auch immer) hab ich auch gezeichnet, ich füge in Zeichnung ein. Basidien konnte ich keine finden, da waren zu viele Sporen. Falls nötig, sehe ich heute nochmals nach. Soll ich sonst noch etwas nachmikroskopieren?

    In der Datenbank der ÖMG scheinen erst zwei Funde auf, dürfte also relativ selten sein. Der kommt jedenfalls ins Herbar der ÖMG.

    Danke nochmals!

    LG

    romana


    Hallo,

    ich versuche gerade einen Tintling zu bestimmen, den ich im Oktober am Wechsel auf einer Almwiese gefunden habe.

    Nach makroskopischer Recherche dachte ich, es könnte Coprinopsis filamentifera sein, doch dazu passen die mikroskopischen Merkmale nicht. Dann zog ich Coprinopsis lagopus in Betracht, aber auch da passen die Sporen nicht. Jetzt weiß ich nicht mehr weiter…

    Die Pilze waren relativ klein, ca. 5 cm hoch und sind fein behaart/bereift oder wie man da sagt.

    Die Sporen messen 11,5 - 13 x 6 -7 und sind im Schnitt fünf- oder sechseckig.

    Die Zystiden sind sehr groß, sie messen 100 x 33-40.

    Das Velum besteht großteils aus kugeligen Zellen, die interessanterweise genoppt sind.


    Ich hoffe, hier findet sich jemand, der mir bei der Bestimmung helfen kann!

    LG

    romana