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letzter Beitrag von Wutzi am

Nerdpilze an, im und auf Holz

  • Hallo Ihr Pilz(Rätzel)geschädigten, von Tuppie inspiriert habe ich mich heute ins Gehölz geschlagen. Helmlinge, Häuptlinge Häublinge und Trichterlinge blieben - von drei Ausnahmen abgesehen- unfotografiert. Ich habe mich den gar nicht so langweiligen Pilzen auf Holz gewidmet. Die meisten kenne ich nicht und viele sehen erst von Nahem betrachtet interessant aus. Einige sind richtige kleine Schönheiten. Und bei einem trieb es mir wieder mal die Haare durch den Hut - zu spät:gkopfwand:


    ...

    1 So sah das heute im Wald aus. Sprühregen, Nebel und...



    2 ...endlich endlich eine solide Basis für richtig nasse Füße und Pilze. Der PSH hätte allerdings gern auf den Regenmantel verzichtet. Geht nicht, sonst bekommt er wieder Schnupfen.



    3 Dieser tote Baum hier interessierte mich zunächst nur wegen der resupinaten Beläge edit: Cylindrobasidium laeve (Ablösender Rindenpilz).



    4 Aber dann hingen da so komische kreiselige Geleebonbons dran. Die erinnerten mich daran,...



    5 ...dass ich mit dem Judasohr völlig daneben lag im APR. Warum hab ich diesen Geleebonbon noch nie zuvor gesehen. Ein Perser. Gehe ich recht in der Annahme, dass es sich um den Weiden-Drüsling handelt, oder was sonst könnte das sein?



    6 Hier ist was in Arbeit. Vielleicht Striegelige Schichtpilze. edit: Adernzählinge



    7 Und hier wächst auch etwas, was bei näherer Betrachtung gar nicht so hässlich ist. edit: wahrscheinlich Cylindrobasidium



    8 Wenn sie so aussehen, kann man Striegelige Schichtpilze richtig mögen.



    9 Den kenne ich nicht, sollte ich wohl aber mal nachschlagen. Er ist jetzt ziemlich häufig. edit: Adernzählinge



    10 Bei dem wüsste ich gern den Namen. edit: wahrscheinlich Pholiota lenta, der Tonfalbe Schleimschüppling. Er war schon ziemlich weich und durchnässt, ob die Farben noch stimmen, kann ich nicht sagen. Ein ziemlich robuster Pilz, die meisten anderen noch vorhandenen Pilze mit Hut und Stiel sind eher schmächtig. Mein Verdacht sagt, dass es vielleicht ein Weißsporer und vielleicht etwas aus der Rüblingsecke sein könnte. Bei Rüblingen kann ich übrigens kaum gemeinsamen Merkmale erkennen. Wer hat die nur warum so zusammengewürfelt.



    11 So sieht er von oben aus. Etwa buchenblattgroß.



    12 Der gefällt mir übrigens auch sehr gut. edit: Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling)



    13 Unter den Bäumen, wo der Regen nicht hinkam, liegt sogar noch Schnee. Ganz offenbar handelt es sich bei diesem Schichtpilz? um einen aus der Gattung der Heizpilze, denn auf dem Pilz ist der Schnee geschmolzen. edit: möglicherweise Rötender Runzel-Schichtpilz (Stereum rugosum)


    14 Eigentlich sehen ja alle von mir normalerweise verschmähten Rindenpilze so aus.




    15 oder so.



    16 Der ist auch ganz hübsch. edit: wahrscheinlich Cylindrobasidium




    17 Der auch, leider nicht ganz scharf.



    18 An dem Galerinchen kam ich ohne Knipserei nicht vorbei. Das ist doch eins, oder?



    19 Täräää. Eigentlich hätte ich den Totholz-Spaziergang abkürzen können. An diesem Suchbaum konnte frau ausgiebig Pilze suchen und wurde in vielerlei Hinsicht belohnt. Die Schmetterlingstrameten oben und rechts sind ganz frisch. Die lass ich noch ein wenig wachsen. Dann hole ich sie mir.


    20 Der hintere Baumteil mit alten Muschelseitlingen und Striegeligen Trameten.




    21 Hinter den Trameten gibts noch Zunderschwämme.



    22 Weiter vorn diese hübschen edit: Gallertfleischigen Fältlinge

    Es sind Orangerote Kammpilze





    23 Unter den edit: Gallertfleischigen Fältlinge Es sind Orangerote Kammpilze

    gibts jüngere Muschelseitlinge und diverse resupinate Pilzbeläge.



    24 ...und solches Geschwurbel. edit: Orangerote Kammpilze



    25 Die Exidia edit: nigricans edit: - Würziger Warzige Drüsling hatte unanständige Ausmaße und sah auch ein bissi eklig aus - auch in der Kombination mit dem Pilz daneben edit: ebenfalls Phlebia radiata = Orangeroter Kammpilz . Die können eben nicht nur ästhetisch. So konnte ich jedenfalls mal wieder grinsen über die lustige Vielfalt meiner Lieblinge. Mein Fazit - für den Winter sind solche Rindengewurbsel eigentlich ganz nett. Und wenn man die Barriere an der Haustür erst einmal überwunden hat, macht es sogar im Niesel-Piesel Spaß im Wald.

    Lieben Gruß


    Claudia


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    4 Mal editiert, zuletzt von Wutzi ()

  • Ahoi, Claudia!


    Danke für die Bestätigung: Daß das Totholz bunt übersäht ist mit so vielen Pilzen.


    Ich denke, bei 4 & 5 liegst du ganz richtig: Das sollten kreiseldrüslinge (Exidia recisa) sein.

    6 ist das Gleiche wie 9, wo du ihn dann erkannt hast: Adernzählinge (Plicatura crispa)

    7 ist wahrscheinlich das Gleiche wie 16, wenn auch mit eher ungewöhnlich stark ausgebildeten Hutkanten. Ist ohne Mikrodaten nicht sicher, aber Cylindrobasidium laeve (Ablösender Rindenpilz) kann so aussehen (ist ziemlich variabel).

    10 / 11: Ich glaube ja, der sport ganz dunkel ab. Entweder dunkelbraun mit Violetton (dann Schwefelkopf). Oder nur braun (dann schüppling). Das müsste man mal abwarten.

    12: Dürfte Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling) sein.

    13: Den dünnen Weißen wird man ohne Mikro nicht näher eingrenzen können. Die dickeren obendraauf sind schon Schichtpilze, da hätte man mal kräftig kratzen können. Dürfte dann bald rot oder rotbraun geworden sein (1-2 Min. Wartezeit): Wenn substrat Laubholz udn Pilz mit dem Aussehen rötend, dann ist es der Rötende Schichtpilz (Stereum rugosum).

    17: Müsste man die Konsistenz kennen. Wenn wachsig, knorpelig aber relativ fest, dann ein Rindenpilz, wenn irgendwie mehr schleimig, verschmierbar, dann eine Gallertträne.

    Die Gallertfleischigen Fältlinge (22, 23) sind allerdings >Orangerote Kammpilze<, so wie auch 24 und auf Bild 25 rechts neben dem Warzigen Drüsling (Exidia plana).



    LG, Pablo.

  • Danke für die Bestätigung: Daß das Totholz bunt übersäht ist mit so vielen Pilzen.


    10 / 11: Ich glaube ja, der sport ganz dunkel ab. Entweder dunkelbraun mit Violetton (dann Schwefelkopf). Oder nur braun (dann schüppling). Das müsste man mal abwarten.

    Hallo Pablo,

    es ist wirklich so. Im Moment steppt gerade der Pilz Saprobiont und es macht riesig Spaß, diese Vielfalt zu erleben.

    Und danke für die kompetente Bestimmung. Ich habe die Namen ergänzt.

    Meinst du wirklich, dass ein Schwefelkopf infrage kommen könnte? Das wäre ein Monster. So groß können nach meinem Erleben vielleicht die Ziegelroten sein und da passt die Farbe überhaupt nicht. Leider sport bei diesem Matschpilz nichts mehr. Vielleicht eher doch ein alter schuppenloser Schüppling. Damit könnte ich mich eher anfreunden.

    Lieben Gruß


    Claudia


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  • Hallo, Claudia!


    Hm, schwierig. Ja, an den Ziegelroten dachte ich irgendwie, aber du hast schon recht: Das passt nicht so wirklich gut.

    Wenn es ein Hellsporer wäre, dann wird's aber auch schwierig. Vielleicht wird man den einfach als Fragezeichen speichern müssen, wenn nicht noch jemand mit einer zündenden Idee kommt.



    LG; Pablo.

  • Hallo!

    7 ist wahrscheinlich das Gleiche wie 16, wenn auch mit eher ungewöhnlich stark ausgebildeten Hutkanten. Ist ohne Mikrodaten nicht sicher, aber Cylindrobasidium laeve (Ablösender Rindenpilz) kann so aussehen (ist ziemlich variabel).

    Und die 3 gehört auch noch dazu.


    10 / 11: Ich glaube ja, der sport ganz dunkel ab.

    Bin ich mir fast sicher, dass da Pholiota lenta, der Tonfalbe Schleimschüppling rauskäme.

    13: Den dünnen Weißen wird man ohne Mikro nicht näher eingrenzen können. Die dickeren obendraauf sind schon Schichtpilze, da hätte man mal kräftig kratzen können. Dürfte dann bald rot oder rotbraun geworden sein (1-2 Min. Wartezeit): Wenn substrat Laubholz udn Pilz mit dem Aussehen rötend, dann ist es der Rötende Schichtpilz (Stereum rugosum).

    Sehe ich genauso, aber Runzeliger Schichtpilz für Stereum rugosum als Deutschname ist besser, denke ich.


    Bei der 25 würde ich auf Exidia nigricans im Vergehen tippen, also der Warzige Drüsling.


    VG Ingo W

    ________________________________________________________________
    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"
    oder wie sogar die Gnolme wissen:
    "Pilzis ne bloß von o'm anguck!! Unt'n au' wichtich is!" ==Gnolm2


    Pilzwettchips: 135-10 (Gebühr für APR 2016) = 125+5 (Gnozaki-APR-Platzierungswette) = 130+3 (Gnausmann-astragalina-wette APR2016) = 133+10 (Climby-APR-Platzierungswette) = 143-10 (DonGnolmio Wette mit Tuppie) = 133-10 (Einsatz Wette Treppchenplätze APR2016) = 123+5 (APR-2016-Glücksplatz11 = Pilzwettchips: 128-15 (Gebühr APR 2017) = 113+8 (APR-Platz 9) = 121+16 (APR 2017-Segmentwette) = 137+2 (Treppchenwette APR) = 139-2 (Pluteus/Melanoleuca-Wette mit Emil) = 137-15 (Gebühr APR 2018) = 122+12 (APR 2018 Platz 4) = 134+1 (Segmentwette APR 2018) = 135+2 (schöner Falsch-Phal APR 2018 = 137+9 (3.Platz schöner Phal APR 2018) = 146



    Link: Büren, Nanzen, Schäfte für APÄ 2018

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  • Hallo Claudia!

    Schön, dass ich Euch "hinaustreiben" konnte. :) Da hast Du ja anständig was gefunden.

    Moin Tuppie, ja gerade noch rechtzeitig. Heute ist alles weiß. Zwar noch sehr nass, aber der Spaßfaktor am Pilzegucken ist um 4 Grad gesunken. Danke für den Anstoß.

    Hallo Ingo,

    danke für die Ergänzungen. Dann editiere ich den Beitrag gleich noch einmal. Wikipedia nennt Stereum rugosum übrigens den Rötenden Runzel-Schichtpilz. Da hab ich jetzt übrigens ein deja-vu. Den kleinen Diskurs letztes Jahr zum blutenden Schichtpilz. so eine Schlappe geb ich mir nicht wieder. Stereum rugosum glaube ich Euch unangekratzt. Aber eine Kratzprobe mach ich jetzt wohl prophylaktisch an jedem unbekannten Schichtpilz. Das kann ja ganz interessant sein.

    Lieben Gruß


    Claudia


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  • Hallo Claudia


    Bei dir auch wie bei Norbert (Heutige Beitrag) keine Schnee , bei mir Schnee Katastrophe - Chaos


    LG beli !

    Hallo beli, der Schnee ist jetzt bei mir auch im Anmarsch. Ab heute Nacht wird’s weiß. Aber so schlimm wie im Süden wird es wohl nicht werden.


    Hallo Rudi,

    ich könnte ja sagen, dass ich das als nachträgliche Lesekontrolle eingebaut habe. Oder um selber mal wieder richtig zu grinsen. Aber nee. die Wahrheit ist simpel. Ich bin gerade dabei meinen Computer platt zu machen und den neuen zu installieren. Da isoll man eben nicht rumdaddeln, sonst geht ganz schnell mal was schief.

    Lieben Gruß


    Claudia


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  • Hi.


    Also dann "Runzliger Schichtpilz" als Name, weil der in seltenen Fällen mal leicht runzlig sein kann zum Hutrand hin?

    Das wäre dann ja ein Name wie der "Rosablättrige Helmling", der ja so heißt, weil die Lamellen in aller Regel weiß bis blass cremefarben sind, und nur bei vergehenden Fruchtkörpern selten mal etwas ins rosaliche spielen.

    Aber der Name ist ja irgendwie schon gebräuchlich, also...

    Wiki macht das dann natürlich auch elegant, wobei man da wiederum vorsichtig sein muss, wenn man "Schichtpilz" als Gattungsname für alle Arten der Gattung Stereum installieren möchte. Es gibt einen Haufen Gattungen, die keinen gängigen deutschen Namen haben, eventuell wird man da den Gattungsnamen "Runzelschichtpilz" auch irgendwann brauchen, so wie ja auch "Amyloidschichtpilz" (Arten der Gattung Amylostereum).



    LG, pablo.

  • Ah danke für die Erläuterung, Pablo. Dann ist dass so wir bei dem (fast nie) rotsandigen Baumschwamm.Dann will ich mal versuchen, die Informationen abzuspeichern, damit noch vernünftige Namen für andere Schichtpilz übrig bleiben können. Wenn rötend ein wesentliches, unverwechselbares Merkmal ist, sollte es dabei bleiben. Ich editiere noch mal um.


    Ach so, und der Pilz Nummer 17 war ganz hart. Wie Holz.

    Lieben Gruß


    Claudia


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  • Hallo Pablo!

    Das wäre dann ja ein Name wie der "Rosablättrige Helmling", der ja so heißt, weil die Lamellen in aller Regel weiß bis blass cremefarben sind, und nur bei vergehenden Fruchtkörpern selten mal etwas ins rosaliche spielen.

    Oder dem Gilbenden Ritterling oder dem Camembert-Täubling

    Ich bin ja schon zufrieden, wenn der Name irgendeine Eigenschaft beschreibt. Insofern ist Rötender Schichtpilz freilich nicht schlecht, aber röten tut eben auch der an Nadelholz und der an Eiche.

    Ich schaue dann immer nach Gebräuchlichkeit, Aussagekraft und Übersetzung.

    Hier beim Schichtpilz hat sich Runzeliger Schichtpilz eingebürgert und ist ja auch die Übersetzung zu rugosum, insofern für mich einleuchtend.


    Gibt ja auch so Beispiele, die gar nicht passen wie Reisigbecherchen oder Krusten mit Namen odoratum, die geruchlos sind.

    Ich glaube, das Thema hatten wir vor Jahren schonmal, irgendwie habe ich gerade ein dejavu mit Bisporella und Sonnenbecherchen.


    VG Ingo W

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  • Ich bin ja schon zufrieden, wenn der Name irgendeine Eigenschaft beschreibt. Insofern ist Rötender Schichtpilz freilich nicht schlecht, aber röten tut eben auch der an Nadelholz und der an Eiche.

    Ich schaue dann immer nach Gebräuchlichkeit, Aussagekraft und Übersetzung.

    Hier beim Schichtpilz hat sich Runzeliger Schichtpilz eingebürgert und ist ja auch die Übersetzung zu rugosum, insofern für mich einleuchtend.

    Menno Ingo. Jetzt muss ich doch alles auswendig lernen - ohne Eselsbrücke. Meine Synapsen sind doch schon so verkalkt==Gnolm6

    Lieben Gruß


    Claudia


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  • Hi.


    Find' ich ja auch. Wenn ein Name gängig ist, und landläufig bekannt, das ist das Entscheidende.
    Ehrlich gesagt hatte ich nur eben gar nicht mehr im Kopf, ob der nun "rötender" oder "runzliger" heißt. Der an Nadelholz mit den tendenziell dünneren Fruchtkörpern heißt bei mir Blutender (Nadelholz-)Schichtpilz, der mit den flattrig - hütigen Fruchtkörpern (mehr im Habitus wie Stereum hirsutum) heeißt bei mir Eichen - Schichtpilz. Da käme ich als nicht durcheinander, aber bleiben wir doch mal lieber bei "Runzliger schichtpilz" für Stereum rugosum. Ist schon ok.


    "Rotsandiger Baumschwamm" mag ich allerdings auch. :gzwinkern:

    Hatte ich glaube ich auch mal im Odenwald, auf rötlichem Buntsandsteinboden.


    Wenn Pilz 17 hart wie Holz, dann würde ich jetzt mal die Gattung Peniophora (Zystidenrindenpilz) anpeilen.
    Da gibt es zwei Arten, die wie >Peniophora incarnata< gefärbt sind, aber im (sub)montanen Raum an Erlen wachsen und sich recht knubbelig verhalten. Die müssten dann aber in jedem Fall mikroskopisch untersucht werden. Wobei auch Peniophora incarnata selbst mal etwas knubbelig daherkommen kann.



    LG, Pablo.

  • Hallo Pablo, ich bin schon froh, wenn ich mich erinnern kann, dass ich so einen Pilz schon einmal gesehen und beschriftet habe, so dass ich ihn das nächste Mal selbst benamsen kann. Solche Diskussionen wie diese hier helfen mir manchmal, mich besser zu erinnern.

    Danke für die ausführliche Erläuterung zu den Werschwurbelten==Gnolm7. Zystidenrindenpilz ist also wahrscheinlich. Diese Rindenpilze finde ich ja noch mal komplizierter als die Schlauchpilze und die mit Hut und Stiel.Mirkroskopieren lassen sie sich auch nicht so einfach. Ich glaube, dass ich es beim Bewundern der schönen Exemplare bewenden lasse. Die Vielfalt ist ist ja genauso riesig wie bei den „richtigen“ Pilzen.


    Meine Autokorrektur macht Ellenlange, Schnucklige und Rotsandige und manchmal maule ich eine Email. Verflixte Technick des weißen Mannes ...

    Lieben Gruß


    Claudia


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