Perlpilz?

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 2.428 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Tricholomopsis.

  • Hallo Satansbratling,


    in dem Fall bin ixh sehr sicher, dass Du A. rubescens zeigst. Das Röten kann sonst keine einheimische Amanita.


    Ein Paradebeispiel, das so ziemlich alle Merkmale (incl. Madengänge) des Perlpilzes zeigt. Deshalb wohl nicht fürSpeisezwecken zu empfehlen.


    Aber Achtung, der Fleischchampignon (landschaftliche Bezeichnung für dieses Schwammerl) ist ein Kamälion, der sehr variationsreich ist.


    Grüßle

    RudiS

  • Hallo Oliver,


    Dein Exemplar ist in der Tat sehr hell, aber das darf der Perlpilz durchaus.


    Wenn du dich an die eindeutigeren Merkmale hältst, die ja schon genannt wurden (oberseits geriefter Ring, Röten an verletzten Stellen und in Madengängen und keine bescheidete sondern nur abgerundete Knolle), dann kann da nichts anderes herauskommen.


    Ich habe aber auch etliche Perlpilze anfangs nicht zum Essen mitgenommen, bis ich mir irgendwann dann ganz sicher bei den Merkmalen war. Vorsicht ist immer gut!

  • Hallo Satansbratling,


    wenn ich A. r. für Speisezwecke sammle, ist mein wichtigstes Kriterium beim Putzen zu Hause, dass das Hutfleisch nach dem Skalpieren rötlich ist. Ohne eindeutige Rottöne verwerfe ich das Schwammerl als Speisepilz. Auch dann, wenn ich vorher im Feld/Wald eindeutig den Speisling erkannt habe.


    Also ganz klare Anzeichen von Schizophrenie bei mir! Als Hobbypilzler erkenne ich den Perlpilz absolut eindeutig, aber als Konsument füge ich weitere (unnötige!?) Qualitätskriterien hinzu.


    Grüßle

    RudiS


    Grüßle

    RudiS

  • Servus Wastl,


    und hier siehst du auf deinem Foto das leichte Röten gut am Stiel - da hast du fest gedrückt beim Rausnehmen und siehe da: ein Röten (oberhalb der rötlichen Abrisskante des Gesamtvelums - da auch gerötet - bzw. oberhalb des zweiten, schmalen, ebenfalls geröteten Velumbands - also in der Stielmitte).


    Liebe Grüße,

    Christoph