2016 - Pilze in Berlin/Brandenburg

Es gibt 430 Antworten in diesem Thema, welches 128.237 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von rübling001.

  • Hallo Willy, hallo Kathi,


    meiner Erfahrung nach geben die Farben nur einen groben Richtwert. Die bleichen im Alter ja gerne mal aus. Als Orientierung können Sie dennoch dienen. Für Speisezwecke, so denke ich, ist ein Blick folgende Arten zum Einstieg empfehlenswert.:


    Farbe grün :


    Grüner Speisetäubling
    Grüngefelderter Täubling (Habitus, Huthaut charakteristisch)
    Frauentäubling (flexible Lamellen!)


    Farbe fleischfarbig, violett:


    Speisetäubling (zurückgezogene Huthaut, Lamellen am Hutrand etwas überstehend)


    Farbe violett :


    Frauentäubling
    Buckeltäubling dazu abgrenzen (klare Erhöhung des Hutzentrums), sammel ich nicht




    Nur mal so als mein persönlicher, kleiner Leitfaden...


    LG, Andreas

    Der Brieselang ist eine schwindende Macht, an Terrain verlierend wie an Charakter, aber auch noch im Schwinden ehrwürdig, voll Zeichen alter Berühmtheit und alten Glanzes. Fontane


  • danke Andreas
    das ist nochmal eine gute Ergänzung zu Kathis Beitrag
    den Buckeltäubling hatte mir letztes Jahr Tom schon mal gezeigt
    die waren soweit ich mich erinnere auch alle madig-als Mischpilz soll der laut Literatur gehen
    oder schmeckt der extrem hervor


    LG Willy

  • willy: Ich hatte den als ungenießbar in Erinnerung, aber der Buckeltäubling wird im Parey und anderen Quellen als essbar, aber wenig schmackhaft ausgewiesen. Ich hab die Art noch nicht probiert. Der ist erfahrungsgemäß recht häufig. Und stimmt, Tom sammelt den auch ...


    Hier nochmal eine weitere, bildhafte Impression von einigen Täublingen; bin ich grad drüber gestolpert:



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    Dann viel Freude und beste Grüße


    Andreas

    Der Brieselang ist eine schwindende Macht, an Terrain verlierend wie an Charakter, aber auch noch im Schwinden ehrwürdig, voll Zeichen alter Berühmtheit und alten Glanzes. Fontane

  • danke für die wirklich tollen Hinweise Andreas
    das Video kannte ich noch gar nicht obwohl ich mir von dem schon viele angeschaut habe
    immer interessant
    will heute noch Nachtangeln gehen und mal schaun ob in der Uckermark was wächst
    letztes Mal wuchsen dort schon welche -ich hoffe das ich die Kamera nicht vergesse


    LG Willy

  • danke Andy-angelmäßig war es echt gut-3 schöne Aale einer sogar nee richtige fette Wasserschlange
    komisch war nur die Zeit -sie bissen alle zw. 01.00 bis 03.00 Uhr-das ist normalerweise nee tote zeit beim Nachtangeln
    pilzmäßig ist zumiendest die Uckermark staubtrocken-selbst am Seeufer wo normal immer was wächst
    ist weit und breit nix zu sehen-ich hoffe es regnet endlich mal ausgiebig,die paar Schauer die ab und zu kommen
    bringen leider gar nix

  • dann mußt du Dir die zeit halt mal nehmen
    und nein bin nicht so ein Fan vom räuchern vom Aal-schmeckt zwar warm sau lecker aber das Klo schreit ständig hier :D
    ich brate ihn oder noch besser Aal grün für alle ahnungslosen, gekocht mit Suppengrün und serviert
    mit Petersilie oder Dill


    LG Willy


  • war denn in Brandenburg keiner sammeln am WE
    es hatte doch geregnet-ich hatte leider nicht die zeit um zu schauen


    LG Willy


    Hallo Willy,


    Ich war anderswo unterwegs, aber ich wäre wohl hier auch nicht losgezogen, wenn ich in Berlin geblieben wäre. Die Regenmengen waren vielerorts ziemlich gering, am meisten hat wohl die Ecke südöstlich von Bernau abbekommen, aber da gibt's nicht so viele Wälder.


    LG, Craterelle

  • Hallo,


    ich bin am Wochenende mit dem Fahrrad im Krämerwald unterwegs gewesen um diesen ein wenig zu erkunden.
    An den vielversprechenden Stellen wo ich angehalten habe konnte ich keine Pilze sehen.


    Ich habe mal im Internet ein wenig recherchiert und den meisten Regen hat in diesem Monat und gerade die letzten Tage wohl der Hohe Fläming abbekommen.


    http://www.wetteronline.de/rue…2016&period=4&paraid=RR24


    Es ist eine Gegend die ich selber noch nicht erkundet habe. Doch ich würde nächstes Wochenende dort mal
    in Richtung Wiesenburg fahren.


    Würde mich über eine Ortskundige Begleitung freuen, jeder andere ist natürlich auch willkommen.

  • [hr]
    Also in Teltow Fläming gibt's es Pfifferlinge in ausreichender Menge. Das war die Ausbeute nach ca. 2,5 Stunden. Andere Pilze sind mir nicht aufgefallen. Aber man muss seine stellen auch kennen.


    Da sieht ja gut aus, also ich war die letzten 10 Tage in verschiedenen Gebieten unter anderem im Hohen Fläming 23.07.18 wo ich 8 Pfifferlinge gefunden habe. Im Krämerwald (letzten Freitag) war nix zu finden.
    In den Rauener Bergen (Donnerstag)war außer viele Gallenröhrlinge und einigen Samtfußkremplingen nichts.

  • Das erste Bild hat er leider doppelt eingefügt, warum auch immer


    Um kurz auf die heutige Funde zurückzukommen, viele Pfifferlige waren schon bisschen älter daher mussten sie im Wald bleiben
    Man hätte also durchaus schon eine Woche früher gehen können.


    Fazit: Also südlich von Berlin kann man es ruhig mal versuchen, besonders wenn man seine Hot Spots kennt

  • Hallo,


    hier im Barnim können wir uns auch nicht beschweren, die Pfifferlinge sind gut am wachsen.


    Die Truhe freut sich........ :)


    Schönen Tag noch Bärbel

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    Pilzchips nach Gewichtsschätzung : 123 :D (minus 10 Einsatz für Gesamtfundliste des Nordtreffens)
     
    Neuer Stand: 113 -2 Chipse für FPPR 2021 Neuer Stand 111 -2 fürs Blumenrätsel von Wolfgang ,neuer Stand 109 Chipse, +1 Trostchip im Blumenrätsel =110 Chipse


  • Hallo,:/:rain:
    ich glaube ich bin zu doof um Pfifferlinge zu finden.
    Ich war bei Wiesenburg im Wald (Eichen/Fichten Buchen) 8 Pfifferlinge. Ich war bei Joachimsthal im Wald und habe einen Pfifferling gefunden. Bei Neuruppin (Fichtenwald und Buchen) war ich und habe nix gefunden.
    In den Rauener Bergen war auch nix (Eichen/Kiefern/Fichten).


    Ich bin zwar Neuling, aber Steinpilze, Maronen, Ziegenlippen und Hexenröhrling.
    Habe ich bisher reichlich gefunden in den letzten 2 Jahren. Dafür ist es wohl jedoch noch zu früh.
    Vielleicht kann mir jemand etwas helfen was ich verkehrt mache. Bin ich im falschen Wald?

  • Hallo Jack,


    Ich bin vermutlich keine ganz große Hilfe, weil ich Pfiffis wenn auch immer nur einige Handvoll finde und nie körbeweise. Egal, ich versuche es trotzdem mal.


    Die ergiebigsten Stellen schienen mir kahle Böschungen, z.B. an Wegrändern, zu sein. Wobei vielleicht die Hangneigung gar nicht so wichtig ist, sondern eher das Licht? Und in der Nähe von bisherigen Fundstellen würde ich weitersuchen, nach meinem Eindruck sind die wie so viele standorttreu.


    Viel Glück auf jeden Fall!
    Craterelle


  • Hallo Craterelle,


    ganz lieben Dank für dein Post hilft mir ein wenig weiter und bestätigt meine Beobachtung.
    Ich gebe mal nicht auf und werde da sicher auch noch fündig. Zuerst habe ich ja auch nur Maronen
    gefunden und habe dann dazugelernt wo ich Steinpilze finde. Erscheint mir bei Pfifferling doch etwas schwerer.
    Vielleicht ist auch die Zeit noch nicht wirklich so reif. Nach dem Regen jetzt erwarte ich mehr Glück fürs Wochenende:


  • Ich gebe mal nicht auf und werde da sicher auch noch fündig. Zuerst habe ich ja auch nur Maronen
    gefunden und habe dann dazugelernt wo ich Steinpilze finde. Erscheint mir bei Pfifferling doch etwas schwerer.
    Vielleicht ist auch die Zeit noch nicht wirklich so reif. Nach dem Regen jetzt erwarte ich mehr Glück fürs Wochenende:


    Hallo Jack,


    mit den Steinpilzen hast du mir schon was voraus. Für die fehlt mir anscheinend die Antenne, ich finde höchst selten mal einen.


    LG, Craterelle