Beiträge von antilocal

    Hallo Alexander


    Herzlich willkommen hier im Forum.
    Und ganz Vielen Dank für die Klasse Rötlinge die du uns zeigst.


    Leider hab ich noch keine deiner Arten selbst finden können, und kenne sie daher auch nicht. Aber ich hab mal nach deinen Angaben zu den beiden kritischen Arten geschlüsselt (IHW) und bin ebenfalls zu deinen Ergebnissen gekommen. Auf jeden Fall interessante Arten noch denen es sich lohnt die Augen offen zu halten.
    Ich kann nur hoffen, das sich Karl evtl. noch zu Wort meldet.


    Mfg Sven

    Hallo Ihr


    Vielen Dank für eure Antworten


    Aufgrund des fehlenden dunklen Verfärbung am Stiel, hab ich mir vorgenommen nochmal zum Fundort zu fahren, ist ja nicht weit.
    Ich hoffe es gibt noch paar FK zu finden.
    Und vielleicht noch andere Arten ;-) (ich weiß das es da noch mehr Inocyben gibt)


    Mfg Sven

    Ja Stefan, das "im Nirvana" landen hatte ich auch, deshalb im Stangl geschlüsselt


    Ich meine aber, auf dem letzten Bild, ein basales dunkeln am Stiel des vorderen Fk zu erkennen.


    Mfg sven

    Hallo Pilzfreunde


    Ich habe gestern in einer ehemaligen Kaolingrube in Mittelsachsen diese Inocybe bei Betula, Salix und Populus gefunden.


    Fruchtkörper
    Hut bis 3,6 cm, frisch rötlichbraun, trocknend braun und am Rand aufreißend, feinfasrig
    Stiel hellbraun, bis 4,5cm x 6mm, basal leicht verdickt (keine wirkliche Knolle), auf gesamter länge bereift
    Gerucht spermatisch
    Cortina wegen fehlender junger Fruchtkörper nicht festgestellt


    Sporen 7,84-8,97-9,97 x 4,7-5,2-5,51 µm, Q 1,73 in KOH 3%


    Cheiloz. 55 x 16 µm, Wandstärke 4 µm


    Pleuroz. 62 x 18 µm, Wandstärke 5,5 µm


    Kauloz. 62 x 23 µm, Wandstärke 5,5 µm



    Ich hab mit Stangl geschlüsselt, und bin bei Inocybe tjallingiorum gelandet, und so schlecht gefällt die mir auch nicht.
    Aber ich würde gern eure Meinung dazu lesen.


    Mfg Sven

    Servus


    Wenn ich nach deinen Angaben in "Fungi on Dung" schlüssel, komm ich ohne Umwege zu Podospora granulostriata.
    Ich hab die Art zwar noch nie gesehen, aber nach Recherche im Web, bin ich ziemlich sicher das es diese Art ist.


    Mfg Sven

    Hallo Melanie


    Die Kunst der Querschnitte, ist eigentlich keine Kunst.
    Ich schneide einfach mit einer Rasierklinge, welche ich in einen Skalpelgriff gebastelt hab, unter der Stereolupe bei 40x Vergrößerung eine möglichst dünne Scheibe vom Perithecium ab ;-)
    Wichtig ist das die Klinge wirklich scharf ist.


    Viele Grüße
    Sven

    Hallo liebes Forum


    Ja, ich mach mich ziemlich rar im Forum, was aber nicht heißt, das ich mit Pilzen nix mehr am Hut hab.
    Ok, mit Hutpilzen hab ich`s grad auch nicht, Jahreszeitlich bedingt.


    Ich hab in den letzten Wochen versucht, mich ein bisschen in die holzbewohnenden Sordario- und Dothideomyceten einzuarbeiten.
    Aber ich geb`s direkt zu, ohne Björns Hilfe hätt ich jetzt nen Stapel Spec.`s auf dem Rechner.
    Und ein paar von den schönen Funden, möchte ich euch hier zeigen.


    1. eine relativ häufige und auch einfach zu bestimmende Art an abgestorbenen Erlenästen ist Ditopella ditopa, markant sind die 16 sporigen Asci und die 1fach septierten Sporen


    2.ebenfalls an Alnus ist diese Art mit 3fach septierten Sporen zu finden, Phragmoporthe conformis


    3 und noch ein schöner Fund an Erlenästen ist Thyridium vestitum


    4. An Betula gibt es natürlich auch schöne Pilze, zb. diesen mit den schönen großen muriformen Sporen, Pleomassaria siparia


    5. an einem Robinienast, welchen ich mir aus Berlin mitgebracht habe, konnte ich Lophiotrema rubi finden und mit Björns Hilfe auch bestimmen


    6.auch Acer ist für feine Pilzlein ein prima Substrat. da konnte ich zb. Splanchnonema pupula finden, auch diese ist mit Sicherheit keine seltene Art


    7.an einem am Bachrand liegenden Laubholzast, fand ich diesen Hübschen....Byssothecium flumineum


    8.einem weitern schönen Fund, konnte ich am 5. Februar an Carpinus machen. Besonders die Sporen mit ihren polaren Gelflügelchen machen diesen Pilz mikroskopisch zum Highlight
    Melanconiella spodiaea


    und einen hab ich noch,
    9. Hysterographium fraxini, wie der Name schon sagt, wächst dies tolle Art an Fraxinus (Esche), ebenfalls an abgestorbenen, ansitzenden Ästen...


    Ich hoffe euch gefallen meine Funde genau so gut wie mir selbst. Und vielleicht konnte ich den ein oder anderen anregen auch mal nach solchen Pilzlein zu suchen, es wird halt erst mikroskopisch interessant und bunt.


    Viele Grüße...Sven

    Hallo Pilz is


    Vielen Dank für die Glückwünsche, ich hab mich sehr über jeden einzelnen gefreut.
    Jetzt müssen eure Wünsche nur noch Realität werden..... Na vielleicht am Wochenende, wenn ich aus Berlin zurück bin.
    Natürlich würde ich mich über jede Exkursion ins Pilzreich, mit einem von euch, oder auch mehrere, freuen.


    MFG Sven