Beiträge von Hannes2

    Hallo Björn,

    bei deinem letzten Pilz muß ich spontan an Macrocystidia cucumis denken.

    so rein optisch passt das schon aber sollte der nicht einen ziemlich starken Geruch haben. Die Teile hatten gar keinen.


    Kozaki


    Das war für November schon recht ordentlich. Die absolut typischen Herbstpilze sind dort ja nicht so häufig.


    @ nobi


    Wenn Du dabei gewesen wärst hätte der eine oder andere Pilz bestimmt noch einen Namen bekommen. Mitgenommen habe ich nichts da ich absolut keine Transportmöglichkeit mitgenommen habe. Das war nur ein erholsamer Herbstspaziergang mit Knipse. Vielleicht klappt es ja irgendwann noch einmal.


    VG Jörg

    Hallo,


    bevor bei mir möglicherweise der erste Schnee vom Himmel fällt habe ich heute früh noch einmal einen Parkbesuch gemacht. Mein Hauptaugenmerk lag dieses Mal auf Wiesenbewohner von denen ich aber nicht besonders viele zu Gesicht bekommen habe.


    Als erstes standen diese mir nicht bekannten Pilzchen herum. (Kleinsporiger Glockenschüppling (Pholiotina arrhenii) dank Nobi)



    dann zeigten sich noch ältere Exemplare vom Jungfern-Ellerling (Cuphophyllus virgineus)



    Diese hier sollten Weißer Wiesenellerling (Cuphophyllus berkeleyi) heißen



    dessen Bruder, der Orange Wiesenellerling (Cuphophyllus pratensis) war auch zugegen



    von den Saftlingen waren nur noch ein alter Papageiensaftling (Hygrocybe psittacina)



    und diese unbekannten Teile zusehen



    den Dottergelben Spateling (Spathularia flavida) habe ich erst zum zweiten Mal in meiner Gegend gefunden



    keine zwei Meter daneben stand dann diese mir nicht bekannte Wiesenkoralle (Ramariopsis spec.) die Geweihförmige Wiesenkoralle (Clavulinopsis corniculata), Danke Nobi.



    für Ramariopsis croceawaren die viel zu groß und für Ramariopsis citrina waren die nicht gelb genug.


    Durch einen Tipp von Brummel konnte ich auch die ersten Erdzungen meines Lebens finden. Um welche Art oder Arten es sich dabei handelt entzieht sich meiner Kenntnis.



    Das war es dann aber auch schon mit den Wiesenbewohnern aber es gab auch noch ein paar Röhrlinge zu sehen wie diesen Birkenpilz (Leccinum scabrum)



    an einem Wegrand hatte dann irgend jemand die hier hingelegt



    Sommersteinpilze (Boletus aestivalis) habe ich im November nicht mehr erwartet



    und sie waren dieses Mal der Anzeiger für den Mehlräsling (Clitopilus prunulus)



    Flockenstielige Hexenröhrlinge (Neoboletus erythropus) waren auch noch einige zugegen.



    Manche von denen versuchten sich zu tarnen um ihren waren Namen zu verschleiern so wie der hier der vorgab eine Netzhexe zu sein



    und diese beiden, die versuchten sich als Glattstielige Hexen auszugeben



    aber da haben sie bei mir keine Chance.


    Ein paar Perlpilze (Amanita rubescens) waren auch noch vorhanden



    ebenso der Frauentäubling (Russula cyanoxantha) und der Fleischrote Speisetäubling (Russula vesca).



    Die zu dieser Jahreszeit eigentlich unvermeidlichen Faltentintlinge (Coprinopsis atramentaria) und Herbstlorcheln (Helvella crispa) gab es auch.



    An einigen Bäumen waren auch Sparrige Schüpplinge (Pholiota squarrosa) vorhanden.



    Ein sehr großer und sehr alter Großsporiger Riesenchampignon (Agaricus urinascens) war auch noch zugegen.



    Zum Schluss habe ich hier noch ein paar mir unbekannte Arten wie diesen langstieligen ...



    die Gruppe von geruchlosen ...



    erdig riechende Trichterlinge???



    und noch etwas Unbekanntes (Rötling???).



    Das war es dann für heute. Ich hoffe das es euch gefallen hat und der eine oder andere auch etwas zu meinen nicht benamsten Arten sagen kann.


    VG Jörg

    Hallo Yasir,


    der Lacktrichterling sollte passen aber A. phalloides dürfte das nicht sein. Der hat eine häutig-lappig hochstehende Volva an der Basis und von dieser ist absolut nichts zu erkennen. Für alles Weitere braucht man mehr Bilder und Informationen.


    VG Jörg

    Hallo Hagen,


    der einzige der aufgeführten Arten mit rotem Fleisch sind die rotmilchenden Reizker und da habe ich keine Ahnung ob die nach dem Kochen und Einfrieren diese Farbe behalten. Wenn da nur ein einziges Stück rot war könnte ich mir vorstellen dass da vielleicht ein Stück Paprika oder etwas anderes rotes mit eingefrostet wurde. Sonst hätten ja mehrere Stücke diese Färbung.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich habe den Fichtenreizker, welchen Du auch in der Hand hast, noch nie als bitter empfunden. Rotmilchende Reizker gibt mehrere. Neben den von dir erwähnten Lactarius deterrimus und Lactarius semisanguifluus auch noch Lactarius deliciosus, Lactarius quieticolor und Lactarius salmonicolor mit sehr ähnlichem Aussehen. Der Unterschied zwischen denen ist neben dem Baumpartnern (Fichte, Kiefer, Weißtanne) die Verfärbung der Milch. Der Fichtenreizker ist dazu noch der einzige ohne Grübchen am Stiel. Essbar sind die aber alle.


    VG Jörg