Mit Kansas gab mir Werner quasi eine Steilvorlage - Violinen in der damaligen Rockszene.
Neben Robby Steinhardt von Kansas gab es noch einige bemerkenswerte Virtuosen, die damals dieses Instrument in die gitarren- und schlagzeugdominierte Rockmusik einbrachten.
Allen voran vielleicht Darryl Way von Curved Air um die Sängerin Sonja Kristina - feiner Artrock aus UK.
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Oder Dave Arbus von East Of Eden, einer experimentellen, jedoch immer spannenden Band. Ihre ersten Alben sind Legende!
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Nicht vergessen möchte ich hier Simon House, der mit High Tide einen violinengeprägten Heavyrock spielte.
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Ich gebe zu, das ist keine leichte Kost.
Nichts für den schnellen Genuss, eher etwas zum genießen!
Und vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen von euch.
(hier war ich lange am schwanken zwischen S. macrospora und S. superba. Wegen dem Substrat (Hase) und die Sporenbreite (bis 20,3µ) habe ich mich dann für S.macrospora entschieden.
Richtige Entscheidung, wie ich finde.
Sporen über 30µm Länge und 20µm Breite kann Sordaria superba nicht.
Vielleicht hätte ich es direkt beim ersten Post schreiben sollen, denn tatsächlich stammt der Damwilddung aus dem Depot...
Ich bin noch öfters in der Gegend um Neuss unterwegs und von dort ist es eine knappe halbe Stunde bis nach Bracht. Das nutze ich manchmal aus, um dort spazieren zu gehen.
Aha, deshalb kam der mir gleich so bekannt vor!
Das Depot ist ja ein einmaliger Pilz-Hotspot, was natürlich auch daran liegt, dass dieses Gebiet ungeheuer vielschichtig ist.
Und natürlich, dass es seit Jahrzehnten intensiv von vielen Mykologen untersucht wird.
Laut APN wurden dort bisher (Stand Januar 2021) 1440 Pilzarten und Varietäten nachgewiesen!
Falls nicht schon geschehen, solltest Du Dich unbedingt einmal zu einer Tour mit Karl Wehr verabreden, der wohl jeden mm² des Depots kennt!
Vielen Dank auch für das Hochladen deines Fundberichtes, denn viel weitergehende Informationen zu der Art habe ich nicht gefunden. Übrigens toll, wie genau du die Funde dokumentierst; das inspiriert mich auf jeden Fall auch, etwas genauer meine Funde zu "analysieren".
Naja, es sind nur persönliche Erstfunde, die ich so dokumentiere. Und ich mache das auch nur von Arten, die ich als interessant einschätze.
Mit Schizothecium dakotense zB gelang mir 1999 ein deutscher Erstfund, der allerdings nicht viel hergab, weshalb ich meinen zweiten Fund dokumentiert habe.
Ich bin gespannt, was Du weiterhin entdecken wirst! Dranbleiben lohnt sich!
2. Saccobolus depauperatus mit Sporenclustern von 37 µm x 12 µm und Sporen von (14-16) µm x 7 µm
In der von Jahr zu Jahr schwieriger werdenden Gattung (wie übersichtlich war es doch, als man nur die Arten der Monografie Van Brummelens kannte!), gehört Saccobolus depauperatus zu denen, die sich recht einfach und sicher ansprechen lassen, wie Du auch hier wieder beweist.
3. Versteckt unter einem Köttel dann eine handvoll relativ großer, leuchtend orange-gelber Fruchtkörper. Sporen messen (11-12) µm x (5-6) µm und sind glatt...
Eine rechte Idee habe ich im Moment nicht dazu... oder ist das eine Cheilymenia granulata, bei der die Sporen einfach zu klein geraten sind?
Die großen globosen Zellen des äußeren Excipulums passen schon mal sehr gut zu Cheilymenia granulata, auch sind die Paraphysen typisch.
Nach Moravec gibt es eine Ch. granulata var. microspora mit Sporen um 10-13,5 x 4-6 µm!
Wobei diese sowie die ebenfalls kleinsporige var. striata bisher wohl nicht aus Europa bekannt sind.
Drei Aber!
1. Sind die Sporen tatsächlich ausgereift?
2. Eine Längsstreifung der Sporen muss vorhanden sein (am besten 1000fach in BWB kontrollieren)
3. Wenigstens einige hyphoide Haare sollten an der Außenseite zu finden sein.
Vielleicht kannst Du Dir die Apothecien in dieser Hinsicht nochmals anschauen.
Das ist zweifellos Schizothecium dakotense, Matthias!
Glückwunsch zu diesem bemerkenswerten Fund!
Auch wenn die Sporen noch ein wenig größer werden können, liegen sie durchaus im Rahmen.
Neben Schizothecium alloeochaetum, welche allerdings Sporen < 20 µm hat, ist das die einzige weltweit bekannte Art dieser Gattung mit 32 Sporen pro Ascus
In Pilze-Deutschland.de sind 21 Datensätze notiert, darunter allein sechs aus dem "Depot". Dort übrigens auch zweimal an Damhirsch!
Fünf Fundorte mit neun Aufsammlungen aus Sachsen sind da allerdings noch nicht erfasst.
Sicherlich ist die Art nicht häufig, aber dort, wo intensiv nach coprophilen Pilzen gesucht wird, ist sie früher oder später auch anzutreffen.
Wie das Beispiel "Depot" beweist, wo mir mit Schizothecium dakotense 2012 ein Erstfund für das Gebiet gelang, zu dem inzwischen fünf weitere hinzugekommen sind.
Das handschriftlige Fundprotokoll meines zweiten Fundes dieser Art füge ich zum Vergleichen gern hinzu.
Dort verweise ich auch auf ein gleichzeitiges Vorkommen mit Schizothecium vesticola, was ich auch später noch einmal feststellen konnte.
Ganz speziell in Erinnerung waren mir die wunderschönen Tulpenbecher. Das war ein Super-Erlebnis Weiss jemand ob die dort noch gefunden wurden in den letzten Jahren ?
die "Tulpen" habe ich das letzte Mal 2015 da gesehen zu einem wunderbaren Treffen!