Beiträge von nobi_†

    Lieber Hans,


    ein ziemlich kniffliges Problem, womit Du uns hiermit wieder einmal forderst! :/

    Aber natürlich auch ein sehr interessantes! :thumbup:

    Hat jemand da Erfahrung?

    Also, ich habe leider keine Erfahrungen mit Ascobolus minutus, einer Art, die in Sachsen laut Mykis auch noch nicht angekommen ist.


    In Deutschland sind nach Pilze-Deutschland.de gerade einmal fünf Datensätze bekannt, wobei vier älter als 25 Jahre sind und gerade mal einer als aktuell bezeichnet werden kann.

    Das scheint durchaus eine seltene Art zu sein, vorausgesetzt, der Pilz ist richtig bestimmt worden.


    Die für die Nachbarart Ascobolus crenulatus auffällige gelbgrüne Färbung kann ich jedenfalls nicht sehen.

    Ob die Außenseite der Apothecien glatt oder flockig ist musst Du selbst beurteilen. Glatt spräche ebenfalls für Ascobolus minutus.

    Anhand der Sporen sind die beiden Arten kaum zu trennen, wobei die von minutus eher längsgestreift als queradrig sein sollen.

    Dein Bild drei scheint dem ganz gut zu entsprechen.

    Allerdings schreibt Van Brummeln zu den crenulatus-Sporen ebenfalls: Streifen selten anastomosierend. Hmmm?:rolleyes:


    Fazit: Ascobolus minutus halte ich durchaus für möglich, kann es aus der Ferne jedoch nicht sicher beurteilen.


    Lucky

    Die von Dir geposteten PDFs sind hilfreich, aber man weiß nicht, ob das in jedem Fall tatsächlich Ascobolus minutus ist. ?(

    Möglicherweise ist das alles auch nur eine einzige variable Art!

    In dem Fall würde ich mir gern eine Sequenzierung wünschen.


    LG, Nobi

    Lieber Martin,

    wie von Dir bereits gewohnt, eine wunderschöne Vorstellung einer nicht häufigen Art!:thumbup:

    Ich meine, dass es sich hier um Zygospermella insignis handelt.

    Das meine ich auch!:)

    Es sind m.E. ja bisher weltweit nur die beiden im Lundqvist genannten Arten bekannt.

    Wichtig zur Unterscheidung von Z. insignis und striata sind neben der Sporengröße die Caudae.

    Bei insignis hohl (schön auf deinem Bild zu sehen) und bei striata gestreift (Name!).

    Zu den Sporenmaßen konnte ich im Lundquist nichts finden.

    Leider hat Nils Lundqvist in den "Nordic Sordariaceae" die Gattungen Zygospermella und Zygospora sträflich vernachlässigt.

    Grund ist wohl, dass er über beide Gattungen 1969 bereits ausführlich geschrieben hatte!

    Ich stelle diesen Artikel gleich in der Rubrik "Dungpilze - Literatur" ein, damit er auch von anderen evtl. Interessierten wahrgenommen wird, die diesen Thread nicht lesen.

    Für die Bestimmung von Zygospermella insignis sollten die Infos hoffentlich ausreichen?

    Natürlich, zumal deine Dokumentation keine Wünsche offen lässt!

    Nun warte ich auf reifere Sporen, um noch ein paar schöne Bilder mit Tusche nachzureichen.

    Darauf freue ich mich schon sehr!


    Danke auch für den morcheligen Maigruß.

    Nach der neuesten Literatur sollte das meiste davon tatsächlich die echte Morchella esculenta sein, in ihrer braunen Form.

    Eine einzige habe ich bisher auch schon gefunden und sie in meinem Leberblümchen-Beitrag gezeigt.


    Liebe Grüße und Euch noch ein schönes Wochenende.


    Nobi

    Hallo Emil,

    danke erstmal für Deinen Beitrag und die Ergänzungen!:)

    Hallo Nobi,

    schön, dass du Gerhard Schöne erwähnst. Dessen Musik begleitet mich seit meiner Kindheit.

    „Irgendwann“ gehört zu den besten Liedern. Ich finde das Original aber schon deutlich schöner als das Cover.

    Nun, ich habe den Gerhard um 1980 als Student in Dresden erstmals live erleben dürfen! Er stammt ja aus der Gegend.
    Damals coverte er noch viele Lieder, ich erinnere mich an den "Angespitzten Bleistift Nr. 3, lei, lei, lei usw.", im original war das Mrs. Robinson, ein Simon & Garfunkel Song.

    Ob das Cover nun schöner als das Original ist, ist natürlich immer Geschmackssache.

    Ich finde es jedenfalls toll, wenn ein Cover das Original nicht 1:1 widerspiegelt, so wie im vorgestellten Beispiel.

    Er hat ja eine Vielzahl an Liedern geschrieben. Nicht nur melancholische, sondern auch viel Fröhlicheres, Kinderfreundlicheres.

    Die Kinderlieder, die er schrieb, sind ja etwas ganz besonderes!

    Ob sich eine Jule nie wäscht, ob einer Popel verschenkt (Ein Popel! Ein Popel! Ein Popel! O la la) oder ob die Katze "Fideleihe" singt.

    Mit diesen Liedern ist meine Tochter großgeworden und nun beginnt sie mein dreijähriger Enkel zu entdecken.:)

    Und ich entdecke sie nochmals mit!


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    Als westdeutsches Pendant dazu könnte man vielleicht Wenzel bezeichnen.

    Hier muss ich Dir leider widersprechen!;)

    Wenzel ist ebenfalls im "Osten" geboren, nahe Wittenberg in Sachsen/Anhalt.

    Ich hörte ihn ebenfalls erstmals Anfang der 1980er, in einem winzigen Club in Dresden.

    Mit wunderbaren Songs, die größtenteils nie veröffentlicht wurden! Sehr systemkritisch übrigens.

    Seine erste Platte "Stirb mit mir ein Stück" von 1986 haben wir hoch und runter gehört und "Feinslieb", das Herbstlied, ist immer noch einer meiner liebsten Songs.


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    Unvergessen aus dieser Zeit bleiben auch Konzerte mit "Karls Enkel" und natürlich die unglaubliche "Hammer-Rewüh", die er gemeinsam mit Steffen Mensching und vielen anderen befreundeten Musikern auf die Bühne brachte. Anlässlich einer Vorstellung in der legendären "Scheune" in der Dresdener Neustadt haben Freunde von mir einen über 60 km weiten Fußmarsch auf sich genommen. Lediglich mit einer Zwischenübernachtung. War natürlich ein Riesengaudi, als sie gerade noch pünktlich ankamen!


    Ganz wunderbar sind natürlich auch Wenzels Theodor Kramer Vertonungen von Gedichten dieses nahezu vergessenen österreichischen Originals.

    Hier mal ein Beispiel in einer Live-Version.


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    Affengeiler Klingelton,

    liaba Nobi, ==Gnolm3 Mein Händy meldet sich noch immer mit der langweiligen, werkseitig eingestellten Musik. Auf The Who werde ich es umstellen, kostet aber 3 Mäuse.

    Geht sicher auch zum Nulltarif, oder ==Gnolm22 ? Mein Favorit wäre der Flipper,

    Na, das sollten Dir doch drei "Mäuse" wert sein, liebes Habichtla!

    In Zukunft freust Du Dich über jeden Anruf, mag er noch so blöd sein!:D


    Ach ja, einen Tipp hab ich noch.

    Hörte heute im Radio ein Gespräch mit und ein paar Songs von der Gruppe Zinn.

    Österreichisches Frauentrio, die ihre Songs gelegentlich im wiener oder salzburger Dialekt singen.


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    So, genug geschwafelt für heute.


    Viel Spaß, Nobi

    Hallo nobi,

    melde Dich einfach, falls Deine Wabenköpfe dieses Jahr streiken. Vielleicht können wir ein Tauschgeschäft einfädeln

    Danke für das Angebot, lieber Murph :)

    Ich werde in ein bis zwei Wochen nochmals eine Kontrollrunde drehen. Dann sehen wir weiter.


    Liebe Grüße, Nobi

    Mensch Claudia!

    Gleich drei Erstfunde von dem "Gemörch" - wie schön ist das denn!:)

    1 Meine allererste Morchel! Ist sie nicht wunderschön?!

    Die allererste Morchel ist immer wunderschön. Den Anblick vergisst man nie!

    An meinen ersten Speisemorchelfund erinnere ich mich noch, als ob es gestern gewesen wäre. Auch wenn es schon ein paar Jahrzehnte her ist.

    18 Die Spitzmorcheln waren wirklich prächtig. Erstfund.

    Prächtiger Erstfund!

    23 Und zur Krönung dann auch noch Verpeln. Hatte ich auch noch nie in "echt".

    Und schließlich noch die "Böhmischen". Der Wahnsinn!


    26 Um auch mal ein bisschen Neid zu erzeugen, gönne ich Euch einen Blick auf die Beute des Tages

    Schönes Fakefoto, das muss ich einfach neidlos anerkennen!:D


    Liebe Grüße, Nobi

    Hallo Lukas,

    auch wenn ich kein Käferexperte bin, versuche ich Dir zu antworten, da ich solche Ölkäfer bereits mehrmals entdeckte und mich infolge dessen auch mit der Unterscheidung vom Schwarzblauen (Meloe proscarabaeus) und dem Violetten (Meloe violaceus) beschäftigt habe.

    vor zwei Tagen sah ich wohlmöglich auch so ein Wesen, also einen Schwarzblauen Ölkäfer?

    Beim Schwarzblauen Ölkäfer sind Kopf und Halsschild grob punktiert und der Hinterrand des Halsschildes ist nahezu gerade bis minimal eingebuchtet.

    Im Gegensatz dazu sind Kopf und Halsschild des Violetten fein punktiert, während der Hinterrand des Halsschildes deutlich eingebuchtet ist.

    Sehr schön kann man das auf der Seite Insekten-Sachsen.de nachvollziehen.

    Zum Vergleich von der Seite je ein Bild des Schwarzblauen und des Violetten Ölkäfers.


    Wie es scheint, ist Dein Fund tatsächlich der Schwarzblaue Ölkäfer, da keine Einbuchtung des Halsschildes zu sehen ist, jedenfalls nicht aus der Ferne.:)

    Ich hatte den ersten bei der Verpelsuche in Borna

    Interessant, Sandra!

    Der scheint sich dort wohlzufühlen. So entdeckten wir ihn 2015 im benachbarten NSG Bockwitz. Aufgrund des Halsschildes sollte das M. proscarabaeus sein.



    LG, Nobi

    1. Zur Zeit finde ich in meinen Dosen häufig kleine blaugraue Springschwänze, die munter an den Pilzchen rumknabbern. Habt Ihr das auch? Kann man was dagegen tun?

    Tatsächlich explodieren in manchen Proben die kleine Krabbler regelrecht, Manfred!

    Ist nicht ganz so lästig wie starker Nematodenbefall, aber natürlich unangenehm.

    In solchen Fällen stelle ich die geöffneten Probedosen eine Weile ohne Deckel ins Freie.

    Manchmal hilft's.

    2. Es gibt offenbar typische Arten für spezielle Substrate.

    Klar, das hast Du ja bereits angedeutet.

    Kann man bei Lundqvist auf den Seiten 21-27 schön nachlesen.

    Klassische Beispiele sind auch Psathyrella tenuicola (Wildschwein), Thecotheus keithii (Pferd) oder Zygospermella insignis (Rind).

    Gibt es aber auch spezielle typische Arten für betimmte Biotope?

    Da erfährt man in der Literatur wenig bis gar nichts, aber meinen Erfahrungen nach gibt es das schon.

    Es gibt zB Arten, die ich bisher nur in Wäldern fand (Waldarten) wie Sporormiella bipartis, muskokensis, octomera oder vexans.

    Was natürlich auch an deren bevorzugten Substraten (Hase, Hirsch, Reh, Wildschwein) liegen mag.


    Einige Arten wiederum kenne ich nur von Trockenstandorten (Trockenwiesen, Heiden, Dünen, Steinbrüche etc.)

    Dazu gehören viele Hypocopra-Arten, die sich dank ihrer idR gut ausgeprägten Stromata perfekt vor der Sonneneinstrahlung schützen können.

    Beispiele sind Hyprocopra brefeldii, divergens oder lojkaeana. Auch Podosordaria tulasnei gehört in diese Artengruppe.


    Inwieweit es reine Hochmoorarten gibt, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Mein bisher einziger Fund von Anopodium ampullaceus (Hase) gelang allerdings tatsächlich in einem Moor.

    Hinsichtlich der Ökologie der Dungpilze gibt es jedenfalls noch viel zu erforschen.


    Ein interessanter Aspekt ist auch die Wachstumsperiode.

    So fruktifizieren einige Arten idR nur im zeitigen Frühjahr (Ascobolus brassicae, Ascozonus woolhopensis oder auch Sporormiella vexans).


    Soviel in Kürze zu Deinen Fragen.


    LG, Nobi

    Superfund, Manfred!:thumbup:

    So dicht gedrängt habe ich die noch nie gesehen.

    Die Gattung war schnell klar und mit warzigen (nicht netzigen) Sporen kommen nicht mehr viele Arten infrage. Die Sporen waren nicht rund sondern sehr breit ellipsoid, 11-13 x 8-10 µm, der Längen-Breiten-Quotient liegt bei ca. 1,3. Somit komme ich zu Ascodesmis nigricans.

    Ich hoffe, dass ich damit richtig liege.

    Natürlich liegst Du da richtig.

    Mit den schönen Forenportraits von Matthias (Ascodesmis nigricans) und Björn (Ascodesmis nana) hast Du sicher verglichen.

    Letztere Art hat zwar auch +/- isoliert-warzige Sporen, welche allerdings rund sind sowie anders geformte Warzen.


    Liebe Grüße, Nobi

    "Scheiße, warum tu ich mir das nur an!"

    Klasse Einstieg in einen gelungenen Vortrag, Elisabeth!^^

    Zu Saccobolus caesariatus hätte ich mir gern noch einige weitere Infos gewünscht.


    Das finale Bild des Hydnellum peckii ist einfach nur ein Traum!

    Seit Jahren hoffe ich, diese Art zu finden - bisher leider Fehlanzeige.


    Dass ich nicht an der Diskussion teilnehmen konnte liegt wohl an meinem Unvermögen.

    Das hat mich sehr geärgert.

    Schön wars natürlich dennoch, auch wegen der interessanten Diskussion anschließend.:thumbup:


    Bis zum nächsten Mal und bleib' den Dungis treu!

    Auch den kleinen Dungbasidios, die sich idR schon auch bestimmen lassen!

    Wenngleich ich Dir Recht gebe, dass die Ascos viel spannender sind!;)


    LG, Nobi

    Bin leider wieder nur passiv dabei.

    Ich bekomme es übers I-Phone noch nicht auf die Reihe.:(


    Schade, vielleicht klappt es beim nächsten mal, Nobi

    Mit einem Biber kann ich leider nicht dienen, aber zum Nutria hätte ich auch noch ein paar Bilder.

    Wenn auch als Neozoon nicht in unsere Natur gehörend, sieht er zumindest ganz possierlich aus.








    LG, Nobi

    Hallo liebe Naturfreunde,


    als Maria kürzlich in ihrem wunderbaren Altmühltal-Thread auch einige Leberblümchen zeigte, wollte ich mit ein, zwei eigenen Aufnahmen ergänzen, habe mich dann aber nicht getraut, ihren mehrteiligen und absolut sehenswerten Beitrag zu "zerschießen". Daher hier ein separater Beitrag.


    Leberblümchen (Hepatica nobilis) gehören für mich zu den schönsten Frühlingsblühern, und das nicht nur, weil der wissenschaftliche Name meinen Nick beinhaltet.;)

    Ich liebe das Blau ihrer Blüten mit ihren sechs bis neun Blütenblättern. Ganz besonders bizarr finde ich die Laubblätter, die mit ihrem Aussehen an die menschliche Leber erinnnern sollen.

    Daraus leitet sich wohl auch ihr Name ab.

    Da die Art kalkliebend ist, finde ich sie im überwiegend sauren Sachsen nur selten. Umso größer ist dann die Freude.

    Die Aufnahmen entstanden 2018 und 2021 in einem kalkreichen Laubwald.







    Riesenfreude vorgestern, als ich erstmalig in diesem Jahr das Gebiet besuchte.

    Nicht nur, dass die Leberblümchen sich offensichtlich ausgebreitet hatten, nun konnte ich auch erstmals eine rosa Farbvariante entdecken.






    Eigentlich bin ich in erster Linie in diesem Wald unterwegs, um nach diversem Gemörch zu schauen und es zu fotografieren.

    In guten Jahren sind Speisemorcheln dort recht häufig, auch einzelne Käppchenmorcheln kann man finden.

    Vorgestern, also am Sonntag, konnte ich gerade mal eine einzige Morchel entdecken. Vermutlich ist es hier tatsächlich noch zu früh.

    Zumal ich las, dass wir den kältesten April seit 30 Jahren hatten! Für euch an dieser Stelle noch ein Belegfoto dieses Einzelexemplars.

    edit. Nach Clowez & Moreau "Morilles de France et d'Europe" ist das ziemlich sicher die braune Form der Speisemorchel (Morchella esculenta).



    Liebe Grüße und danke fürs anschauen, Nobi

    Hallo Björn,

    also melde ich mich auch bei Dir, falls der Urlaub zustande kommt.:)

    Eine gemeinsame Tour mit Dir und Karl wäre natürlich ein absolutes Highlight!

    Nur für Gymnosporangium ist der Juni die undankbarste Zeit. Dann sind die Telien auf Wacholder schon weg und auf dem Wechselwirt Sorbus gibt es nur Spermogonien.

    Schade, aber mit Sicherheit wird es andere spannende Sachen geben!


    LG, Nobi

    Insgesamt stehen dort um Alendorf herum ja tausende Wacholderbüsche.

    Da kann ich ja Ende Juni nochmals nach dem Gymnosporangium tremelloides schauen, Björn ;)

    Ich habe vor in dieser Zeit im nur 10 km entfernten Stadtkyll Urlaub zu machen und dabei natürlich die Natur zu erkunden.

    Alendorf und das Lampertstal sind natürlich fest eingeplant.

    Zur Einstimmung liegt bereits seit einiger Zeit das Buch "Die Pflanzenwelt der Eifel" auf meinem Schreibtisch.


    Quartier ist bereits gebucht, nun muss bloß noch dieses vermaledeite Virus mitspielen.


    LG, Nobi

    Klasse, was hier in letzter Zeit vorgestellt wurde!:thumbup:

    Auf alles einzugehen fehlt einfach die Zeit. Ihr seht ja selbst, was ich "geliked" habe.


    "Am Fenster" von City war ja definitiv einer DER Osthits. Und das völlig zurecht.

    Vor ein paar Jahren hatte ich eine befreundete Irish-Folk-Band in einen benachbarten Pub eingeladen.

    Nach einem überaus intensiven und nahezu gänzlich durchtanzten Konzert kletterte Cat, der Geiger, zur Zugabe auf den Tisch, um dort barfuß, förmlich zwischen Tellern und Gläsern schwebend, diesen Song zu zelebrieren! DER WAHNSINN!


    Und was soll man schon zu den Doors sagen, liebes Habichtla?

    Schlichtweg eine der genialsten und verrücktesten Bands, die es je gab!

    Nachdem ich den "Directors Cut" von Apocalypse Now im Kino gesehen hatte, bin ich mit sehr weichen Knien und tief beeindruckt nach Hause gegangen.


    So, und nun habe ich auch noch etwa für euch.:)

    Kürzlich im Radio hörte ich einen Song vom mir bis dahin unbekannten Simon Becker.

    Wunderschöner, sehr nachdenklicher Text. Moment, das Lied kannte ich doch.

    Klar, das war ein Lied von dem großartigen Geschichtenerzähler und Sänger Gerhard Schöne, der übrigens geniale Kinderlieder schrieb. Schaut doch mal.

    Hier Gerhards "Irgendwann" in der sehr schönen Version von Simon Becker.


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    Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit dem aktuellen Klingelton meines Handys.

    Wer 1965 mit "My Generation" den Punkrock praktisch vorweg nahm, darf ein gutes Jahrzehnt später gern auch ein wenig posen.

    Also seht das "Gezappele" den Herren Roger Daltrey und Pete Townshend nach.;)


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    Keep on Rockin', Nobi

    Hallo Ogni!

    Wie bereitest du die Maischwammerl denn zu?

    Nach einem Rezept von Frieder Gröger aus dem Buch "Pilze und Wildfrüchte selbst gesammelt und zubereitet".

    Hier einmal in aller Kürze.


    - grob geschnittene Maipilze in leicht gesalzenem Wasser 15 Minuten köcheln und anschließend auf einem Sieb abtropfen lassen

    - aus Butter und Mehl eine helle Mehlschwitze bereiten und diese mit dem Kochsud glattrühren

    - alles ein wenig einkochen lassen, salzen, pfeffern und mit Kondensmilch verfeinern

    - die abgetropften Pilze zugeben und mit etwas Zitronensaft oder trockenem Weißwein abschmecken


    Man kann das direkt als Suppe essen oder man reicht frische Pasta dazu!==Pilz27


    LG, Nobi

    Im Obstgarten gabs diesen schicken Hexenring. Leider nix Wabiges aber trotzdem schön:

    Um die Mairitterlinge beneide ich Dich, Ingo!

    Ich bin wohl einer der wenigen, für den sie ein kulinarisches Highlight sind.==Pilz27

    Richtig zubereitet, versteht sich.


    Ach ja. Die schwarzen Achtbeiner an den Morcheln sind für mich auch Zecken.

    Was sonst?==Gnolm11

    in der Nähe lag auch dieses "Leoparden"holz bedingt von einem Pyrenomyceten bei dem ich wegen starker Verwitterung keinen Bestimmungsversuch mehr unternahm.

    Lässt mich an Biscogniauxia marginata denken, den Gerandeten Rindenkugelpilz.

    Ist natürlich nur eine Idee.


    LG, Nobi

    die Sporen messen (30-35) µm x 5 µm, zerfallen sehr leicht, haben eine Keimspalte, die recht gerade ist, aber in der Mitte auch einen charakteristischen Knick aufweist. Die Septen sind gerade. Haare waren am Fruchtkörper keine und die Asci sind offenbar nicht uniseriat. Damit lande ich bei Sporormiella minima. Geht ihr mit?

    Da gehe ich mit, Björn!

    Ein arttypischer kurzstieliger Ascus ist auf Bild 5 gut zu erkennen.

    Sowohl Sporengröße als auch Verlauf der Keimspalte passen.

    Auch das bei Reife typische Zerfallen der vierzelligen Sporen in zwei Doppelzellen ist zu sehen.

    Um die Art zu bestimmen, reichen in der Regel bereits Sporenfragmente.


    Fazit: Klarer Fall von Sporormiella minima!


    LG, Nobi

    Hallo Matthias,


    also, den hast Du erstmal richtig bestimmt!:thumbup:

    Coprinopsis cordispora oder patouillardii passt!:D

    Bei Kommentaren von Nobi und Andreas Melzer konnte ich lesen, dass sie Fruchtkörper auf Dung als C. cordispora und auf Mistgemischen als C. patouillardi bezeichen.

    Gilt diese Unterscheidung noch?

    Spaß beiseite.

    Ich habe meinen früheren Ausführungen im Forum nichts neues hinzuzufügen.

    Sehr kleine Arten direkt an Dung - C. cordispora. Wenn man die flaschenförmigen Cheilos beobachten kann, umso besser (siehe Bild 9).

    Größere Arten an von Dung beeinflussten Stellen - C. patouillardii.

    Das ist jedenfalls meine Interpretation.

    Oder gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse zu dem "Aggregat" (es gehört wohl zumindest noch eine andere Art dazu).

    Von meiner Seite gibt es keine neuen Erkenntnisse.

    Die dritte Art des Aggregates ist wohl C. cardiaspora, inzwischen recht logisch zu cordispora gestellt.

    2010 hat Andreas über diesen Artenkomplex im Tintling geschrieben.

    Allerdings auch ohne eine befriedigende Lösung. Um die Verwirrung komplett zu machen hier der Artikel, falls noch nicht bekannt.

    Coprinopsis patouillardii s.l._Melzer, Tintling 65, 2010.pdf


    Ohne genetische Untersuchungen wird man wohl keine sicheren Aussagen machen können.


    LG, Nobi

    Mit dabei sind auch zwei Dungpilze

    Warum nur zwei???;(

    Aber ich freue mich natürlich trotzdem auf den Vortrag, Elisabeth!:)

    Ich bin auf jedem Fall dabei und dieses Mal hoffentlich direkt mit Wort und Bild.

    Über das "ausrangierte" I-Phone meiner Tochter, was ich allerdings noch nicht annähernd beherrsche.

    Schaun wir mal, ob es klappt.


    LG, Nobi