Beiträge von nobi_†

    Schöner Einstieg, Harzi! :thumbup:

    Nun mein Beitrag zu diesem wieder einmal wunderschönen Pilzwochenende.


    Auf der Weide neben unserem Domizil. Wiesenchampignons (Agaricus campestris) zu Hunderten.

    Aber früher gab es mehr Lamellenpilze oder wie Loriot einst sagte "Früher war mehr Lametta". :D

    Selten so gelacht, Nanette! :)



    Nach einer recht pilzlosen Wanderung durch einen an sich pilzreichen Wald konnte man endlich einmal niederknien.

    Ein "Hotspot" auf einer 10 m² großen Fläche mit Holzspänen.



    Auf den "Gelben" hatten wir gehofft, und er war da!

    Dottergelber Erdborstling (Cheilymenia vitellina).



    Weiter geht es mit dem Langstieligen Knoblauchschwindling (Mycetinis alliaceus) und einem Mürbling (Psathyrella spec.)




    Immer wieder ein Erlebnis ist die Hasenpfote (Coprinopsis lagopus). Hier als Familie.



    Und hier die wuscheligen Babys.



    In Schale geworfen haben sich diese Gelbstieligen Nitrat-Helmlinge (Mycena renati). Sind sie nicht schick!



    Wenn schon ein Trüffelhund dabei ist, sollte man auch Trüffel finden.

    Holztrüffel - Tuber excavatum



    Weiter ging es zum Möwensee.




    Unter den Pappeln am westlichen Ufer gab es Rosascheckige Milchlinge (Lactarius controversus) en masse.




    An einer Weide wuchs ein riesiger Schwefelporling (Laetiporus sulphureus).

    Natürlich kannte jeder diesen Pilz, aber so gewaltig hatte ihn wohl noch niemand von uns gesehen.





    Unter Weißdorn (Crataegus) fanden wir den Gelbblättrigen Trompetenschnitzling (Tubaria dispersa).



    Hier nimmt sich die Raupe des Brombeerspinners eine sonnige Auszeit. ;)



    Der nächste Tag brachte uns vor allem Holzpilze.

    Wie diesen Kurzstieligen Olivschnitzling (Simocybe rubi).



    Oder den Sklerotienporling (Polyporus tuberaster).



    Einige weißbräunliche Dachpilze gaben sich erst nach ausgiebiger Untersuchung als Verschiedenfarbige Dachpilze (Pluteus plautus) zu erkennen.




    Laubholz-Hörnling (Calocera cornea). Danke, Hanne - hätte ich ohne dich nicht gesehen!



    Mein Highlight war ein winziger Becherling, der zu Tausenden einen liegenden Baumstamm überzog.

    Vermutlich Ahorn, auch wenn wir zuerst auf Esche tippten.

    Ahorn-Rindenbecherchen (Pezicula acericola).





    An einem benachbarten Stamm wuchsen bereits junge "Austern" (Pleurotus ostreatus).

    Der Winter lässt grüßen! ;)



    Hat da wieder wer Tintlinge gesät? :D

    Gesäter Tintling (Coprinellus disseminatus)




    Unterwegs zu einem ganz besonderen Pilz.

    Da gab es am Wegesrand jede Menge Kratzbeeren (Rubus caesius). Lecker! ==Pilz27





    Und den gab es auch.

    Flockiger Trompetenschnitzling (Tubaria conspersa)



    Am Ziel unserer Wünsche.

    Rosafarbener Saftporling (Rhodonia placenta)





    Auf dem Rückweg fanden wir noch einige wunderschöne Pilze.

    Wie das Olivfarbene Kelchbecherchen (Catinella olivacea). Ist der Name nicht Musik!





    Oder den Eichenblatt-Stromabecherling (Rutstroemia sydowiana).




    Und wenn man schon einmal an Blättern sucht findet man natürlich noch mehr,

    wie dieses Kleinsporige Eichenblatt-Haarbecherchen (Crucipulum capitatum).

    Super entdeckt von Meike. :thumbup:



    Zur Abwechslung ein Großpilz.

    Eichenfeuerschwamm (Fomitoporia robusta).



    Noch ein paar Eindrücke von der Sonntagmorgentour. Unserer Abschiedstour. ;(

    Glimmeriger Scheibchentintling (Parasola plicatilis).




    Gemeines Stummelfüßchen (Crepidotus variabilis).



    Ästchen-Zwergschwindling (Marasmiellus ramealis).



    Zum wiederholten Mal stand es unter einem guten Stern, das harzige Treffen!

    Halskrausen-Erdstern (Geastrum triplex).



    Harzi, Cat und die Trüffelhündin beim Foto- und Erfahrungsaustausch.



    Schön wars. :)

    Und Danke für alles, Hartmut & Silke.

    Bis bald!


    Nobi

    Lieber Björn,

    schön, mal wieder ein paar Dungpilze im Forum begrüßen zu dürfen! ^^

    Bei den Bestimmungen bin ich ganz bei Hans.

    Im Einzelnen.

    1. Eine Podospora mit vielen Sporen. Ich habe da jetzt nicht exakt durchgezählt, komme aber näherungsweise in den Bereich der Arten mit 128 Sporen. Sporengröße 18-21 µm x 10-12 µm, eine Cauda an jedem Sporenende und bei vielen Fruchtkörper oben ein paar steife, nicht verklebte Haare bringen mich zu Podospora setosa.

    Da habe ich keine Zweifel. Typisch ist auch die schlanke Ascusform.

    2. Eine kleine Sporormiella, die in großer Zahl im Substrat eingebettet wächst. Sporen messen 29-32.5 µm x 4.5-5 µm, sind vierzellig und haben eine parallele Keimspalte mit charakteristischem Knick. Damit komme ich zu Sporormiella minima

    Ja, das sollte passen. Typisch sind auch die kurzstieligen Asci und das frühe Zerbrechen der Sporen in zwei Teile.

    3. Ein Pilobolus mit Sporen von 9-11 µm x 5,2-6,7 µm, den ich als Pilobolus kleinii ablegen möchte.

    Leg' den mal besser als Pilobolus crystallinus ab.

    Vergleiche hierzu auch die wunderbare Gegenüberstellung von Matthias.

    4. Eine Sordaria mit Sporen von 20-21 µm x 12.5-14 µm, Q=1.5-1.6.

    Hier tue ich mich schon schwerer mit der Entscheidung zwischen S. fimicola oder S. lappae, tendiere aber klar zu letzterer Art

    Die Sporenmaße passen nicht zu Sordaria lappae.

    Aus der Ferne plädiere ich wie Hans zu Sordaria fimicola, welche sehr vielgestaltig sein kann.

    5. Und dann gab es noch zahlreiche sehr kleine Ascobolusse. Diese waren außen relativ fest und man mußte etwas drücken, bis sie mikroskopierbar wurden. Die Sporen haben jung ein violettes, glattes Epispor, das z.T. einzelne Risse aufweist (bei einem Präparat schien es so, als wären diese Risse vor allem dort, wo die Gelhülle an der Spore festgemacht ist). Im Alter wird das Epispor dann bräunlich und feinwarzig. Die Sporen messen 26-28 µm x 14.3-17.1 µm, Q=1.6-1.8. Mit van Brummelen komme ich da am ehesten zu Ascobolus elegans. Geht Ihr da mit?

    Da gehe ich gern mit. Schöner Fund!


    LG, Nobi

    Zitat

    "Wie heisst den der?"

    Pilze zu bestimmen ohne genaue Angaben ist noch schwieriger als die Anfrage in korrektem Deutsch zu formulieren! ;)

    Im konkreten Fall wäre es nur Raterei.


    LG, Nobi

    Hallo Marion von den Hukos,

    nachdem der Pilz nun bestimmt ist noch eine Anmerkung zum Speisewert. Das ist natürlich keine Essensfreigabe!

    Eigentlich sollte der frisch nach Anis/Bittermandel riechen.

    Genauso ist es.

    Ein dezentes Anisaroma bleibt auch nach der Zubereitung noch erhalten.

    Von einer Verkostung des Raustiel-Weichritterlings hatte ich im Vorjahr berichtet und letzteres dort erwähnt.


    LG, Nobi

    Noch ein kurzer Nachtrag zum Nachtrag ;)

    Karl W  coprinusspezi


    Als ich heute die Kaninchenköttel vom Zoo Krefeld entsorgen wollte, stellte ich fest, dass sich noch ein Tintling entwickelt hatte.

    Zu meiner Freude handelte es sich um Coprinellus curtus, der also auch noch mit kartiert werden kann.


    Vom Saccobolus cf. subversicolor hatte ich Björn Wergen einige Fotos nebst Beschreibung geschickt.

    Er schrieb dazu folgendes:

    "Das dürfte sicher S. "subversicolor" sein. Typischerweise mit extrem dunklen Sporen und dann längs aufreißendes, schollenartiges Epispor."


    Nun müsste die Art nur noch beschrieben werden...


    LG, Nobi

    Hallo Andreas,

    den würde ich aus der Ferne auch als Braunen Ledertäubling ansprechen. :thumbup:

    Der Pilz, den ich kürzlich in meinem "Chemnitz-Beitrag" als Braunen Ledertäubling benannt habe, ist sicherlich der gleiche.


    aber ich hätte den als Wieseltäubling in die Pfanne gehauen.

    Also, lieber Norbert, ein "Wiesel" ist das mit Sicherheit nicht!

    Den kenne ich so gut, dass ich mir hier erlaube, Dir freundlich zu widersprechen.


    LG, Nobi

    Lieber Hans,

    da hast Du mit Deiner Ankündigung vom Donnerstag nicht zuviel versprochen! :thumbup:


    Schönes Portrait eines extrem seltenen Pilzes, den ich natürlich noch nie gesehen habe.

    Außer in der Monografie von Moravec und einem Portrait von Enrique Rubio bei Ascofrance.com. :D


    Mein Glückwunsch zu diesem weiteren Juwel aus dem "Depot"! ==Pilz22

    Auch mir sind übrigens keine weiteren Funde aus Deutschland bekannt!


    LG, Nobi

    Vielen Dank erstmal allen, die mich auf meiner kleinen Runde begleitet haben! :)

    Tolle Bilder! Insbesondere die Glöckchennabelinge sind prachtvoll inszeniert.

    Danke, Pablo!

    Für die "Glöckchen" nusste ich mich wegen der Perspektive ins sehr feuchte Moos legen.

    Das war recht unangenehm, allerdings hat mich das Ergebnis mehr als entschädigt! ;)

    du hast mir an anderer Stelle geschrieben:

    .....Ist doch die Qualität Deiner Bilder immer ein bisschen das gewesen, was ich selbst erreichen wollte......


    Ich denke mal, du bist längst über dein Ziel hinaus geschossen..... :gzwinkern:

    Naja, so viel Lob aus Deinem Munde, Wolfgang - das ehrt mich!

    Auf die Glöckchennabelinge bin ich aber schon ein wenig stolz.

    Wenn ich die Menge der Glucke so sehe muß ich einfach einmal schreiben "Kindermörder" g:D .

    Die Glucke war etwa blumenkohlgroß und wurde separat zubereitet. Ein wenig davon habe ich fürs Foto zu den Mischpilzen getan. ;)

    Es tut so gut zu sehen, dass die Natur trotz aller Widrigkeiten uns immer noch so beschenkt.

    Auch für mich ist es immer wieder ein großartiges Erlebnis, die Natur in all ihrer Buntheit und Vielfalt genießen zu dürfen!

    Es vergeht kein Spaziergang durch den Wald oder über Wiesen, wo ich nicht etwas Neues entdecke!

    Und genau darüber berichte ich hier seit nunmehr zehn Jahren! :)


    LG, Nobi

    Nachdem es hier von Ende August bis gestern immerhin 77 l Regen/m² gab, habe ich heute eine kleine Erkundungsrunde durch den Tharandter Wald, meinen „Hauswald“, gedreht.

    Gern dürft ihr mich gern begleiten!


    Der Waldparkplatz stand bereits voller Autos. Aha - hat es sich also schon herumgesprochen, dass die Speisepilz-Saison begonnen hat.

    Nun, der Wald ist mit ca. 400 km² so groß, dass jeder auf seine Kosten kommen sollte.

    Leider sind viele Wege nicht mehr so naturbelassen wie noch vor wenigen Jahren.

    Trockenheit und Borkenkäfer haben die Forstarbeiter mit z.T. schwerer Technik in die Wälder gezwungen. Das sieht dann oft so aus.



    Einige Pilze gab es natürlich auch.

    Als erste grüßten die Zwerge, die einige Feuer angezündet hatten.



    Und hier etwa näher. Zwergerlfeuer oder Ziegenbart oder Klebriger Hörnling (Calocera viscosa).



    Unübersehbar war ein weiterer Holzbewohner, der zu Hunderten an alten Fichtenstubben wuchs. Der Gesellige Glöckchennabeling (Xerophalina campanella).



    Zwar klein, aber durchaus fotogen!




    Schließlich noch ein weiterer Pilz an Holz. Dieser war sogar etwas für die Pfanne!

    Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis).



    Der am heutigen Tag häufigste Speisepilz war der Flockenstielige Hexenröhrling (Neoboletus erythropus).

    In unserer Region liebevoll „Tannenzaschel“ genannt!



    Gleich zweimal wurde er mir heute zur Beratung vorgelegt!

    Die Leute sind wegen der roten Poren und des stark blauenden Fleisches verunsichert und haben Angst, einen Satanspilz gesammelt zu haben!

    Schön wär’s, wenn es den in meinen sauren Fichtenwäldern gäbe! ;)




    Nur wenige frische Fichtensteinpilze (Boletus edulis) zeigten sich. Die brauchen hier wohl noch ein paar Tage.



    Dass es langsam zu „herbsten“ beginnt möge mein erster Fliegenpilz (Amanita muscaria) dieses Jahres beweisen.



    Insgesamt war es eine schöne kleine Runde und ein paar Pilze für die Pfanne waren letztlich auch dabei.

    Neben den bereits erwähnten noch Perlpilze, ein Gelber Graustiel-Täubling und eine kleine Glucke.



    So darf es in den nächsten Tagen gern weitergehen! :)

    Liebe Grüße vom Nobi

    Letztlich zeigt sich, dass auch unter ungünstigsten Bedindungen mit endlos langer Trockenheit beachtliche Fundlisten zusammenkommen können, wenn die richtigen Leute coprinusspezi  boccaccio  JanMen mit am Start sind, zu denen Du natürlich jetzt auch zählst.

    Welch illustre Runde! Kein Wunder, dass trotz extremer Witterung 80 Pilzarten nachgewiesen werden konnten! :thumbup:

    Ein "Vogelhaus-Blätterpilz" wurde also auch gefunden. Da würde mich der Name schon interessieren.

    Am Sonntag zeige ich dir hier einen Dungi den du noch nicht kennst!

    Jetzt machst Du mich aber neugierig, Hans! ==Gnolm11 Ich bin schon gespannt!


    LG, Nobi

    Hallo Lyd,

    ich freue mich sehr, dass Du von Deiner Mehlräslings-Verkostung berichtest! :)

    Dass diese auf traditionelle Weise zubereitet nicht besonders schmecken, hatte ich mir schon gedacht.

    Habt ihr Zubereitungstipps, wie mensch die Konsistenz erhalten und den Beigeschmack abmildern / überdecken könnte?

    Ich hätte die Pilze genau wie Maipilze zubereitet. Da sie nicht nur ähnlich aussehen, sondern auch ähnlich riechen.

    Also nicht traditionell gebraten, sondern in einer Pilz-Rahm-Soße.

    Hier das leckere Maipilzrezept nach Frieder Gröger.

    Maipilze, bebildert.pdf


    Karin Montag schrieb einst im "Tintling", dass der Mehlräsling, liebevoll Le Meunier (Der Müller) genannt, in Frankreich einer der beliebtesten Speisepilze überhaupt sei.

    Sie, die nahe der französischen Grenze wohnt, sollte es wissen!

    In ihrem Buch "Cook mal Pilze!", was ich vor sechs Jahren in diesem Forum vorstellte, widmet sie ganze vier Seiten diesem interessanten Pilz.

    Und outet sich als Liebhaberin, indem sie schreibt "Für mich selbst ist der Mehlräsling einer der feinsten und zartesten Speisepilze." (S. 86)

    Also, falls Du Lust auf weitere Mehlräslings-Experimente hast, solltest Du Dir das folgende PDF einmal anschauen.

    Ich denke, dass Karin nichts gegen ein wenig kostenlose Werbung für ihr tolles Buch hat! ;)

    Mehlräsling (Cook mal Pilze!, K. Montag).pdf


    Sollte es wieder einmal so viele knackig-frische "Meuniers" geben, werde ich sie unbedingt probieren.

    Am Sonntag war ich ob der vielen tollen Pilzfunde so geflasht, dass ich einfach nicht an die kulinarische Seite dachte! :(

    Da war mir das fotografieren und dokumentieren einfach wichtiger.

    Schade!

    Aber wir waren ja sicher nicht zum letzten Mal in diesen "Traumzauberpark"!


    LG, Nobi

    Hallo Norbert,

    zum angefragten Pilz in diesem Entwicklungsstadium habe ich leider keine Idee. :(

    Der Käfer ist der Schwarze Moderkäfer,

    dein Käfer ist ein Kurzflügler (Staphylinidae) - in deinem Fall der Schwarze Moderkäfer (Ocypus olens)

    Dafür freue ich mich, dass "mein" Käfer aus dem Chemnitz-Beitrag, der an den Lamellen des Queraderigen Michlings saß, nun einen Namen hat! :)

    Typisch sind neben den charakteristischen Fühlern auch die kräftigen Mandibeln. Und natürlich die Größe, die Farbe usw...



    LG, Nobi

    Hallo liebe Dungpilzfreunde,


    kürzlich berichtete Hans u.a. von einem möglichen Fund einer Sordaria goundaensis.

    Entdeckt am 21.08.2022 anlässlich des „Tages der Artenvielfalt“ im Zoo Krefeld (NRW).

    Da ich mir diese gern angesehen hätte, bat ich ihn um etwas Material.

    Hans war so nett, mir postwendend einige Köttel zu schicken! :)


    Leider habe ich trotz ausgiebiger Untersuchung unter den Tausenden schwarzen Punkten die Sordaria mit den gedrungenen Sporen nicht finden können.

    Aber mit der breiten, die Sporen umgebende Gelhülle ist das sicher nicht die ursprünglich vermutete Sordaria goundaensis, sondern die Art sollte in den Formenkreis um Sordaria fimicola gehören.


    Zusätzlich zu den von Hans gefundenen und bestimmten Arten


    - Coprinellus pusillulus

    - Podospora curvicolla

    - Sordaria fimicola

    - Sordaria humana

    - Sordaria macrospora

    - Sporormiella minima

    - Thelebolus polysporus


    konnte ich noch folgende weitere Species nachweisen


    - Chaetomium bostrychodes

    - Iodophanus carneus

    - Podospora pleiospora

    - Saccobolus cf. subversicolor B. Wergen, nom. prov.*

    - Schizothecium tetrasporum

    - Sporormiella australis

    - Sporormiella intermedia


    * Die Art ist Saccobolus versicolor sehr ähnlich. Sie unterscheidet sich vor allem durch ein extrem dickes Epispor.

    Dieses ist nahezu schwarz und bricht gelegentlich schollenartig auf.

    Aufgrund dieses kräftigen Epispors ist es sehr schwierig, Details der Sporenoberfläche zu erkennen.


    Es folgen ein paar Fotos.


    01 Saccobolus cf. subversicolor, Apothecium



    02 Asci und Cluster, verschiedene Reifegrade



    03 Cluster und Sporen mit teilweise schollenartig aufgebrochenem Epispor



    04 Chaetomium bostrychodes



    05 Podospora curvicolla



    Karl W

    Das kannst Du dann für NRW kartieren!


    LG, Nobi

    Toll, diese goldgelbe Farbe! :thumbup:

    Leider nennst Du keine Maße, Hans!

    Allerdings hätte ich wohl auch mit Maßen keinen Plan! ;)

    Auf jedem Fall danke fürs Zeigen.


    LG, Nobi

    Eine Augenweide sowohl was die Arten, als auch die Qualität der Bilder betrifft !!!

    Über Dein Lob freue ich mich besonders, Wolfgang! :)

    Ist doch die Qualität Deiner Bilder immer ein bisschen das gewesen, was ich selbst erreichen wollte.

    Danke euch; und es ist wirklich schade, daß die Distanzen immer so groß sein müssen.

    In der Tat hätten wir Dich und viele andere Pilzler aus dem Forum gern mit auf unserer Parkrunde gehabt.

    Vielleicht klappt es demnächst ja wieder mit einem größeren Forumtreffen! Zum Beispiel im Vogtland.

    Da bleibt für mich nur noch wow! als Kommentar übrig.

    Danke Peter.

    Ich hätte ihn mir gerne unters Mikroskop gelegt, mitm Arbeitstitel 'Pluteus plautus'.

    Und ich mitm Arbeitstitel 'Pluteus petasatus'... :D


    LG, Nobi

    Ich habe vergessen das hier hinter jedem Account Menschen stecken die Erfahrungen austauschen und auch helfen.

    Schön formuliert, Helmut! :)

    So wird es vielleicht doch noch etwas mit uns! ;)

    Zum Pilz kann man allerdings ohne weitere Angaben nicht mehr sagen, als bereits gesagt wurde.


    LG, Nobi

    Habe diesen pilz unter einer Eiche im Laub gefunden.

    Aha.

    Und jetzt willst Du also wissen wie er heißt, Krötenhals, oder wie auch immer Du angesprochen werden möchtest?

    Kann man so eine Anfrage mit Bitte um Bestimmung auch im ganzen Satz formulieren?

    Und wie Felli bereits schrieb, einige weitere Angaben hinzufügen?


    Wir helfen gern, aber ein Mindestmaß an Höflichkeit in den Anfragen sollte schon zu spüren sein.

    Wir geben uns viel Mühe mit den Antworten und wenigstens ein wenig Mühe solltest Du Dir auch als Anfragender geben.

    So gesehen finde ich die Antwort von Matthias völlig o.k.


    Ach ja.

    Dennoch natürlich willkommen in diesem Forum, auch wenn ich Deinen Einstand nicht als gelungen betrachte.

    Aber das kann ja besser werden!


    LG, Nobi

    Schönes Rätsel, Uwe! :thumbup:

    Darf ich Euch zur Abrundung dieses Threads ein wenig den Mund wässerig machen? ;)

    Ich hoffe, ja.


    Den "Kaiser" als Steinpilz-Kaiserlings-Carpaccio durfte ich 2015 erstmals während eines Kurses bei Peter Karasch in Ligurien probieren.

    Bei Luigo im Ristorante Santuario in Velva.



    Zwei Jahre später ein weiteres Mal - ebenfalls in Ligurien bei Peter gefunden und diesmal selbst zubereitet.



    LG, Nobi

    Ganz vielen Dank für die vielen "Likes", die ich gern mit Jörg teile, der diese wunderbare Parkanlage seit Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten regelmäßig besucht.

    Ohne ihn wäre die sonntägliche Exkursion und dieser Beitrag nicht zustande gekommen.

    Danke auch für Eure ergänzenden Bilder, Jörg und Corne. So sehe ich mich auch einmal selbst in Aktion! ^^

    Danke, Nobi. Nun bin ich ja "fast" mit dabei gewesen. Das Areal ist schon etwas Besonderes.

    Wir haben es bedauert, dass Du nicht dabei sein konntest, lieber Brummel!

    Und das Areal ist natürlich etwas Besonderes. Gilt es doch als eine der größten zusammenhängenden Jugendstil-Anlagen Deutschlands.

    Also, hier kann man nicht nur mykolgisch sondern auch architektonisch auf seine Kosten kommen.

    Ich muss zugeben, dass für mich 2/3 der oben gezeigten Arten Erstfunde wären.

    Das waren es für die meisten von uns auch! ==3

    Die Hoffnung auf einen tollen Pilzherbst habe ich aber noch nicht aufgegeben (die Wettervorhersage ist vielversprechend).

    Ich drücke Dir fest beide Daumen! :thumbup::thumbup:

    Es ist schön, neben den Pilzen auch mal Teile dieses legendären "Neidparks" zu sehen, mit dem Jörg uns immer den Mund wässerig macht.

    Neidpark! Sehr schöner Begriff, Michael! ==Gnolm7

    Dieser tolle alte Baumbestand und die gepflegten (nicht überpflegten) Wiesen sind in der Tat beeindruckend.

    Für Dich noch eine weitere Aufnahme dieses einzigartigen Parkes.


    Dann stand am Wegrand noch ein Röhrling, bei dem ich nicht weiss ob der noch einen Namen bekommen hat. Ich war von H. engelii ausgegangen, habe aber keine roten Punkte an der Basis erkennen können. Geblaut hat er auch nicht. Vielleicht war es einfach nur der Stattliche Rotfußröhrling (Xerocomellus pruinatus).

    Da bin ich mir inzwischen relativ sicher, Jörg!

    Das satte Gelb im Schnitt und die ausbleibende Verfärbung sind gute Merkmale für den Herbstrotfuß!


    Dann die Filzröhrlinge, die zu größeren Diskussionen geführt habe

    Filzröhrlinge sind "Teufelszeug"! :D

    Sehen nahezu alle gleich aus und sind doch verschiedene Arten. Mag sich damit beschäftigen, wer will. Ich nicht, höchstens am Rande! ;)

    Freue mich schon auf die Saftlinge

    Dito! ==12

    Hoffen wir auf einen regenreichen Herbst! :rain::rain::rain:

    Wow. Vielen, vielen Dank für das Zeigen dieser schönen und zum Teil mir unbekannten Pilze!

    Aber gern doch, liebe Dodo. Du zeigst uns ja auch immer wieder tolle Pilze. Ich sage nur Schwarzhütiger Steinpilz! :thumbup:

    Danke für die tollen Impressionen! Vor einem Monat hatten Jörg und ich leider nicht das Glück.

    Das tut mir Leid, Thiemo. Aber es braucht halt reichlich :rain::rain::rain: , bevor der Park "explodiert".

    Apropos. Hier gewittert es soeben und es fällt jede Menge edles Nass vom Himmel! :lightning:

    Blick vom Balkon. Der Trichter links im Blumenkasten ist mein Regenmesser. Ich bin schon gespannt...



    Eine Stunde später sind 20 Liter vom Himmel gefallen! :)


    LG, Nobi