Beiträge von nobi_†

    ... ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, und für den Index Fungorum (und MycoBank) eine Lanze brechen. Denn es ist in meinen Augen schon eine Unsitte, diese Datenbanken als Quelle für "current names" heranzuziehen. Sie geben das zwar durchaus mit an, aber dafür sind sie nicht gemacht.

    Danke für Deine fundamentierte Antwort, Christoph!

    Das war mir so nicht bekannt.

    IdR berufen sich ja viele Mykologen nomenklaturisch auf IF oder MB.

    Quasi Namens-Bibel.^^


    Auch hier sollte man eben, wie stets im Leben, immer kritisch bleiben!

    Und Dinge erst hinterfragen, bevor man sie übernimmt.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Vielen Dank für Eure Kommentare und die vielen "Likes"!

    Welch schöner Bericht, man glaubt fast, nebenher zu gehen.

    Danke für die lieben Zeilen, Tuppie. Ich bin mir sicher, dass wir irgendwann nochmal "nebenher gehen" auf gemeinsamer Pilzpirsch!

    Natürlich nicht nur virtuell, sondern "in echt"!

    ich bin da zwar kein Experte, aber Dein zweiter Käfer erinnert mich an einen Dungkäfer, evtl. Melinopterus prodromus.

    Dungkäfer hatte ich mir immer größer vorgestellt, aber die Fühler und auch die anderen Merkmale passen ganz gut.

    Danke, Ralph!

    Brummel ist immer begeistert von deinen Beiträgen.

    Das ehrt und freut mich natürlich ungemein, lieber...ähh, Brummel!==12

    Neuerdings findest Du in meiner Signatur alle von mir gestarteten Beiträge. Falls Du mal lange Weile hast.....................==3

    Sehr interessante Doku, Nobi. Dass es beim Salomonssiegel einen eigenen Stromabecher gibt, wusste ich auch noch nicht. Muss ich mal drauf achten.

    Ich denke Hassi ist zumindest in der richtigen Gattung (früher Aphodius oder heute auch noch hier und da und überhaupt, ist fast wie bei den Pilzen). Es gibt einige ähnliche Arten, aber zumindest mit cf. kann man ihn so benennen.

    Also, erstmal wünsche ich Dir viel Erfolg für der Suche nach der Stromatinia, Ralf!

    Jetzt ist genau die richtige Zeit dafür!

    Morgen gehe ich nochmals raus, um nach den stromatisierten Rhizomen zu suchen.

    Und den Käfer werde ich mal cf.en. Danke.

    Am 09.03.2019 konnte ich diese Art jetzt auch mal eindeutiger zuordnen!

    Ob die Bezeichnung mit Ascophanus jetzt richtiger ist?

    Ascophanus_subcylindrosporus

    Leider nein, Hans!


    Das ist und bleibt Coprotus subcylindrosporus J. Moravec!

    Auch wenn Svrcek die Art 10 Jahre nach der Erstbeschreibung in die ominöse Gattung Ascophanus stellt. Warum auch immer.

    Was leider, wie so vieles, unkritisch vom IndexFungorum übernommen wurde.:(


    In der Vergangenheit wurden viele nicht näher bestimmbare Dungbecherlinge in die Sammelgattung Ascophanus abgelegt.

    Mittlerweile wissen wir, dass die meisten dieser Arten zu Gattungen wie Lasiobolus, Thecotheus, Iodophanus, Pseudombrophila oder eben Coprotus gehören.

    In der Gattung Ascophanus geblieben sind völlig unbekannte, meist nur von der Typuslokalität bekannte Arten.

    Die nach einer Revision sicher alle anderen Gattungen zugeordnet werden können, sodass die Gattung Ascophanus überflüssig werden würde.


    Das ist jedenfalls meine bescheidene und laienhafte Meinung.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Liebe Foris.


    Da es Morcheln zumindest in Sachsen dieses Jahr nicht zu geben scheint, muss man sich als in dieser Region lebender Pilzfreund eben andere Prioritäten setzen,

    um doch noch zu einigen pilzlichen Frühjahrsfunden zu kommen.;)

    So war ich während der letzten Wochen mehrmals im Elbtal zwischen Dresden und Meißen unterwegs.

    Dabei konnte ich zwei für mich neue Becherlingsarten finde, die ich Euch gern zeigen möchte.

    Starten möchte ich in Klipphausen, im Tal der „Wilden Sau“, einem im Tharandter Wald entspringenden und nach einigen Kilometern in die Elbe mündenden kleinen Flüsschen.

    Vor allem nach Gewitterregen und während der Schneeschmelze macht es seinem Namen alle Ehre.

    Schneebruch und Frühlingsstürme haben so manchen Baum gefällt, wie diesen am Auslaufbauwerk der ehemaligen Kläranlage Klipphausen,

    die (nebenbei bemerkt) während der letzten zwei Jahrzehnte mein Arbeitsplatz war.


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    Dank der spannenden Beiträge von Matthias & Dieter wusste ich, dass man im Kronenbereich dieser Bäume durchaus Pilze finden kann.

    Also, kurz mal geschaut.

    Und tatsächlich sah ich an einigen Ästen winzige orange Punkte.


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    Etwas näher heran? Gern doch!

    0,5-1 mm groß sind die kleinen, der Rinde aufsitzenden Becherchen mit ihren auffällig schuppigen Rändern.


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    Das letzte Foto stammt von Matthias, der die Art schließlich als Orbilia carpoboloides bestimmt hat.

    Danke, Matthias, auch für die großartigen Dokus, die ich gern anfüge.


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    Eine Wanderung oberhalb der sogenannten „Linkselbischen Täler“ führte mich samt einiger Freunde am Sonntag vor einer Woche u.a. zum Totenhäuschen bei Batzdorf mit tollem Elbtalblick.


    35525865pf.jpg


    Die Natur war endlich erwacht und die Schlehen standen in voller Blüte.


    35525866jg.jpg


    Folgendes Blümchen gab sich alle Mühe, einer Orchidee ähnlich zu sehen,

    doch letztlich war es „nur“ ein Reiherschnabel (Erodium cicutarium), dessen Blütenblätter abzufallen begannen.


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    Neben Tausenden Buschwindröschen dominierte das Scharbockskraut (Ficaria verna) eindrucksvoll die Hänge!


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    Dann plötzlich: Becherlingsalarm!

    Inmitten der blühenden Pracht, im dichten Moospolster am Fuße eines Baumes, waren sie da. Langgestielte braune, bis 1,6 cm große Becherchen.

    Begleitpflanzen: Scharbockskraut (Ficarea verna), Efeublättriger Ehrenpreis (Veronica hederifolia) und eine Weißwurz (Polygonatum spec.).

    Erste und spontane Idee: Anemonen-Becherling (Dumontinia tuberosa).

    Keine Buschwindröschen weit und breit. Fällt also aus.

    Wie weiter?

    Scharbockskraut-Stromabecherling (Sclerotinia binucleata).

    Da müsste man in den Sporen zwei Zellkerne sehen. Das ist nicht der Fall.

    Hatten wir nicht eine Weißwurz (Salomonssiegel) am Standort?

    Klar, hatten wir! Mit den roten Pfeilen markiert.


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    Leider gelang es mir nicht bis zu den stromatisierten Wurzeln des Salomonssiegels zu graben,

    aber nach meinen und Matthias‘ Untersuchungen kommt da nur Stromatinia rapulum (Salomonssiegel-Stromabecherchen) infrage.

    Das wäre dann der zweite sächsische Fund!:)


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    Zwei winzige Käfer (ca. 5 mm) konnte ich während der Pilzpirsch zufällig entdecken. Die will ich Euch abschließend gern noch zeigen.

    Da war einmal ein Getreidehähnchen (Oulema spec.), dass sich auf meiner rechten Hand niedergelassen hatte.

    Dieses mit links zu fotografieren war schon eine Herausforderung.


    35525877zt.jpg


    Und dieser Winzling mit den dreigegliederten charakteristischen Fühlern, zu dem mir beim besten Willen kein Name einfallen will.

    Kann jemand helfen? Ah, vermutlich ein Dungkäfer namens Melinopterus cf. prodromus. Danke, Ralph & Ralf!:thumbup:


    35525878jg.jpg


    Ich danke Euch allen fürs Mitgehen und natürlich ganz besonders Dir, lieber Matthias, für Deine Unterstützung!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Woran erkennt man denn, dass der zu den Onygenales gehört?

    Bauchgefühl, Erfahrung?

    Ich "mache" die Mini-Dungis nun schon seit mehr als 20 Jahren.;)

    Zu Deinem konkreten Fall.

    Cleistothecien, kleine, ornamentierte hyaline Sporen, Anzahl überschaubar.


    Den Artikel könntest Du auf der Karte finden unter.

    -> Bücher.

    -> Currah_Taxonomy of the Onygenales, 1985


    Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn auf Deine Karte gespeichert hatte, da ich mehrere verschickt habe.

    Falls nicht, lass es mich wissen.


    Liebe Grüße vom Nobi

    So, und nun, als Dankeschön: ein Stück Apfel-Kuchen?

    Auch wenn ich in dem Thread nicht mitgeschrieben habe, greife ich gern zu.

    Zumal ich ja mit dem Hinweis auf die Steppenmorchel einen geringen Anteil am Zustandekommen dieses Themas habe ==3

    Danke, Tuppie - einfach lecker==Pilz27


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Bei 1° hat es hier heute stundenlang geschneit, auch wenn nichts liegengeblieben ist - Morchelwetter stelle ich mir anders vor!

    Ganz klar ein Vertreter der Onygenales, Florian!

    Dann wird es auch schon schwierig.

    Recht häufig an Fuchsdung finde ich Aphanoascus fulvescens. Könnte durchaus passen.

    Gibt es vielleicht irgendwelche Anhängsel, die Du uns vorenthalten hast?

    Dann könnte es auch was anderes sein.


    Es gibt eine wunderbare und ausführliche Arbeit zu den Onygenales bei Mycotaxon. (Vol. XXIV, 1995).

    Bis vor kurzem über Cyberliber verfügbar.

    Leider scheint die Seite vom Netz verschwunden zu sein ;(;(;(


    Bei Interesse kann ich Dir gern eine SD-Karte mit "meinen" Büchern und Artikeln zu den Dungpilzen schicken.

    Natürlich auch mit der erwähnten Arbeit.

    Habe ich das etwa noch nicht getan?

    Können das nicht auch Pycnidien sein? Hast du Asci gesehen?

    Nieeeeeeeeeeeeeeeemals, Stefan!

    Die Onygenales haben übrigens so vergängliche Asci, die findest Du nur im sehr jungen Stadium.

    Bei Reife lösen die sich auf.


    Dranbleiben!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Glückwunsch zu diesem besonderen Fund, Tuppie!==morchel==morchel==morchel

    Da freue ich mich natürlich mit Dir!==12

    Ist es nicht ein Riesenerlebnis, plötzlich vor diesen bizarr-schönen Wesen zu stehen. Ich bin jedesmal hin und weg, wenn ich sie entdecke.

    Durch Eure Fund-Berichte angepiekst habe ich mich mal wieder in die Streuobstwiesen gemacht, auf der Suche nach den Wabenköpfchen...

    Standort und die beinahe hirnartig gewundene Oberfläche lassen an die Steppenmorchel (Morchella steppicola) denken.

    Echte "Esculentas" weisen eine deutlich wabenförmige Struktur des Hymeniums auf.

    Wie auch immer, lasst es euch schmecken! ==Pilz27


    Liebe Grüße vom Nobi, der die Hoffnung auf diesjährige Morchelfunde noch nicht aufgegeben hat.

    Hallo Claudia,


    schön, dass Du weiteres Leben auf dem Wildschwein-Köttel entdeckt hast.:thumbup:

    ich vermute A.sacchariferus oder A.albidus.

    Genau, Eike! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sehe beide Arten, die ja gern mit- und durcheinander wachsen.

    Also, die schlanken langen Sporen sollten zu Ascobolus albidus gehören, die kürzeren, breitelliptischen vermutlich zu A. sacchariferus.

    Die Sporen auf dem zweiten Bild sehen nach Hirschtrüffelsporen aus . (Elaphomyces). Wildschweine essen die gerne

    Sehe ich genauso. Wahrscheinlich auch wieder zwei Arten.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Bestimmt kennt jemand den Namen der mikroskopischen Schönheiten.

    Ja und nein, Claudia.

    Ich vermute, dass Du mit Kongorot oder etwas ähnlichem angefärbt hast?

    Falls ja, wäre das für die Bestimmung nicht von Vorteil, da es die Farben des Präparates verfälscht und Chemikalien die Zellen abtöten.

    Desweiteren gibst Du zwar den Maßstab an, aber leider keine Maße. Das wäre in jedem Fall besser.


    Nun zu den Bildern.


    1. Man sieht neben dem "Hauptdarsteller" auch noch vereinzelte Sporen von Ascobolus, Sporormiella, Schizothecium und vermutlich Podospora.

    Ganz schön was los auf den Kötteln!


    2. + 3. Die breiten biseriaten Asci, die apikal keulig verdickten Paraphysen mit orangem Inhalt und die feinwarzigen, etwa 20 µm langen Sporen gehören ziemlich sicher zu Iodophanus carneus. Die Farbe dieser Art kann von creme über blassrosa bis orange variieren. Recht häufig an Schafdung.


    4. Sporormiella spec. Solch vierzellige Sporen "kann" nur diese Gattung. Die Pilzlein verraten sich oft nur durch ihre winzigen schwarzen Hälse (genau, die "little black dots"), da der Großteil der Fruchtkörper im Substrat steckt. Die Gattung ist recht artenreich und nicht einfach zu bestimmen. Wichtig ist, dass man viele Merkmale genau studiert, neben den Makromerkmalen u.a. Länge, Breite und Form der Sporen sowie ihrer Einzelzellen, Verlauf der Keimspalten (parallel, schräg, geschwungen, mit Knick in der Mitte), Art der Septierung (gerade oder schräg), Ascusstiel (lang, kurz oder abrupt kurz). Anhand weniger Sporen kann man idR keine belastbare Aussage treffen.


    Ich bin sicher, auf dem Schafdung gibt es noch viel zu entdecken, wie Dein erstes Bild offenbart. Bleib' dran!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Mal sehen, ob wir T. dextrinoideosetosus (wer denkt sich solche Namen aus?) dann noch bestätigen können.

    Francesco Doveri war der "Übeltäter", Björn.

    Wobei Peter und ich einst für eine 14-zellige Sporormiella einen ebenso blöden Namen gewählt haben.

    Sporormiella quattuordecimcellularis.:D

    Nummer 2 sieht mir nach einem Saccobolus aus. Aber da wird es für mich dann schwierig. Wie messe ich bei diesem Konglomerat z.B. gescheit Sporengrößen?

    Am besten so.



    Wichtig ist natürlich auch die Größe der Sporenbündel.

    Substrat und warzige Sporenoberfläche lassen an S. verrucisporus oder beckii denken.


    Liebe Grüße vom Nobi


    Ach ja, Trichobolus zukalii sollte stimmen, allerdings wegen T. sphaerosporus immer l/b im Auge behalten!

    Also, ich gratuliere Euch zu den tollen Funden.

    Gleichzeitig beneide ich Euch natürlich ein wenig.

    Hier sieht es ob der Trockenheit z.Z. trostlos aus.

    Wenn sich kein Regen einstellt während der nächsten Tage werde ich wohl dieses Jahr "meine" Morchelgebiete nicht nochmals aufsuchen.

    Dafür ist der Aufwand einfach zu groß.


    Hoffen wir, dass das restliche Jahr besser, sprich feuchter, wird.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Sehr schön, Walter!

    Ich finde es ja toll, dass die einst fast ausgestorbenen Nager sich wieder ausgebreitet haben.

    Auch wenn dadurch Deine Wiese "bedroht" ist.;)


    Hier im Elbtal um Dresden sind die Biber mittlerweile so häufig, dass sie sogar mitten in der Stadt ihre Burgen bauen.

    An Brückenpfeilern, Ufermauern usw.

    Gesehen habe ich dennoch bisher nicht einen.:(

    Dafür muss man wohl früher aufstehen, als ich es tue.:D


    Liebe Grüße vom Nobi

    Leider kann ich Dir mit sachdienlichen Hinweisen nicht weiterhelfen, Christoph.


    Allerdings freue ich mich, dass Du dieses Thema ansprichst, da ich heute selbst mehrmals bei Cyberliber recherchieren wollte und feststellen musste,

    dass ich die Seite nicht aufrufen konnte.:(

    Welch Riesenverlust, wenn diese spezielle Bibliothek nicht mehr verfügbar wäre.;(


    Ich hoffe sehr, dass das weder etwas mit dem Brexit zu tun hat, noch dass es ein Datenschutzproblem ist.

    Amateuren wie mir wären damit unglaublich viele Wurzeln gekappt!

    Auf tausende Quellen könnte man fortan nicht mehr zugreifen.


    Wer steckt hinter solchem Schwachsinn?


    Betroffene Grüße, Nobi

    Haare oder Setae habe ich dabei nicht entdeckt. Die fadenförmigen Gebilde sehen für mich eher nach Paraphysen aus und sind septiert.

    Asci sind gute 100 µm lang. Sporengröße (17.0+-0.7) µm x (11.3+-0.6) µm

    Um die Art sicher zu bestimmen, fehlen zuviele Details.

    Trichobolus dextrinoideosetosusist meiner Meinung nach immer noch die beste Option.

    Die Asci und Sporen sind jedenfalls typisch.


    Ascobolus immersus ist natürlich eindeutig!:thumbup:


    LG, Nobi

    Hallo Björn,


    Substrat ist Losung vom Wildschwein. Das war jetzt relativ einfach zu bestimmen.;)

    Schwierig wird es mit den Arten.

    Möglicherweise ist das erste Trichobolus zukallii.

    Asci sieht man nur selten, da die Art nur einen hat und dieser beim Präparieren oft zerquetscht wird.

    Makroskopisch weist einiges in diese Richtung.


    Die zweite Art könnte Trichobolus dextrinoideosetosus sein.

    Oder auch ein Lasiobolus.

    Für eine verlässliche Aussage sind die Haareigenschaften wichtig.

    Septiert oder unseptiert?

    Wie schaut die Basalzelle aus, wie breit sind die Setae?

    Und natürlich braucht es auch Sporen- und Ascimaße, sowie die Anzahl der Sporen pro Ascus.


    Vielleicht kannst Du ja noch ein paar Angaben nachliefern.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Florian,

    mit der Sporengröße kommt an Dung außer Coniochaeta scatigena nichts anderes infrage. Gut erkannt!:thumbup:

    Die Form finde ich sehr schwer in Worte zu fassen, wie würde man die beschreiben?

    Nun, die Sporen sind extrem abgeplattet wie ein Diskus - man könnte sie diskusförmig nennen.

    Am besten gibt man dann auch drei Maße an. Länge x Breite x Breite der abgeflachten Seite. Z.B. 21 x 18 x 8


    Die Arten der Gattung gehören zu den "Spätzündern", manchmal fruktifizieren sie erst nach Wochen in Feuchter Kammer.

    Genau das war ja auch bei Deinem Fund der Fall.


    Ich kenne von Dung die achtsporigen C. leucoplaca, C. vagans und C. scatigena, die viersporige C. tetraspora sowie die vielsporige C. hansenii.

    Eine aktuelle Gattungsbearbeitung kenne ich nicht, gut brauchbar ist der Doveri.

    Oder das Forum!:D

    Da findest Du z.T. ausführliche Portraits und Diskussionen zu all den genannten Arten.

    C. leucoplaca und vagans hat Yulia hier ausführlich vorgestellt.

    Das kennst Du natürlich, da wir das schon mal im Forum diskutierten.;)


    Auf weitere Anfragen bin ich bereits gespannt.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Golden Earring habe ich wohl erstmals als Teenager im Kinovorspann gesehen. Also um 1970 herum.

    Man muss wissen, dass in der DDR vor jedem Kinofilm ein mehrminütiges Propaganda-Programm lief, "Der Augenzeuge" genannt.

    Genau da wurden Ausschnitte eines Livemitschnittes von Back Home gezeigt.

    Diese langhaarigen Typen mit ihrer "entarteten" Musik sollten als Sinnbild der dekadenten "Westmusik" stehen.


    Für mich war das ein Grund, zukünftig den Frisör zu meiden.;)

    Und mich intensiv mit dieser Art Musik zu beschäftigen (was im "Osten" nicht einfach war, aber das ist ein anderes Thema).


    Hier also dieser einfache und doch so intensive Song. Leider konnte ich die Livefassung nicht finden.


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    Mit der Long-Version des Byrds-Klassikers "Eight Miles High" landeten sie noch einen unglaublichen "psychedlic trip"!


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    Später wurde die Band leider salonfähig und mehr Mainstream.


    LG, Nobi

    Hallo Claudia,

    ...aber jetzt treibt mein Super-Hirschköddel allerliebste Pilze.

    Vermutlich Tintlinge, oder?

    dein Super-Hirschköddel ist ein Super-Wildschweinköddel!;)

    Form, Farbe und Beschaffenheit verraten es.


    Matthias hat den Wildschweindung-Zärtling ja bereits richtig bestimmt.

    Den findet man tatsächlich nur an Losung vom Wildschwein, und wo es die wilden Schweine gibt, ist er in der Tat recht häufig.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Nicht schlecht, Eure "Stromausflüge"!^^

    Mein Hammersong dieser Band ist allerdings immer noch ein alter Bluesklassiker.

    Mit dem legendären Bon Scott als "Schoolgirl", aufgenommen 1975.


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    Unbedingt im Vollbildmodus anschauen und die Lautstärke auf MAX!

    Und hier, falls es jemanden interessiert, das Original von Big Joe Williams (1935).


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    Have a good time!

    Nobi

    Und ich bin natürlich gespannt, wie es bei euch aussieht.

    In Mittelsachsen gab es heute leider NICHTS, Tom.:(

    Die letzten Märzenbecher ließen traurig ihre Blüten hängen



    und selbst die Leberblümchen begannen zu verblassen!



    Vom Gemörch weit und breit keine Spur.

    Wir brauchen Regen, Regen und nochmals Regen.:rain::rain::rain:


    Hoffen wir auf bessere Zeiten!


    LG, Nobi