Beiträge von nobi_†

    Ja, da wird Felli schon recht haben!

    Meist landet man anstelle seltener und obskurer Arten bei Saccobolus versicolor!

    Das ist ein echtes Chamäleon und sehr variabel.

    Die matt grauvioletten Sporen sind ganz typisch für die Art.


    Wie ich schon öfters sagte. Saccobolus ist eine sehr schwierige Gattung und nicht jeder Fund ist bestimmbar!


    Ich hoffe, Du bleibst dennoch weiter motiviert und den Coprophilen auch zukünftig treu, Roffli!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Sehr schöne Dokumentation, Martin!:thumbup:

    Die Sporenmasse: 40-51x15-18µ, wobei einige Sporen merkwürdig spitz/zitronenförmig zulaufen...aber vielleicht darf die Art so variabel sein

    Das darf sie. Gerade in Feuchkammer passiert es oft, dass sich etwas abnorme Sporen entwickeln.

    Wie gesagt, was besseres als D. didyma ist mir nicht eingefallen.

    Kann ja auch nicht, da Du die Art richtig erkannt hast!:)

    Delitschia didyma war nach Delitschia leptospora die zweite Art der Gattung, die ich fand!

    Obwohl das genau 20 Jahre her ist, weiß ich noch, dass ich damals mein TT-Training habe sausen lassen, um die Art zu dokumentieren.

    Und wie der Zufall so will, fand ich am gleichen Substrat auch noch Delitschia intonsa.


    Ich wünsche Dir noch viele spannende Funde.

    Bleibt alle gesund!

    Nobi

    Hallo

    und noch ein Coprotus der neu ist für mich und Mönchengladbach.

    sollte doch hoffendlich C.lacteus sein!

    Da bin ich mir nicht völlig sicher, Hans.

    Die Sporen sind grenzwertig groß für die Art, in der Regel sollten sie max. 10 µm betragen (Sporen <10 ist ein typisches Schlüsselmerkmal).

    Auch sind die Paraphysenspitzen krass erweitert, wie ich es mir für die Art nicht so recht vorstellen kann.

    Allerdings erwähnt Doveri ausdrücklich, dass die Spitzen stark gekrümmt und bis zu 5 µm erweitert sein können. "Golfschlägerartig" käme da hin!

    Kimbrough et al. bilden sogar so eine "Golgschläger-Paraphyse" ab (Plate III, pic. 33). Also doch?


    Nun, es wird schon Coprotus lacteus sein, falls die Art nicht noch unreif ist.

    Vielleicht findest Du ja auch noch einige Sporen unter 10 µ, dann wäre es ziemlich sicher.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Das sollte zu Coprotus niveus passen, Hans!

    Auf Bild 5 sieht man schon, dass es 64 Sporen pro Ascus sind. Auch Ascus- und Sporengröße passen sehr gut.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Felli,


    Lasiobolus intermedius passt ausgezeichnet. Wenn man eine Art der Gattung an Wildschweindung findet, dann idR diese!

    Hier ziemlich häufig und meist an diesem Substrat.


    Lasiobolus ciliatus sollte auch hinkommen.

    Auf dem 2. Bild zu dieser Art kann man schon ein paar Seten mehr entdecken.

    Die Seten sind zwar nicht optimal und arttypisch ausgeprägt, aber zumindest vorhanden.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Schön, dass Du uns auf Deine Entdeckungsreise in den Frühling mitgenommen hast, lieber Murph!:)

    Und wie es bei Dir schon grünt und blüht!

    Hier ist es eher noch grau und heute früh war es sogar weiß, da es gestern abend und in der Nacht reichlich geschneit hat.

    Etwas Bärlauch ist dennoch auch schon da, allerdings sollte man mancherorts beim Pflücken genau hinsehen!==Gnolm11



    Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung!

    Liebe Grüße, Nobi

    Ich kann inzwischen alle Bilder sehen, Peter!

    Mit dem Behangenen Düngerling hast Du natürlich recht.:)

    Sehr schön sieht man auf Bild 5 die wegen der unterschiedlicher Sporenreifung für die Gattung typisch gefleckten Lamellen.

    Und der mit Velumresten behangene Hut charakterisiert die Art bereits makroskopisch.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Upsi...das warst du gar nicht Nobi :saint:, sondern ein Norbert. War schon spät...hihi :S

    Nicht so schlimm, Sandra, ich bin ja auch ein Norbert;)

    Und danke für das Hochholen dieses Erfahrungsberichtes, sehr interessant! Da sieht man mal, was alles noch in den Tiefen dieses Forums schlummert!


    Wie ich gerade sehe, ist / war dieser Norbert ein echtes Urgestein dieses Forums, seit 2006 dabei!

    Dass er bereits einen Tag nach dem interessanten Bericht den bis jetzt letzten Beitrag schrieb, hat hoffentlich nichts mit seinem Pilzkonsum zu tun!==lamtoedlich==Gnolm11


    LG, Nobi

    Hallo Sandra,

    Bin vorhin zufällig auf einen Beitrag von Nobi aus 2007 über eine mutmaßliche Pilzvergiftung gestoßen.

    Ist ja irgendwie schön, wenn Beiträge von einem auch noch nach Jahren ausgegraben werden.

    An den von Dir genannten kann ich mich aber leider beim besten Willen nicht mehr erinnern.

    Könntest Du den hier nochmals verlinken?


    LG, Nobi

    Das Internet ist schon eine tolle Erfindung - ohne wäre ich wohl nie zu den Dungpilzen gekommen.

    Vorsicht, Björn!

    Du scheinst Dich bereits infiziert zu haben mit dem DungiFungi-Virus!

    Ich habe es mir vor mehr als 20 Jahren eingefangen und bin es immer noch nicht los.:D

    Oder um mit dem unvergessenen Georg Kreisler zu sprechen: "Unheilbar gesund"!;)


    Und ja, das Internet und das erst dadurch möglich gewordene Pilzforum ist schon eine tolle Erfindung.

    Allein durch das Dungpilzforum konnten in den letzten Jahren viele extrem seltene Arten diskutiert und hier vorgestellt werden, wie z.B.
    Apiosordaria verruculosa, Ascobolus aglaosporus, Ascozonus monascus, Chaetomidium megasporum, Cleistothelebolus nipigonensis, Delitschia didymastra, Hypocopra dolichopoda, Podospora austrohemisphaerica, Podospora millespora, Saccobolus geminatus etc. Nur um einige Beispiele zu nennen.

    Was ist da noch alles unentdeckt!


    Ohne dieses www hätten wir Dungpilzler uns sicherlich nicht gefunden und die zwei Dungpilz-Tagungen (2014a und b und 2019a und b) hätten nie stattgefunden!


    Da man krisenbedingt zur Zeit doch viel zuhause ist, hat man hinreichend Zeit, sich das alles nochmals in Ruhe durchzulesen.

    Ich hoffe, dass wir uns alle bald wieder zu einer nächsten Tagung treffen können!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Ja, wie manche Pflanzen uns mitunter narren können!==6

    Ich denke, dass Werner und Peter den "Fall" gelöst haben.

    Jedenfalls danke in die Runde für die spannende Diskussion!


    LG, Nobi

    Das ist meiner Meinung nach eindeutig Sporormiella dubia, Thorben!


    Sporengröße und ~form sowie parallele Keimspalten lassen keine Zweifel. Zudem ist das ein "Klassiker" an Pferdedung.

    Vergleiche auch mit Björns Anfrage vor ein paar Tagen und lies Dir mal die Diskussion zu den verschiedenen Sporengrößen an einem Fruchtkörper durch.

    Vielleicht konntest Du ja ähnliche Beobachtungen machen?


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Sebastian,


    Buschwindröschen und Scharbockskraut wachsen gern vergesellschaftet.

    Falls Du die Becher nicht in reinen Beständen einer der beiden Arten findest, ist das sicherste Unterscheidungsmerkmal die Anzahl der Zellkerne pro Spore.

    Man muss da ganz genau hinschauen, aber mit etwas Übung sieht man diese schon (nicht mit den deutlich sichtbaren Öltropfen verwechseln!).

    Dumontinia tuberosa, der Anemonen-Sklerotienbecherling hat idR 4 Zellkerne, Sclerotinia binucleata, wie der Name sagt, konstant zwei.

    Ich glaube auf deinen Bildern zwei Kerne zu entdecken, mitunter aber vielleicht sogar drei. Ich habe es mal markiert.



    Matthias hat das vor einem Jahr in einer Anfrage sehr schön beantwortet und dargestellt! Beitrag 10ff. Bitte auch den Link zu Ascofrance beachten.

    Also für eine sichere Bestimmung bitte die Anzahl der Zellkerne nochmals genau prüfen!


    Damit es nicht ganz so einfach ist, gibt es eine weitere makroskopisch identische Art, die man beachten sollte.

    Es handelt sich dabei um Stromatinia rapulum. Diese wächst an Rhizomen von Polygonatum (Salomonssiegel), welche man durchaus auch in Gesellschaft der beiden bereits genannten Pflanzen antreffen kann, und hat meines Wissens nur einen zentralen Zellkern.

    Ich hatte diese Art vor einem Jahr hier vorgestellt (Bilder 12-17).


    Auf jedem Fall ein schöner Fund und prima dokumentiert.:thumbup:


    Liebe Grüße

    Nobi

    An diesem unseren Stammtisch werden die Töne rauer, gehässiger. Das macht mich betroffen, auch a bissale traurig

    Mich auch, Peter, mich auch!:(

    Aber klar, so eine extreme Krisensituation polarisiert natürlich. Wir sind hier ein inhomogener Haufen mit einem gemeinsamen Hobby.

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Und wir haben den Stammtisch auch, um zu diskutieren und uns mal zu streiten, aber es sollte immer über der Gürtellinie bleiben.

    Alles andere, vor allem Beleidigendes, hat hier nichts zu suchen! Dafür gibt es schließlich die privaten Konversationen.

    Schankmopeeeeeeeeeeeed, eine Lokalrunde auf mich

    Da greif ich gern zu! Ebenfalls "Pflonck".==Pilz27

    LG, Nobi

    Das sollte doch dann die P. granulostriata sein oder?

    Danke für's Nachschauen, Thorben! Nun ist es klar und Podospora granulostriata passt.:thumbup:

    ...aber nach einer Zeit habe ich einige Funde nicht mehr im Kopf

    Geht mir nicht anders. Deinen Fund von vor zwei Jahren hatte ich auch bereits vergessen, aber genau deshalb gibt es ja die Suchfunktion.;)

    Die Podospora eminens sieht aber auch interessant aus und ich bin gespannt, wann der erste Fund in D. auftaucht

    Ich auch! Nachdem vor kurzem Podospora millespora hier vorgestellt und diskutiert wurde, halte ich ALLES für möglich!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Das ist ein ganz wunderbarer Beitrag, Werner, der Lust auf eine Tannenexkursion macht!:thumbup:


    Cyphella digitalis ist schon seit langem ein Wunschpilz und Stigmatolemma conspersum ist es soeben geworden!

    Leider gibt es in Sachsen kaum nennenswerte Tannenbestände mit Ausnahme einiger Gebiete im Elbsandsteingebirge.

    Momentan ist wegen der Corona-Krise das Betreten dieser Wälder nur Anwohnern gestattet.

    Dann will ich mal auf den Herbst hoffen, wenn die vorwinterlichen Stürme den ein oder anderen Ast herabgebrochen haben.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Thorben,


    also Podospora ist schon mal richtig.

    Mit den vielsporigen Asci (vmtl. 512) und großen Sporen käme da in erster Linie Podospora granulostriata infrage.

    Vergleiche mal mit Deiner Anfrage vom April 2018.

    Was stört, sind die fehlenden, für granulostriata typischen Haare. Vielleicht kannst Du den Perithecienhals nochmals genau anschauen, mitunter sind diese sehr reduziert und können womöglich auch ganz ausbleiben. Die Caudae sollten granuliert sein und aus mehreren fädigen Anhängseln bestehen (oft zusammengeklebt). Soweit ich das auf Deinen Bildern erkennen kann, ist das der Fall.


    Eine weitere 512-sporige Art mit ähnlichen Sporenmaßen und völlig haarlos ist Podospora eminens Cain. Diese hat glatte und einfache Caudae.

    Die Art ist nur vom Typus (Kanada) bekannt und es erscheint mir sehr unwahrscheinlich, dass Du sie gefunden hast.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Björn,

    gern versuche ich mich mal wieder an Deinen Dungpilzen.

    Fangen wir mit dem einfachen an.;)

    Nr. 3 ist, wie von Dir richtig erkannt, Schizothecium conicum. Die Art ist sehr häufig und extrem variabel.

    Du zeigst eine kleinsporige Form, die einst als Schizothecium hispidulum beschrieben wurde, mittlerweile aber längst mit conicum synonymisiert ist.


    Nr. 1 und 2 halte ich für übereinstimmende Arten.

    Für Schizothecium vesticola sind die Sporen etwas zu groß und zu gedrungen. Diese betragen nach meinen Aufzeichnungen 18-20(22) x 10-11(12) µm.

    Doveri gibt sie minimal größer an: 19,5-21,5 x 11,5-12,5.

    Das passt zwar annähernd in der Länge, jedoch nicht in der Breite.

    Die von Dir festgestellten Maße (Sporen 20-22 x 13-14) lassen diese Art m.M. nach nicht zu und verweisen zu Schizothecium miniglutinans.

    Wie Du bereits vermutet hast.:thumbup: Zum Vergleich die Maße einiger eigenen Kollektionen: 22-23 x 14-15 oder 20-24 x 13-16.

    Auf Bild 1 sind viele hyphoide Haare an der Perithecienwand zu sehen. Auch das ist typisch für miniglutinans.

    Und letztlich spricht auch das Substrat für miniglutinans. So finde ich die Art nahezu ausschließlich auf Hasenkötteln. Kaninchen passt da natürlich perfekt!

    Schizothecium vesticola fruktifiziert dagegen nach meinen Beobachtungen hauptsächlich an Dung von Reh, Pferd und Schaf.


    Das ist natürlich nur eine Ferndiagnose.


    Liebe Grüße

    Nobi


    Felli.

    Squamufolien sind bei miniglutinans sehr reduziert und conicum fand ich gelegentlich auch schon ohne!

    wenn das so mundet - wie‘s aussieht !

    Natürlich mundet das so, wie es aussieht, Walter, einfach mal probieren, der Aufwand ist nicht groß!:)

    Das wird nachgekocht!

    Werde ich in den nächsten Tagen nachkochen. Frischen Bärlauch habe ich mir heute schon mal aus dem Wald besorgt.

    Klasse, Ihr beiden!:thumbup:

    Wenn Ihr mögt, könnt ihr ja berichten. Bin gespannt, ob es Euch auch so gut schmeckt wie mir.==Pilz27

    Jetzt weiß ich auch, was "Solli" bedeutet, Dodo. Da musste ich erst einmal nachschlagen!

    Schön, dass man nie auslernt!

    In dem Sinne "Salut"!


    LG, Nobi


    PS. Danke, Alex, dass das Rezept bereits bei den "Pilzen in der Küche" gelandet ist!

    Übrigens.

    Kann man dieses fantastische Verzeichnis nicht direkt bei den "Pilzen in der Küche" anpinnen?

    So wie es jetzt unterm Lexikon abgelegt ist, finden das doch nur Insider!

    Das Verkleben der Haare könnte vielleicht auch den Kulturbedingungen geschuldet sein (Luftfeuchtigkeit etc.)?

    Das habe ich mich auch schon mehrmals gefragt!

    Z.B. kann sich unter Kulturbedingungen eine "Stressbehaarung" entwickeln, wie man gelegentlich beobachten kann.

    Aber wenn man dann Sigrids und meine Bilder anschaut, dann ist das schon etwas "Echtes".

    Nach anfänglichen Zweifeln bin ich jedenfalls inzwischen von Saccobolus caesariatus überzeugt.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Also bei Lasiobolus finde ich nichts passendes

    Nun, Lasiobolus lasioboloides käme von den Maßen ganz gut hin, aber da passen weder das Excipulum noch die Ascusgröße.

    Vielleicht haben die Dungispezialisten noch eine Idee.

    Mich erinnert das eher an Trichobolus dextrinoideosetosus!

    Wir hatten die Art u.a. hier diskutiert.

    Allerdings solltest Du wenigstens an den Haarbasen das ein oder andere Septum finden. Ist mitunter nicht leicht zu sehen.


    Liebe Grüße vom Nobi, und schön, dass Du wieder da bist!

    Mit der Sporenform hat Ralf natürlich recht. So können auch leporina-Sporen aussehen, wobei diese größer als 30 µm sind. Passt leider nicht.:(

    Auch wenn die Maße ganz gut zu dakotensis zu passen scheinen, kann ich mich damit nicht wirklich anfreunden.

    Wie Du ja auch selbst anmerkst, Sigrid.


    Nun gibt es da mit Sporormiella minutisperma noch eine kleinsporige Art mit Maßen 16-20 x 3-4 µm.

    Sporenform passt perfekt, KS ebenfalls parallel. Aber mit zu kleinen Sporen!==17


    Also, liebe Sigrid, Du forderst einen schon ganz schön!;)

    Ich habe nun sämtliche noch vorhandenen grauen Hirnzellen aktiviert und mit Sporormiella albolanata eine Art "entdeckt", die es nun wirklich sein könnte!

    Ann Bell hat sie 2005 neu beschrieben (An illustrated guide to the coprophilous Ascomycetes of Australia).


    Die Art ist tatsächlich dicht behaart und steht in ihrem Schlüssel direkt neben der Sporormiella chaetomoides!

    Die Sporen messen 20-25 x 3-4 µm und haben parallele Keimspalten!!!

    Inzwischen glaube ich auch, dass auf Deinen ersten Bildern echte Haare zu sehen sind.


    Ich habe die relevanten Beiträge und Zeichnungen von Ann als PDF zusammengefasst. Nicht besonders schön, aber lesbar.

    Vergleiche selbst.

    Sporormiella albolanata.pdf


    Liebe Grüße von einem erschöpften aber relativ zufriedenen Nobi.

    Hi, Björn,


    das ist Coniochaeta vagans. Doveri gibt die Sporen grenzwertig groß an.

    Ein schönes Portrait hat Matthias vor 5 Jahren erstellt. Die Merkmale stimmen sehr gut mit denen Deines Fundes überein.

    Übrigens mein Kompliment dafür, dass Du bei den Copros zielsicher die richtigen Gattungen ansteuerst.:thumbup:

    Das ist, wenn man mit der Materie noch nicht so richtig vertraut ist, anfangs nicht immer einfach.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Für Hypocopra stercoraria halte ich das nicht, Hans.

    Diese hat größere Sporen (nach Krug & Cain 38-50 x 20-24), welche asymmetrisch sind.

    Die Maße Deines Fundes passen sehr gut zu Hypocopra merdaria (Sporen 32-43 x 17-21(23) nach K & C).

    Wenn Du noch die ein oder andere zweizellige Spore feststellen könntest, wäre die Art sicher, da diese bei stercoraria nicht vorkommen!

    Wie so etwas aussieht hat Ralf in seinem schönen Porträt gezeigt.


    Liebe Grüße

    Nobi