Beiträge von Maria

    Dies passiert leider immer wieder und überall, immer wieder einmal auch im größeren Stil. Und genau aus diesem Grund ist es leider zwingend angebracht, genau wie Carina es hier gemacht hat, den Fundort nicht zu nennen. Auch keine Landschaftsaufnahmen der unmittelbaren Fundortnähe zu posten aus denen man Rückschlüsse auf den Fundort ziehen kann. Gefährlich sind auch Beschreibungen der Wanderer die in den diversen Portalen zum Teil sehr genaue Angaben machen auf welchem Streckenabschnitt genau man welche Orchideen oder ähnliches findet. Ich finde es sehr schade, dass solche Vorsichtsmaßnahmen, solch eine Geheimniskrämerei erforderlich ist, denn eigentlich sollte man doch möglichst vielen Menschen die Schätze und den Reichtum unserer Natur zeigen können, in zugänglich machen können.

    Ihr ahnt nicht, wie viele Menschen von mir wissen wollen wo genau ich die diversen Pflanzen gefunden habe, die mir schreiben, dass sie gleich am nächsten Tag an die von ihnen vermuteten Stellen gefahren sind und die Pflanzen dort gesucht haben, die mir dann Fotos schicken ob ich dort oder dort war, .... Dabei latschen diese Leute dann vermutlich kreuz und quer durchs Gelände und zertrampeln dabei vermutlich so einige Pflänzchen. Es ist echt schlimm! Nicht nur, dass aus finanziellem Interesse größere Bestände ausgegraben werden, dass vermutlich ein idiotischer Gartenbesitzer Einzelpflanzen ausgräbt, sondern auch die "Sensationsgier" (so nenne ich dies) einiger Leute dazu führt, dass sie zwar die Pflanzen nicht ausgraben aber eben zertreten.

    Ich bin immer wieder fassungslos und sehr traurig.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo miteinander,


    erst einmal vielen Dank. Und wie bei Beli schon geantwortet bin ich schon einmal sehr froh, dass ich bereits vor Ort dachte, dass dies einer der Helmlinge sein müsste. Erst beim Recherchieren zuhause wurde ich dann wieder total unsicher.


    Der Vergleich mit dem Rosablättrigen Helmling (Mycena galericulata) gefällt mir persönlich eigentlich sehr gut. Ich habe es zwar nicht gelesen das da ein leichter Gelbstich bei den ansonsten rein weißen Pilzen sein kann, Fotos die aber genau so etwas zeigen konnte ich jetzt dagegen schon finden.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    bei den wenigen Pilzen die ich zur Zeit finde schaue ich mir halt jeden Pilz an. Bei diesen hier komme ich gerade nicht weiter. Bitte was ist dies (Gattung genügt ;) ).


    Die Pilze hatten stellenweise einen leichten, kühlen Gelbstich aber nur minimal. Ein ganz leichter Geruch war vorhanden - irgendwie chemisch meine ich aber der Geruch war kaum wahrnehmbar.


    Funddaten: 09.05.2020, Altmühltal, Laubwald - den Baumstamm habe ich heute vorsichtshalber fotografiert.


    Vielen Dank für Eure erneute Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Maria,

    habe nicht den ganzen Thread gelesen und nur überflogen, aber das sieht mir nach Psathyrella panaeoloides aus. Prüfe mal diese.

    Beste grüße

    Dieter

    Danke Dieter


    Dies habe ich doch gleich versucht zu prüfen und habe dann gleich wieder eine Frage: Würde der auch in einem Moor wachsen?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ralph,


    ich freue mich wenn es Dir gefällt.

    Der Frauenschuh wächst hier ja auch aber meinst Du der würde mir einmal über den Weg laufen? Fehlanzeige aber irgendwann stolpere ich schon noch drüber :)

    Auf dem Berg, ein neuer bisher mir noch unbekannter der sich direkt neben dem gestrigen Berg befindet, auf dem ich heute wandern war blühte das Immenblatt auch noch nicht, es fängt auch hier gerade erst an und nur an einigen besonders exponierten Lagen hat es bereits Blüten.

    Das es bei einem Vorkommen von zum Beispiel Orthilia zwingend dann auch zum Beispiel Orchideen gibt habe ich nicht gesagt. Diese Pflanzen wachsen aber einfach überwiegend dort, wo zum Beispiel auch gerne bestimmte Orchideen oder auch bestimmt Pilze wachsen die eben andernorts, mit anderen Bedingungen, nicht so häufig oder gar nicht vorkommen. Aber dies ist ja bei allen Zeigerpflanzen so.


    Liebe Grüße


    Maria

    Teil 4


    Gestern hatte ich ganz lieben Besuch. Tobi Lu besuchte mich bzw. eigentlich das Altmühltal. Ein wunderbarer Tag mit einem ganz lieben Menschen der viel zu schnell zu Ende ging.

    Auch wenn die Trockenheit spürbar weniger Pflanzen erscheinen lässt fanden wir doch so einiges wundervolles. Nachfolgend ein paar Eindrücke.


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    Die ersten Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum) blühen.
    Die Bocksriemenzunge gilt in Bayern als stark gefährdet (RL 2)


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    Prächtiges Knabenkraut (Orchis mascula subsp. speciosa), glaube ich zumindest im Zusammenhang mit den Blättern.

    Hier im Altmühltal kommen sowohl das Männliche Knabenkraut (Orchis mascula subsp. mascula) als auch das Prächtige Knabenkraut vor, wachsen manchmal auch zusammen an einem Standort wodurch es dann auch zu Hybriden kommen kann.


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    Prächtiges Knabenkraut (Orchis mascula subsp. speciosa)


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    Prächtiges Knabenkraut (Orchis mascula subsp. speciosa)


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    Die erste Blüte der Grünlichen Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha)



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    Bei diesen Exemplaren passt der Name Bleiches Waldvögelein sehr gut. Ich bin total gespannt wie sich die weiter entwickeln, wie die Blüte sein wird.


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    Das (normale) Bleiche Waldvögelein (Cephalanthera damasonium) fängt zu blühen an.


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    Das Gewöhnliche Katzenpfötchen (Antennaria dioica) habe ich gestern zum ersten Mal überhaupt gesehen


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    Die Blüte und das Aufkommen des Österreichischen Leins (Linum austriacum) ist in diesem Jahr sehr mager - es ist einfach viel zu trocken!


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    Der erste Bläuling in diesem Jahr :)


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    Kelch-Steinkraut (Alyssum alyssoides)


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    Ich freue freue mich so - nur noch ein paar Tage und dann sehe ich zum ersten Mal die Blüten des Brandknabenkrautes.


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    Das Immenblatt hat es mir einfach angetan - hier einmal mit einer weißen "Schürze"


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    Die Dame mit den Glubschaugen hat dagegen eine rosa-violette Schürze. Und so hat jede Pflanze ihre ganz eigene Farbmischungen - wunderschön!


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    Die Blüte des Hügel- Klees ((Trifolium alpestre) beginnt gerade.


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    Deutscher Ginster (Genista germanica)


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    Pilze fanden wir so gut wie keine aber über diese hier habe ich mich sehr gefreut. Wenn ich richtig liege, dann müsste dies der Kleine bzw. Heide-Erdstern (Geastrum schmidelii / Geastrum nanum) sein. Wie schön, wieder eine Fundstelle :)


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    Von der Korallenwurz hatte ich gestern leider kein einziges vernünftiges Foto hinbekommen - naja, die blüht ja noch ein paar Tage.


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    Überall kommen die Vogel-Nestwurzen (Neottia nidus-avis) hervor und sehen zunächst so aus, ....


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    .... dann so ...


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    ... und schließlich so.


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    Eigentlich hätte ich noch so viele Fotos von verschiedensten Pflanzen, ja sogar von Pilzen, und die Auswahl fällt mir schwer, aber irgendwann ist es auch einfach zu viel.
    Es ist schon wirklich toll hier.



    Liebe Grüße


    Maria

    kleinen Tipp - gebt etwas Harz noch dazu. Hebt den Geschmack des Sirups oder wie hier gesagt wird Honigs noch um einiges

    Das ist ja interessant... Auf die Idee bin ich nicht gekommen. Wie kann ich Fichtenharz am besten bekommen? Einfach auf die Stämme schauen wo welcher austritt?


    Ich verarbeite seit ein paar Jahren junge harzige Kiefernzapfen zum Sirup und Konfitür (hier mein Bericht), dort ist Harz enthalten und es schmeckt mir wunderbar. Ich habe gerade am kommenden Wochenende vor die nächste große Partie für das kommende Jahr herzustellen. Alles was ich im Vorjahr gemacht habe ist entweder verschenkt oder gegessen worden.

    Hallo Alexander,


    das Harz nimmst Du einfach von einem Baum ab (an vielen Nadelbäumen findest Du Harz) und gibst es dann mit in die Flüssigkeit und den Fichtenspitzen. Im Harz sind oft noch kleine Holzrestchen oder was weiß ich, aber die bleiben ja dann später mit den Fichtenspitzen im Sieb oder Tuch. Nicht zu viel nehmen.

    Die Fichtenspitzen roh einfach so zu essen finde ich jetzt auch nicht so prickelnd. Sie schmecken ja säuerlich und damit passen sie meiner Meinung nach ganz gut zu Salaten oder ähnlichem. Z, B, in den Kartoffelsalat gemischt. Den Ideen sind da eigentlich keine Grenzen gesetzt.


    Liebe Grüße


    Maria

    Teil 3


    Was für ein Spaziergang! Ich war am 05. Mai wieder einmal kurz vorm ausflippen. Hunderte von Orchideen, viele weitere tolle Begegnungen und dazu noch Pilze - was will man mehr. Ich war jedenfalls total glücklich :)


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    Eigentlich wollte ich zu neuen, von mir noch unerforschten, Trockenrasenhängen. Auf dem Weg dorthin leuchteten mir aus einer feuchten Wiesen zwei Breitblättrige Knabenkräuter (Dactylorhiza majalis) entgegen. Und so beschloss ich spontan einen Besuch im Moor da ich mir dachte, dass neben zwei, drei Einzelexemplaren dort vielleicht zwischenzeitlich mehr blühende Exemplare zu sehen sein könnten.



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    Beinahe das erste was ich im Moor sah waren aber Pilze. Mmmh? Keine Ahnung.
    Meine Bestimmungs-Anfrage mit bestem Dank an alle Beteiligten findet man hier.



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    Hier noch die Unterseite.



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    Und dann - einfach fantastisch - ein Meer von Orchideen!



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    Wohin man sah Breitblättrige Knabenkräuter - Hunderte!



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    Aber auch die Trollblumen (Trollius europaeus) fangen gerade zum Blühen an.



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    Und diese Vergissmeinnicht dort fallen mir jedes Mal auf, scheinen mit mir zu sprechen. Dieses Mal habe ich auch einmal die Blätter und Co. fotografiert um vielleicht herauszufinden welche genau dies sein könnten.



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    Immer wieder diese Pilze.



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    Argwöhnisch beobachtet wurde ich auch.


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    Die Flügeloberseite ist leider auf allen Fotos unscharf reichte aber zur Bestimmung. Diacrisia sannio, Rotrandbär



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    Klar das nun die Mehlprimel nicht fehlen dürfen.



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    Genau so wenig wie das Spatelblättrige Greiskraut (Tephroseris helenitis)



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    Interessant finde ich ja auch immer, wie sich so eine Pflanze entwickelt. Deshalb hier noch einmal zwei Fotos der Entwicklung der Blüten.



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    Und dann wieder diese Pilze.



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    Und unglaublich viele Breitblättrige Knabenkräuter. Die meisten kommen erst noch zur Blüte und sahen so aus oder ...



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    ... oder so und waren kaum im Gras auszumachen.



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    Auf dem Rückweg aus dem Moor stieß ich dann auf dieses hier. Was ist dies fragte ich mich.



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    Ich dachte bisher nicht, dass so ein Biberbau so groß ist und so aussieht.



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    Und dann, ganz weit oben, unerreichbar, leuchtete da etwas.



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    Doch dann, als ich um die Weide herum ging :) Lecker war es :)



    Ich hätte jetzt zwar noch so einige Fotos weiterer Pilze, Pflanzen und Insekten, richtig tolle sogar, aber jetzt reicht es erst einmal.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,

    kleinen Tipp - gebt etwas Harz noch dazu. Hebt den Geschmack des Sirups oder wie hier gesagt wird Honigs noch um einiges:

    Und, so ganz nebenbei, die Triebe kann man noch ganz anders hervorragend verwenden. Googelt einmal oder fragt.


    Liebe Grüße


    Maria

    Ach Karl, nachdem ich gestern Deinen Post sah habe ich mich so gefreut und bin heute gleich los gerannt - nix, aber auch schon gar nichts. (Im letzten Jahr hatte dies ja noch super geklappt) Wie schaffst Du es eigentlich, dass ein Saftling bei Dir im Garten wächst?

    Ich freue mich total für Dich - so schön und dann noch neben dem Sonnentau :)

    Und ich habe heute übrigens Dank Deinem Post ganz tolle Orchideen sehen können die auf dem Weg dorthin wuchsen wo ich eigentlich Saftlinge suchte ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Oehrling,


    wie schön von Dir zu lesen.

    Dieses Thema hatten wir ja schon im letzten Jahr ;) Und mein obiger Kommentar auf den Du Dich beziehst war nicht so ganz ernst gemeint und ist weder verzweifelt oder gar ein Hilfeschrei sondern eher belustigt.

    Ich weiß ja nicht wie es bei Dir in der Gegend gerade mit Pilzen aussieht aber hier ist nichts, aber auch schon rein gar nichts. Am Sonntag fand ich endlich wieder einmal einen einzigen Pilz (auch einer den ich so nicht kannte, jetzt weiß ich eine Scheibenlorchel und dies reicht mir) Gestern hatte ich immerhin einmal mehr Pilze und dies war schon beinahe sensationell für dieses Jahr: zwei, ganze zwei! ;) Büschel Gelbstieliger Nitrathelmlinge, und dies ist eigentlich normalerweise ein Massenpilz, drei verschiedene Rindenpilze die mir neu erschienen und wohl nicht vom letzten Jahr bzw. vertrocknet sind, eine einzige Weide mit Schwefelporlingen, und auch den gibt es hier eigentlich massenhaft, und dann halt diese hier. Ach ich vergaß ein paar zum Leben wiedererweckte Judasohren.


    So, und jetzt ist es bei mir einfach so, dass ich mich freue, unglaublich freue, überhaupt Pilze gefunden zu haben!!! Die Rindenpilze klammere ich zurzeit bei Bestimmungsversuchen komplett aus, die anderen Pilze kannte ich ja. Und hier ging es mir ja wieder einmal gar nicht so sehr darum ganz genau zu wissen was dies nun ist, sondern nur die grobe Richtung, einfach weil ich mich so gefreut habe. Ich denke, dies ist gut nachvollziehbar.


    Wenn es mehr Pilze gibt und ich solche Pilze im Wald etc. finde, dann weiß ich zwischenzeitlich bei vielen Gattungen (die Gattung muss man aber erst einmal erkennen!) meistens ganz genau was ich ausklammere - Faserlinge zum Beispiel ;) . Insbesondere in so einem recht seltenen und wirklich besonderem Habitat, frage ich dann aber doch an, sehr wohl in dem Bewusstsein das eine Bestimmung sehr schwierig bis unmöglich sein wird.

    Ich finde Deine Anmerkung ganz toll und ich sehe dies wirklich ganz genau so. Wenn es aber überhaupt keine Pilze gibt, und dies nicht nur kurzfristig, dann sieht man sich logischerweise jeden, aber auch wirklich jeden Pilz an den man findet. Ganz egal ob man sich auf eine bestimmte Gattung gerade "spezialisiert" oder nicht, ob man eigentlich bestimmte Gattungen normalerweise ausklammert oder nicht.


    Stefan, ich sehe dies wirklich genau so wie Du und daher bin ich sehr froh darüber wie Du mir auch weiterhin hilfst. Aber ich bin auch eine sehr neugierige, sehr vielseitig interessierte Frau die zudem, auch vielleicht dadurch, etwas chaotisch und uneinsichtig wirkt. Bin ich aber nicht :)

    Liebe Grüße


    Maria

    Heide ich komme da nie daran vorbei ohne ein Foto zu machen und hier gibt es wirklich viele Vierblättrige Einbeeren. Irgendwann sollte man ja meinen einmal genug Fotos zu haben aber nö irgendwie hat man nie genug :)

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Pablo,


    ja richtig, wobei die Fundstellen 2 und 3 sehr eng beieinander lagen aber dies muss ja nichts heißen.

    Ganz ehrlich, wenn ich in diesen beinahe pilzlosen Tagen schon einmal Pilze finde, warum müssen dies dann solche sein? So komisches Rindengetöns (also für mich halt komisch) hatte ich gestern auch ein par Mal gefunden, aber Pilze mit denen ich vielleicht mit der Bestimmung weiter kommen könnte - ach meno


    Ich danke Euch allen für Eure stetigen Bemühungen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Zumindest das letzte Bild sieht sehr nach Düngerling aus. Ob das derselbe Pilz ist wie die ersten Bilder?


    Grüße

    Harald

    Hallo Harald,


    ich weiß es nicht. Die Pilze fand ich an drei verschiedenen Stellen im Moor. Die Pilze vom letzten Foto standen aber neben den Pilzen von Foto 3 und 4.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    gestern fand ich in einem Kalkflachmoor im Altmühltal Pilze. Vor Ort dachte ich zwar spontan an Sumpfwiesen-Ackerlinge, aber die sind es wohl nicht - einen Ring konnte ich nirgends sehen. Und auch sonst ... So, und nun? Faserlinge - Oh je sage ich da nur!


    Aber dennoch, welcher Faserling könnte in einer Art Wiese mitten in einem Kalkflachmoor eigentlich wachsen? (Dort wird ein oder zwei Mal im Jahr wegen der vielen seltenen Pflanzen das Schilf gemäht damit das Schilf nicht alles zuwuchert). Sehr kalkhaltig aber natürlich auch sauer, wechselfeucht, nährstoffarm. Durchmesser vielleicht 2 bis 4 cm. Vielleicht kann man ja so etwas einschränken.


    Vielen Dank und liebe Grüße


    Maria


    Teil 2


    Von einer die auszog Pilze zu suchen :grofl:


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    Zum ersten Mal sah ich am 03.05. die Blüten des Großen Zweiblattes (Listera ovata), bisher fand ich diese Pflanze immer zu früh oder zu spät.
    Diese recht unscheinbare heimische Orchidee dürfte mit eine der wenigen Orchideen Deutschlands sein die nicht gefährdet ist, ja ich denke, sie ist eine der häufigsten Orchideen in ganz Deutschland. Leider habe ich es nicht geschafft diese winzig kleine Blüten scharf fotografiert zu bekommen - macht nichts.


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    Und mit ihm war ich unterwegs ... nein, nicht mit dem Frosch sondern mit dem König der dahinter steckt ;)


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    Für mich eine unbeschreiblich schöne Blüte.

    Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia)


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    Ich finde aber auch schon immer die eigenartigsten Sachen.
    Hier vermute ich eine ganz simple Wiesen-Glockenblume bin mir aber nicht sicher. (Zur Erklärung - die Glockenblumen haben eigentlich 5 Kronblätter)


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    Und darüber habe ich mich richtig aufgeregt. Dort wo die ganzen Autos parken ist ein schmaler, unter Schutz stehender, Wiesenstreifen mit unglaublichen Pflanzen (u. a. verschiedene Orchideenarten mit entsprechender Begleitflora sowie seltenen Schmetterlingen) - umsonst ist er nicht geschützt! Und genau da, mitten in der Wiese, direkt über diesen ganzen tollen Pflanzen, parkte ein Auto neben dem anderen. Wofür sind eigentlich die Schilder da?

    Bitte, bitte haltet Euch an die Schilder! auch wenn eine Wiese auf den ersten oberflächlichen Blick noch so uninteressant aussieht, so wie zum Beispiel zur Zeit diese hier, es gibt einen Grund warum manche Flächen geschützt sind.


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    Einen, wohlgemerkt einen einzigen!, Pilz habe ich dann doch noch gefunden. Und dann natürlich einen, bei dem ich nicht die Spur einer Ahnung habe was dies sein könnte. Zwischenzeitlich konnte ja Dank Euch der Pilz weitestgehend, soweit dies halt makroskopisch geht, bestimmt werden - vermutlich eine Scheibenlorchel (Gyromitra). Danke dafür.


    8

    Trotzdem war es ein wunderschöner Nachmittag. Und mit diesem winzig kleinen Flattermann auf dem Gänseblümchen möchte ich schließen. Übrigens das Hornkraut-Tageulchen / Hornkraut-Sonneneulchen (Panemeria tenebrata) wie mir ein Freund verriet.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Pablo,


    ich halt wieder und meine Unfähigkeit mit den Bäumen ...


    Vielen Dank und ich glaube der Link war jetzt eher nicht zu meiner Erhellung gedacht, da verstehe ich nämlich gar nichts. Für mich wichtig ist, dass eine Scheibenlorchel auch so aussehen kann. Die, die ich bisher gefunden habe sahen anders aus und waren auch viel dünner. Die waren aber auch bisher immer viel jünger. Wieder etwas gelernt.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Bärbel,


    ganz so weit her ist es mit meinen botanischen Kenntnissen nicht. Als ich vor ca. 3 Jahren ins Altmühltal verzog war ich am Verzweifeln da ich den Großteil der Pflanzen eben nicht kannte und nicht bestimmen konnte. Und seitdem bin ich eigentlich ununterbrochen am bestimmen und lernen.

    Mir hilft übrigens die Seite Flora in Deutschland sehr. Und wenn ich dann eine Pflanze geschlüsselt habe, zum Beispiel das Brillenschötchen aus dem obigen Beitrag, dann sehe ich mir die Kartierung in Bayern an. Glücklicherweise ist die Pflanzenkartierung im Gegensatz zur Pilzkartierung wirklich flächendeckend, sehr gut, ziemlich zuverlässig und relativ aussagekräftig. Wenn die Pflanze dann beim Fundort weit und breit nicht kartiert worden ist, dann fange ich mit dem Schlüsseln halt wieder von vorne an.


    Wie bei den Pilzen auch ist es ganz wichtig eine gute Gruppe, ein gutes Forum zu haben die einem kundig weiterhelfen, so wie unser Pilz-Forum halt. Und eine solche richtig, richtig gute Gruppe mit vielen Experten der verschiedensten botanischen Richtungen habe ich über fb gefunden (Pflanzenbestimmung / Botanik-Gemeinschaft). Dort frage ich dann bei Zweifeln an ob meine Bestimmung stimmt oder auch, wenn ich gar nicht weiter komme, was ich denn da gefunden habe.

    Mit der Zeit haben sich nun auch noch sehr schöne Freundschaften ergeben, persönliche oder virtuelle über fb. Diese Freunde sehen sich immer meine Fotos an und geben ihre Kommentare wenn nötig und hilfreich. So schrieb ich auf meiner fb-Seite zu dem Foto des im obigen Beitrag ebenfalls gezeigten Berg-Steinkrautes als Begleittext: "Jedenfalls denke ich ein Steinkraut aber welches, da muss ich nachsehen oder ihr helft mir soweit dies mit diesem Foto möglich ist." Keine 5 Minuten später antwortete Arthur: Alyssum montanum. So etwas ist einfach nur toll.


    Und so lernt man mit der Zeit halt immer mehr dazu - mir macht dies einfach einen enormen Spaß und ich freue mich halt auch immer so wenn ich mir die ganze Natur hier ansehe.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Nobi


    Ich habe versucht mich da ein wenig einzulesen aber irgendwie denke ich, dass die Angaben die ich zur Welligen Wurzellorchel gefunden habe evtl. nicht ganz passen. Mein Pilz wuchs direkt auf der Schnittstelle (keine Ahnung wie das perfekte Wort dafür ist) des gefällten am Boden liegenden, verrottenden Baumes. Kann/Macht dies die Wellige Wurzellorchel auch?
    Ich besuche diesen Platz nun im dritten Jahr in Folge. Wenn dort eine Brandstelle war, dann muss dies vermutlich lange vorher gewesen sein. Direkt an der Fundstelle wachsen soweit ich mich erinnere keine Nadelbäume, die stehen ein ganzes Stück (vielleicht 10 Meter oder so) entfernt. Aber so ein Baumstamm kann da natürlich schon liegen.


    Dieses Foto habe ich 2018 gemacht. Ich müsste damals eigentlich ziemlich genau dort gestanden haben wo der Baumstamm heute noch liegt wodurch man diesen leider, wie auf den anderen Fotos auch, nicht sieht.

    Spannend jedenfalls.


    Liebe Grüße


    Maria