Beiträge von Wutzi

    Oh weh, die Adventsbesinnlichkeit ist wieder einmal hin, futsch, im Eimer ==Gnolm6 ==Gnolm6 ==Gnolm6 .

    Irrwitzige APR-ler irrlichtern bis spät in die Nacht mit glasigen Augen durchs Forum auf der Suche nach einem Phal oder dem nächsten sich öffnenden Türchen.


    Nicht der Duft von Tannengrün und Plätzchen sondern widerlicher Verwesungsdunst dringt aus den Fallobsteimern der Arena bis ins Wohnzimmer. Weinen und Wehklagen wird den virtuellen Raum erfüllen.

    Oh ihr finsteren Mächte! Der betrügerische Don Gnolmeone wird erneut mit seinen langen, raffgierigen Zockerfingern in die Taschen unbedarfter Forianer greifen. Nehmt euch in Acht!


    Und überall Krümel, Geraschel, verschwundene Gegenstände.


    Einzig das leise Wispern der Gnolme entschädigt für diesen vorweihnachtlichen Nervenkrieg.


    Wohlan, einen Platz in der ersten Reihe auf der Tribüne habe ich bereits reserviert.

    Großartig, dass Ihr euch das wieder antut, Hans, Cratie, Gningo, Engelchen und Tuppie! Und Danke dafür.



    AAaaahhh, schon wieder? Ahäm, hüstel... ich habe einen grippalen Infekt und möchte echt niemanden hier anstecken. Außerdem zählt die Frau vor mir an der Kasse gerade noch ihre Centstücke, ich fürchte, in diesem Jahr schaffe ich das wohl nicht mehr pünktlich. Meine Brille ist kaputt, ich stecke im Zement fest, in der Wohnung über mir gibt es einen Rohrbruch, mir ist Kaffee in die Tastatur gelaufen... und ich weiß nicht mehr, wie ich meinen Avatar ändere.


    Mimimi

    Das heißt also zusammengefasst: Suku ist dabei ==Gnolm7 .

    Hallo Peter,

    als echten Beleg kannst du mich heranziehen. Und meinen Mann. Um die Nebenwirkungen von Antibiotikatherapien abzupudern ist Birkenporlingstee unschlagbar. Wir fangen uns gelegentlich eine Borreliose ein. Doxycyclin hilft zwar, schädigt aber die Magenschleimwände. Mit einem Tässchen Bipotee sind die Nebenwirkungen auf den Magen gleich null. Allerdings bleibt die Lichtempfindlichkeit.


    Den Hund kuriere ich gelegentlich auch damit, aber bei ihm dauert die Heilung länger. Möglicherweise ist bei ihm auch nicht nur der Magen-Darmtrakt betroffen. Da sind sich die Tierärzte nicht sicher. Außerdem wirken die Wirkstoffe auf Mensch und Tier oft unterschiedlich. Mit einer Tafel Bitterschokolade kannst du einen kleinen Hund umbringen. Einen kleinen Menschen auch mit der zehnfachen Mange nicht. Für uns sind das Lebensmittel.


    Die Mykotherapie sagt, dass bei der Anwendung von Birkenporlingen keine Nebenwirkungen bekannt sind. Ich habe im Frühjahr im Selbstversuch eine sechswöchige Kur mit Bipo-Tee gemacht, die mir sehr gut bekommen ist. Ob es der Kur zu verdanken ist, dass ich in diesem Sommer trotz der üblichen Zeckenstiche keine Borreliose bekommen habe, kann ich nicht sagen. Jedenfalls trotzt mein Immunsystem bis heute den überall herumvagabundierenden Keimen und Bakterien, obwohl ich eine stressige Zeit habe.


    Ich habe jedenfalls gestern mit einer Herbst-Bipo-Kur begonnen. Mir tut der Pilz gut, auch ohne Phase3-Studie. Ob das nun am Placebo-Effekt liegt, oder am Pilz ist eigentlich auch egal. Allerdings sollen meine persönlichen Erfahrungen keine Empfehlung für Andere darstellen. Jeder Körper reagiert auf Wirkstoffe anders.



    Hallo,

    wenn es zum Birkenporling eine klinische Studie zu einer konkreten Anwendung gibt, würde mich das sehr interessieren. Bei PubMed finde ich so etwas nicht, wenn ich nach "Piptoporus betulinus" suche.


    VG

    Jan

    Hallo Jan,


    ich finde die Heilpilzdiskussionen immer recht spannend und hab mich das letzte Jahr intensiver mit dem Thema befasst. In der TCM hat die Mykotherapie eine jahrtausendealte Tradition. Und obwohl in der TCM meiner Meinung nach auch viel Unsinn verbreitet wird, halte ich diesen Zweig für einen durchaus ernstzunehmenden.


    Hier bei uns ist das Wissen um die Heilkraft der Pilze mit der Hexenverbrennung ausgestorben bzw. in Vergessenheit geraten, ganz im Gegensatz zur Pflanzenheilkunde.

    Daher ist es auch gar nicht verwunderlich, dass niemand die Heilkraft der Brennnessel infrage stellt, während die Heilkraft von Pilzen regelmäßig als unsicher eingestuft wird. Bei Pilzen fehlen hierzulande ganz einfach die heilkundlichen Erfahrungswerte der letzten Jahrhunderte.


    Nach Guthmann lindert der BiPo alle Arten von Magen-Darmerkrankungen, wirkt wurmtreibend, antibiotisch und entzündungshemmend.

    Generell gibt es hierzulande für keine Pilzart die klinischen Phase 3 Studien, die für die Zulassung von Medikamenten bei uns erforderlich sind. Der finanzielle Aufwand wäre sehr hoch, aber der wirtschaftliche Nutzen ist gering. Die Pharmaindustrie kann kein Interesse daran haben, dass ein Pilz irgendwelche Medikamente ersetzt. Und dann kommt natürlich das von Wolfgang beschriebene Dilemma. Je nach Standort und Kollektion variiert der Wirkstoffgehalt in Pilzen.


    Die gute Nachricht: Der Bipo zählt zu den recht gut untersuchten Heilpilzen, zu dem es einige wissenschaftliche Untersuchungen gibt. Jürgen Guthmann beschreibt in seinem Buch "Heilende Pilze" verschiedene Untersuchungen und Studien zu dem Pilz:


    Die krebshemmende Wirkung des Bipo ist demnach nur im Tierversuch bei Ratten auf Krebszelllinien der der Lunge und des Mastdarms untersucht worden. Dort allerdings mit insgesamt positiven Ergebnissen (Lamieszwk et al. 2009). Positiv hat er sich auch bei Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane des Hundes (Utzig 1957) erwiesen.


    Grundwald et al. (2018) wies die immunstimulierende Wirkung des Pilzes (Tee) durch die Steigerung der Freisetzung von Interferon-Gamma beim Menschen nach. Dieses Immunstimulierung hatten zuvor Kawecki et al. (1978) beobachtet.


    Belege für die antibakterielle Wirkung erbrachte die Untersuchung von Suay et al. (2000). die extrahierten Wirkstoffe erwiesen sich Wachstumshemmend auf verschiedene Bakterienarten.

    So weit zum Guthmann.


    Bei der DGfM wurde eine wie ich finde recht interessante Arbeit zum Bipo veröffentlicht. https://www.dgfm-ev.de/jugend-und-nachwuchs/pdf-bereiche/lecker-gesund?name=Literaturstudium_Heilwirkung_Birkenporling-Agnieszka_Mozer-Möllenbeck.pdf&reattachment=a67e685e08323e230e18009c1bb610de

    Gute Besserung Norbert. Du musst besser auf dich aufpassen!

    Hallo Claudia,


    wenn du Karl ganz lieb fragst, schickt er dir bestimmt auch eines Tages Fischotterdung ;)


    Björn


    Danke für den großartigen Tipp, Björn. Aber du kennst ja meine bescheidenen Kenntnisse im Umgang mit tierischer Losung. Daher hatte ich sehr bedauert, dass du ihn nicht untersucht hattest. ==Gnolm13


    Aber wie ist das eigentlich: Stellt die Post jeden Scheiß zu, auch wenn er stinkt? Oder kann sie die Beförderung verweigern. Eigentlich würde ich es nicht so gut finden, wenn meine Lauensteiner Pralinenbestellung den Geruch von Fischotterkacke annehmen würde.

    Du kannst schon mal mit Wehklagen beginnen, Michael ==Gnolm19. Es gibts schon allerlei gnolmiges Treiben, sogar auf meiner neuen Saftlingswiese.


    vergleich deinen Helmling Nr. 10 mal mit M. metata

    Danke für den Vorschlag, Peter. Das kann hinkommen.


    Hallo Nobi,

    danke für deine Einschätzung und keine Sorge. Der Kackhaufen liegt da, wo ich ihn fand. Hätte ich den mitgenommen, würde ich jetzt wahrscheinlich Hausverbot haben🥴.


    Die Rätselpilze sind auch stehengeblieben. Hab nur die Erdzungen und einen der kleinen Saftlinge mitgenommen. Ohne Mikro und Vergleichsliteratur wäre ich ohnehin gescheitert.

    Die Erdzunge guck ich morgen mal mit der Stereolupe an.


    Hallo Raphael,

    den Namen Gamundia striatula habe ich noch nie gehört oder gelesen. Danke, dass du mich auf eine mir gänzlich unbekannte Art aufmerksam machst. Beim Vergleich im Netz sehe ich bei 4 ziemlich große Ähnlichkeit mit deinem Tipp.

    Nummer drei hat keine Vertiefung im Hut, das ist nur eine Dunkelfärbung in der Hutmitte. Die Wiese werde ich im kommenden Jahr regelmäßig heimsuchen und vielleicht komme ich mit deinem Tipp ein bisschen weiter bei der Benamsung der zahlreichen Unbekannten.

    Hallo Sarah,

    stimmt. Dem Pilzforum haben in letzter Zeit leider viele kluge Menschen den Rücken gekehrt. Glücklicherweise gibt es immer noch viele Experten, die hier mit guten Ideen und Ratschlägen weiterhelfen. Ohne dieses Forum würde ich wahrscheinlich die roten Saftlinge für Fliegenpilze halten. Nee, Blödelmodus aus: Dem Austausch hier und dem Mitlesen habe ich eine Menge zu verdanken.

    Erdzungen sind urig, stimmt. Ich würde gern mal so eine grüne finden ==Gnolm13 .


    Hallo Bernd,

    warum der Bauer die Wiese düngt, darfst du mich nicht fragen. Vermutlich tut er das, damit das Gras besser wächst. Fakt ist, dass er es tut, obwohl er informiert wurde, dass das für die Artenvielfalt tödlich ist.


    Ich glaube, dass die EU-Agrarpolitik zu komplex ist, um sie hier zu diskutieren. Im Gegensatz zu dir sehe ich die negativen Ursachen für die kleinen Höfe eher bei den Lobbyisten und Verflechtungen der Industriellen Landwirtschaft und ihrem Einfluss auf die politischen Entscheider. Aber in der Wirkung macht es sicher keinen Unterschied.

    Mich erinnert der sehr an den Beringten Flämmling. Nur die Hutschuppen sind nicht so richtig erkennbar, vielleicht abgewaschen.

    Moin Sven, du siehst mich begeistert und grün vor Neid! Gleich drei Träumchen. Vielleicht könntest du ein paar Sporen in meine Pilzgründe schicken, wenn ich schon nicht an der Pracht teilhaben kann🥴.

    Das Foto mit dem gelben Bärwurzkontrast ist genial!

    Danke Jörg. Ich habe wieder einmal unzulässig verallgemeinert. Bislang hatte ich immer nur die Schwarze Erdzunge hier im Ort. Aber stimmt, die Schwarzen Erdzungen, die ich hatte, sind gleichmäßiger geformt. Diese sehen schon ein bisschen anders aus. Ich hab drei Exemplare mitgenommen und schau sie mir an, falls mein Mikroskop irgendwann mal wieder nach Hause kommt. ==Gnolm4

    Liebe Claudia!

    Schön, so eine bunte Wiese auf dem Wg zu haben. :sun: Das macht in der Tat gute Laune.

    Und wegen des PSHs, knuddel sie mal von mir und gute Besserung natürlich. Und zu dem anderen Chaos: ich fühl es Dir nach und fühl Du Dich mal kräftig gedrückt und geknuddelt.

    Liebe Grüße und aufmunternde Gedanken sendet Dir

    die Tuppie

    Hab vielen Dank, liebe Tuppie.

    Der PSH ist ein Sensibelchen und hat schon wieder Dinge gefressen, die in keinen Hund gehören. Die Dame ist nun nicht mehr die jüngste und es dauert Wochen, bis die Krämpfe nachlassen. Ich knuddele sie lieber nicht von dir, dann gibts nur wieder Geschrei. Aber die Grüße richte ich gern aus🥴.

    Ich glaube, dass es auch solche Zeiten braucht wie jetzt, wo scheinbar alles schief geht. Sonst kann man gar nicht wertschätzen wie wunderbar das Leben ist, wenn nicht ein Ungemach nach dem Anderen hereinbricht.


    Hallo Sandra. Danke für deine guten Wünsche.

    Ja, ja, die Huftiere. Aber die wissen nicht, was sie tun. So wie mache Menschen auch nicht. Ach Mensch! ==Gnolm14   ==Gnolm7

    Hallo Bernd, nö. So ist das leider nicht und darum gehts mir auch nicht. Es geht um die Rechtslage im Allgemeinen. Die mag ja gut gemeint sein, aber sie ist eben nicht gut genug, um Habitate zu schützen. Und es geht um den Vollzug. Hier in einem konkreten Fall auf meiner bis vor 3 Jahren ergiebigsten und artenreichsten Magerwiese. Ich hatte dort einen Ortstermin mit dem Bäuerlein und einer Vertreterin der Artenschutzbehörde, nachdem der Bauer im Frühjahr Mist auf die Wiese verbracht hatte. Beim Ortstermin habe ich dem Landwirt die Situation erklärt. Er düngt weil er sich so höhere Erträge erhofft. Er hat die Wiese gepachtet und sich dabei aber verpflichtet, einmal im Jahr zu mähen ohne Dünger aufzubringen. Ihm wurden Fördermittel in Aussicht gestellt, wenn er die Wiese nachhaltig bewirtschaftet, um die Mindererträge auf der Magerwiese zu kompensieren.

    Ein Jahr lang hat das funktioniert. Dann hat er wieder Mist ausgebracht. Das war dann das Ende der seltenen Magerwiesenpilze. Auf meinen Hinweis an die Artenschutzbehörde wurde mir mitgeteilt, dass die Fördermittel durch die Landwirtschaftsverwaltung ausgegeben würden und der Artenschutz hier machtlos sei. Das ist doch ein Stück aus dem Tollhaus, wenn Gelder für den Naturschutz ausgegeben werden und der Begünstigte dann die Natur zerstört, ohne von Amts wegen eingeschritten wird.


    Auch die mittlerweile in "neu kreierte wegbewegte Gattungen" wegbewegten Hygrocybe-Arten unterliegen weiterhin dem Artenschutz. Was ich hier in meinen menschenleeren Regionen treibe, bekommt niemand mit und schon gar nicht die Untere Naturschutzbehörde. Da hast du Recht. Aber mein Pilzlehrer hatte tatsächlich mit der Unteren Naturschutzbehörde ziemlichen Stress mit dem Artenschutz. bis hin zur Androhung erheblicher Bußgelder. Und nicht etwa, weil er Granatrote Saftlinge für die Pfanne gesammelt hätte. Es ging darum, dass er sich ganz korrekt verhalten wollte und hatte einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt.


    Es gehört zwar nicht hier her, aber die Idee, den Fleischkonsum insbesondere den von Billigfleisch aus der industriellen Massentierhaltung einzuschränken, finde ich übrigens ganz hervorragend. Damit ist ja nicht intendiert, die kleinen und nachhaltiger wirtschaftenden Höfe platt zu machen. Und schon gar nicht, die bäuerliche Landwirtschaft auf Wiesen und Weiden abzuschaffen.


    Aber ich gebe dir insofern Recht, dass gute gemeinte Vorhaben regelmäßig durch die Macht und den Einfluss der großer Lobbyverbände fast immer unterwandert werden. Diese Lobbyverbände missbrauchen an sich gute Vorhaben, um ihre eigene wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Es wäre also geboten, die Strukturen dieser Lobbyverbände transparent zu machen und Regeln zu schaffen, mit denen eine Einflussnahme der Großen zu Ungunsten nachhaltig wirtschaftender Landwirte unterbunden werden kann.

    Weniger Fleischkonsum und Abschaffung der industriellen Massentierhaltung sind m.E. mehr als überfällig - aus gesundheitlichen, klima-, naturschutz-, umwelt- und tierschutz Gründen. Ach so ja, Arbeitsplätze gibts natürlich auch mehr bei den kleinteilig wirtschaftenden Landwirten. Eigentlich gibts außer den Gewinnen in der industriellen Tierproduktion und dem Wunsch nach minderwertigem Billigfleisch keinen vernünftigen Grund, daran festzuhalten. Aber eigentlich sind beides keine vernünftigen Gründe, also weg damit.

    Hallo zusammen,

    wie eben angedroht kommen hier die Pilze, die ich auf und bei meiner neu entdeckten Saftlingswiese fand und denen ich keinen Namen geben konnte. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, obwohl ich außer Fotos kaum zweckdienliche Hinweise geben kann. Für Gerüche war es bei 3 Grad zu kalt. Gekostet hab ich nicht.


    1. Ich beginne mal mit dem Kracher schlechthin ==Gnolm7 . Da freuen sich alle Dungileute, stimmt's nobi_† ? Karnivorenkacke ist es wohl. Blüht zauberhaft!



    2. Unweit des Waldrandes (Fichten, Pappeln) standen diese Pilze. Das dürften Trichterlinge sein. Recht kräftige Fruchtköper, Hutdurchmesser 6 cm. Die rochen sogar für mich ein bisschen ranzig. Geht da makroskopisch mehr zum Namen?

    .


    3. Auch am Waldrand bei Fichten. So vom Habitus würde ich an Helmling denken.



    3. b


    4. Diese hier standen am selben Ort wie die Helmlinge. Eigentlich haben die recht gute Wiedererkennungsmerkmale. Klappt bei mir nicht, weil ich die noch nie gesehen habe. Trichterähnlich vertiefter Hut, Hutdurchmesser 1,5 - 4 cm. Lamellen durch Huthaut scheinend, graue Lamellen. Der Rosastich täuscht, der war vor Ort nicht wahrnehmbar.


    4b


    5. Rötlinge dürfen nicht fehlen. Hut mit Papille, 2,5-3,5 cm Hutduchmesser, sehr zart. Könnte der zu den Leptonien gehören?


    5b


    6 Ab hier weiß ich wieder ein bisschen bescheid🥴. Auf diesem Foto ist erkennbar, warum Risspilze Risspilze heißen.


    7. Eintopf der eher ungenießbaren Art: Dehnbare Helmlinge und Lila Lacktrichterlinge.


    8. Blutblättrige Hautköpfe


    9. Horngraue Butterüblinge


    10. Hier noch ein ganz kleiner mir unbekannter Helmling, der eigentlich einen Namen verdient hätte.


    11. Amiant-Körnchenschirmlinge


    11. Stinkende Körnchenschirmlinge mit Rosastich


    12. Erdzungen auf dem Rückweg am Straßenrand. Vermutlich Schwarze.


    13. Phlebia radiata. Der Orangerote Kammpilz bildet einen schönen Farbkontrast auf der Grünspangrünen Flechte. Deshalb musste er abgelichtet werden, obwohl ich die Art gefühlt schon 100 mal fotografiert habe.


    Wie immer bin ich hocherfreut über irgendwelche zweckdienliche Anmerkungen.

    Gerne Jörg,

    für mich ist es auch ganz schön, auf diese Weise das Erlebte zu rekapitulieren. Ich denke auch, dass nicht die Saftlinge selten sind, sondern ihre Habitate. Blöderweise ist der Naturschutz fast ausschließlich auf den Schutz der Fruchtkörper bedacht.

    Wenn selbsternannte Landschaftspfleger, die dafür Fördermittel kassieren, dass sie einmal jährlich die Magerwiesen mähen, diese Wiesen mit Mist düngen, zerstören sie das Habitat auf Jahrzehnte. Das interessiert offenbar niemanden. Unsereins braucht eine Ausnahmegenehmigung, schon um einen einzigen Saftling zu untersuchen, um die Art zu bestimmen und zu kartieren. Verrückte Welt!

    Hallo zusammen,

    eigentlich sollte es Frost geben in der letzten Nacht. Also habe ich noch einmal eine Wanderung zu meiner neu entdeckten Saftlingswiese unternommen, auch in der Hoffnung auf Wiesenkorallen, die ich noch nicht kenne. Letztere gab es nicht, Frost erfreulicherweise auch nicht. Aber Prächtige Saftlinge - Hygrocybe splendidissima und Granatrote Saftlinge - Hygrocybe punicea waren noch einmal zur Höchstform aufgelaufen. Bilderbuchmäßig in großen Trupps standen sie nebeneinander. Noch immer mit jeweils hunderten Fruchtkörpern. Eine für mich neue Art konnte ich auch entdecken. Leider kann ich sie ohne Mikroskop gerade nicht festnageln. Aber höchstwahrscheinlich habe ich Hygrocybe miniata - den Mennigroten Saftling gefunden. Außerdem gab es Zähe Saftlinge - Gliophorus laetus, Honigsaftlinge - Hygrocybe reidii und einige wenige Gliophorus psittacinus- Papageiensaftlinge. Die Wiesen- und Jungfernellerlinge waren nicht mehr fotogen. Dafür waren Goldgelbe Wiesenkorallen in zahlreichen Trupps vorhanden.

    Einige andere Wiesenpilzen suchen noch nach einem Namen. Die zeige ich in einem anderen Beitrag.

    1. Hygrocybe punicea - der Granatrote oder Größte Saftling macht seinem Namen alle Ehre. Die Hüte hatten vielfach über 10 cm Durchmesser.


    1a


    1b Im Alter, bei Regen und unter Sonneneinstrahlung blasst er aus. Der Pilz behält aber immer diese warmen roten Farbtöne.


    1c Auch die Stiele verblassen im Alter von Rotorange zu Ocker bis Orangeocker.


    1d


    1e


    2. Auch Hygrocybe splendidissima bringt es auf dieser Wiese zu einer erstaunlichen Größe von 8cm Hutdurchmesser. Die Hutfärbung und auch der Stiel weisen jedoch ein ganz anderes, sehr intensives kühleres Rot auf und auch der Habitus ist anders als bei H. punicea.


    2a Die Stiele scheinen mitunter etwas verbeult und sind oft gekrümmt.


    2b


    2c


    2d


    2e Viel ist nicht zu erkennen auf dem Wimmelbild. Aber bei genauer Betrachtung erschließt sich das Ausmaß der Saftlingsvorkommen auf dieser Wiese ein wenig.


    2f Ob die oft verbeulten Hüte etwa von das Wachstum behindernden Grashalmen herrühren, kann ich nicht sagen. Jedenfalls sind diese unregelmäßigen Hutformen auffällig. H. punicea hat dagegen meist regelmäßig geformte Hüte. edit: Beim durchforsten meiner alten Fotos ist mir aufgefallen, dass es durchaus einige wenige ebenmäßig gewachsene H. splendidissima gibt. Vermutlich ist die Erklärung für die Verkrümmungen einfach und diese Art wird stärker von hinderlichen Grashalmen und Kräutern deformiert als H. punicea.


    3. Papageiensaftlinge - Gliophorus psittacinus: Sehr schleimige Gesellen, ebenso wie


    4. Gliophorus laetus - Zähe Saftlinge


    5. Hygrocybe reidii - der Honigsaftling ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern eine trockene Art. Gestern war sogar der Honiggeruch wahrnehmbar.


    6. Diese Art war mir bislang noch nicht aufgefallen. Vielleicht ist sie einfach nur unterm Radar der zahllosen roten Riesen geflogen. Meine Arbeitsthese ist Hygrocybe miniata - Mennigroter Saftling. Was denkt Ihr?


    7. Abschließend Clavulinopsis helvola - Goldgelbe Wiesenkeule. Davon gab es noch zahlreiche ansehnliche Exemplare. Leider fanden sich keine weiteren Keulchen oder Korallen.



    Danke fürs Mitkommen. Bin gespannt auf eure Kommentare.