Beiträge von Wutzi

    Hallo zusammen, das feuchte Frühjahr hat dem Fingerhut wirklich gut getan. Wunderschön. So üppig wuchs er lange nicht.

    Josefs Beobachtungen kann ich bestätigen. Tausende Fingerhüte, aber keine einzige Morchel im sauren Fichtenrestwald.



    Helfen Leichenfinger gegen Putins Biowaffen? Oder sind sie eine Folge davon? Ich werde mich auf jeden Fall auch einschalten und kann beruhigende Bilder von gesunden Pflanzen aus dem Sauerland zeigen.


    Björn

    Ich schätze, sie sind mit den Teppichphlox-Biowaffen eingeschmuggelt worden. =O

    Hoffentlich fängst du dir nicht mal einen Fuchsbandwurm, Bilharziose oder so was ein😆. Auf die Argumente zum Schönreden wär ich jedenfalls mal gespannt. ==Gnolm7

    Ich kenne als weiteres Abgrenzungsmerkmal von pallens zu cibarius auch noch, dass bei pallens die Leisten im Hutaußenbereich intensiver gelb sind als innen. Beim letzten Bild von Daniel am rechten FK lässt sich das gut sehen. Bei cibarius hingegen ist es gleichmäßig intensiv gelb. Außerdem macht pallens die größeren FK.

    Hallo Lara, bei der Farbe geh ich mit. Aber es gibt tatsächlich wahre Cibarius-Monster, das würde ich eher hinten anstellen.

    Hallo Björn, ganz erstaunliche Informationen zur DB.

    Dein Beitrag enthält allerdings einen kleinen Fehler. Es gibt keine netten Phytoparasiten.

    Der Widerspruch steck schon im Wort. Es gibt keine netten Parasiten. Bandwürmer, Spulwürmer etc. sind auch nicht nett😬.

    Hi Blumenpilz,


    um Missverständnisse zu vermeiden: das "Mahlzeit" von Marcel ist als Anrede gedacht, keinesweg als Aufforderung den Pilz zu verspeisen. Die gelten als giftverdächtig, schaden deinen Blumen und die aber nicht, wenn du sie nicht verspeist.

    LG Michael

    Michael, du hast Wortsalat fabriziert. Wie schön. Und nur durch einen Buchstaben. Das ist sonst mein Ding😆.

    Suku meint: die schaden deinen Blumen nicht und dir auch nicht, wenn du sie nicht verspeist.

    Ich würde hinzufügen, im Gegenteil, sie sind nützlich. Die Pilze verarbeiten organisches Material, sodass deine Blümelein gedüngt werden und du kannst dein Herz an den Hübschlingen erfreuen.

    Guck mal Thilo, je mehr Infos du lieferst, desto genau wer sind die Ergebnisse.

    Moin zusammen,

    da könnt ihr euch noch so anstrengen: Schnecken kommen gleich nach Phytopatasiten. Hier nicht! Obwohl ich gestehen muss, dass ich durchaus differenziert mit Schnecken umgehe. Die Spanische Wegschnecke muss immer und überall weg. Im Garten müssen darüber hinaus alle Nacktschnecken final weg, außer dem Tigerschnegel. Mit den Häuschentragenden habe ich einen Kompromiss vereinbart. Die Weinbergschnecken werfe ich grundsätzlich hangabwärts. Sie brauchen dann eine Weile, bis sie wiederkommen. Die kleinen Schnirkel und andere dürfen bleiben, es sei denn, sie nehmen bei feuchter Witterung überhand, dann folgen sie den Weinbergschnecken.

    Geraspelt wird bei mir nicht. Neulich las ich, dass Schneckenschleim kosmetisch Verwendung findet. Hmm. Das überzeugt mich jetzt auch nicht. Mal sehen, ob ich ein Experiment wage🥴.

    Hallo zusammen,


    die C. friesii kamen mir irgendwie bekannt vor, ich bildete mir ein, die vor kurzem schon mal gesehen zu haben. Und in der Tat: Bei obsidentify hab ich sie validiert :D


    Björn

    Hallo Björn, stimmt Obsidentify ist eine wirklich eine segensreiche Erfindung. Vor allem schätze ich den Unterhaltungseffekt. Probier mal den😆.Das Ergebnis ließ mich mal wieder schmunzeln.

    Manchmal wünsche ich mir, der KI auf die Sprünge helfen zu können.

    Hallo Steffen, graue Wulstlinge stehen bei mir gleich hinter dem Garten, wo der Wald beginnt. 😆

    Die Niederschläge sind glaube ich in diesem Jahr überall umfangreicher als in den vergangenen. Trotzdem geht’s mir so wie dir, ich bestehe auf den prognostizierten Regenmengen. Das müssen wir als Pilzfans auch.

    Hallo zusammen,

    die meisten meiner Bekannten und Freunde haben nicht verstanden, warum ich dem Leben in der Stadt den Rücken gekehrt und mir meinen Kindheitstraum vom Leben im bzw. am Wald erfüllt habe.

    Einer der Gründe: Ich erlebe fast jeden Tag ein Naturabenteuer, manchmal sogar zwei und ich muss dazu nicht einmal in den Wald gehen. Der Garten reicht völlig aus.

    Hier mal die Ereignisse der letzten Woche in unserem wilden Garten.

    Letzten Sonnabend marodierte ein Waschbär im Futterhäuschen.


    Am Sonntag kam ein Jungfuchs zur Stippvisite.


    Wenn nicht gerade der Waschbär im Vogelhaus sitzt, fressen sich die Vogelscharen satt. Die Gimpel sind inzwischen Dauergäste.

    Orangehelmlinge belohnten meinen gärtnerischen Aktivitäten. Ein Erstfund für mich. Es lohnt sich also auch aus mykologischer Sicht, das Unkraut gelegentlich zu entfernen.


    Beim Lichten des Urwalds am Hang gab’s weitere Erstfunde - Samtige Pfifferlinge.


    Da wachsen auch immer ein paar Echte Pfifferlinge. Für den Vergleich hab ich sie mal nebeneinander gelegt.


    Grünblättrige Schwefelköpfe leisten Pionierarbeit bei der Aufarbeitung alter Baumstümpfe und Äste.


    In der Woche dann noch eine Blindschleiche.


    Und am Folgetag ein ganz besonderer, seltener Gast. Eine junge Schlingnatter.


    Rotfüße wachsen gerade an allen möglichen und unmöglichen Stellen.


    Heudüngerlinge zieren die frisch gemähte Wiese.


    Diese Kahlstelle in meinem Teppichphlox habe ich einem Falschen Mehltau zu verdanken, der nach Angaben von boccaccio bislang nur bei Sankt Petersburg kartiert wurde. Ein Erstfund für Deutschland also, aber auf den Phytoterrorangriff hätte ich gern verzichtet. Nun ja, das Leben ist halt kein Wunschkonzert🥴, nicht mal im wilden Garten.


    Und wie ganz richtige Gärtner habe ich auch richtige Erdbeerpflanzen - zwei Stück. Also Hangerdbeeren. Die Früchte teile ich unfreiwillig mit Waschbären, Füchsen, Schnecken, Vögeln, Asseln. Heute sind es mal meine.


    Momentaufnahme vom Hang hinterm Haus. Bis auf den Teppichphlox machen alle, was sie sollen. Ich bin schon neugierig, welche Überraschungen die nächste Woche bereithält.


    So aufregend kann also das Dorfleben sein. Schön dass ihr mitgekommen seid.

    Edit: Oehrling Das Trocknen von leicht vermadeten Exemplaren funktioniert schon. Beim Schneiden einfach Würmchen die man erwischt, entfernen oder die Gänge etwas auskratzen. Was man übersehen hat, geht dann im Dörrautomaten bei 40 bis 50 Grad sehr schnell hops. Da wird nichts aufgefressen.


    Gruß

    Christopher

    Moin Christopher,

    blöderweise bleiben die Madenexkremente immer im Pilz. Die Maden/Insekten stellen lediglich eine zusätzliche Portion Eiweiß dar. Madenkacke ist nicht nur eklig sondern führt auch rasch zur Zersetzung und damit zu Gammelpilzen mit ihren unangenehmen Begleiterscheinungen. Ich gönne den Maden daher ihre Beute und lasse solche Exemplare im Wald.

    Und hier noch der Senf aus dem Thüringer Schiefergebirge.

    Auch hier tut sich einiges, wenn auch nicht im Umfang von Karls Pilzgründen. Gestern hatte ich die ersten „Pfifferlinge“ Hygrocybe cantharellus. Andere aus der Gattung allerdings noch nicht, bis auf eine sehr einsame H. Conica.


    Ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht. Suku hat ja den Text des Beschlusses freundlicherweise verlinkt. Mein Opinel-Pilzmesser lässt sich nicht arretieren, fällt also nicht darunter. Ich schätze mal, dass es dem Gesetzgeber bei der Vorlage auch nicht in erster Linie um Pilzsammler geht. Ich denke vielmehr, dass man nach erfolgter Beschlussfassung die entsprechenden Messer nicht in öffentlichen und fremden privaten Räumen mit sich führen sollte. Und ein Grund, warum ich an solchen Orten ein Messer mit stehender Klinge länger als 6 cm bei mir haben müsste, fällt mir nicht ein. Ob so ein Gesetz die Verrohung der Sitten aufhalten kann, weiß ich nicht.

    Jedenfalls ist das Argument, dass es nicht kontrollierbar ist, kein echtes Gegenargument. Tempo 30 ist auch nicht kontrollierbar, funktioniert aber auch mit Stichproben ganz gut.

    Auch wenn es keinen Beitrag von mir über Calamagrostis gibt, stehe ich als Geheimwaffe im Zoom-Meeting natürlich zur Verfügung.... und kann auch wieder wunderbar kranke Pflanzen beisteuern.


    Björn

    Was für ein Elend!

    Hallo Ulla,

    krass!

    Ein schönes Beispiel, wie mensch immer wieder Dinge tut, deren Auswirkung er nicht beurteilen kann. Der Waschbär kann ja nix dafür. Er tut nur das, wofür er genetisch programmiert ist. Bei den Stadttauben gibt's inzwischen ganz wirkungsvolle Maßnahmen zur Eindämmung, ohne dass die Tiere verletzt oder vergiftet werden müssen. Für freilebende Streunerkatzen gibt's Kastrationsprogramme, um die unkontrollierte Vermehrung einzuschränken. Ein bisschen Gehinrschmalz, um die weitere Ausbreitung der Waschbären einzudämmen, wäre wohl nicht schlecht.

    Hallo zusammen,

    Suillus heißt ja eigentlich gar nicht Schmierröhrling, sondern Schweinchen bzw. Ferkel. Vielleicht erhellt das das Motiv, sich so zu nennen.

    Edit: nach meiner Recherche ist in Schwaben/Oberschwaben der Nachname Schweinle gar nicht so selten.

    FG

    Oehrling

    Und es soll ja sogar Forianer geben, die sich den Namen Wutz bzw. Wutzi im Forum direkt ausgesucht haben. ==Gnolm7

    Auch von mir. (welcome)