Hallo guwi,
und vor allem nicht verzagen. Immerhin hast Du schon durch die Fragestellung bei der Beschäftigung mit den Merkmalen einiges gelernt. Du hast einen Namensvorschlag für den uralten Röhrling und einen Namen für die Gattung des zweiten Pilzes. Täublinge sind eine verzwickte Gattung. Nur aufgrund von Bildern sind sehr wenige Arten bestimmbar. Man muss wissen, wie sie riechen, ob sie mild, scharf und/oder bitter sind, braucht einen Sporenabwurf und wenn es blöd läuft auch noch chemische Reaktionen und ein Mikroskop.
Da Du Dich noch nicht so gut mit Pilzen auskennst, hast Du alles richtig gemacht. Eine Kauprobe (mit Ausspucken) darf man nämlich nur machen, wenn man sich in der Pilzgattung auskennt. Das kommt mit der Zeit, also frag ruhig weiter👍🏼.
Beiträge von Wutzi
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Hallo zusammen, ich bin bei der Erstellung eines Beitrags mehrfach Aus dem Forum geflogen. Jeweils beim Löschen eines Bildes. Wie üblich waren alle Bilder weg und mussten neu geladen werden. Als der Beitrag endlich abgeschickt werden konnte, waren die Fotos sowohl eingebettet, als auch im Anhang. Bei erneutem Bearbeiten sehe ich sie auch zweimal im Anhang. Das war vorher definitiv nicht so. In einer ruhigen Stunde, werde ich das in Ordnung bringen, aber einen neuen umfangreichen Beitrag zu erstellen, habe ich vorläufig keine Lust mehr.
Es wäre schön, wenn das in Ordnung gebracht werden könnte.
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Hallo,
ich mache generell weder Speck, Knoblauch, Zwiebel an Pilze dran. Das verfälscht den Pilzgeschmack.
Höchstens Salz und Pfeffer.
Die Flockis schmecken am besten in Scheiben geschnitten und in Butter oder Butterschmalz kurz gebraten. Da lass ich alles andere stehen!

Ist besser als Steinpilze.
LG Ulla
Danke Ulla für den Tipp. Ich habe für Hexen Bislang auch keine besondere Verwendjng gehabt, außer trocknen für schlechte Zeiten oder aber 1,2 kleine Exemplare im Mischpilzgericht.
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Beiträge zur Rosskastanie - Umfangreiche Informationen zum Baum des Jahres 2005 der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.Hier findet man unter anderem auch einen recht interessanten Artikel "Bäume für Kinder für Bäume"
Liebe Grüße
Maria
P.S.: Und wieder einmal wird mir klar wie es kommt, dass ich so vielen Kindern bei meiner Arbeit erst stundenlang die Ängste vor der Natur nehmen muss (fass dies nicht an, dies ist giftig, gefährlich,...) bis ich erst mit meiner eigentlichen Arbeit beginnen kann. Und wieder einmal stellt sich mir die Frage, wie nicht nur ich sondern ganze Generationen es geschafft haben schadlos zu überleben. Wie weit entfernt sind wir doch mittlerweile von der Natur, vom natürlichen Umgang mit ihr. Traurig.
(Vorsichtshalber, hiermit spreche ich nicht die jeweiligen Autoren in diesem Thread an, sondern meine es ganz allgemein, hervorgerufen durch die Erfahrungen meiner jahrzehntelange Arbeit mit Kindern in der Natur.)
Hallo Maria. Danke für den Link. Da finde ich sogar neue Ideen für Kastanienbasteleien. Schön, dass Du ihn herausgesucht hast.
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Und hier nun die versprochene Zusammenfassung.
Wir haben immerhin ca. 300 Pilze zusammengetragen und es zu meiner großen Überraschung auch geschafft, sie innerhalb von 3 Stunden zu sortieren und den meisten ein Namenskärtchen zu verpassen. Stefan hat einen professionellen laminierten Namenskärtchensatz geschaffen, der regelmäßig um neue Arten ergänzt wird. Anders wäre das nicht zu schaffen gewesen.
Das Benennen gelang naturgemäß nicht bei allen Arten. U.a. blieben einige Risspilze, Schleierlinge, Täublinge, Rötlinge ohne Namen. Sie lagen dann namenlos zu mehreren in den Kästchen. Das wurde von einem Besucher moniert. Aber er war dann wohl ganz zufrieden mit der Erklärung, dass die Bestimmung makroskopisch nicht immer möglich ist. Ansonsten gab es nur zufriedene Menschen: Die Pilzinteressierten wurden ihre Fragen los, viele konnten ihre freigegebenen Pilzkörbe mit nach Hause nehmen, wir waren zufrieden mit dem großen Interesse an unserer Pilzausstellung und zuletzt vermutlich auch der Wirt der Gaststätte am Umsatz.
Eine Märchenpilzlandschaft erwartete die Besucherinnen und Besucher gleich am Eingang. Barbara hatte sie erschaffen.
Und so sah der coronabedingte Aufbau aus.
Auf dem ersten Tisch standen die Hingucker. Es konnten eindrucksvolle Baumpilze bewundert werden.
Später kam eine junge Breitblättrige Glucke hinzu
Gleich anschließend gab es weitere Holzbewohner und Vermischtes - von Riesenbovist bis Maisbeulenbrand.
Tisch 3 - die Röhrlinge
Hier waren Seltenheiten zu bestaunen: Der Hasenröhrling
Aber Seltenheiten waren am Sonnabend keine Seltenheit. Tisch 4:
Unter anderem der mit dem Grünen Schmarotzerpilz überwachsenen Pilz.
Und der Vergleich zwischen Pechwarzem Milchling und Mohrenkopfmilchling
Tisch Nummer 5 war besonders beliebt bei den Besucherinnen und Besuchern. Hier konnten der Riesen-Gartengiftschirmpilz und der Karbolchampignon mit ihren essbaren Doppelgängern verglichen werden. Es war erstaunlich, wie viele Karbolchampignons die Leute vorbeibrachten.
Tisch 6 reichte nicht aus, um alle Täublinge und Milchlinge auszustellen.
Deshalb gab es auf Tisch 7 eine Fortsetzung. Daran schlossen sich die Schleierlinge an.
Auf Tisch 8 fanden die restlichen Schleierlinge einen Platz und die Wulstlinge. Hier gab es auch erheblichen Informationsbedarf, vor allem ging es um die Verwechslungsparter des Perlpilzes. Wir hatten sie fast alle, sogar den Narzissengelben Wulstling.
Wie oben schon erwähnt, waren viele Pilzinteressierte gekommen. Aber nur einmal wurde es eng, worauf Bernd mahnende Worte sprach und an die Abstandsregeln erinnerte
Hier einige Impressionen von den Beratungsgesprächen: Barbara im Gespräch
...und Ariane im Beratungsgespräch
...und Sven im Beratungsgespräch
...und Ursel im Gespräch
Bernd im Beratungsgespräch
...sowie Sandra und Stefan, ausnahmsweise einmal nicht im Beratungsgespräch. Weitere Beratungsfotos gern auf Nachfrage
. In fünf Stunden kommt da einiges an Fotomaterial zusammen
.Der Landrat stattete uns ebenfalls einen Besuch ab. Offenbar war das nicht nur ein Anstandsbesuch, was ja auch in Ordnung wäre, zumal zur Zeit keine Wahlen anstehen. Er geht dem Vernehmen nach gern in die Pilze und war ernsthaft interessiert.
Nach diesen fünf Stunden habe ich verstanden, was es heißt, sich den Mund fusselig zu reden
. Trotzdem. Es war ein sehr schöner Tag. Danke für die Fotos Barbara, Stefan und Ariane!.Und jetzt muss ich noch meinen Frust bei den Moderatoren loswerden, weil mir der Beitrag zweimal abgestürzt ist. Das ist nicht lustig, weil eine Menge Zeit drinsteckt. Es wäre schön, wenn man die Beiträge irgendwo unsichtbar Zwischenspeichern könnte.
Und nun, nachdem die Fotos zwei mal weg waren, sind sie doppelt. Sorry, aber ich lösche jetzt nichts, weil ich nicht weiß, welches die eingebetteten sind. Ihr müsst mit dem langen Rattenschwanz von Bildern am Ende leben.
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Hallo, nur dass der im strengeren Sinne eigentlich kein Reicher (rotmilchend) ist, sondern ein Milchling.
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Moin
auffällig ist immer der sehr unangenehme Geruch.
alexHatte ich bei meinen Chl. brunneum-Funden noch nie. Hast du das von R. Lüder, 123-Pilzen oder anhand eigener Funde festgestellt?
Bibliothekar Ich tue mich sehr schwer Chl. rhacodes als "Gemeiner Safranschirmling" zu bezeichnen, denn was im Gerhardt und anderen populären Pilzbüchern als Macrolepiota racchodes abgebildet ist, ist Chl. olivieri; vgl. den Tintlingsartikel von Gernot Friebes von 2013 zu dem Thema.
Auf jeden Fall ist der Pilz oben Chl. brunneum oder Chl. rhacodes. Unterscheidung nur sicher über den Ring und die Cheilocystidenbreite möglich.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan, wenn Chlorophyllum brunneum anfängt zu gammeln, stinkt er ganz grausiglich. Ich habe den Pilz in der letzten woche sozusagen als Erstfund entdecken dürfen und mich hat der Gestank der gammelnden Pilze fast umgeschmissen. Das habe ich bei anderen Pilzen noch nie so erlebt. Leider gibt es keinen Riech-Thread

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Ich finde es verantwortungslos, mit Kindern Rosskastanien zu sammeln.
Wie möchtest Du verhindern, dass ein Kind die anfasst und dann die Hand zum Mund führt?
Ich kann nicht verstehen, wie man auch nur auf den Gedanken kommen kann.
Hallo Marcel,
vor Maiglöckchen und ihren Früchten haben mich meine Eltern gewarnt, aber was habe ich gekotzt, weil ich rohe grüne Bohnen gegessen habe. Dass die giftig sind, hat mir niemand gesagt und mir haben sie geschmeckt. Vor Kastanien hat mich niemand gewarnt, aber ich weiß, dass sie fürchterlich schmecken. Also muss ich sie irgendwann in den Mund gesteckt und garantiert sofort wieder ausgespuckt haben.
Natürlich ist es sinnvoll, Kindern zu sagen, dass sie die nicht probieren sollen, aber große Gefahren sehe ich da nicht. Ich habe ehrlich gesagt auch noch nicht gehört, dass sich jemand an Kastanien vergiftet hat. Bei Vergiftungen fallen mir andere Pflanzen ein. Und ich finde es völlig unbedenklich, dass Kinder Kastanien sammeln. Ich stecke auch immer gerne eine in die Tasche, wenn ich welche finde, weil ich den Glanz und die Maserung liebe. Die letzte habe ich Sonntag mitgenommen, aber schon wieder entsorgt, weil die Schönheit sehr vergänglich ist. Wir dürfen unsere Kinder doch nicht in einen Glaskasten setzen. Wir müssen ihnen die Natur nahebringen, mit allen Sinnen und wir müssen mit ihnen reden und ihnen erklären, was giftig ist.
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Hallo Oehrling,
vielleicht sollte man den Rosskastanienbestand als schützenswertes Biotop anmelden?
Nach Rosskastanienminiermotte und Bakterium Pseudomonas syringae werden da immerhin für ganz Rheinlandpfalz noch 3 alte Bäume gemeldet.
Der Threaderöffner schreibt:
"Beim Kastaniensammeln mit den Kindern mitten in der Stadt"
Wer sammelt denn mit Kindern Rosskastanien?
Bekanntermaßen gilt:
"Alle Teile der Rosskastanien sind schwach giftig"
Ich kenne auch niemanden, der sich in der Stadt eine Rosskastanie gepflanzt hat, hingegen viele die eine kleine Kastanie im Garten haben.
Die bringt allerdings - wie beschrieben - nur kleine Früchte.
Gruß,
Marcel
Hallo Marcel,
das habe ich früher getan und später dann mit meinen Kindern und jetzt mit den Enkelkindern und wir basteln allerlei Tiere und Männlein daraus mit Streichhölzern, Bucheckern und Eicheln. Früher gab es sogar Bücher mit Vorbildern für solche Herbstbasteleien, die dann zur Deko stehen bleiben dürfen. Das spart Herbstdeko aus Plastik. Und gegessen hat die nie jemand, im Leben nicht. Hast Du mal probiert wie Kastanien schmecken?
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Hallo Horst, Schupfi hält Schupfnudel auch aus

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Hallo Maren, gut dokumentiert, aber die Profis sind vermutlich gerade alle zu beschäftigt um dir zu helfen. Schade.
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Hallo Hejko,
. Leider hast Du das Anhängsel von Deinem Röhrling weggeschnitten
. Blödelmodus aus: Wichtig ist es tatsächlich, dass Du den Pilz mit kompletter Basis zeigst. Viel bestimmungsrelevante Informationen verbergen sich genau da. Lies mal hier. -
Hallo Kruenta,
. Das sind interessante Beobachtungen, die viele Forianer interessieren dürften. Allerdings ist jetzt gerade die Zeit, in der sehr viele Anfragen gestellt werden. Es wäre schön, wenn Du am Ende der Pilzsaison mehr von Deinen Riesenkrempentrichterlingen zeigen könntest. Dann haben alle Zeit, die Bilder gebührend zu würdigen. Im Moment bekommen das einfach viele nicht mit, da sie selbst auf Pilzpirsch sind oder mit Bestimmungsanfragen zu tun haben. -
Glückwunsch auch von mir! Alles, alles Gute für den vierten Wrestler. Das ist ja eine gelungene Überraschung. Da schreibt Ihr einfach so mal einen Namen mehr unter Eure Pilzstrecke!
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Hallo Maria,
Deine Beiträge lese ich immer mit großem Interesse, weil du so einzigartige Funde zeigst.
Wenn du die Absicht hast, tiefer in die Risspilze einzusteigen, ist Ditte Bandinis Website eine wahre Fundgrube. Allerdings muss ich gestehen, dass ich auch mit Mikroskop oft an der Bestimmung scheitere. Dz darfst nicht einmal den Stiel anfassen, damit Du noch sicher bestimmen kannst ob die Kaulozystiden nur an der Stielspitze oder auch an der Basis und in der Mitte zu finden sind. Sehr speziell
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geht doch

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Hallo YK,
auch von mir. Wenn Du regelmäßig mitliest, wirst Du garantiert Dein Pilzwissen erweitern. Ich freu mich auf Deine Beiträge, wenn auch Dein Nick für meinen Geschmack etwas sperrig rüberkommt.
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Auch wenn die zwei gezeigten gut erkennbare Stockis sind, musst Du jeden einzelnen Fruchtkörper genau überprüfen. Es können sich durchaus Gifthäublinge darunter verstecken
Hallo Claudia,
ganz ernst gemeinte Frage. Habt Ihr belastbare Daten über Funde von Stockschwämmchen und Gifthäublingen, am ein und den selben Baumstumpf, oder ist Deine Warnung, reine Vorsicht?
LG Mischa
Bin ein bisschen spät dran, Mischa. Aber auch ich habe schon- allerdings erst einmal - 3 Gifthäublinge zwischen den Stockis gesehen. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, weil ich das Abschneiden vorher eher locker gehandhabt habe. Das mache ich jetzt nicht mehr.
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Hallo Claudia,
Gratulation zum Bergporling
.Der fehlt mir noch in meiner Sammlung. Bei mir schwärzen solche Teile immer. Der Panther sollte unten rechts sein, denke ich.Ich wünsche Euch viel Spaß bei eurer Ausstellung.
VG Jörg
Danke Jörg und ja, das isser👍🏼.
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Hier einmal ein kleines Update. Es ist ein ganz neues Gefühl mit Henkel-Tablett und Korb durch den Wald zu laufen und alle interessanten Pilze einzusammeln
. So sieht das dann aus, wenn frau ihren Krempel an einem Riesenporling abstellt und überlegt, wie sie ein Stück des Pilzes nach Hause transportieren soll, ohne dass es die Farbe von Kohle annimmt. Und dann die Überraschung, wenn der vermeintliche Riesnporling auch nach 4! Stunden noch kein Bisschen schwärzt und sich als scharf und bitter erweist und somit vermutlich ein Bergporling ist.
Und eine weitere Überraschung, dass ich das erste Mal hier um die Ecke einen kleinen Pantherpilz fand. Den ersten seit mehr als 30 Jahren! Vielleicht erkennt ihr ihn auf dem Amaniten-Suchbild.
Die heute gefundenen Pilze habe ich sortiert und verpackt.
Den wunderschönen Goldschimmelpilz werde ich erst morgen aromafest einpacken. Nicht dass der noch schlecht wird!

So, nun muss ich noch ein paar große Speisepilze einsammeln. So wie sie gern zur Pilzberatung gebracht werde: Groß, weich, madig. Glücklicherweise stehen die massenhaft direkt hinterm Haus.
Ich weiß gar nicht, wie wie morgen Vormittag alle Exponate sortieren und auslegen wollen. Es hat bei meinen Pilzen schon eine Weile gedauert, die einigermaßen bruchsicher in Kästchen und Kistchen zu verpacken.
Hallo Claudia,
Schade , ist zu weit um mal so hinzufahren.
Gruß
Norbert
Hallo Claudia,
ist zu weit um mal so hinzufahren.
das geht mir genau so. Die Großwetterlage ist einfach zum
. Am Montag gab es bei mir im Wohngebiet noch viele Edulise und Espenrotkappen, die anderen Arten ziehen sich aber schon wieder zurück. Ich hoffe, dass die Vorkommen noch für eine schöne Ausstellung ausreichen.VG Jörg
Nobi und Jörg, ihr werdet erfahren, wie es gelaufen ist. Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich auf den Tag.
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Der Bauernhelmi hat mich einst rohe Mohrenköpfe als Carpaccio kosten lassen.
In einem dezenten Trüffelöl-Dressing. Ich war begeistert!

Und Steinpilze schmecken mir außer im Risotto in dünnen Scheiben gebraten am besten!
Mit ein, zwei Zehen Knoblauch und knusprig geröstetem Rosmarin.

LG, Nobi
Sag ich doch, Nobi. Alternativ in Butter gebraten nur mit Salz gewürzt. So schmeckt Steinpilz gut oder eben getrocknete Steinpilze überall dran, auch am Risotto im Winter.
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Hallo zusammen,
da zur Zeit nicht so viele Pilzausstellungen stattfinden können, möchte ich Euch auf die Pilzausstellung in 07422 Hoheneiche, das ist auf der Saalfelder Höhe, am Sonnabend, den 19.09.2020, hinweisen. Die Ausstellung wird ab 12:00 Uhr im Außenbereich der Gaststätte mit dem klangvollen Namen „Roter Hirsch im Grünen Walde“
stattfinden. Natürlich unter Einhaltung eines eigens dafür gestrickten Coronakonzeptes.Ein Team von Pilzbegeisterten aus dem Raum Saalfeld organisiert dort jedes Jahr eine Pilzausstellung für die Region. Leider kann coronabedingt die Thüringer Landespilzausstellung in diesem Jahr nicht stattfinden, sodass pilzinteressierte Menschen dennoch die Chance haben, sich bis 17:00 Uhr Pilze anzuschauen, Fragen loszuwerden und eigene Funde zur Bestimmung vorzulegen.
Es herrscht zwar mittlerweile wieder Dürre in der Region, aber im August sind örtlich 150-180 Liter Niederschlag gefallen, die noch nachwirken. Es wird einiges zu sehen geben. Ich war heute auf Pilzpirsch und habe schon eine Dose der ausdauernderen Pilze im Kühlschrank zu liegen. Morgen geht es weiter und Freitag werden dann die Körbe richtig vollgepackt. Natürlich werde ich auch profitieren, weil ich so einige der vielen gerade sprießenden Täublingsarten nicht selbst bestimmen muss. Ich bin gespannt, was wir da so alles zusammenbringen.
Ich werde hier berichten.
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Hallo Mene., ich sehe das wie Hans. Es kommt auf die Zubereitung an. Junge Steinpilze verdienen es, in Scheiben geschnitten und nur von jeder Seite in Butter oder gutem Olivenöl von jeder Seite hellbraun gebraten zu werden. Nicht zu scharf braten, weil sie sonst bitter werden und nur etwas salzen. Sonst nichts. Ich gestehe, dass ich die zur Zeit fast täglich genieße, allerdings mit wechselnden Beilagen.
Pilzragout oder -Gulasch aus Röhrlingen mag ich gar nicht - egal ob nun aus Steinpilzen oder Maronen. Eine herbstliche Mischpilzpfanne aus vielen verschiedenen Arten hingegen schmeckt mir wiederum sehr gut. Das ist halt auch viel subjektives Empfinden im Spiel. Ein paar gute essbare Lamellen-Pilzarten sollte man natürlich kennen und finden.
