Beiträge von Wutzi

    Danke Dodo, na dann mach ich mich mal ans Werk==Gnolm13.

    Wenn es sich bei dem Heimtier um eine Maus handelt, ist die Studienlage vermutlich gar nicht so übel. :saint:

    Da hast du unbedingt Recht. Zumindest bei der Genmaus gibts fast nichts, was noch nicht erforscht ist, weshalb Forscher zur Abwechslung gern die Kock-in oder Knock-out Maus verwenden. Da man immer neue schicke Sachen erforschen kann, muss man nicht so viele neue Dinge erforschen. Auch deshalb ist wohl die Erforschung der Pilze noch völlig am Anfang.

    Und genau deshalb kann ich mir schwer vorstellen, dass derzeit gesunde und hochpotente pilzliche Wirkstoffe ins Tierfutter gemischt werden. Mit dem, was zur Zeit auf dem Markt ist, lassen sich als menschliche Nahrungsergänzungsstoffe hohe Preise erzielen und glänzende Lackporlinge für Reishi sind rar.

    was Du immer so ausgräbst😂

    Hallo Christoph, da die Info von dir kommt, ziehe ich sie nicht in Zweifel. Sonst hätte ich vermutet, dich hätten sie übers Ohr gehauen😂

    Meinst Du nicht, dass Reishi zu teuer wäre, oder aber nur in homöopathischen Dosen im Tierfutter verwendet werden könnte, Christoph?

    Also: ich würde das Zeug weder an den Hund noch an die Katze verfüttern. Mein Hund hat in der Phase, wo er halb verhungert aus dem Tierheim kam und fast alles gefressen hat, selbst lecker zubereitete Champignons wieder ausgekotzt. Jetzt, wenn mal ein in Butter gebratenes Pilzstück herunterfällt, leckt er es sorgfältig ab und lässt es liegen. Das Verhalten dieses verfressenen Tieres ist mir mehr Beweis als wissenschaftliche Studien, dass Pilze nichts für durchschnittliche Hundemägen sind.

    Der Glimmerschüppling scheint gerade vielerorts eine gute Zeit zu haben. :gmotz:Ich möchte den jetzt auch endlich mal! :gmotz:


    Vielleicht wäre es an der Zeit, JanMV zu seinen Vorkommen im Norden zu befragen.

    Triff dich doch mal mit ihm. Letztes Jahr brachte er zum Gucken schöne Exemplare nach Oberhof mit. Die waren riesig und ganz fest. Ein wirklich beeindruckend schöner Pilz!

    ==Gnolm6 und ich hab meine falsche Lösung auch noch an den falschen Forianer geschickt. Aber dieser wiederum war gar nicht so falsch, weil er mir verraten hat, dass mein Tipp doppelt falsch war. Falsche Art ( Flügelsporiger) und falscher Adressat.==Gnolm14

    Mensch Rudi, du machst Sachen! Ich hatte schon befürchtet, du hättest bessere Gesellschaft gefunden==Gnolm13, obwohl ich das für unvorstellbar halte==Gnolm7. Halt die Uhren steif! edit: Blöde Autokorrektur. Musst gar nicht kichern, Cratie. Rudi, weiß, dass ich OHREN gemeint habe!:gkopfwand:.

    Hallo Bernd,

    Gerüche sind für mich recht schwer zu definieren. Aber das 3. Foto in Verbindung mit dem letzten Bild (Pilz links) sind ziemlich eindeutig. Der Hutrand ist gerieft, so ähnlich wie bei Scheidenstreiflingen und die Knolle sieht aus, als wäre der Stiel in die Knolle eingetopft. Und wenn dann die Manschette keinerlei Riefen hat, ist der Panther ziemlich sicher.

    Wir hatten in unserer Ausstellung am Sonnabend viele der gängigen Wulstlinge im Vergleich. Ich glaube, du erkennst schnell die Merkmale von Deinem Fund.


    Also: Viele hier im Forum sind keine PSV und ich habe größten Respekt vor ihrem Pilzwissen, das ich mir kaum je werde erarbeiten können. Aber es ist nun einmal so, die Ausbildung zum PSV beinhaltet auch, sich neue Erkenntnisse über die Verträglichkeit von Pilzen, bzw. von Pilzvergiftungen zu anzueignen. Dass etliche früher essbare Arten heute als giftig beschrieben werden, hat seinen Sinn. Menschen sind nachweislich an ihrem Genuss erkrankt und sogar gestorben. Grund genug vor solchen Pilzen zu warnen, auch wenn sie früher von vielen Leuten vertragen wurden.


    Und nun will ich noch ein bisschen geballtes PSV-Wissen hinzugeben==Gnolm7. Wozu soll ich hitzeinstabile Gifte 15 Minuten garen, fragte ich meinen Lehrmeister ein paar Tage vor meiner Prüfung, wenn die Gifte doch Hitze sowieso nicht aushalten, also eigentlich schon beim Aufkochen kaputt gehen müssten?


    Die Antwort war für mich sehr plausibel: Es gibt Menschen die hauen die Pfanne sehr voll mit Pilzen. Wenn unteren Pilze blubbern, sind die oberen noch kalt. In 15 Minuten sind alle Pilze ausreichend erhitzt und die Gifte zerstört.


    Ich wüsste also nicht, was an der Empfehlung falsch sein sollte, die Pilze 15 Minuten zu garen. Damit sind alle auf der sicheren Seite.

    Hallo Marcel, jetzt lass mal gut sein. Die Meinungen sind erschöpfend ausgetauscht. Vielleicht einigen wir uns abschließend auf Paracelsus: “Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift - allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist.

    Danke Norbert,

    na da sei mal froh, dass du keinen stacheligen Mund hattest, bei Opuntien kann das ganz schön eklig sein.:)

    Hallo Claudia und Mithelfer,

    toller und sehr schöner Beitrag, sehr aufwendig präsentiert👌,

    danke für‘s Mitnehmen!

    Beste Grüße

    Walter

    Hallo Walter,

    über dein Lob freuen wir uns und die Präsentation hätte deutlich weniger aufwendig sein können, wenn die Software nicht ihr Eigenleben entwickelt hätte. Aber jetzt hab ich den Beitrag ja fast wieder repariert.

    Hallo Lacryda, ja, das ist ein Perlpilze. Warum hast Du die Befürchtung, der könne gefährlich sein? Der Pilz ist roh giftig, wie viele andere Arten. Aber gut durchgegart ein verträglicher Speisepilz. In welchem Zustand er sich befindet, ist auf einem Foto nicht erkennbar, deshalb bekommst Du Hier keine Verzehrfreigabe.

    Hallo Duri, falls Dein Verdacht in Richtung Champignon gehen sollte, das vermute ich aufgrund der Fragestellung, die kann man definitiv ausschließen. Und auch wenn es welche wären, könnte aufgrund der angeschnittenen Pilzbasis niemand seriös sagen, welche der 60 Arten das seien könnte. Auch unter den Champignons gibt es jede Menge giftige Arten. Niemals Pilze essen, bei denen man sich nicht zu 100% sicher, dass sie wirklich essbar sind!