Hallo Dodo, weißt Du, worin sich der Weiße Steinpilz vom normal gefärbten unterscheidet? Ich habe gerade ein Exikkat Von so einem schneeweißen Exemplar bekommen und möchte wissen, worauf ich beim Mikroskopieren zu achten habe.
Beiträge von Wutzi
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Wenn es sich bei dem Heimtier um eine Maus handelt, ist die Studienlage vermutlich gar nicht so übel.

Da hast du unbedingt Recht. Zumindest bei der Genmaus gibts fast nichts, was noch nicht erforscht ist, weshalb Forscher zur Abwechslung gern die Kock-in oder Knock-out Maus verwenden. Da man immer neue schicke Sachen erforschen kann, muss man nicht so viele neue Dinge erforschen. Auch deshalb ist wohl die Erforschung der Pilze noch völlig am Anfang.
Und genau deshalb kann ich mir schwer vorstellen, dass derzeit gesunde und hochpotente pilzliche Wirkstoffe ins Tierfutter gemischt werden. Mit dem, was zur Zeit auf dem Markt ist, lassen sich als menschliche Nahrungsergänzungsstoffe hohe Preise erzielen und glänzende Lackporlinge für Reishi sind rar.
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Hallo,
Ich gebe mal noch einen Artikel zu. Auf in die Wälder, liebe Pilzfreunde!
DGfP (1938) - Pilzverwertung im Rahmen des Vierjahresplanes, ZfP, N.F. 17, Heft 1, 22-26.pdf
Ich denke mal das heute Aufwand, Kosten und Nutzen besser hinterfragt wird. Ohne einen großen Vorteil zu erlangen, wird man nicht das Tier- und Viehfutter durch den Einsatz von Pilzen teurer machen wollen.
Beste Grüße
Stefan F.
was Du immer so ausgräbst😂
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Servus Claudia,
nein, nicht zu teuer, finde ich. Ich habe Reishi-Pulver (offiziell für Pferde) gekauft. Ich gebe es im Grammbereich ins Futter, nicht in homöopathischen Dosen

Liebe Grüße,
Christoph
Hallo Christoph, da die Info von dir kommt, ziehe ich sie nicht in Zweifel. Sonst hätte ich vermutet, dich hätten sie übers Ohr gehauen😂
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Servus beinand,
es gibt beispielsweise Reishi-Pulver für Haustiere (neben weiteren Heilpilzen oder Vitalpilzen, wie man auch immer sagen will) - kann man als Nahrungsergänzungsmittel kaufen. Es gibt HeilpraktikerInnen und Veterinärmediziner, die auch Tiere mit Vitalpilzen behandeln bzw, als Nahrungsergänzungsmittel empfehlen.
Diese Pilze werden auch in Form von Pilzpulver der Nahrung beigemischt. Ich selber gebe beispielsweise meiner Hündin Reishi-Pulver. Geschadet hat es jedenfalls noch nicht. Ob's was nutzt, ist aber auch schwer zu sagen. Sie ist jedenfalls schon recht alt, wird von vielen aber als Junghund angesehen. Ob das am Reishi liegt, glaube ich jetzt nicht, aber vielleicht unterstützt Reishi ein bisserl. Hier (Reishi) geht es aber eher um Polysaccharide als um Vitamine.
Mit Reishi wird schon seit Jahren gearbeitet, es liegen also Erfahrungswerte vor. Ich habe mich vorher auch beraten lassen (Veterinärmedizinerin und Heilpraktikerin/Mykotherapeutin - und zwar unabhängig voneinander, also zwei Meinungen, einmal Schulmedizin und einmal Alternativmedizin).
Liebe Grüße,
Christoph
Meinst Du nicht, dass Reishi zu teuer wäre, oder aber nur in homöopathischen Dosen im Tierfutter verwendet werden könnte, Christoph?
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Also: ich würde das Zeug weder an den Hund noch an die Katze verfüttern. Mein Hund hat in der Phase, wo er halb verhungert aus dem Tierheim kam und fast alles gefressen hat, selbst lecker zubereitete Champignons wieder ausgekotzt. Jetzt, wenn mal ein in Butter gebratenes Pilzstück herunterfällt, leckt er es sorgfältig ab und lässt es liegen. Das Verhalten dieses verfressenen Tieres ist mir mehr Beweis als wissenschaftliche Studien, dass Pilze nichts für durchschnittliche Hundemägen sind.
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Der Glimmerschüppling scheint gerade vielerorts eine gute Zeit zu haben.
Ich möchte den jetzt auch endlich mal! 
Vielleicht wäre es an der Zeit, JanMV zu seinen Vorkommen im Norden zu befragen.
Triff dich doch mal mit ihm. Letztes Jahr brachte er zum Gucken schöne Exemplare nach Oberhof mit. Die waren riesig und ganz fest. Ein wirklich beeindruckend schöner Pilz!
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Probiers einfach mal aus, das hilft!
Gnnihihiii!


Abgründe

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Servus Uwe,
sehr schöne Pilzchen und bestimmt sind sie auch richtig

Grüße
Felli
Hallo Felli, die sind nicht nur bestimmt richtig, sondern sogar richtig bestimmt. Sorry, ich konnte das jetzt nicht lassen.

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und ich hab meine falsche Lösung auch noch an den falschen Forianer geschickt. Aber dieser wiederum war gar nicht so falsch, weil er mir verraten hat, dass mein Tipp doppelt falsch war. Falsche Art ( Flügelsporiger) und falscher Adressat.
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Und: auf dem Mount Everest keine lektinhaltigen Pilze zubereiten, dort werden ohne Überdruck die nötigen 75° nicht erreicht
.Danke Cratie für den den Hinweis. Den werde ich bei meiner nächsten Pilzwanderung im Himalaja berücksichtigen.
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20 Liter heut Nacht. So darfs weitergehen

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perfekt

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Mensch Rudi, du machst Sachen! Ich hatte schon befürchtet, du hättest bessere Gesellschaft gefunden
, obwohl ich das für unvorstellbar halte
. Halt die Uhren steif! edit: Blöde Autokorrektur. Musst gar nicht kichern, Cratie. Rudi, weiß, dass ich OHREN gemeint habe!
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Hallo Ogni, ja, das wird schon. Den letzten habe ich auch gerade kennengelernt. Flaumiger Milchling - der Name passt finde ich sehr gut auf den Pilz mit seinen flauschigen Fusseln.
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Hallo Bernd,
Gerüche sind für mich recht schwer zu definieren. Aber das 3. Foto in Verbindung mit dem letzten Bild (Pilz links) sind ziemlich eindeutig. Der Hutrand ist gerieft, so ähnlich wie bei Scheidenstreiflingen und die Knolle sieht aus, als wäre der Stiel in die Knolle eingetopft. Und wenn dann die Manschette keinerlei Riefen hat, ist der Panther ziemlich sicher.
Wir hatten in unserer Ausstellung am Sonnabend viele der gängigen Wulstlinge im Vergleich. Ich glaube, du erkennst schnell die Merkmale von Deinem Fund.
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Also: Viele hier im Forum sind keine PSV und ich habe größten Respekt vor ihrem Pilzwissen, das ich mir kaum je werde erarbeiten können. Aber es ist nun einmal so, die Ausbildung zum PSV beinhaltet auch, sich neue Erkenntnisse über die Verträglichkeit von Pilzen, bzw. von Pilzvergiftungen zu anzueignen. Dass etliche früher essbare Arten heute als giftig beschrieben werden, hat seinen Sinn. Menschen sind nachweislich an ihrem Genuss erkrankt und sogar gestorben. Grund genug vor solchen Pilzen zu warnen, auch wenn sie früher von vielen Leuten vertragen wurden.
Und nun will ich noch ein bisschen geballtes PSV-Wissen hinzugeben
. Wozu soll ich hitzeinstabile Gifte 15 Minuten garen, fragte ich meinen Lehrmeister ein paar Tage vor meiner Prüfung, wenn die Gifte doch Hitze sowieso nicht aushalten, also eigentlich schon beim Aufkochen kaputt gehen müssten?Die Antwort war für mich sehr plausibel: Es gibt Menschen die hauen die Pfanne sehr voll mit Pilzen. Wenn unteren Pilze blubbern, sind die oberen noch kalt. In 15 Minuten sind alle Pilze ausreichend erhitzt und die Gifte zerstört.
Ich wüsste also nicht, was an der Empfehlung falsch sein sollte, die Pilze 15 Minuten zu garen. Damit sind alle auf der sicheren Seite.
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Hallo Bernd, das sind schon beeindruckende Kavenzmänner. Die hast du bemerkenswert dokumentiert. Danke fürs Zeigen!
Trotzdem: Antworte in der pilzarmen Zeit noch einmal, sodass der Beitrag wieder nach oben rutscht. Den verpassen jetzt sicher viele Leute, die ihn gern gesehen hätten.
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Hallo Marcel, jetzt lass mal gut sein. Die Meinungen sind erschöpfend ausgetauscht. Vielleicht einigen wir uns abschließend auf Paracelsus: “Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift - allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist.“
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Hallo, Vergleich mal mit dem Kartoffelbovist
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Hallo Claudia,
Gratuliere zum Erfolg der Ausstellung.
Das mit dem fusseligen Mund kenne ich , allerdings von Kakteenausstellungen.
Pilzpräsentationen kenne ich bisher nur von aussen.
Lieben Gruß
Norbert
Danke Norbert,
na da sei mal froh, dass du keinen stacheligen Mund hattest, bei Opuntien kann das ganz schön eklig sein.

Hallo Claudia und Mithelfer,
toller und sehr schöner Beitrag, sehr aufwendig präsentiert👌,
danke für‘s Mitnehmen!
Beste Grüße
Walter
Hallo Walter,
über dein Lob freuen wir uns und die Präsentation hätte deutlich weniger aufwendig sein können, wenn die Software nicht ihr Eigenleben entwickelt hätte. Aber jetzt hab ich den Beitrag ja fast wieder repariert.
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Hallo Lacryda, ja, das ist ein Perlpilze. Warum hast Du die Befürchtung, der könne gefährlich sein? Der Pilz ist roh giftig, wie viele andere Arten. Aber gut durchgegart ein verträglicher Speisepilz. In welchem Zustand er sich befindet, ist auf einem Foto nicht erkennbar, deshalb bekommst Du Hier keine Verzehrfreigabe.
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Hallo Duri, falls Dein Verdacht in Richtung Champignon gehen sollte, das vermute ich aufgrund der Fragestellung, die kann man definitiv ausschließen. Und auch wenn es welche wären, könnte aufgrund der angeschnittenen Pilzbasis niemand seriös sagen, welche der 60 Arten das seien könnte. Auch unter den Champignons gibt es jede Menge giftige Arten. Niemals Pilze essen, bei denen man sich nicht zu 100% sicher, dass sie wirklich essbar sind!
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Wenn ich nichts gegenteiliges .... und bringe das nächste, etwas schwerere Rätsel.

Doch, doch, ich bin dagegen. Ein leichtes, Bitteschön
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Hallo guwi,
und vor allem nicht verzagen. Immerhin hast Du schon durch die Fragestellung bei der Beschäftigung mit den Merkmalen einiges gelernt. Du hast einen Namensvorschlag für den uralten Röhrling und einen Namen für die Gattung des zweiten Pilzes. Täublinge sind eine verzwickte Gattung. Nur aufgrund von Bildern sind sehr wenige Arten bestimmbar. Man muss wissen, wie sie riechen, ob sie mild, scharf und/oder bitter sind, braucht einen Sporenabwurf und wenn es blöd läuft auch noch chemische Reaktionen und ein Mikroskop.
Da Du Dich noch nicht so gut mit Pilzen auskennst, hast Du alles richtig gemacht. Eine Kauprobe (mit Ausspucken) darf man nämlich nur machen, wenn man sich in der Pilzgattung auskennt. Das kommt mit der Zeit, also frag ruhig weiter👍🏼.
