Beiträge von Wutzi

    Hallo zusammen,

    hier noch einmal das Reizker-Rezept für die Rezeptesammlung. Nobi wird es gleich noch bebildern==11.


    Entstanden ist das Rezept aus dem Überfluss heraus. Wohin also mit den Fichtenreizkern, wenn man keinen Appetit mehr auf gekochte, geschmorte, gedünstete und gebratene und sonst wie zubereitete Pilze hat, weil es in letzter Zeit einfach zu viele gab!
    Ich hatte noch eine große Schüssel Fichtenreizker im Kühlschrank und wegwerfen von Lebensmitteln geht ja gar nicht. Mir fielen die leckeren Antipasti aus Aubergine & Co. ein und so hab ich dann Antipasti-Reizker produziert. Sehr lecker und ganz einfach.

    1. salzen und von beiden Seiten in reichlich gutem Öl scharf braten

    2. abgekühlte Reizker mit dem Saft einer Zitrone beträufeln

    2. Knoblauch pressen und Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden

    3. Reizker, In eine Schüssel schichten und jeweils Zwiebelwürfel und Knoblauch dazwischen geben

    4. ein paar Stunden ziehen lassen.


    Fertig, lecker.


    5. ggf. übriggebliebene Reizker in ein kleines Gefäß schichten und mit gutem, geschmacksneutralen Öl bedecken. So halten sie sich problemlos für einige Tage im Kühlschrank.


    Für Menschen, die kräftige Vorspeisen mögen, eine echte Bereicherung.

    Hallo Pablo, heute bin ich auch noch mal fündig geworden. Wenn du magst, kannst du davon auch Bilder im Startbeitrag verwenden.


    Links Hutoberfläche des Falschen Pfifferlings

    Rechts Hutoberfläche eines Pfifferlings.



    Links Pfifferling mit dicklichen, unregelmäßigen Leisten,

    rechts Falscher Pfifferling mit dichtstehenden Lamellen, die hier schon etwas älter, aber dennoch erkennbar gegabelt sind.


    Seitenansicht. Der Falsche Pfifferling links.



    Schnittbild. Falscher Pfifferling in der Mitte.



    Beim Falschen Pfifferling (unten) lassen sich im Gegensatz zum Pfifferling die Lamellen leicht mit den Fingern vom Hutfleisch (heller Fleck) verschieben. Beim Pfifferling gelingt das nicht so gut. Überhaupt ist die Konsistenz des Falschen Pfifferlings im Gegensatz zum festfleischigen Pfifferling eher weich und schlaff.

    Und natürlich bestünde auch die Möglichkeit zur Diskussion einzelner Fragen auch hier im Forum.


    l.g.

    Stefan

    genau Stefan. Davon haben wir auch gern Gebrauch gemacht. Immer dann wenn es keine sinnvolle Antwort gab. Ich erinnere gern an die 5 Merkmale der Gattung Entoloma (makroskopisch):grofl:

    Hallo Philipp, wenn du richtig fit bist, musst du vor der Prüfung gar keine Kurse ablegen. Wenn du Autodiakt und in Sachen Mykologie, Artenschutz, Waldgesetze, Pilzgifte und der Kenntnis der Arten bewandert bist, kannst Du die Prüfung auch ohne Kurse ablegen. Mir haben allerdings die F1 und F2 Kurse erst einmal die Basis geschaffen- neben der gemeinsamen Diskussion und Beantwortung der online verfügbaren schriftlichen Fragen, mit einigen Leuten hier aus dem Forum. Die Prüfung habe ich durchaus als anspruchsvoll empfunden.

    Hallo Alejandro, ich erlebe das sehr unterschiedlich. Stehengebliebene winzige Steinpilze waren nach 3 Tagen perfekt. Als ich eine Woche später erneut an der Stelle war, standen 7 überständige Exemplare da, obwohl es in der Woche zuvor keine weiteren kleinen Pilze gab. Andererseits gammeln die überständigen Steinpilze mitunter noch 2 Wochen Vor sich hin, bis sie völlig vergehen. Niederschlag, Temperatur und Jahreszeit mitentscheidend.

    Hallo Achim,

    (welcome). Ein gutes Alter, mit Pilzen anzufangen und eine gute Entscheidung hier im Pilzforum.eu Rat zu suchen. Ich finde, du solltest dir als Anfänger mindestens 2 Arten Bücher anschaffe, einmal ein Buch mit vielen Arten und Abbildungen, wie den Kosmos-Pilzführer oder den BLV-Pilzführer um Deine Funde zu vergleichen. Und eins um die Grundlagen zu verstehen. Um die Systematik zu verstehen, war für mich der Grundkurs Pilzbestimmung ein wichtiger Baustein, auch wenn es da ein paar kleinere Fehler gibt. Wenn du die selbst erkennst, kannst du‘s ja wieder verkaufen. Ich habe mein Exemplar Übrigens noch==Gnolm7

    Hallo Gifti, (welcome). Harald hat letztens erklärt, dass der Hallimasch dank seiner üppigen Rhizomorphen (Wurzeln) auch über größere Strecken entfernt vom Holz Fruchtkörper ( Pilze) hervorbringen kann. Trag es mit Fassung, bzw. die Pilze im Jugendstadium mit Pilzkörbchen. So lange die Bedingungen passen, bleibt der Pilz bzw. wächst er immer wieder neu.

    Hallo Sabine,

    Erst einmal (welcome). Vom Pilze anfassen passiert dir nichts. Die sind nicht kontaktgiftig. Immerhin hast du ja mit deiner Idee, dass das ein Frauentäubling sein könnte, zumindest die Gattung Richtig getroffen. Das schafft nicht jeder Pilzneuling. Dass Du erst einmal lieber bei gekauften Pilzen bleiben willst, kann ich nachvollziehen. Aber glaub mir, es lohnt sich, die kleinen Hutträger besser kennenzulernen. Aus kulinarischen Gründen, aber eben nicht nur==Gnolm13.

    Hallo Kathi, die Rotfüße der Sommermonate sind tatsächlich ganz überwiegend madig, auffallend mehr, als madige Maronen. Bei den Herbstrotfüßen findest du aber auch schon mal madenfreie Exemplare.
    Übrigens (welcome)Und gut finde ich, dass du als Pilzanfängerin erkannt hast, dass Du unterschiedliche Arten haben könntest. Weiter so achtsam!

    Claudia, das klingt sehr lecker. Ich mag alle bisher probierten Reizker, mit leichten Abstufungen. Schade, dass du es nicht als separaten Beitrag eingestellt hast, sonst hätte ich es längst in Rezeptsammlung eingetragen.

    Du meinst, ich sollte einen eigenen Beitrag dazu machen, Cratie?
    Übrigens stand der Wald die letzten Wochen voll mit Trompetenpfifferlingen.==Gnolm7

    Hallo Alex, da wäre mir dein wunderbare Beitrag um ein Haar fast durchgerutscht. Mir geht es übrigens so ähnlich wie umossoh. Ich mag keinen Pilzglibber. Deshalb gieße ich den Kochsud weg, spüle die Pilze ab und gieße dann zu 100% mit Gewürzbrühe auf, vermutlich zum Nachteil des Aromas. Bis jetzt habe ich immer nur unsterile Vorräte für ein paar Monate im Kühlschrank hergestellt. Aber nach der Backofen-Methode werde ich im nächsten Jahr dauerhafte Konserven herstellen. Jetzt ist ja erst einmal mehr oder weniger Speisepilzpause. Zeit, die Fotos zu sortieren, Zu beschriften und die Funde zu kartieren. Eigentlich ist das mit den Jahreszeiten Ja sehr sinnvoll geregelt. Mit zuverlässigen Niederschlägen von April bis November wäre es perfekt.

    für mich wieder ein Kapitel von "learning by Blamage"

    Hallo Alis, das passiert mir ziemlich oft. Aber da ich dann von Experten korrigiert werde ist das ja durchaus Einprägsamer als wenn ich nur der Diskussion folge. Nachvollziehbar ist, dass wenn man auf Saftlingspirsch ist, keinen richtigen Nerv für andere Pilze hat. Das geht mir auch so.