Du findest immer bemerkenswerte Sachen, Peter. Und dabei klagst du über Pilzmangel. Also das nenne ich wenig Pilze auf hohem Niveau.
Beiträge von Wutzi
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Ja Uwe, auch bei Champignons und anderen Arten. Ist wie Corona im Föderalismus. Jeder PSV entscheidet selbst - nach pflichtgemäßem Ermessen

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Hallo Claudia,
Das funktioniert bei jungen Pilzen nämlich nicht und ältere hab ich nie genommen.
das geht schon, die müssen nur fast völlig trocken sein. Dann geht das mit einem einzigen Zug.
VG Jörg
Wirklich Jörg? Dann hab ich wahrscheinlich immer nur nasse Pilze erwischt. Man müsste sie also erst einmal trocknen lassen. Aber zugegeben, ich hab die schon etliche Jahre gar nicht mehr genommen. Die wachsen massenhaft hinter dem Haus und wenn sie auftauchen, gehe ich die leckeren Arten suchen. Zugegeben, seit ich quasi im Wald wohne, bin ich pilzemäßig etwas verwöhnt.
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Das ist bitter. Ernte sie doch - unbedingt aber mit Stiel! Und leg sie einem Pilzsachverständigen vor.
Aber schön sind sie natürlich! -
Hallo Andreas, auf selbst ernannte lokale Pilzmatadoren und Pilzapps solltest Du nicht vertrauen. Schmierlingen - zu denen zählt dein Goldröhrling - sagt man nach, dass sie ohne die schmierige Huthaut verträglicher sind. Ich selbst habe nie die Haut abgezogen. Das funktioniert bei jungen Pilzen nämlich nicht und ältere hab ich nie genommen.
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Hallo ihr vier, das ist ein wirklich beeindruckender Pilz. Was für eine Farbe. Toller Fund!
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Nö, auch nicht dagegen, Du bist doch ein unverbesserlicher Zocker.

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Hallo Paul, Vergleiche den Pilz doch mal mit dem Beringten Flämmling.
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Der Forianer könnte Tricholomopsis gewesen sein, absolut vertrauenswürdig,
LG
Peter
Ich denke er war’s, Habichtspeter, würde jetzt aber nicht drauf wetten.
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Vergleich Mal mit C.alboviolaceus dem Weissvioletten Seidenkopf
Diese Art wächst bei Laubbäumen
Gruss
Uwe
Klasse Uwe, Du bist ein großartiger Publikumsjoker👍
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Hallo Claudia,
schöne Zugabe
. Der von unten gelbflockige Ring ist sicherlich kein Hinweis auf A. mellea ss.str. Den hat meist auch A. lutea = gallica und A. borealis. Die Hutfarba von A. mellea ist meist (grün)gelb und der Ring bleibt auch bei älteren Frk. erhalten. Bei der ersten Wiesenkeule solltest Du C. luteoalba mit in Betracht ziehen.
LG KarlDanke Karl. Dann ist das Also wieder nicht der Honiggelbe. Irgendwann finde ich den noch. Die Wiesenkeulen habe ich heute schon einmal mit der Literatur verglichen. Aber Da komme ich nicht weiter. Ich bin nicht einmal sicher, um wie viele Arten es sich handelt. Ich werde euch morgen sicher bei der Beurteilung der Mikrobilder befragen.
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Das ist er Wolli, der galt früher als essbar, wird aber inzwischen als erbgutverändernd eingestuft, also lieber nur ansehen.
Das wäre mir neu. Ich kenne nur die Aussage, dass die Art ordentlich Cäsium und andere Schwermetalle anreichert und man deshalb eher verzichten sollte. Hast Du Quellen?
Hallo Thomas, leider nein. Aber ich hatte es hier im Forum gelesen. EinForianer, den ich offenbar für vertrauenswürdig halte, sonst hätte ich mir nicht eingeprägt, berichtete neben der Schwermetallbelastung davon.
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Ahh prima
die Tipps kann ich gut gebrauchen 😂
🙈 naja jeder hat mal angefangen.Zurück zum Pilz. Schleierlinge ist mal gefallen, kann man den Fund weiter eingrenzen? Oder ist das Spektrum zu groß ohne Micro
Lg Ralf
Ich kann das nicht, aber vielleicht @Cortinarius😂
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Das ist er Wolli, der galt früher als essbar, wird aber inzwischen als erbgutverändernd eingestuft, also lieber nur ansehen.
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Hallo Ralf, dein "Ritterling" hat braunes Sporenpulver, also ist es keiner. Das ist eher ein Schleierling, die Art kann ich nicht sagen .Und einen dicken Hasen(Stäubling) hast du auch entdeckt. Sehr schön

Man kann also im groben die Sporenpulverfarbe aus den Lamellen ableiten/ablesen?
Gibt quasi keine Ritterlingsart mit braunen Sporen?
Norbert hat ja schon etwas dazu geschrieben. Aber wie ich sehe, hast du da ein gutes Pilzbuch zu liegen. Wenn du mal ein bisschen tiefer in die Gattungen einsteigst, lernst Du, dass jede Gattung ein bestimmtes Farbspektrum bei ihrer Sporenfarbe hat. Wulstlinge weiß (außer Kaiserling), Schleierlinge rostbraun, Ritterlinge weiß, Risspilze graubraun, Champignons schokoladenbraun u.s.w..
Wenn Du den Pilzhut über Nacht auf eine Untertasse oder Glasscheibe legst hast du mit etwas Glück am nächsten Morgen die Sporenfarbe, oder aber du schaust bei den Schleierlingen auf den Stiel. Da bleiben wie Norbert schon schrieb, die Sporen hängen. Die Lamellen sind oft ganz anders gefärbt als das Sporenpulver. Bestes Beispiel ist das Kuhmaul: Lamellen weißlich, Sporen schwarzbraun.
Das Wissen um die Sporenfarbe grenzt die Gattungen ein und erleichtert die Artbestimmung. Bis ich das verstanden hatte, bin ich wie eine Blinde in meinen Pilzbüchern unterwegs gewesen. Jetzt weiß ich immerhin, wo sich das Blättern lohnt
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Hallo Wutzi!
Tolles Saftlingssortiment hast du da! Ich sehe da Bärwurz auf deinen Wiesen, Das ist natürlich eine Super Zeigepflanze für Saftlingswiesen, welche stark montan geprägt ist! Danke fürs Teilhabenlassen!
Hallo Enno, danke fürs Mitkommen. Das ist ja lustig. Gerade hatte ich einen älteren Beitrag von dir entdeckt, als ich auf der Suche nach einem Namen für meine Wiesenkeule war. Schau mal, die Korallen hab ich hier gerade eingestellt: Nachtrag von meiner Lieblings-Saftlingswiese
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Hallo zusammen, heute habe ich nach einem weiteren Squamanita-Exemplar gesucht, leider keins gefunden, obwohl es tausende Exemplare der Wirts-Pilze - Galerina pumila gibt. Die größere Koralle konnte ich auch nicht wieder entdecken, schade. Dafür weitere schöne Pilzstrecken. Hier ein paar Impressionen:
Spricht der gelbe Rand am Ring für den Honiggelben Hallimasch?
Melanoleuca spec.
Der zähe Saftling - Gliophorus laetus
Hygrocybe coccinea .Kirschroter Saftling
Der behangene Düngerling
Galerina pumila, in vieltausendfacher Ausführung
Spindelige oder Goldgelbe Wiesenkeule, da muss ich noch mikroskopieren
Gelbe Saftlinge - Hygrocybe chlorophana, von allen gibt es Nachwuchs. Hoffentlich fallen die Temperaturen nicht zu stark.
Horngraue Rüblinge mit einer Rübennase.
Ein seltsamer Parasol. Der dunkle? Aber wo ist die Stielnatterung?
Ein Schleierling mit Beifang
.Vermutlich die Goldgelbe Wiesenkeule
Kirschrote Saftlinge - Hygrocybe coccinea. Ein Glück, dass mein Handy einen großen Speicher hat.
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Hallo Ralf, dein "Ritterling" hat braunes Sporenpulver, also ist es keiner. Das ist eher ein Schleierling, die Art kann ich nicht sagen .Und einen dicken Hasen(Stäubling) hast du auch entdeckt. Sehr schön

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Hallo Menedemos,
ich habe ihn vor Jahren mal probiert und mich im Nachhinein über das mühsame Sammeln geärgert. Dann lieber den Lila Lacktrichterling, trotz Arsen...
FG
Oehrling
Da muss ich dir widersprechen, Oehrling. Lacktrichterlinge haben eine komische Konsistenz. Die muss man wirklich nicht essen. Also wenn der besser ist als der Waldfreundrübling, dann muss man den Waldfreund herunterwürgen.
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Hallo Domio, warum sammelst du denn so kleine Pilze. Speisepilze sehen doch ganz anders aus?
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Hallo Cratie,
das sieht doch ganz appetitlich aus in deinem Körbchen. Die Grauen Schwefelköpfe gab es hier noch nicht in diesem Jahr. Hoffentlich bist du nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs gewesen. Mich haben sie mal angesehen, wie eine potenzielle Kindermörderin, weil ich neben bunten Pilzen (und sogar roten!) zwei kleine Kinder im Schlepptau hatte.
Auf die Soloverkostung der Anistrichterlinge bin ich gespannt. Im Mischgericht find ich ihn gut. Den Löwengelben hatte ich erst einmal beim Pilzkurs und er sah genauso gammelig aus wie deiner
. Da weiß sicher jemand besser Bescheid.Die verflixten Schleierlinge. Cortinarius anomalus ist ein Chamäleon, was so ähnlich daherkommt
. Aber Gewissheit, nee. Da bin ich die Falsche. Aber wenn du eine Putzhilfe gefunden hast, würde ich mir die gern ausleihen. -
Ja, du hast ihn richtig erkannt, Wastl. Das ist der nach dem Fliegenpilz wohl meist fotografierte Pilz, weil das Licht auch die Huthaut durchschimmert und ihm eine besondere Ausstrahlung beschert.
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hallo turtur, ein schöner korb voll. wie ich sehe auch riesenschirmpilz dabei. ich hatte gestern nacht auch ein im Park stehen sehen. aber bis dahin w2usste ich nicht ddas die kappe geniesbar ist.
Hallo Egon,
gut, dass du den Riesenschirmling nicht zum Verzehr mitgenommen hast. Der sieht mir schon sehr überständig aus und damit kann man sich leicht den Magen verderben.
Ansonsten sind Riesenschirmlinge wie der Parasol meine liebsten Speisepilze. Den Hut paniert und in Butterschmalz gebraten - ein echter Genuss!
Liebe Grüße
Rotfuß
Sorry, aber der Schirmling sieht doch hervorragend aus. Da habe ich ehrlicherweise schon deutlich bedenklichere mitgenommen und ohne Probleme verzehrt (was ich heute sicherlich nicht mehr machen würde). Woran erkennst du denn hier eine Überständigkeit?
Ich spiele mit dem Gedanken, den Grunewald aufzusuchen, aber der viele Regen zuletzt lässt mich befürchten, dass das bestenfalls eine sehr glibberige Angelegenheit wird, insbesondere bei den zu erwartenden Butterpilzen.....Dann schau die mal den Stiel an. Der ist schwarz. So sieht kein gesunder Schirmpilz aus . Der ist vergammelt.
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Moin Claudia,
Größe ca. 5 cm Durchmesser.
Vorkommen: Gras/Moos. Einzelstück. Hab jedenfalls keine weiteren gefunden.
Bewuchs: Kiefern, Eichen, Ebereschen, Tannen, Fichten ff. Misch-/Nutzwald halt von den Landesforsten Schleswig-Holstein.
Was mich irritiert bzw. verblüfft, ist der 2-fache Lamellenring.
btw: es war nicht der Küchen-, sondern der Schreibtisch

Hallo Vinna, hier im Forum gibts so eine Rätselecke. Wenn Oehrling keine Idee hat wird's ganz schwierig. Ich hab jedenfalls keine. Ich kann nur so viel zur Erhellung beitragen, dass es kein doppelter Lamellenring ist, sondern dass die Lamellen offenbar irgendwie gestaucht wurden. Das lässt sich ganz gut erkennen, wenn du dir den Verlauf der Lamellen in der Vergrößerung anschaust. Warum Pilze das tun? Vielleicht weil beim Wachsen etwas im Weg war, oder einfach, weil sie es können. Pilze machen komische Sachen. Aber das macht sie ja auch so spannend. Zeig das nächste Mal den Pilz im Ganzen längs durchgeschnitten, von Hut bis Stiel. Dann gibts auch Ideen dazu.
