Na dann guten Appetit
2025 ist es denn schon wieder so weit, zu feucht, oder zu trocken ?
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Hallo
Auch in Brandenburg sprießen die Samtfußrüblinge.
Austersaitlinge und Judasohren habe ich noch nicht viel gefunden, war aber auch nur einmal gucken.
Ich habe einfach zu wenig Zeit momentan.
Die beiden Sachen lagen auch im Wald und ich frag mich...wie blöd können Menschen eigentlich sein😕
Ich habe es dem Ordnungshüter gemeldet.
Ein schönes Wochenende
Frank
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Austersaitlinge und Judasohren habe ich noch nicht viel gefunden
Judasohren findet man ja eigentlich immer. Habe die heuer auch im Hochsommer nach Regenfällen gesammelt. Da ist es mehr ne Frage wie viele Habitate man hat um dann eines zu finden, wo gerade ein frischer Schub hängt.
Austern sind, wenn du Pech hast, schon lange durch. Die haben dieses Jahr in vielen Regionen Deutschlands einen Frühstart hingelegt. Muss man mal schauen, ob sie noch weitere Schübe machen. Genug Zeit zur Erholung dürfte ja sein.
LG Christopher
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Hm, mit der Stielfarbe und Hutoptik würde ich die Frostopfer nicht mehr einsammeln, auch wenn sie noch gut riechen. Da findet man im Winter teils durchaus noch bessere Qualität, wenn man bisschen sucht.
Muss die Tage auch mal schauen, ob es nen neuen Schub in Mertingen gab. Hier hatte es jetzt länger keinen heftigen Frost mehr und kürzlich auch mal zwei warme Tage mit 14 Grad. Da könnten die durchaus nochmal gezündet haben. Ausreichend Feuchtigkeit für schnelles Wachstum ist ja auch da.
LG Christopher
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Die letzten 4 Wochen gab es da keinen Frost.
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War gestern nochmal im Mertinger Forst unterwegs, nach dem Trompetenpfifferlingen schauen. Leider kein frisches Wachstum mehr. Heute kam auch der Frost zurück.
Aber Rauchblättrige Schwefelköpfe gab es frische. Leider nicht genug, dass sich das Sammeln gelohnt hätte. Vielleicht klappt es ja zwischen Weihnachten und Neujahr nochmal, da sind auch wieder wärmere Tage mit 7 Grad ohne Nachtfrost angekündigt.
LG Christopher
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Zweiter Schub bei den Kastanien Austern im Stadtpark. Und noch viel prächtiger als der Erste. Der ganze Stamm ist voll, auf der anderen Seite auch. Leider diesmal alles in luftiger Höhe. Muss ich mal bei Tag schauen, ob man da was runterschieben kann. Irgendjemand hat es schon geschafft wie man sieht.
Vielleicht auch für andere ein Signal mal die bekannten Stellen zu checken.

LG Christopher
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Das wahre Leben. Manchmal hängen die Trauben eben doch recht hoch….

VG
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Wie wäre es mit einem Anruf bei der Feuerwehr? Die müssen doch gerettet werden, am sichersten mit der Drehleiter

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Ich war heute Nachmittag mit der Leiter dort und habe mir komische Blicke eingefangen.

Sehen von unten schöner aus als sie sind. Ein paar konnte ich mitnehmen, das meiste war aber schon zu oft eingefroren und aufgetaut. Zudem sind auch unsere beflügelten Freunde mit Nachwuchs teilweise schon am Start gewesen.

Werde morgen mal im Wald die Habitate checken, ob es dort auch wieder Nachschub gibt.
LG Christopher
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War gestern nochmal im Mertinger Forst unterwegs, nach dem Trompetenpfifferlingen schauen. Leider kein frisches Wachstum mehr. Heute kam auch der Frost zurück.
Aber Rauchblättrige Schwefelköpfe gab es frische. Leider nicht genug, dass sich das Sammeln gelohnt hätte. Vielleicht klappt es ja zwischen Weihnachten und Neujahr nochmal, da sind auch wieder wärmere Tage mit 7 Grad ohne Nachtfrost angekündigt.
LG Christopher
Moin,
bevor es dann ab Heiligabend sogar hier direkt an der Küste teilweise dauerfrostig werden könnte, ein letzter Blick für 2025 in meinen besten Trompiwald, wo die Forstis ja so schlimm gewütet hatten.
Ja, doch, ein wenig frisches Wachstum war noch zu erspähen. Freilich nicht mehr die Massen, so aber doch ein Tütchen zum Einfrieren.
VG und einen schönen 4. Advent
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Freilich nicht mehr die Massen
Die kommen schon wieder, keine Sorge. Hatte das Drama jetzt schon bei so vielen Arten und die haben sich alle nach ein, zwei Jahren wieder erholt. Außer natürlich wenn der ganze Wald entfernt wird, aber das passiert ja in der Regel nicht. Manche Arten, vor allem wärmeliebende Röhrlinge können vom Ausholzen sogar auf lange Sicht stark profitieren. Bei den Pfifferlingen ist halt das Myzel recht dicht an der Oberfläche, sodass die auf den Eingriff empfindlicher reagieren. Dann dauert es halt länger, bis es sich wieder ausgebreitet hat oder eine neue Ansiedlung entsteht wenn der Symbiosepartner entfernt wurde. Schade ist's natürlich, wenn es irgendeine selten Art trifft, die im Habitat nur an einer Stelle vorkommt und dann wirklich weg ist.
LG Christopher
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Nein nein, da mache ich mir keine Sorgen. Ist so ein leicht hügeliger Buchenwald, in dessen von Jungbewuchs stark bewachsenen Senken meist die späten Trompis kamen. Wenn sie da nicht zu viel wegnehmen, passt das schon.
Andererseits geben die freieren, sonnigeren Flächen mehr Chancen auf moosige Bodenverhärtung rings um die großen und alten Buchen. Vor zwei drei Jahren z.B. ein guter Standort für schöne Sommersteinis und dann die frühesten Trompis.
VG
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Na das kann sich ja sehen lassen. Orangeseitling immer ein schöner Farbtupfer im Winter.
Der Orangeseitling wird übrigens in Thailand gegessen, durfte ich kürzlich beim durchstöbern ausländischer Pilzforen lernen. Eine Art der Zubereitung ist wohl eine Suppe aus Chili, Knoblauch, Hühnerfleisch und Gemüse, in welcher die Pilze gegart werden. Dort wird der englische Trivialname "Mock Oyster" genutzt. Gemeint ist aber dieselbe Art wie bei uns (Phyllotopsis nidulans).
Vielleicht muss ich dem auch nochmal ein Chance geben. Habe ihn mal pur gebraten verkostet, das war nix. Schmeckt säuerlich mit einer ganz eigenartigen Note.
Andererseits haben die Thailänder einen sehr eigentümlichen Pilzgeschmack, denn dort wird auch die Schleierdame (Phallus indusiatus) in ausgewachsenem Zustand zubereitet (manchmal mit, manchmal ohne Kopf). Die Art wird dort เห็ดเยื่อไผ่ (Bamboo Mushroom, da sie gerne in Bambuswäldern auftaucht) genannt und als Marktpilz in frischer oder getrockneter Form angeboten. Verrückt...
Frohe (und pilzige
) Weihnachten an alle!Christopher
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Wie wäre es mit einem Anruf bei der Feuerwehr? Die müssen doch gerettet werden, am sichersten mit der Drehleiter

Wie wärs denn damit
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Eine andere Möglichkeit wäre noch, einen gut auf Austernernte dressierten Affen für `ne halbe Stunde aus dem Zoo zu mieten. Ob das nun günstiger ist, weiß ich nicht.

VG
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Mann muss bei Pilzen aus anderen Kontinenten aber auch teils aufpassen; oft wird da der Name einer Europäischen Art für ein wenig bekanntes/oft unbeschriebenes Taxon verwendet. Auch heute hält sich noch teilweise hartnäckig das Gerücht, Amanita strobiliformis enthalte Muscimol. Das kommt daher, dass der Japanische Name "ibotengutake" (frei übersetzt "warzige Amanita") mit dem Englischen Trivialnamen "Grey wart Amanita" ("Grauwarzige Amanita) für Amanita strobiliformis gleichgesetzt wurde. Später wurde dann die Spezies Amanita ibotengutake beschrieben, die eng mit dem Pantherpilz verwandt ist und Ibotensäure und Muscimol enthält (und tatsächlich der Namensgeber für Ibotensäure ist).
Viele Grüße
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Ja das stimmt, man muss immer genau die wissenschaftlichen Namen prüfen, welche mit den Trivialnamen gemeint sind. Mitunter gar nicht so einfach, speziell in Ländern die andere Schrift nutzen.
In Thailand gibt es auch noch verschiedene Arten von Seitlings-artigen Pilzen mit Orangetönen, welche mitunter umgangssprachlich alle als "orangefarbige Auster" umschrieben werden. Wenn man den Trivialnamen durch die Bildersuche jagt, wird man mit den verschiedensten Pilzarten bombardiert. Aber bei den dort verspeisten Arten ist definitiv auch unser Orangeseitling dabei.
Gilt allerdings auch dort nicht als sehr guter Speisepilz. Aber mit den Aromen im oben angeführten Rezeptbeispiel lässt sich wohl das Meiste essbar machen.

LG Christopher
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Ja, und der große Mischpilztopf von Rewe mit Chinesischen Stockschwämmchen, Traeuschlingen, Roehrlingen und Volvariellen ...

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Glückwunsch! Neue Austern Spots findet man ja gerne dann, wenn man gerade gar nicht danach sucht.

LG Christopher
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Ja, besonders nach dem Verlust einiger potentiellen Stellen freut man sich. Ein paar von den heutigen Exemplaren hab ich frisch aufbewahrt. Diese werden nachher geschnetzelt mit Curry und Knobi einigermaßen scharf gebraten und warm an Porree-Kartoffelsalat serviert.
VG
