Raufußröhrling??

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 382 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Daniel224.

  • Diese Funde konnte ich im Laubwald (Eiche, Buche, lehmiger Boden) machen, tendiere in Richtung gelbporiger Raufuß. Aber vielleicht täusche ich mich ja und es ist was ganz anderes. Falls dies so ist, dann bitte ich um Aufklärung

  • Hallo,

    mit dem Gelbporigen Raufuß liegst du meiner Meinung nach richtig. Allerdings ist dies ein Pilz bei Hainbuche, d. h. es müsste auch mindestens eine Hainbuche vorhanden gewesen sein.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Diese Funde konnte ich im Laubwald (Eiche, Buche, lehmiger Boden) machen, tendiere in Richtung gelbporiger Raufuß.

    Hallo,

    den hätte ich auch so bezeichnet.


    Allerdings ist dies ein Pilz bei Hainbuche, d. h. es müsste auch mindestens eine Hainbuche vorhanden gewesen sein.

    Hallo Oehrling,

    die Art kommt auch bei anderen Laubbäumen wie Eiche und Buche vor, schau mal hier auf den Seiten 124-128:

    https://www.zobodat.at/pdf/Mycologia-Bavarica_20_0103-0153.pdf

    viele Grüsse

    Matthias

  • Hi.


    Stimme L. crocipodium auch zu. Ich glaube nicht, dass der Hainbuche braucht:


    Edit: Matthias war eine Sekunde schneller. :kaffee:


    LG.

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Also gut, überzeugt!

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Hey,


    Hutfarbe und das Röten im Schnitt sind typisch, von daher auch von meiner Seite der Gelbporige Raufuß.


    Da dieser bei mir ein Massenpilz ist, kann ich auch bestätigen, dass er keine besonderen Ansprüche an die Partner hat. Eichen und sämtliche Arten von Buche mag er. Tendenziell zahlreicher an sehr warmen Standorten zu finden, an denen die Laubschicht recht dünn bis nicht vorhanden ist, sowie ansonsten nicht viel Bodenbewuchs anzutreffen ist. Boden am liebsten lehmig und basisch.


    Beim Sommersteinpilz-Check habe ich heute auch zwei kleine Babys davon in einem reinen Eichenwaldstück gefunden. Anfang der Woche gab es auch schon ein paar Funde. Die Art legt langsam so richtig los.


    Ansonsten noch bedenken, dass die Art je nach Region recht selten ist. Für Speisezwecke also in dem Fall nicht sammeln, aber auch bei Massenwachstum nur in kleinen Mengen.


    LG Christopher

  • Hallo,

    schließe mich den anderen an, bin auch der Ansicht, daß du mit der von dir genannten Art richtig liegst.

    Wie schon erwähnt wurde, die Art ist vergleichsweise selten und es wär besser sie zu schonen und nicht für Speisezwecke zu sammeln.

    Die Art steht auf der roten Liste RL3, also gefährdet, daher bitte stehen lassen.


    LG

    Daniel