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letzter Beitrag von EmilS am

Wikipedia

  • Liebe Pilzfreunde,


    ich schreibe jetzt seit einiger Zeit bei Wikipedia mit. Ich halte Wikipedia für eines der wichtigsten und besten Projekte im Internet. Die Strukturen dort, die gegenseitige Kontrolle auf Richtigkeit und Neutralität, die Belegpflicht, das alles hat mich sehr überzeugt und führt dazu, dass gerade die deutschsprachige Wikipedia einen enormen Wissensschatz aufweist und die meisten Artikel sehr hochwertig und aktuell sind.


    Jetzt mein Aufruf an euch: Wer von Spaß daran hat, einen Teil zur Verbesserung eines allgemein hilfreichen Projekts zu leisten, Artikel zu schreiben oder zu verbessern oder eigene Bilder der Allgemeinheit zugänglich zu machen, sollte sich mal überlegen, ob er/sie sich nicht mal bei Wikipedia versuchen will. Man kann auch mit einer Kleinigkeit anfangen und muss sich nicht mal dafür anmelden.

    Es gibt recht wenige Autoren, die sich mit Pilzen befassen, und da ist viel Raum für Ergänzungen, Verbesserungen und Aktualisierungen.

    Hier wurden schon viele Beiträge verfasst, die für die Allgemeinheit sehr nützlich und interessant sind (ich denke da vor allem auch an die schönen Portraits hier im Forum) – warum also nicht auf Wikipedia schreiben und noch mehr Menschen erreichen?


    Viele Grüße,

    Emil

  • Hi,


    wenn das alles nicht so streng reglementiert wäre mit der Zitierspflicht usw...


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Stefan,

    wenn das alles nicht so streng reglementiert wäre mit der Zitierspflicht usw...

    ...dann würde da lauter Unsinn rein geschrieben werden und kein Mensch könnte nachprüfen, woher diese Informationen stammen.
    Zum wissenschaftlichen Arbeiten gehören Quellenangaben dazu. Das macht einen großen Teil der Seriosität aus, dass man die Angaben eben nachschlagen und vertiefen kann, wenn man das möchte.


    Das braucht aber niemanden abzuschrecken. Es gibt viele hilfreiche Tools, die das Schreiben sehr erleichtern. Darauf bezogen beispielsweise ein Tool, wo man den Link oder einige Rahmendaten des Buches einträgt und das einem die richtige Quellenangabe automatisch generiert.


    Viele Grüße,

    Emil

  • Hi,


    wenn die Quellen bekannt wären, ist das auch nicht so anstrengend danach zu suchen, aber gerade "Urschleimthemen" wie z.B. der Begriff "Konidiomata". Ich wüsste nicht, in welcher Quelle der beschrieben, bzw. definiert worden wäre.


    Dennoch ist das aber ein Begriff, den jeder verwendet und allgemeine Gültigkeit hat. Wenn ich dann in Wikipedia lese, dass für anamorphe Strukturen, wie z.B. Pycnidien oder Acervuli der Begriff "Fruchtkörper" verwendet wird, rollen sich bei mir die Zehennägel ein. (ist nicht böse gemeint)


    Da brauche ich persönlich länger um nach den Quellen zu suchen als die Texte zu korrigieren, was ich äußerst unpraktisch finde und als Quelle wird bestimmt nicht das Vorlesungsskript der Fachberaterkurse von Prof. Meike Piepenbring oder Prof. Kost akzeptiert.


    Du hast natürlich vollkommen recht mit dem was du schreibst. Dennoch bin ich hellhörig geworden was so Christoph von der Arbeit bei Wikipedia erzählt hat. Für mich persönlich ist das viel zu reglementiert. Ein "blöder Fehler" aus Unwissenheit oder Unbedachtsamkeit und schon hast du eine Menge Ärger am Hals. Nee danke. Den Stress erspare ich mir.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Stefan,


    das liegt aber auch daran, dass Christoph selbst extrem genau arbeitet. ;) Er nimmt das mit den Belegen äußerst ernst. Das ist auch gut so, aber im Endeffekt liegt das immer im persönlichen Ermessen. Gerade offensichtliche Fehler kann man schon „mal so“ korrigieren, solange man das begründet.
    Und ich weiß nicht, was er genau erzählt hat, aber das mit dem Ärger habe ich auch mitbekommen. Es ging darum, dass er irgendwelche Sachen eigenmächtig löschen wollte, und verständlicherweise kam das nicht so gut an. Aber Ärger ist auch übertrieben. Das ist nichts, was sich nicht leicht klären ließ. Ich habe da noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Und gerade in „Randgebieten“ wie mykologischen Themen hat man recht freie Hand, gerade weil es eben nicht so viele Autoren gibt, das die Zusammenarbeit erleichtert und man diejenigen, die das überprüfen, oft kennt.


    Viele Grüße,

    Emil

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