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letzter Beitrag von Schupfnudel am

Porphyrbrauner Wulstling

  • Hallo Wastl

    Per Bild ? mir an Monitor schaut so ungewöhnlich verfärbend und kann nicht richtig untere Stielteil sehen , mir schaut so glatt , das ist nicht für A. porphyria typisch aber ? Hat dein Fund grobe (oder Reste) Schuppen - muss stark genattert sein oder Reste ? Auch Pilz stink


    Probierst du Untere Stielteil mit mein Fund vergleichen .


    A. porphyria


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    LG beli !

  • Servus!


    Ich hätte da jetzt eher Zweifel an der Identität deiner Vergleichsbilder, Beli. :gzwinkern:

    Die Knolle bei denen schaut doch arg nach Amanita excelsa s.l. (Grauer Wulstling) aus, der auch so einen bräunlich genatterten Stiel bilden kann.

    Die Knolle von Amanita porphyria (Porphyrwulstling) hat die selbe Form wie die von Amanita citrina (Gelber Knolli): Also deutlich abgesetzt und stark gerandet, oft mit hochstehender Velumkante (Pseudovolva). Also genau so wie bei Wastls Fund, der für mich eine sehr eindeutige Amanita porphyria ist.



    LG, Pablo.

  • Servus! ;)


    Der Stiel ist hängend und nicht genattert. Es sind auch noch Velumreste auf dem Hut... graulila Schimmern des Hutes passt auch zu dem Pophyrer. lg

  • Hallo Beli,

    dein Fund ist zu 100% nicht Amanita porphyria, das möchte ich hier mal so deutlich sagen. Er hat die typische Perlpilzknolle. Dagegen ist Wastls Pilz zu 99% Amanita porphyria mit der ganz typischen Gelber-Knolli-Knolle. Schau am besten mal irgendwo nach, wie die verschiedenen Amanita-Knollentypen aussehen und zu welchen Arten sie jeweils gehören. Wer Amaniten bestimmen will, muss diese Knollentypen genau kennen und unterscheiden. Wie jeder weiß, ist Amanitas zu verwechseln kein Spaß, deswegen mein vielleicht unfreundlich klingender Klartext.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Hallo Beli,

    dein Fund ist zu 100% nicht Amanita porphyria, das möchte ich hier mal so deutlich sagen. Er hat die typische Perlpilzknolle. Dagegen ist Wastls Pilz zu 99% Amanita porphyria mit der ganz typischen Gelber-Knolli-Knolle. Schau am besten mal irgendwo nach, wie die verschiedenen Amanita-Knollentypen aussehen und zu welchen Arten sie jeweils gehören. Wer Amaniten bestimmen will, muss diese Knollentypen genau kennen und unterscheiden. Wie jeder weiß, ist Amanitas zu verwechseln kein Spaß, deswegen mein vielleicht unfreundlich klingender Klartext.

    FG

    Oehrling

    Seit lieb! Danke für den Hinweis! Lg

  • Hallo

    Meinen sie das meine Amanita keine porphyria ist . Es gehet um alte Fund und hab diese Amanita als unbekannt hier in Forum vor über 2 Jahre einstellen .


    Wenn nicht porphyria was ist dann ? Geschmack leicht nach Rettich , Geruch kein besonderes , Nach tag - Nacht starke Regen total nass gefundene


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    Noch ein Detail , Ring Innenseite grau-braunlich , sieche Bleistift spitz


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    LG beli !

  • Hallo, Beli!


    Amanita excelsa s.l. :gzwinkern:
    Obwohl die Ringriefung nicht mehr erkennbar ist. Es gibt solche Kollektionen, wo das kaum erkennbar ist, oder nur oben an der Stielspitze ausgeprägt (weil sich das Velum ja auch über dem Ring bis zu den Lamellen hinzieht, oft etwas genattert aufreißend). Da oben kann man auch mal gucken, wenn es am Ring selbst nicht mehr erkennbar ist.



    LG, Pablo.

  • Hallo, Beli!


    Mit solchen Fruchtkörpern wird's dann wohl der Eingesenkte Wulstling (Amanita excelsa var. excelsa) sein.
    Bei dem sieht man das auch öfter als beim "normalen" Grauen (Amanita excelsa var. spissa), daß die Ringe so undeutlich gerieft sind, und so dünn, daß sie im alter wie ein zerfleddertes Häutchen am Stiel kleben.



    LG, Pablo.

  • Hallo Pablo


    Danke für die Erklärung . Noch ein in mein Alben unten Falsche Namen


    LG beli !

    hallo Beli,

    Habe ich auch (nicht in diesem Fall) - haben wohl alle.

    Deshalb suchen wir ja weiter.

    Gruß

    Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110+6 APR 2020=116
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • BonJour!


    Oh, na klar! Solche "falsch beschrifteten Ordner" finde ich bei mir auch immer wieder. :thumbup:

    Ist ja klar, Fehler in der Bestimmung kommen eben vor. Dann hat man Bilder gespeichert, aber unter falschem Namen, und entsprechend natürlich auch ein verzerrtes Bild einer Art. Kenne ich von mir auch sehr gut.

    Ein Beispiel:


    Das Ding hatte ich als Igelwulstling (Amanita solitaria) abgespeichert. Ist natürlich keiner, sondern ein Grauer (excelsa var. spissa) mit ungewöhnlicher Velumausprägung.

    Aber: Weil ich den als Amanita solitaria fehlinterpretiert hatte, war natürlich mein Gesamtbild vom Igelwulstling falsch. Da musste ich mich erstmal anhand weiterer Funde "umgewöhnen".



    LG, Pablo.

  • Hallo Norbert . Pablo !


    In meinen Fall Problem ist viel mehr größer als Falsche Pilz unten Richtige Name . Ich hab bis gestern gemeint das A. porphyria muss wie aus mein Bilder sein . Hab ein Art falsch gelernt . Beispiel mein Fund ist aus 2017 Jahr und ich hab gemeint das A. porphyria ist . In Jahr 2018 hab gleiche Pilz gefunden und in gleiche Sekunde erkennen und als A. porphyria bestimmen .


    Zurück in die Schule


    LG beli !

  • Das Ding hatte ich als Igelwulstling (Amanita solitaria) abgespeichert. Ist natürlich keiner, sondern ein Grauer (excelsa var. spissa) mit ungewöhnlicher Velumausprägung.

    Magst mir erklären woher das "ist natürlich keiner" kommt?


    Hutschuppen am unteren Hutrand sind etwas ungewöhnlich aber gibt's sonst noch was woran man den Igel am Bild ausschließen kann?

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Hallo, Schupfnudel!


    Ausgehend nur von der Optik auf dem Bild: Die nicht zugespitzten Velumflocken am Hutrand und die dunkle, graubraune Hutfarbe.
    Auf dem Bild nicht zu sehen: Völlig falsche ökologische Voraussetzungen (trockener Südhang, saurer Buntsandsteinboden, sehr nährstoffarm) + Keinerlei grünliche oder grauliche Verfärbungen im Schnitt (Fleisch rein weiß) + keinerlei grüne oder graue oder ockerliche Tönung der Lamellen (auch Sporenpulver im Abwurf rein weiß). Die Struktur des Velums am Hutrand alleine ist aber schon ein Ausschlusskriterium für einen Igel.



    LG; Pablo.

  • Merci. So ein bisschen habe ich mir das so auch zusammengereimt.

    Aber bei dem hätte ich auch erstmal gestutzt.

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
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