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letzter Beitrag von Beorn am

leuchtend gelber Baumpilz ... nein, kein Schwefelporling...

  • Hallo Tom!

    Könnte das ein leuchtender Weichporling sein? Keine Ahnung, ob der so weit im Norden vorkommt. Auf eigene Erfahrungen kann ich leider nicht zurückgreifen.

  • Hej hej! Gern geschehen. Vielleicht meldet sich ja noch ein Profi bzw. Du findest mehr darüber heraus.

  • Hallo und Guten Morgen,


    wenn die Schnittfläche zu einer Buche gehört, kommt auch noch die Zinnoberrote Tramete, Pycnoporus cinnabarius in Frage, die wächst gern ein wenig in die Breite. P. fulgens kommt eher kugelförmig aus dem Substrat.


    Alles natürlich nur ein Vorschlag. :gkopfkratz:


    LG Brassella

  • Hallo Tom !


    Du hast + - eine echte Bombe in Hand aber leider du hast diese Fund nicht gut dokumentiert , die Bilder sind nicht besonderes gut keine weitere Infos , zb über Substrat und SEHR WICHTIGE Geruch , auch ist Schnittbild wichtig .

    Fundort Estland , ein ganz anderes Gebiet mit andere Klima , das bedeutet auch andere Pilze . Was alles dort wachst ?

    Die beste Kandidat ist Makroskopisch Pycnoporellus fulgens - Leuchtender .

    Wegen di untere Seite Pycnoporus cinnabarius ist siecher nicht , obere Seite ist wegen die nicht optimale Bilder nicht so gut erkennbar

    Gibt noch ähnliche Auriporia aurulenta - Duftender und auch Aurantioporus croceus - Orangegelber Porling aber beide sind Makroskopisch nicht so gut wie Pycnoporellus fulgens .

    Noch ein ähnliches Kandidat ist Pycnoporellus alboluteus (sehr wenig Infos über diese Pilz , gibt nur ein paar Bilder aus California fungi)

    Bleibt noch Tyromyces kmetii , hat etwas weniger intensiv gelbe Röhren Poren als dein Fund aber schwer zu sagen weil dein Bilder sind nicht optimal , zu viel Beleuchtung


    LG beli !


    PS Kannst du Bessere Fotos machen , auch Schnittbild und besonderes Geruch testen und auch beleg - Exsikkat mitnehmen weil leicht möglich das dein Fund sehr besonderes ist .

    LG beli !

  • Hallo Tom,

    ob es Pycnoporellus fulgens =Leuchtender Weichporling ist, kannst du, falls du nochmal hinkommst, oder ein Stück davon hast u.a. mit KOH feststellen. Da verfärbt sich die Huttrama mit einem Tropfen (KOH) sofort dunkel.

    VG

    Thomas


    P.S. WICHTIG: Pablo hat in einem Beitrag weiter unten auf Folgendes Wichtiges hingewiesen:

    "Sowohl Pycnoporellus fulgens (Leuchtender Weichporling),

    als auch Hapalopilus croceus werden mit 5%KOH rot."

    Also allein mit meinem Vorschlag nicht bestimmbar.

    VG

    Thomas

    AUCH VON MIR KEINE ESSENSFREIGABE. EINE BESTIMMUNG IST OHNE JEDE GARANTIE.

    Einmal editiert, zuletzt von Bergwald ()

  • MoinMoin!


    Hübscher Pilz. Entweder Pycnoporellus fulgens (Leuchtender Weichporling), oder Hapalopilus croceus (auf deutsch - ähm ?).
    Unglücklicherweise werden die beide rot mit KOH5%.

    Hapalopilus croceus wächst eigentlich nur an Eiche und Esskastanie (wobei man Ausreißer an anderem Laubholz wie Rotbuche nie komplett ausschließen sollte).
    Pycnoporellus fulgens wächst bevorzugt an Nadelholz (Fichte, Kiefer, Tanne), seltener an Laubholz (Eiche ist auch möglich).
    Optisch würde ich mich jetzt nicht entscheiden wollen, sicher wäre ein Blick durchs Mikroskop (Pycnoporellus ohne Schnallen, Hapalopilus mit Schnallen).


    Auriporia aurulenta wächst mehr resupinat oder mit schwach ausgeprägten Vorsprüngen.
    Pycnoporellus albolutens wächst ebenfalls resupinat, die Fruchtkörper hier ziemlich deutlich pileat.
    Pycnoporus cinnabarinus hat eine andere Porenfarbe (mehr rötlich).



    LG, Pablo.

  • Pablo servus,

    danke für die Aufklärung, dass sowohl Pycnoporellus fulgens (Leuchtender Weichporling),

    als auch Hapalopilus croceus

    mit 5%KOH rot werden. Insoweit ist mein Hinweis hinfällig. Ist nun mal nicht so einfach und nicht nur hier.

    LG

    Thomas

  • Hallo, Beli!


    Leif Ryvarden behält den Safrangelben (Danke für den Namen!) in seinen "Porooid Fungi of Europe" bei Hapalopilus. In dem Werk sind die Gattungen allerdings auch "in weiterem Sinne" gefasst, um einen besseren Überblick und eine bessere Bestimmung zu ermöglichen.

    Nach Miettinen et al. / MycoKeys 17: 1–46 (2016) gehört Hapalopilus croceus wohl schon zu einer andern Familie, aber die Stellung ist wohl noch nicht wirklich geklärt.
    Ich würde momentan, wie auch in >PD - Datenbank< eher Hapalopilus als Name verwenden, weil das der bekanntere, gängigere Begriff ist. Auch wenn es systematisch wohl nicht ganz korrekt ist.



    LG; Pablo.

  • Hallo, Tom!


    Stress beim Pilzefotografieren hätte ich auch gerne. g:-)

    Ich bin einfach kein Savannenmensch, momentan überlege ich gerade, wohin ich auswandern soll. Akzeptiert Kanada Klimaflüchtlinge? Westküste wäre da eine Option für mich, der Rest des Landes ist mir schon wieder zu kontinental.

    Feuerland könnte ich mir noch gut vorstellen, auch in Kamtschatka ist dass Klima wesentlich lebensfreundlicher als in Mitteleuropa, mit viel schönerem Wetter.
    Vielleicht aber muss man gar nicht so weit, die südlichen Landesteile von Schweden und Norwegen würen mir auch gefallen, aber auch da war das Wetter in diesem Jahr ja lange Zeit schlecht.
    Irland steht momentan ganz oben auf meienr Liste, klimatisch sehr angenehm und selbst in der unangenehmen Jahreszeit zwischen April und September immer wieder mit Schönwetterphasen durch atlantische Tiefs. Allerdings wenig Wald. Nur: Hier wird es ja auch bald keinen Wald mehr geben.


    Ähm... Zurück zum Thema: Macht ja nichts, wenn mal keine Bestimmung raus kommt. Wäre hier auch mit mehr Bildern nicht viel einfacher geworden: Man bräuchte da immer noch das MIkroskop, fürchte ich.

    Also ruhig weiter machen, Bilder sind immer gut, und entweder reicht's für gute Bestimmungsideen, oder halt nicht.



    LG Pablo.

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