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letzter Beitrag von bauernhelmi am

Die erste Ernte des Jahres

  • Hallo Forum,


    der hat so hell geleuchtet, oben am Katharinenberg und obwohl ich "Schlappen" anhatte : Der Watzmann ruft :D;)


    "I muas auffi aufn Berg" :freebsd:




    Hatte noch nie einen probiert.
    Der war ganz jung, ganz weich.
    In Scheiben ca. 1 cm geschnitten, abgekocht ( Mit etwas frischer Petersilie und Liebstöckel im Wasser )
    Danach paniert und in Butter langsam rausgebraten.


    Tja: Antje meine erinnert optisch an Mozzarella-Sticks


    und vom Geschmack: Hätt ich nicht ein Wenig Parasolstengelpulver
    in der Butter angeröstet hätte der nach
    Nullkommagarnix geschmeckt.


    Unsere Pilzstrecke sind wir ht. auch mal gewandert.
    Ab Mitte Mai waren da schon mal die ersten Pfifferlinge, kurz darauf Flockenstielige Hexen.
    Denke in 2-3 Wochen tauchen die hier auch auf.


    Wünsche Euch schöne Funde

  • Hallo, Helmut!


    Ist schon richtig, nach sehr viel schmeckt der nicht, auch wenn deiner absolut im richtigen Zustand ist ("streichzart"). :alright:
    Du kannst auch mal das Abkochen vorher weglassen. Die paar Bitterstoffe, die man damit rauslösen will, machen kaum was aus, solange man nicht unbedingt an Eiche gewachsene verspeisen will.
    Jedenfalls kochst du damit natürlich auch eine Menge Geschmack weg.
    Einfach zurechtschneiden (für das Gericht der Wahl) und ab in die Pfanne. Ausreichend erhitzen kann man auch da, und man schmeckt noch was vom Pilz. ;)


    Mein schönster von heute:

    Ebenfalls streichzart; Weidenprodukt; ca. 1/10 davon habe ich mitgenommen und davon liegt noch die Hälfte im Kühleschrank (die andere im Magen).



    LG, Pablo.

  • Hallo Helmut,


    wo warst du denn? Ja hast schon recht es ist nicht wirklich so als hätte der Pilz ein starken eigen Aroma, aber ich finde es ist eine schöne Abwechslung zu Fleisch.

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


    Pilzchips 40 / 13 PC fürs APR.


    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

  • Hallo Helmut!
    Ich habe meinen ersten Schwefelporling gestern gefunden, er muss aber noch ein bisschen wachsen... Bericht folgt.

  • Sieht total appetitlich aus, Helmi!
    Und ich denke, es ist ok, dass du die vor der eigentlichen Zubereitung blanchiert hast. :alright:


    Auch wenn Pablo anderer Meinung ist. ;)



    Du kannst auch mal das Abkochen vorher weglassen. Die paar Bitterstoffe, die man damit rauslösen will, machen kaum was aus, solange man nicht unbedingt an Eiche gewachsene verspeisen will.


    Ich meine, es ist individuell verschieden, ob man die Pilze als adstringierend empfindet oder nicht.
    Mir geht es jedenfalls so, dass ich selbst bei Funden an Kirsche oder Weide ein extrem pelziges Gefühl im Rachenraum bekomme, wenn ich die Schwefelporlinge ungebrüht verwende. Kurz blanchiert ist alles in Ordnung.
    Ähnliches bekam ich auch gelegentlich von Ratsuchenden während der Pilzberatung zu hören.
    Auf Grund dieser Erfahrung empfehle ich, die Pilze grundsätzlich kurz abzubrühen.


    LG Nobi

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  • Hallo Helmut,


    mir geht ´s wie Tuppie - ein bisschen dürfen sie noch (wachsen an Weide, ein paar Hundert Meter von unserem Zuhause weg).






    Schwefelporling hab ´ich noch nie zubereitet, ich werd ´s mal ohne blanchieren probieren und berichte dann.




    LG


    Andreas

  • hi,


    ich hab grade eine mischpfanne mit schwefelporling, rehbraunem dachpilz und getiegertem sägeblättling gegessen und fand den echt lecker.
    hab den kräftig angebraten, das er auch farbe bekommt, und vorher nicht blanchiert.


    grüße
    karsten

  • Hallo Helmut,


    "lei auffi aufn Berg",


    wenn's Schwammerl ruft :D



    Mich ruft es ja auch




    aber "ins Wasser eini" :veryannoyed:


    Mit zwei Fingern bin ich doch irgendwie an einen FK rangekommen,
    da war nichts mit einem Stückchen abbrechen, der war innen noch komplett glitschig und ist mir davongeflutscht :eek:


    Pilze im Wasser, Canon zu Hause, na ja, da habe ich schon bessere Tage gehabt :freebsd:,


    LG
    Peter

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  • Hallo!


    Ich meine, es ist individuell verschieden, ob man die Pilze als adstringierend empfindet oder nicht.
    Mir geht es jedenfalls so, dass ich selbst bei Funden an Kirsche oder Weide ein extrem pelziges Gefühl im Rachenraum bekomme, wenn ich die Schwefelporlinge ungebrüht verwende. Kurz blanchiert ist alles in Ordnung.
    Ähnliches bekam ich auch gelegentlich von Ratsuchenden während der Pilzberatung zu hören.
    Auf Grund dieser Erfahrung empfehle ich, die Pilze grundsätzlich kurz abzubrühen.


    LG Nobi


    Es kann auch gut sein, daß mein Gaumen durch den regelmäßigen Genuß von Habaneros und Zigarillos etwas unempfindlich ist. ;)


    Ich denke, sowas muss man eben für sich selbst mal ausprobieren.
    Ähnlich wie bei Hallimasch, bei denen man eben mal testen muss, ob's der Magen verträgt.



    LG, Pablo.

  • das ist interessant, danke für die Beiträge.


    Die einen raten an zu blanchieren, im Buch vom Flück
    soll der "pauschal" abgekocht werden, das Wasser weggeschüttet und nochmal gekocht ( beim Pilz wird auf S. 80 verwiesen )


    Ich glaub, einmal werd ich den noch gebraten probieren ohne vorher abzukochen. Ich hatte den schon so 8 Min im Kochwasser.


    Aber die weiche Konsistenz ist auch nicht so mein Ding. vom Rand hatt ich deswegen schon gut 1 cm abgschnitten.


    Hab auch das Rezept vom Mausmann gelesen, irgendwie mein ich
    wenn man da anstelle SP Bratkartoffeln nimmt, wäre es leckerer.


    Die Arbeit, Stücke vom Pilz zu panieren, mach ich mir sicher nicht mehr
    lieber Kohlrabischeiben panieren, die haben Geschmack... und Biss.


    Ansonsten, weil man es eigentlich in keinem gebräuchlichem Pilzbuch lesen kann.


    Wie Pablo schon schrieb: Die an Eiche wachsen lieber besser meiden


    Und irgendwo hab ich auch mal gelesen das Pilz auch an Eibe vorkommen könnte und dann giftig sein soll.


    Hmmm hab noch panierte Parasolhut Viertel in de Truhe :freebsd:


    Die haben Eigenaroma

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