Es gibt 42 Antworten in diesem Thema, welches 6.598 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von erebus.

  • Hallo Nobi!


    Ich freue mich sehr, dass Du die Zeit&Muße gefunden hast, die Texte zu lesen.


    Und dass Du was damit anfangen konntest! Zum Thema Neubenennung werde ich wohl noch was verzapfen, ich habe da schon eine Idee.
    Und ich muß zugeben, der Mykologus vulgaris erschien mir schon sehr leidgeprüft, eher wirr als boshaft. Wahrscheinlich auch ein getriebener. Der neue freilich! Was für ein Kaliber, vermutlich noch niemals im Wald gewesen, kennt sich im Patentrecht aus etc. pp.


    Ich habe mich mal umgesehen, ein gebrauchter DNS-Sequenzierer ist bereits ab 10.000 € zu haben ...
    und wie macht man das dann? Stopft man oben so ein Stückchen Pilz rein - so wie beim Flux-Generator von Professor Brown - und ein paar Sekunden später erscheint der lateinische Name auf dem Display?
    Wäre ja echt verführerisch...



    Danke für die lieben Grüße und Wünsche und alles ebenso zurück,
    Uli
    [hr]
    Hallo Tuppi unica!


    Ja der Nobi schildert das reine Entsetzen, das schiere Grauen!
    Und warte nur ab, Pilze sind der Anfang, und dann, dann folgen die Menschen ...
    LG, Uli
    [hr]
    Hallo Kuschel,


    von sooviel Kompliment werden ich komplett eingeschüchtert! :shy:


    Danke schön und liebe Grüße,
    Uli
    [hr]


    Hallo Sarah!


    Auch zu Dir: meinen ganze herzlichen Dank.


    Wie ich darauf komme? So ganz genau weiß ich das nicht ... möglicherweise durch einen Sprung in der Schüssel.
    Manchmal schreibt sich was wie von selbst, dann wieder ist es auch richtige Arbeit.


    Liebe Grüße,


    Uli
    [hr]
    Hallo Ingo,


    Panta re!
    Das Problem beginnt m.E. erst dann, wenn der Steinpilz dann auch noch nach Hautpilz schmeckt.


    Aber eigentlich finde ich, dass Pilze ein Untersuchungsobjekt sind, dass man Verwandtschaften klären will, das ist nicht das Problem.


    Dass sich die jeweiligen Untersuchungsergebnisse dann im Namen niederzuschlagen haben, das schon.
    Die Sterne werden schließlich auch nicht jedesmal umbenannt, wenn man ein neues quantenmechanisches Modell entwickelt hat.


    --> Binomiales Irresein.


    LG, Uli
    [hr]
    Hallo Clara!


    Zitat

    Auf die erebus'schen Geschichten habe ich mich schon als heimlicher Forums-nur-Mitleser gefreut...


    Das ist natürlich ein ganz besonderes Lob, das ich auch sehr zu schätzen weiß! Danke dafür!


    Und da draußen sind vielleicht noch mehr Leser!
    Ganz lieben Dank,


    HG,
    Uli
    [hr]
    Hallo Habicht!


    Wenn ich dich recht verstehe willst Du trotz der Geschehnisse noch MYKOLOGE werden? Trotz meiner Bemühungen, genau dies jedem Menschen auszureden ... hast Du Dich entschlossen, zu einem in einem Verlies vor sich hinvegetierenden Fanatistiker zu werden?
    Hut ab!


    Kauf mein Buch!


    Aber mal im Ernst, ich will hier keine Stimmung gegen das böse M machen - auch wenn das durchaus Berechtigt wäre (;)) das ist eine Glosse, in der ich die Ängste des jungen E. schildere.


    LG, Uli
    [hr]


    Hallo Anna,


    ist ja noch mal gut gegangen ...


    Und herzlichen Dank!
    LG, Uli





    .

  • Hallo Uli!
    Ich vermute, die einzige Lösung ist, nur noch die Trivialnamen zu verwenden. Dann ist es einem gedachten Pilz,der - sagen wir mal - Wuscheliger Weisswurstling heißt, völlig egal, ob sein Vor- und Zuname sich im Wissenschaftlichen Teil ändert oder nicht. Wir einfache Pilzsucher und -finder nennen ihn dann immer noch bei seinem vollen Trivialnamen, Wuscheliger Weißwurstling...
    Liebe Grüße,
    Tuppi unica

  • Hallo, einzige Tuppi! ;)


    Mit dem Wuscheligen Weisswurstling hast du ein sehr schönes Beispiel gewählt!
    Was einleuchtet. :thumbup:
    Allerdings solltest du auf die Schreibweise achten, sonst geht das mit der Artenspalterei weiter - Weisswurstling vs. Weißwurstling.
    Ja, wie denn nun? 8|


    Die ganze Sache hat allerdings den Haken, dass es für die meisten Pilzarten keine Trivialnamen gibt, auch wenn sich so verdienstvolle Pilzfreunde (ich sag' jetzt bewußt nicht Mykologen) wie Björn oder Ingo bemühen, selbst winzigsten Becherchen oder unscheinbaren schwarzen Punkten solche zu geben.
    Wie z.B. Schlangenwerferkugelpilzähnlicher Schlangenwerferkugelpilz für Ophiobolus ophioboloides. :)


    LG Nobi

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  • Hallo Nobi!
    Das ist ein Problem von mir, ich kämpfe immer noch mit der neuen Rechtschreibung... ;) Privat schreibe ich eigentlich lieber nach alter Rechtschreibung (Stängel vs. Stengel etc.), aber manchmal rutscht es mir auch so noch durch.
    Liebe Grüße,
    Tuppie

  • Hallo Nobi!

    Zitat


    ...wie Björn oder Ingo bemühen, selbst winzigsten Becherchen oder unscheinbaren schwarzen Punkten solche zu geben.
    Wie z.B. Schlangenwerferkugelpilzähnlicher Schlangenwerferkugelpilz für Ophiobolus ophioboloides.


    Ist natürlich schon auch ein Extrem-Beispiel, dass du da bringst, weil ja der wissenschaftliche Name schon Nonsens ist.
    Naja, und warum ich es für besser halte, auch einen deutschen Namen parat zu haben, darüber sprachen wir ja letzens schon irgendwo hier.
    Ein normal-pilzinteressierter Mensch will eben auf dem Stumpf Zitronen-, Sonnen- oder Reisigbecherchen, nicht Bisporella citrina genannt kriegen. Denn das vergisst er sofort wieder. Wollen wir das?
    Mit Buche kommen ja auch mehr Leute klar als mit Fagus sylvatica.


    Ob ich nun dem kleinsten unscheinbaren Pilz unbedingt einen Namen geben muss? Ich glaube, selbst, wenn ich das wöllte, gelingt es nicht, da gehen einem nämlich auch schnell die Begriffe aus, wird wohl nicht klappen.


    Zitat


    Allerdings solltest du auf die Schreibweise achten, sonst geht das mit der Artenspalterei weiter - Weisswurstling vs. Weißwurstling.
    Ja, wie denn nun?


    Das kann natürlich nach hinten losgehen, wenn man selbst nicht aufpasst :)

    Zitat


    Hallo, einzige Tuppi!


    Wie jetzt? Tuppie oder Tuppi?
    Lalalala. Ich hab ´nichts gesagt.


    VG Ingo W


    @ Tuppie:
    Aber Stängel ist die neue (auch logischer), gel!

    ________________________________________________________________
    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"

    156-20 (Gebühr APR 2020) = 136+3 (Einlaufwette APR2020) = 139+6 (3x2) für gute Phäle APR2020 = 145-15 (APR 2021) = 130+3 (Joker-Schnellverbrauchsbelohnung APR 2021) = 133+4 (APR-Schnappsplatz11) = 137+3 (Vorphal APR2021) = 140 +10 (3 Posten/Wetten mit E&U im APR 2021) = 150

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  • Hallo Ingo!
    La, lala... Also, meine Schreibweise ist Tuppie. Tuppi unica habe ich nur so geschrieben, weil Uli es so schrieb. Gut, Stängel ist in der Ableitung von Stange schon sinnvoll, aber bei dieser Schreibweise bekomme ich beim Lesen immer noch einen Knoten im Hirn, wie bei Majonäse, Quäntchen, überschwänglich, rau statt rauh, aber Rohheit statt Roheit...
    Aber genug von diesem Unsinn!
    Liebe Grüße,
    Tuppie


  • Hallo Uli,


    für den MYKOLOGEN fehlt es am Unterbau (Latein hatte ich, sonst unbedarft) meine Intention hat mit einer anderen Überlegung zu tun. In zehn Jahren bin ich im "wohlverdientem" Ruhestand, spätestens. Pensionistenverein mit Kuchen und Kaffee, Kartenspielen, Tanzbeinschwingen und so, jedem das Seine. Sicher nicht Meines.


    Sieh' das einmal so: in zehn Jahren weiß ich wenigstens, worüber ihr schreibt.


    Dann schreib ich zurück, aus allen Rohren :evil:


    Dein Buch, gekauft,


    du bist am Zug,


    LG
    Habicht

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  • Hallo Tuppie!

    Zitat


    aber bei dieser Schreibweise bekomme ich beim Lesen immer noch einen Knoten im Hirn, wie bei Majonäse, Quäntchen, überschwänglich, rau statt rauh, aber Rohheit statt Roheit...
    Aber genug von diesem Unsinn!


    Ich persönlich finde ja nicht, dass man nicht auch mal darüber plaudern kann.
    Den Knoten in der Kehle oder im Hirn verstehe ich natürlich auch. Aber den gibt es theoretisch nur in den wenigen Generationen, die es jahrelang anders gelernt und geschrieben haben als es jetzt erwünscht und "richtig" ist.
    Nichtsdestotrotz ist das für mich verletzte Eitelkeit, wenn man sich darüber aufregt, dass Platzieren jetzt mit "tz" geschrieben wird.
    Naja, und überschwänglich, Stängel, Rohheit ----ist denn das nicht logisch??


    Ich persönlich bin sehr für Logik.
    Von mir aus könnte man sogar einige Buchstaben wie Q, V, X, Y abschaffen, weil sie nicht gebraucht werden. Dafür könnte man Lautzeichen für "SCH" und "CH" erfinden.


    Bevor ich das jetzt ausdehne und noch sage, was ich von "eu" schreiben und "oi" sprechen halte oder vom "CK", höre ich mal lieber auf, sonst werde ich noch gelyncht (oder schon gelüncht?). :)


    VG Ingo W

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  • Hallo Tuppie!
    Tuppie


    Wir sehen: es ist sinnlos gegen die Windflügel der Namensbildung anzukämpfen. Trivialnamen gibt's ja auch nicht, nicht wirklich im Sinne von: fest. Unbeugsam. Eindeutig. Allein der Pfifferling kennt um die 50 deutsche Synonyme.


    Oder Deine beiden: der Weißwurstling, das ist der kluger Pilz, der Weisswurstling der helle. Ein schönes Beispiel.


    Zitat

    Also, meine Schreibweise ist Tuppie. Tuppi unica habe ich nur so geschrieben, weil Uli es so schrieb.


    Na, ist doch Latein, und da klänge Tuppie etwa so wie "tuppi-e" (wie in carpe diem). Deshalb habe ich es einlateint.


    @Nobiähnlicher Nobi!


    Zitat

    Die ganze Sache hat allerdings den Haken, dass es für die meisten Pilzarten keine Trivialnamen gibt[...]


    An dieser Stelle möchte ich auf die schöne Möglichkeit der Nummerierung aufmerksam machen! Z.B. wie bei Chanel No 5, K2, Queen Elizabeth I, Peziza 37, mittlerer brauner Pilz 078 , Kernpilz der Jüngere etc. pp.
    Das klingt doch gut -oder?


    Und... das muss ich jetzt fragen..


    ein Schlangenwerfer: Ist das einer, der im Cirkus auftritt? Einer, der den Schlangen eine spezielle Form gibt, z.B. eine S-Form, eine Stabform oder einen Doppelknoten - und dann wirft er sie durch die entsprechend geformten Löcher in einer Spanplatte (so ähnlich wie bei pädagogisch hochwertigem Spielzeug)?
    Ist das so einer?


    Die armen Tiere!


    Und warum sieht der aus wie ein Pilz? Fragen über Fragen!
    Dann doch lieber Latein.


    Ingo


    Zitat

    Ob ich nun dem kleinsten unscheinbaren Pilz unbedingt einen Namen geben muss? Ich glaube, selbst, wenn ich das wöllte, gelingt es nicht, da gehen einem nämlich auch schnell die Begriffe aus, wird wohl nicht klappen.


    Nummerierung! Absolut. Das ist die Lösung.


    Und zum Beispiel der Wurstpilz. Wenn man den nicht geschrieben vor sich hat, sondern nur gesprochen, dann weiß kein Schwein, ob der jetzt helle ist oder klug.
    Nummerierung! Sag ich nur. Wie einen Quasar, gar nicht lange 'rum machen!


    Zitat

    Aber Stängel ist die neue (auch logischer), gel!


    Dazu wöllte ich noch anmerken, das man Gel aber groß schreibt.




    ... ich geh dann mal in Deckung


    @ Hallo Habicht


    Zitat

    für den MYKOLOGEN fehlt es am Unterbau [...]


    Wenn's am Unterbau fehlt: trinke Bier.


    Zitat

    Sieh' das einmal so: in zehn Jahren weiß ich wenigstens, worüber ihr schreibt.


    Na, dann mal los ... das sieht ja schon ganz gut aus. Allerdings habe ich ebenfalls das Gefühl, nichts zu wissen. Und in zehn Jahren ... ob das dann besser ist?


    Beneidenswert. Meine Rente ist sozusagen verspätet sicher. Ich habe noch ein Weilchen.


    Ingo,
    was hälst Du von
    Fi.
    (möglich, dass der Bauernverband Einspruch einlegt)



    LG, Uli

  • Hallo Erebus,
    Ich habe deinen Beitrag gerade erst gelesen und fühle mich genötigt, dazu was zu schreiben, und zwar: fantastisch geschrieben, großartiger Beitrag, Danke fürs teilen!!


    Generell möchte Ich anmerken, dass Ich mich hier zwischen Gnolm-Kennern, Knotenhirnen und Wortspielern sehr wohl fühle. Meistens lese Ich nur mit, aber es ist mir eine reine Freude.
    Ich habe auch eine Theorie: echte Menschen pflegen Ihre Meise, bis Sie irgendwann eine schöne satte Vollmeise haben.
    Hingegen die vermeintlichen "normalen" Menschen, immer ernsthaft, streng logisch, zielgerichtet, sparsam und spaßarm, das sind gar keine Menschen! Frei nach Tenacious D: "we know you are all Robots but we dont care." So gehts mir auch oft...


    Nochmal Danke, deine Beiträge sind groß. Und Ich kauf auch das Buch!


    Bester Gruuz
    Fips

  • Hallo Uli!

    Zitat


    Ingo,
    was hälst Du von
    Fi.


    Wir reden über das Vieh?
    Ich bin mehr für Fii oder Fi:, weil man das langzusprechende "i" im Wort erkennen muss.


    Auf keinen Fall Fie oder Fih, weil "ie" oder "ih" für ein langgesprochenes "i" schon wieder eine eigenartige Regel darstelt.


    Um nicht zu diskriminieren, sollte man sowieso eher "Tiir" sagen.


    Gibt ´s noch irgendjemanden da draußen ohne Knoten in der Kehle, Verzeihung Keele?


    Also für die hätte ich dann noch die Mehrzahl von Kuu. Also Küüe.


    Man könnte statt dieses komisch geschriebenen Wortes natürlich Milch-Fii sagen, aber das ist ja diskriminierend und außerdem weniger genau.


    Gleichzeitig wären wir beim Thema "ch" und "sch" angelangt.
    Hier bedienen wir uns des kyrillischen Alfabets ("ph" schreiben für "f" sprechen ist gerade von mir generell gestrichen worden), da gibt es für die Laute "ch" und "sch" bzw. "tsch" eigene Buchstaben.


    Wenn wir im Deutschen dann ordentlich logisch durchgeräumt haben, gehen wir über zum Englischen.
    Das wird dann echt kriminell. Eildieweil ja Schrift und Sprache gar nicht zusammenpassen.


    Da wir für "Tsch" den nötigen Buchstaben aus dem Kyrillischen verwenden, würde der englisch ausgesprochene "George" auf 4 Buchstaben verkürzt werden können.


    Vermutlich hat man mich aber bis dorthin schon lange erschlagen.
    Naja, man kann nicht alles haben. Beginnen wir also erst mal mit dem neuen Deutsch!!


    VG Ingo W

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  • Ich persönlich bin sehr für Logik.
    Von mir aus könnte man sogar einige Buchstaben wie Q, V, X, Y abschaffen, weil sie nicht gebraucht werden.


    Ja, Ingo. Das mag zwar für den einen oder anderen wie Kwängelei aussehen, aber fielleicht hast Du recht und man sollte sich kein Icks für ein U formachen lassen. Man wird wohl auch nie erfahren, wo die Kwelle dieser verflicksten Buchstaben liegt. Irgendein Kwerulant hatte wohl nicks anderes for.
    Allerdings muss man beim Icks schon aufpassen. Nämlich wenn es am Anfang steht. Der Cksafer liest sich komisch, wie auch Cksanten oder Cksülophon. Man könnte fielleicht forne das C weglassen, also kwasi Ksaver, Ksanten oder Ksülophon schreiben, aber dann kwält man sich mit ferschiedenen Schreibweisen für den gleichen Laut. Wobei man den Cksafer der Einfachheit halber auch einfach Rudolf taufen könnte.


    Doch halt, was machen wir mit dem ferflicksten Latein? Ckserocomus ? Nee, Ck gibts ja nicht, glaub ich. Also Kserocomus. Oder Hipoksilon ? Nee, geht nicht. Müsste dann ja Hüpoksilon heißen, oder Hüpoksülon. Ü geht aber im Latein auch nicht.


    Also nein, Ingo. Diese Buchstaben wegzulassen wäre wohl doch zu ferkwer (oder muss das nun ferkuwer heißen)?


    ;):)

  • :D:D:D:D:D:D:D:D


    Sehr schön, der Ralf ist wieder da! :thumbup:
    Nachdem du dich nun warmgeschrieben hast, würde mich interessieren, was Frau Krause zu dem Thema sagt. ;)
    Von mir aus auch zu einem anderen.
    Oder hast du sie in letzter Zeit nicht getroffen?
    Was allerdings sehr schade wäre. :(


    LG Nobi

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  • Hallo Ralf!
    Dann möchte ich mal "krümelpicken"... das sollte dann aber auch Cksülofon heißen, ph gibts doch dann nicht mehr... aber könnte man da nicht das große C auch weglassen? Also Ksülofon....


    NEIIIIIIN!!!


    Da sind sie wieder, meine Hirnverknotungen!


    Liebe Grüße,
    Tuppie [hr]
    Wer, bitte, ist denn Frau Krause?


  • Wer, bitte, ist denn Frau Krause?


    Ach ja, du bist ja noch nicht so lange hier dabei und kannst natürlich Frau Krause nicht kennen! :evil:


    Sie nicht zu kennen, ist allerdings beinahe eine Bildungslücke,
    also holen wir das mal ganz schnell hier und dort nach! ;)


    Viel Spaß beim Lesen und sicher kannst du jetzt verstehen, warum ich auf eine Fortsetzung warte.


    LG Nobi

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  • Hallo Ralf, hallo Tuppie!


    Doch, ihr habt sehr schnell verstanden.
    "C" brauchen wir übrigens nicht mehr, ist auch überflüssig.


    Hüpoksilon, Ksülofon (hier hat Tuppie recht, "ph" gibt ´s nicht mehr), Ksafer (mit "f" bitteschön, denn "v" gibt ´s nicht mehr).


    Zitat


    Ü geht aber im Latein auch nicht.


    Latein ist ja auch noch nicht dran, erst mal deutsch und dann bei den Briten anfragen und ihrer Kwiin.


    Thema Kwiin: "Wii aa the Чämpiens", aber wahrscheinlich müssen wir auch "Ч" streichen, weil überflüssig.
    Tschernobyl wird also dann auch auf das "Ч" verzichten müssen. Wir schreiben es dann eher Tшernobil.


    Ihr gewöhnt euch schon noch dran! Hat nur Fortaile.
    Überlegt doch mal und sprecht das Wort "deutsch" so aus wie es die Buchstaben für sich allein eigentlich meinen! Geht doch gar nicht.


    So sieht das Wort dann zukünftig aus: "doitш". Ist doch top.
    "st", "sp" und "ei" werden übrigens auch vernichtet.


    VG Ingo W

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    Einmal editiert, zuletzt von Ingo W ()

  • Hallo Fips!


    Meinen herzlichen Dank für die Zustimmung und das Lob.
    Natürlich hast Du recht mit Deinen Aussagen zum besonderen Flair, der Toleranz und dem Umgang in diesem Forum.
    Für mich ist es eine ganz tolle Erfahrung und ich profitiere sehr davon, dass meine Texte gelesen und kommentiert werden.
    Deine Meisentheorie klingt interessant und trifft gewiss zu. Sie gilt natürlich nicht für meine Person - dass versteht sich ja von selbst und bedarf eigentlich keines Hinweises.
    Ein weiterer Hinweis: Leider, leider gibt es das Buch noch gar nicht!


    LG, Uli
    [hr]
    Hallo Ingo, Ralf, Nobi und Tuppie!


    Mit Freuden bemerke ich, dass ich nicht alleine stehe im schicksalshaften Kampf um die Optimierung der Deutschen Sprache!


    Wir alle wissen, dass der sparsamer Umgang mit unseren Ressourcen nottut, alleine schon deshalb, damit auch nachfolgende Generationen noch in Ihren Genuss kommen können.


    Allerding stelle ich fest, dass auch hier Rationalisierungsansätze leichtfertig vertan werden und Einsparungspotenziale nur teilweise genutzt werden.


    In Euren Beiträgen neigt ihr doch noch sehr zur Sprachverschwendung!


    Bei dem (durch meine Wenigkeit) beispielhaft angeführten Wort Fi haben wir beispielsweise ein Sprachsparpotential von 50%.


    Warum sollte man eine solch schöne Quote durch einen Doppelpunkt oder eine sonstige Elongierung verwässern? Hier muss man knallhart kalkulieren und nicht gefühlsduselig irgendwelchen neolithischen Hinterlassenschaften nachhängen.
    Oder ein C vorn weg –¦ gar noch gefolgt von einem k? Überflüssig! Die meisten Vokale: barocker, verstaubter Zierrat! So etwas hat unsere Sprache ganz einfach nicht nötig!


    Mein Lieblingswort ist übrigens M mit einer Sparquote von 89%!;)


    Ich will das jetzt aber nicht weiter ausführen und mache mir lieber noch ein paar eigene Gedanken dazu - abgehandelt ist das Thema mitnichten.


    LG, Uli


    PS.: Auf die Frau Krause freue ich mich auch schon!