Beiträge von nobi_†

    Wo hast Du eigentlich Russula integra gefunden? Der ist mir irgendwie durchgerutscht.

    Wo ist eine gute Frage! Da ich mich ohne ortskundige Führung rettugslos verlaufen hätte. ^^ Fichten waren jedenfalls dabei.

    Ich hatte den vorschnell als Frauentäubling (Russula cyanoxantha) angesprochen, was Du ja bezweifelt hast.

    Zu Recht, wie ich zuhause feststellte. Inzwischen waren die Lamellen ockergelb verfärbt und er war so fest wie ein Wieseltäubling!

    Leider habe ich keine Fotos von dem. :(

    Ein Besuch bei mir scheint sich wohl immer zu lohnen;).

    Bis zum nächsten Mal.

    Da hast Du absolut Recht!

    Und nächstes Jahr machen wir dort weiter, wo wir dieses Mal aufgehört haben. Ich bin mir sicher, dass wir noch viel entdecken werden.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Wahnsinn, Maria!


    Das ist nun schon der wasweißichwievielte Beitrag von Dir mit unglaublich spannenden Arten.

    Ob Pilze, Pflanzen, Insekten - einfach nur grandios!:thumbup:

    Küchenschellen im Herbst - wo gibt's denn sowas?


    Ob der Fülle an gezeigten Arten verliert man leicht die Übersicht.

    Ich hätte es besser gefunden, wenn Du mehrere Themen aufgemacht hättest.

    Dann ist es auch mit dem antworten einfacher...

    Dennoch möchte ich Dir ein ganz dickes Dankeschön für diesen wunderbaren Thread aussprechen! ==Pilz25


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo in die Runde,


    vor ein paar Tagen hat Jörg das schöne Thema „Mein voraussichtlich letzter Parkbesuch gestartet. Das war Anlass genug, mich mit ihm zu verabreden und die 50 km nach Chemnitz in Angriff zu nehmen. Schließlich sollten die Erdzungen ja noch einen Namen bekommen. Zu meiner Freude war mit Brummel ein weiterer Forianer bei unserem kleinen Parkausflug dabei. :thumbup:


    Zuerst führte uns Jörg zu einer größeren Gruppe kleiner brauner Blätterpilze, die in seinem Thread als erstes Bild als unbekannte Pilze auftauchen.


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    Nach mikroskopischer Untersuchung war die Art klar: Kleinsporiger Glockenschüppling (Pholiotina arrhenii).

    Unter einem Rhododentron auf Mulch standen dann zu Hunderten diese schönen Pilze, die ich in dem jugendlichen Stadium nicht ohne weiteres hätte benamsen können.


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    Die „erwachsenen“ Pilze gaben sich schließlich als Gurkenschnitzlinge (Macrocystidia cucumis) zu erkennen.


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    Ebenfalls bereits von Jörg in seinem Thread gezeigt wurde diese schöne gelbe Koralle.


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    Meine Vermutung war die Geweihförmige Wiesenkoralle (Clavulinopsis corniculata), was sich letztlich auch bestätigt hat.

    Einen einzelnen „Papageien“ (Hygrocybe psittacina) konnten wir trotz der vorausgegangenen Frostnächte auch noch festmachen. Sozusagen der „Letzte seiner Art“! ^^


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    Den folgenden Pilz hat euch Jörg bereits als Cuphophyllus berkeleyi vorgestellt. Ein deutlich kräftigerer Ellerling als der farblich nahezu gleiche Jungfern-Ellerling. Nun, ich bin der Meinung, dass es sich lediglich um eine Variante des Wiesenellerlings (Cuphophyllus pratensis var. pallidus) handelt. Zumal ein typischer Wiesenellerling in der Nähe stand und ich eine leicht orange Tönung auf dem Hut ausmachen konnte. Übrigens. Index Fungorum stellt berkeleyi aktuell ebenfalls zu pratensis.


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    Sehr gefreut habe ich mich über einen schönen Hexenring des Dottergelben Spatelings (Spathularia flavida). Den hatte ich erst einmal zuvor gesehen!


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    An diesen gut getarnten Pilzen war ich schon vorbei gelaufen, als Brummel sie entdeckte. Die vorort geäußerte Vermutung Krötenöhrling (Otidea bufonia) hat sich schließlich auch mikroskopisch bestätigt.


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    Brummel zeigte uns dann noch herrliche Laubholz-Harzporlinge (Ischnoderma resinosum), die er bereits seit längerem beobachtet.


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    Sind sie nicht schön!


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    Dann führte er uns zu einem ganz besonderen Pilz, den Blauenden Douglasienröhrling (Suillus caerolescens), den er bereits 2006 entdeckte und den er letztmalig vor reichlich vier Wochen hier vorgestellt hatte. Einen publizierten Beitrag dazu gibt es auch (Tintling 98, S.64.)

    Einige knackige Fruchtkörper hatten den Frost überstanden und waren immer noch am Start.


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    Leider war das charakteristische Blauen nur noch schwach ausgeprägt.


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    Das folgende Motiv hatte euch bereits Jörg gezeigt. Auch vier Tage später ist alles beim alten geblieben. Sommersteinpilze als Anzeiger für den Mehlräsling! ==2


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    Nicht schlecht gestaunt haben wir über diesen blühenden Strauch. Ein irgendwie zur Jahreszeit passender Schneeball (Viburnum spec.).


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    Bleibt noch, die von Jörg gezeigten Erdzungen aufzuklären. Diese waren trotz Nachtfrösten noch erstaunlich vital. Und es waren tatsächlich zwei Arten, sogar aus verschiedenen Gattungen!

    Hier nun die Auflösung. Erdzunge 1, eine auffallend schlanke Art. Zur Erinnerung ein Foto vom Dienstag.


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    Es handelt sich hierbei um die Schwarze Erdzunge (Geoglossum umbratile).

    Typisch für diese Art sind 8-zellige Sporen und die auffällig gebogenen Paraphysenspitzen. Hier zwei Mikros.


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    Neben dieser gab es mit der Erdzunge 2 noch eine Art mit breitem Köpfchen. Auch dazu noch ein aktuelles Foto.


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    Das ist die Behaarte Erdzunge (Trichoglossum hirsutum). Hier kann man den behaarten Stiel ganz gut erkennen.


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    Die Art ist gekennzeichnet durch Seten sowohl am Stiel als auch im Hymenium sowie durch 16-zellige Sporen. Hier noch zwei Mikros.


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    Das war es (fast).

    Denn nachdem ich den Douglasienröhrling (Erstfund!) durchgeschnitten hatte, meinte Brummel, dass ich ihn nun auch in mein Körbchen legen sollte. War natürlich für eine Mahlzeit zu wenig. Also habe ich geschaut, was es sonst noch an Essbarem gab. Und da gab es mit dem Spangrünen Kiefern-Reizker (Lactarius semisanguifluus, Erstfund!) und einem prächtigen Braunen Ledertäubling (Russula integra, Erstfund!) noch zwei besondere Schmankerln. Also ab ins Körbchen auch mit denen.


    Geputzt sah das dann so aus


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    und ergab ein äußerst leckeres „exotisches“ Pilzrührei mit den drei genannten Erstfunden! ==Pilz27


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    Es war eine schöne Tour mit euch beiden! Danke, Jörg und Brummel. ==Pilz22

    Gern komme ich mal wieder nach Chemnitz.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Grüni,


    ich habe mich sehr amüsiert!==8

    Schön, dass Du Deine Kreativität auch hier im Dungi-Fungi-Forum auslebst!

    Übrigens gibt es mit der Zopfiella erostrata tatsächlich eine Art mit millimeterlangen Haaren.

    Wer geschickt mit Präperiernadeln umgehen kann, könnte damit durchaus einen Zopf flechten.==3

    ...aber zuerst dachte ich, daß "Zopfiella" ein ausgedachter Spaß-Pilzname sei.

    Inzwischen weißt Du sicher, dass die Gattung zu Ehren des deutschen Botanikers und Mykologen Wilhelm Zopf benannt wurde.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Interessante Anfrage, Florian!


    Spontan würde ich sagen: Cercophora spec. mit kollabiertem Pedicel.

    An eine Zopfiella mag ich nicht glauben.

    Ich denke, ohne Asci geht da nichts!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Lieber Florian,


    falls es keinen Doppelgänger gibt, kann das nur die von Dir genannte Delitschia anisomera sein!

    Die von den Sporenmaßen ähnliche D. arestospora unterscheidet sich u.a. durch ein dunkles Tomentum und breitere Sporen (bis 10 µm).


    Mir sind außer den bei Ahmed & Cain angegebenen beiden Funden keine weiteren Aufsammlungen bekannt.

    Auch Doveri erwähnt die Art in seiner "Dungbibel" nicht.

    Ein Superfund und ein absolutes Highlight!


    Glückwunsch!:thumbup:


    Liebe Grüße

    Nobi

    Lieber Hans,


    Sporenornament und Habitus sprechen (mal wieder) für Ascobolus sacchariferus. Auch wenn die Sporen recht groß für die Art sind.

    Die Apothezien von albidus sind deutlich tonnenförmig, nie so geöffnet wie auf Deinen Bildern. A. albidus mit Sporen unter 25 µm hatte ich übrigens noch nie.

    Auch die Sporenform ist eine andere und sie sind auch anders ornamentiert.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Dass hier das interessante Thema Giftigkeit / Nichtgiftigkeit der Nebelkappe weitergeführt wird, ist an sich positiv.

    Ich hatte mich ja in den Ursprungsthread selbst eingebracht.

    Wie hier mit Argumenten und Scheinargumenten für den Verzehr dieses Pilzes geworben wird, kann ich allerdings nicht nachvollziehen.

    Wenn ein Lebensmittel, in dem Falle ein Pilz, unter Verdacht steht, Vergiftungen hervorrufen zu können, auch wenn es keine schweren sind, sollte man es vernünftigerweise vom Speiseplan streichen. Selbst wenn sich dieser Verdacht nicht bestätigen sollte, ist der Pilz alles andere als schmackhaft und es gibt so viele bessere Speisepilze!

    Bei Pilzberatungen verweise ich immer auf die kritischen Inhaltsstoffe und rate vom Verzehr ab.

    Natürlich kann ich es keinem verbieten, ihn dennoch zu essen.

    Sagen wir mal so. Es begann die Situation aufgrund der Gesamtgemengelage, dass die Diskussion insgesamt langsam aus dem Ruder zu laufen, weswegen ich den Thread geschlossen hatte.

    Wieso beginnt eine Diskussion aus dem Ruder zu laufen, wenn sachlich verschiedene Standpunkte abgewogen werden?

    Ich fand die Diskussion interessant und war entsetzt, als sie plötzlich geschlossen wurde. Ist ja nicht das erste Mal!

    Natürlich bin auch ich für Harmonie, aber Streitgespräche sollten ebenso Platz in einem Forum haben!

    Und von einem Moderator erwarte ich, dass er ein Thema nicht gleich bei den ersten Diskrepanzen schließt, sondern dieses moderiert!

    Manche Themen auch einfach laufen lässt bis es bestenfalls zu einem Konsens kommt.

    Vielleicht seid ihr Mods auch etwas überfordert? Ich sehe von sechs Moderatoren nur noch max. 3 aktive!

    Dass hier die Diskussion über die Nebelkappe weitergeführt wird, finde ich sehr gut.

    Dito. Mit oben genannten Einschränkungen.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Einfach Klasse! Schön, dass man auf diese Weise fast ein wenig dabei sein und dazu in diesem Forum so viel lernen kann!

    Danke!

    Und ich danke Dir für die lobenden Worte, Roni!:)

    Vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine Wiederholung, dann aber sicher auf norddeutschen Dünen.

    Wenn es denn dazu käme, würde ich Dich gern einladen.

    Fakt ist, dass sich die Kombination Dünen- und Dungpilze bewährt hat. So sehen das jedenfalls wir "Dungler" und ich denke, die "Dünler" sind der gleichen Meinung.

    "Schaun mer mal" - wie die Bayern sagen, bzw. ein Bayer immer sagt. ;)

    soeben ist noch ein Fund auf Dung bei mir hinzugekommen: Trichodelitschia minuta.

    Die dreiteilige Gelhülle sieht man hier eher schlecht, war aber bei weniger fotogenen Anordnungen eindeutig. Hier ein paar schnelle Fotos:

    Für schnelle Fotos sind die ganz ordentlich, Matthias!:thumbup:

    Und bei der 4. Spore von links kann man die dreiteilige Gelhülle ganz gut erahnen.

    Sehr schön zu sehen auf den Bildern sind übrigens die markanten Sporenkragen, welche bei T. bisporula nicht vorkommen.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Manfred, schön mal wieder von Dir zu lesen!


    Trichodelitschia minuta stimmt!

    Neben der Sporengröße und der dreigeteilten Gelhülle (dazu gleich mehr) zeichnet sich die Art auch durch einen auffälligen Sporenkragen aus.

    Nachdem mich Richardson und Watling zielstrebig zu Trichodelitschia und dort zu T. bisporula geleitet haben, kamen mir Zweifel, da dort nur 3 Arten aufgeschlüsselt sind. Mit dem Schlüssel von Nobi und Peter kam ich dann zu T. minuta. (Allerdings ist mir das Merkmal Gelhülle 2- bzw. 3-teilig ein Rätsel :))

    Rätsel sind da, um gelöst zu werden. ;)

    Zweiteilig bedeutet, dass ein Teil der Gelhülle eine Zelle der Spore umschließt, am Septum unterbrochen ist und ein zweiter Teil die andere Zelle umgibt.

    Dreiteilig heißt, dass sich am Septum eine dicke Wulst bildet, die als dritter Teil interpretierbar ist.

    Ich habe das einmal in dein Bild eingezeichnet.



    Die Problematik um T. minuta und T. bisporula ist etwas kompliziert, ich habe das anhand persönlicher Mitteilungen von Nils Lundqvist vor vielen Jahren mit Peter diskutiert. Daraus im folgenden ein Auszug, der hoffentlich etwas Klarheit bringt, auch und vor allem in nomenklaturischer Hinsicht..


    Liebe Grüße

    Nobi


    "T. bisporula / T. minuta sind etwas problematisch.

    Die meisten Literaturangaben diese beiden Arten betreffend sind unbrauchbar, da in der Vergangenheit viele Mykologen diese Species einfach gleichgesetzt haben;

    sicher ohne sie je wirklich gesehen zu haben.

    Lundqvist hat das Typusmaterial der Brüder Crouan in Concarneau untersucht. Danach ist T. bisporula (P. & H. Crouan) Munk ex Arx & Müller, wie sie nach Lundqvist korrekt heißen muß, durch Sporen ohne Porenkragen sowie eine zweigeteilte Gelhülle charakterisiert. Außerdem bevorzugt sie Dung von Haustieren. Wie bereits oben angeführt, ist diese Art häufig mit T. minuta verwechselt worden; selbst von Lundqvist, der 1964 etwas voreilig die zwei Arten als minuta publizierte. In diesem Sinne ist auch die Synonymliste von Doveri in den „Fungi Fimicoli Italici“ korrekt, wo T. bisporula (Cr. & Cr.) Munk sensu N. Lundqvist zurecht mit T. minuta gleichgesetzt wird, nicht aber Hormospora bisporula H. & P. Crouan.

    Trichodelitschia minuta (Fuckel) Lundq. unterscheidet sich von T. bisporula durch einen deutlichen hyalinen Porenkragen und eine dreigeteilte Gelhülle. Außerdem bevorzugt diese Art nach Lundqvist Dung von Leporiden und anderen Waldtieren, was auch meinen Beobachtungen entspricht.

    Er betrachtet in seinem Brief vom 10.01.2005 Delitschia moravica Niessl als Synonym.

    Damit sind diese beiden Arten meiner Meinung nachgeklärt und gut unterscheidbar."



    Soeben erreichten mich noch ein paar Bilder von Wolfgang.

    Die möchte ich euch nicht vorenthalten.


    Omphalina rickenii.



    Hypomyces lateritius an Lactarius pubescens.



    Auf dem Seweckenberg.



    Pferdekoppel.



    Tagungsraum mit Gästen.



    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Nobi,

    wie es der Teufel will: heute waren wir zur Landesfachausschuss-Exkursion im Tagebau Amsdorf, wo Kohle zur Herstellung von Montanwachs gefördert wird..

    Ein Mitarbeiter führte uns in die Grube wo wir auf den Böden mit Primärvegetation nach Pilzen suchten.

    Da habe ich ebenfalls ein Exemplar von Gymnopilus flavus gefunden. Mir fielen nur die orangen dichtstehenden Lamellen und der bauchige Stiel auf, weshalb ich den Pilz mitnahm.

    Prima, Ulla!:thumbup:

    Ich hätte mich übrigens sehr gefreut, Euch zur Tagung als Gäste begrüßen zu dürfen.

    Schade, dass es nicht geklappt hat.

    Es gab noch viele Moosbecherlinge und darüber hinaus eine Art, die Dich sicher begeistert hätte!

    Na Nobi, da bin ich ja mal gespannt!

    Hmmm. Der Fund ist Torsten als "Beifang" ins Netz gegangen. Er und Matthias haben ihn super dokumentiert.

    Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, da ich nicht weiß, ob der Fund aus Publikationsgründen noch zurück gehalten wird. ?(

    Falls Torsten grünes Licht gibt, wird er hier selbstverständlich noch erscheinen.


    Liebe Grüße

    Nobi

    @ nobi

    Vielleicht klappt es ja irgendwann noch einmal.

    Warum nicht nächste Woche?

    Wenn kein Frost kommt, sollten zumindest die Erdzungen noch am Start sein.

    Und der verzweigten Wiesenkoralle würde ich gern den provisorischen Namen Geweihförmige Wiesenkoralle (Clavulinopsis corniculata) geben.

    Falls es klappt, würde ich gern Brummel und Peter mit hinzuziehen.


    Was meinst Du?


    Liebe Grüße

    Nobi

    Danke erstmal für all die wunderbaren Ergänzungen!

    Wie Chris bereits schrieb, da wird die Tagung wieder lebendig! :)

    Es freut mich, dass es Euch gefallen hat, auch wenn die Pilzflora dort in den Gebieten nicht so üppig gewesen ist wie gewohnt.

    Nun, ich denke, wir sind alle auf unsere Kosten gekommen. Noch mehr Pilze hätten es gar nicht sein müssen.

    Gymnopilus flavus ist mir entgangen. Laut Pilze-Deutschland vor allem eine im Norden Deutschlands verbreitete Art. Mit 53 Datensätzen recht selten. Übrigens sind für die Art dort noch keine Bilder hinterlegt. Deine würden sich da ganz gut machen!

    Und natürlich bin ich gerne bei der nächsten Tagung dieser Art wieder dabei. :)

    Das will ich hoffen!

    Ich denke, das gemeinsame Konzept (Dünen- und Dungpilze) hat sich bewährt. Dünen sind schließlich auch für Dungpilzler interessant, da es dort idR jede Menge Dung gibt mit vielen an die Trockenstandorte angepassten interessanten Arten. Außerdem schauen wir auch gern mal über den Tellerrand hinaus. ;)

    Ach ja, bei den Bildern hast Du Dich mal wieder selbst übertroffen!:thumbup:


    Zur Lamprospora. Das Apothezium, das ich untersucht hatte, wuchs bei Barbula unguiculata. Deshalb und wegen recht kleiner Sporen von 13,5-15 µm sollte es laut der Octospora-Seite von Jan Eckstein Lamprospora miniata var. parvispora sein.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Wow!

    Hier gibt es Leichen und einen Sherlock. Könnte ein geiler Pilzkrimi werden!:thumbup:

    die sehen für mich wie Glimmertintlinge s.l. aus. Mehr ist ohne Mikro nicht zu machen. Die sind sogar noch in dem Zustand bestimmbar. ;)

    Mit einer nüchternen Ansage kann man einen schönen, phantasievollen Thread in Nullkommanix zerschießen!
    Denkst Du auch manchmal nach, bevor Du schreibst, Stefan!:rolleyes:

    Schade. Kein Pilzkrimi!:(


    Nobi

    Tolle Collagen, die Du zeigst, Chris!:thumbup:

    Ja, da sehe ich mal wieder was ich verpasst habe ==7

    Auf der Bayern Tagung gab es kaum Ascomyceten zu bestaunen.

    Selbst schuld, sage ich da!;)

    Eingeladen warst Du jedenfalls!

    Es gab noch viele Moosbecherlinge und darüber hinaus eine Art, die Dich sicher begeistert hätte!==3

    Mehr will ich hier nicht verraten.

    Eine Frage zu Ascobolus foliicola hätt ich aber noch,

    so weit ich weiss ist das doch ein Dung/Pflanzenbewohner mit liniertem Sporenornament,

    auf Sandboden find ich eigentlich immer Ascobolus behnitziensis, oder bin ich da auf dem falschen Pfad ?

    Als Verwechslungskandidat infrage kam eigentlich nur Ascobolus denutatus.

    Der hat jedoch ein anderes Sporenornament.

    Und das bei Ascobolus behnitziensis sollte retikulat sein - ist es hier nicht.

    Passt perfekt zur linken Spore in Van Brummelens Monografie!


    Liebe Grüße

    Nobi