Beiträge von nobi_†

    Hallo Andreas,

    Hallo,

    also nicht dass ich mich da eigentlich einmischen dürfte,

    Jegliche Einmischung, die zur Klärung beiträgt ist sehr erwünscht!:)

    So natürlich auch Deine, die genau in die Richtung zeigt, die Peter Welt ebenfalls favorisiert.:thumbup:

    Eigentlich habe ich aus den Postings auch noch nicht herauslesen können, was denn die Argumente gegen Pachyella wären.

    Hmmm. Ich ging vor allem vom Standort aus. So schrieb ich am 01.12.2019 folgendes zum Thema.

    "Also, eine Pachyella sollte doch völlig andere ökologische Anforderungen stellen, jedenfalls kann ich mir eine Art der Gattung nicht auf nackter Erde vermischt mit pflanzlicher Debris in einer Fahrspur eines Kalktrockenrasens vorstellen!"


    Allerdings kenne ich die Gattung Pachyella kaum, sodass mein Urteil sicherlich zu vorschnell war.

    Bleibt die Frage zu klären, was es neben der Jodreaktion der Asci noch an signifikanten Unterschieden dieser beiden Gattungen gibt!


    Jedenfalls vielen Dank für Deinen interessanten und womöglich richtungsweisenden Beitrag.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Ich habe sowieso den Verdacht, dass sich die Wissenden hier zurückgezogen haben und ausschweigen...

    Dass es viele "Wissende" gibt, glaube ich nicht, Engelchen.

    Ich z.B. habe gerade mal zu einem Viertel der Rätsel einen leichten Anfangsverdacht.

    Allerdings hatte ich noch nicht die Zeit und die Muse, mich intensiv mit mit diesen sogenannten Pilzen zu befassen!


    Im Moment würde ich mich über einen Urkundentext wie folgt freuen:

    "Hätte gern 100 Punkte erreicht."


    Liebe Grüße

    Nobi

    Ein feiner Nachtrag ist das geworden, Jörg!:thumbup:

    Jetzt, wo ich weiß, wie wunderbar und weitläufig "Deine" Parks sind, war es ein besonderes Vergnügen, nochmals mitzugehen.

    Das Bild des Fichtensteinpilzes vorm Buchenlaub ist einfach gigantisch!==Pilz25

    Nummer 1 der Unbestimmten wird wohl der Graue Saftling (Gliophorus irrigatus = Hygrocybe irrigata, unguinosa) sein. Feiner Fund.

    Bei der 5 gehe ich mit fragrans mit, auch wenn mir natürlich am PC der Duft fehlt, aber den hattest Du ja bereits beschrieben.

    Die 6 ist vermutlich auch wieder so ein Haarschleierdings. Mehr sage ich dazu lieber nicht.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Weiter so, Martin, und Du bist herzlich zur nächsten Dungpilztagung eingeladen! ==duenger

    auf sämtlichen Schafdungproben finde ich zur Zeit reichlich Fruchtkörper von Thecotheus holmskjolii (vermute ich zumindest)

    Nicht nur vermutlich, sondern sicher! Da kannst Du einen Haken dahinter machen.

    Klassiker an Schafdung, fast 90% meiner Funde stammen von diesem Substrat.

    Schön auch, dass Klaas nochmal ein PDF seines Fundes eingestellt hat!


    Liebe Grüße

    Nobi

    nur, damit auch dieses Thema von damals/2014 nicht völlig sinnfrei wird (und auch, um "Schmipfe" von Nobi zu entgehen... ;) )

    lade ich mal wieder meine Original-Doku als PDF hoch...

    Danke, Klaas! :)

    Doch was ist "Schmipfe"? :D

    Jedenfalls eine tolle Wortschöpfung, die etwas freundlicher als "Schimpfe" klingt. Habe ich bereits meinem virtuellen Wörterbuch hinzugefügt.


    Schade, dass Du hier (und auch an anderen Orten) aussteigen wirst.

    Gern kannst Du mich bei Problemfällen natürlich per "Emil" kontaktieren.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Danke für die neuen Bilder, Florian!


    Leider kann ich Dir dieses Mal nicht helfen.

    Kurz dachte ich wegen wegen einer vermeintlichen violetten Tönung und der septierten Sporen an Cercophora septentrionalis.

    Für diese Art sind die Sporen jedoch viel zu groß.

    Inzwischen zweifle ich an Cercophora, da die Form der jungen Sporen überhaupt nicht passt. Diese sollten +/- wurmförmig sein und basal gebogen.


    Ist für mich ein Fragezeichen-Pilz!:?:


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hi, Eike,

    schön, Dich mal wieder im Forum zu lesen! In Zukunft gern auch öfter.

    Die Sporen erscheinen mir für Ascobolus amoenus zwar etwas zu breit elliptsch - aber was soll es sonst sein?


    Ich fand vor kurzem auf Giraffendung (zugeschickt ebenfalls von Hagen) eine Einzelspore, die ich spontan ebenfalls A. amoenus zugeordnet hätte.

    Oder ist es doch A. elegans mit einer besonders großen Spore?

    Hatte leider keine Apothecien, sodass eine sinnvolle Bestimmung natürlich zwecklos gewesen wäre.

    Aber jetzt, wo ich Deinen Beitrag gelesen habe, könnte es durchaus ebenfalls amoenus sein, oder eben auch nicht;).

    Die Spore (34 x 16,5 µm) war allerdings etwas schlanker und feinst granuliert.



    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Christian und danke für die interessante Anfrage!:thumbup:

    Die mikroskopische Trennung zwischen Ascobolus geophilus und A. behnitziensis finde ich noch sehr dünn (minimaler Unterschied der Sporengröße).

    Da gehe ich mit und setze noch eins drauf, indem ich nur eine Art sehe, die dann A. behnitziensis heißen sollte, da eher beschrieben!

    Specht et al (Z.Mykol. 80/2, 2014, S. 516-519) stellen behnitziensis ausführlich vor und merken zur Trennung zu A. geophyllus folgendes an:

    "Allein die Trennung von Ascobolus behnitziensis Seaver aufgrund des Episporiums konnten wir bislang nicht nachvollziehen."

    Persönlich finde ich, dass bei A. behnitziensis das Ornament etwas zerrissener aussieht, was mich mehr zu A. geophilus tendieren lässt.

    Nun, Seaver zeichnet bei seiner Beschreibung tatsächlich ein sehr grobes, weitmaschiges Netz.



    Ich bin allerdings der Meinung, dass das durchaus in die Variabilität von behnitziensis passen kann.

    A. behnitzienses (oder was ich dafür halte) habe ich vor Jahren ausgiebig studiert und dabei eine sehr variable Sporenornamentation festgestellt.

    Die in der Van Brummelen-Monografie abgebildeten geophilus-Sporen sehen übrigens exakt so aus wie die behnitziensis Sporen in der oben zitierten Arbeit!;)


    Soweit meine Einschätzung.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Anfang November habe ich auf Euböa ein Pferd gefangen.

    Hallo, Pferdefänger. ;)

    Hüa, mein griechisches Pferdchen! Lauf zu Nobi...

    Ist angekommen! Danke, dass Du es hier vorbei geschickt hast, Cratie!:)

    Hallo Malone

    ich würde mal Richtung Stropharia/Psilocybe schauen wobei ich davon dann eher zu Stropharia tendieren würde

    Sehe ich genau wie Eike!:thumbup:

    Dieses satte Gelb bei jungen Pilzen kenne ich so vom Halbkugeligen Träuschling (Protostropharia semiglobata). Der Schiefporige Träuschling (P. dorsipora) kann genauso aussehen. Wenn es denn die Gattung ist, gäbe ein Blick auf die Sporen Sicherheit. Aber das wird ja wohl noch nachgereicht. Also gedulden wir uns noch ein wenig.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Klasse, Tuppi!

    Ich finde immer wieder toll und ziemlich einmalig was in diesem Forum geschieht! ==9

    und der Tintling, in dem ich auch gleich beim Durchblättern ein schönes Foto von unserem Nobi fand. :)

    Drei sind es sogar. ==Gnolm7==Gnolm7==Gnolm7

    1a,b und 6 b nichts! und sonst meist mehrere Möglichkeiten, bei 1 a kann ich kaum überhaupt kaum überhaupt einen Pilz vorstellen, wüßte nichtmal was das darstellen soll. Ist das ganz SICHER kein B-Rätzel?

    Würde für Dich gern endlos Phäle in die Erde rammen, Safran!

    Stehe allerdings selbst mehr auf dem Schlauch als auf der Erde! Auf meiner Liste stehen erst 2 (in Worten Zwei) Namen, und bei denen bin ich mir nicht einmal sicher. ==Gnolm11

    Hans, haste schon gemerkt, dass Dein Gnolmi platt spricht?

    Mögen ja tolle Phäle dabei sein, die er hin und wieder einschlägt, leider beherrsche ich diese Fremdsprache kein bisschen.==Gnolm6


    Liebe Grüße von einem leicht verzweifeltem Nobi

    Ganz großes Kino, Stephan!:thumbup:

    Bereits der Vorspann ist mit dem Stelzen-Stäubling außergewöhnlich gut gelungen!

    Und dann erst der Hauptfilm!


    Der "Pilzblume" (2) wollte ich gerade den Namen Eckigstieliger Fingerpilz (Lysurus mokusin) geben, aber das hat ja bereits Matthias getan.

    Die Art wurde vermutlich aus Asien auf die Kanaren eingeschleppt.

    Hier noch ein schöner Link zur Art.


    Mit den grünlichen Lamellen und dem Habitus sehe ich bei (5) ebenfalls den Grünsporigen Riesenschirmling (Chlorophyllum molybdites).

    Ob es da Verwechslungsarten gibt, weiß ich allerdings nicht.


    Schön, dass es noch einen zweiten Teil geben wird.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Danke, Klaas, dass Du das PDF nochmals hochgeladen und somit dem Beitrag wieder Sinn gegeben hast!:)

    nur damit nicht alles verlorengeht (und Nobi sich nicht noch weiter aufregen muss...;) )

    Habe ich mich aufgeregt?

    Tut mir leid, falls Du das so empfunden hast.

    Ich wollte nur, dass es hier sachlich-fachlich weitergeht. Was ja nun der Fall ist!:thumbup:


    Liebe Grüße

    Nobi

    ...würdest du denn dann von der Sporenfärbung meinen Fund als "typischen S. versicolor" bezeichnen?

    Ja. Charakteristisch ist diese irgendwie grauviolette Farbe der reifen Sporen.

    Aber wie ich bereits schrieb, könnten sich durchaus mehrere Arten hinter der einen verstecken.

    Oder Saccobolus versicolor ist eben extrem variabel.

    Auch hier werden wir weiter beobachten und forschen müssen!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Vielen Dank Nobi! Eine Probe ist weiter zu Björn gewandert in der Hoffnung auf schöne Bilder:).

    Na, Deine Bilder sind doch auch schon recht ordentlich! Aber na gut, schöner geht immer!

    Und mit seinen eigenen ist man natürlich nie zufrieden. ;)


    Liebe Grüße,

    Nobi

    also dass zu dieser bemerkenswerten peziza alles gesagt ist, halte ich mal für ein mittelschweres gerücht ;)

    Irgendwie habe ich gewusst, dass so eine Aussage von Dir kommt, Dirk - und Recht hast Du natürlich!:thumbup:

    Seit 10 Jahren unbestimmt und selbst ein Jürgen Häffner hat sich daran schon die Zähne ausgebissen!

    Im Schnitt sind die Becherlinge immer typisch hell gefärbt, und in LUGOL färbt sich die Ascusspitze nicht blau, nur die Schläuche färben

    sich leicht blau. Daher bin ich der Meinung, dass man diesen Pilz nicht in der Gattung Peziza suchen muss.

    Das war auch meine spontane Meinung in Neudorf als ich sie unterm Mikro hatte. Kann eine Peziza solch eine diffuse Jodreaktion haben?

    Welche Peziza verfärbt von gelbbraun nach braunviolett?

    Aber wo sonst sollte man suchen? Pachyella? Nicht wirklich.


    Manches mag für Peziza simplex sprechen. Aber da sehe ich u.a. Differenzen bei den Sporenmaßen. Leider habe ich die Art nicht intensiv untersucht, aber Harzi nennt Maße von 19,4-21,3 x 12,1-13,5 µm. Während die Sporenmaße bei simplex mit 16,5-19 x 8,5-10 µm angegeben werden!

    Die bisher favorisierte P. buxea hätte Sporen von 18-21 x 9-11 µm, also schmaler.

    Sehr schön sind diese schmalelliptischen Sporen auf der Boudier-Tafel zu sehen, die "unserer" Aufsammlung sind eher breitelliptisch.


    Vieleicht kann ja Matthias noch etwas sagen, wenn er den Artikel zu Peziza simplex mit seinen Beobachtungen verglichen hat!


    Fazit: Mehr Fragezeichen als Punkte. Es bleibt spannend!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Klaas,

    deinen Pessimismus hinsichtlich der zerstörungswütigen Zweibeiner kann ich absolut nachvollziehen.

    Einer meiner größten Kulturschocks war, als an einer innerstädtischen Tongrube mit solchen Raritäten wie Ascobolus behnitziensis, Pulvinula ovalispora oder Peziza lividula plötzlich eine Tankstelle entstand (Shell sei Dank!). Wir schrieben das Jahr 1990 und der Westen konnte eine zeitlang im Osten tun, was er wollte. :(

    Hallo,

    eigentlich wollte ich in diesem Forum nichts mehr schreiben...

    Sehr, sehr schade!

    Deine Kompetenz wird hier fehlen.

    Was hat Dich nur so sehr verletzt, dass es so weit gekommen ist?

    Mit Bedauern nehme ich das zur Kenntnis und auch, dass Du einige Deiner Beiträge aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen gelöscht hast!

    U.a. alle Deine Beiträge dieses Themas.

    Ist schon frustrierend, wenn man sich in ein Thema einbringt - und dann sowas! :(:(:(


    Gut, ist Deine Entscheidung, auch wenn sie mir nicht gefällt.


    Nobi

    Na, da bin ich ja gespannt, wie es hier weitergeht!


    Torsten schreibt folgendes:


    "...zur Peziza ist mit dem aktuellen Kenntnisstand alles gesagt !

    Aus meiner Sicht passt P. buxea am besten.....das "Innenleben" unserer Ochsenkopfpeziza ist RICHTIG GELB bis OLIV gewesen !! Paraphysen usw. mit
    ganz anderen Merkmalen als diese simplex.....werde mal demnächst unsere Peziza sequenzieren lassen. Aber ob es eine vertraulich sichere Sequenz von buxea gibt
    ?? An Pachyella glaube ich nicht so richtig...vielleicht fällt Peter ja noch was ein.

    Die Franzmänner haben ihre simplex sicherlich NICHT sequenzieren lassen ? Das wäre dann mal einen Vergleich zur buxea wert. Ich habe einen buxea Fund bei mir auf einer kalkhaltigen Waldwegfurche---mit Picea. Aber die Bäume spielen da keine Rolle. Soviel von mir zu diesem Thema."


    Das von Torsten erwähnte gelbe "Innenleben" fällt übrigens sofort auf und passt scheinbar nicht zu den dunklen Apothezien.


    Nun zu Wolfgangs Meinung. Er nimmt noch auf einen Fund von Gunnar Hensel bezug und äußert sich wie folgt:


    "Gunnar hat mir am Sonnabend bei der Exkursion in Hohenmölsen an den Mondsee eine Peziza übergeben (ich war da mit ihm zusammen an der Fundstelle), die als weiteres Puzzleteil in unserer Peziza - Diskussion gelten könnte. Der eine Fruchtkörper hat in etwa die gleiche Größe und Farbe, auch die gleichen Sporengrößen und ähnlichen textur - Aufbau. Auch der gehört mit in die Gruppe um subcitrina - buxea - boudieri. Ich habe mir in der Zwischenzeit Einblicke in Cooke 1879 & Bresadola 1933 verschafft, um zu sehen, was die damaligen Autoren überhaupt gemeint haben.

    Kommt einer von Euch an die Arbeit von Quelet heran, der die buxea kreiert hat?

    Schaut Euch mal im Boudier die Tafel zu Aleuria subcitrina an und konzentriert Euch nur auf die Mikromerkmale, die das darstellen, was ich im Mikroskop gesehen habe. Subcitrina - Bilder gibt es im Netz nur wenige und die meisten davon sind quittengelb, allerdings stelle ich mir die Frage, wie farblich variabel kann eine Art sein?"


    Interessant der Hinweis auf die hellgelbe subcitrina. Laut "Fungi of temporate Europe 2" ist buxea entweder ein älteres Synonym oder eine ähnliche, etwas dunklere Art.


    Jetzt freue ich mich auf einige weitere Bilder von Matthias.

    Aber ob uns das ohne Sequenzierung weiterhilft?


    Liebe Grüße

    Nobi