Beiträge von nobi_†

    Ich weiß, dass es hier keine Essensfreigabe gibt und ich weiß auch, dass ich hier viel zu wenig Hintergrundinformationen liefere um ein Identifikation durchführen zu können. Deswegen die Frage, was KÖNNTEN das für Pilze sein ?

    Was das für Pilze sind, kann Dir keiner sicher beantworten, wie bereits von Norbert und Tuppie geschrieben wurde.

    Gerade unter den hellblättrigen Lamellenpilzen gibt es einige sehr stark giftige.

    Ich persönlich würde sie so unkommentiert nicht essen.

    Es sei denn, die Beschenkenden verfügen über ein überdurchschnittliches Pilzwissen, zB als Pilzsachverständige und Du vertraust ihnen grenzenlos.


    LG, Nobi

    Soooo!

    Unter Zeitdruck arbeite ich besser. 10 Rätsel in 20 Minuten gelöst ==Gnolm10

    Ist doch alles ganz einfach, Leute, ich weiß gar nicht, was ihr habt!

    (... und nun mache ich mich an die andere Hälfte des Rätsels, and der ich seit Anfang des Monats rumkaue und nicht weiterkomme...

    :thumbdown:Nobi gefällt das nicht! ==Gnolm21

    Schön, dass Du den Beitrag nochmals aus den Tiefen des Forums hervorgeholt hast, Ralf!

    Hatte ich ganz vergessen - naja, ist ja auch schon wieder sieben Jahre her.


    Sieht tatsächlich so aus, als ob es sich um die gleiche Art handelt.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo zusammen

    mal ein bisschen Realtalk aus meiner Sicht des Lebens mich würde interessieren ob des jemand nachvollziehen kann.

    Also, ich kann es nicht nachvollziehen, Eike.

    Dafür bin ich wohl, aufgewachsen mit der Musik der Beatles und der Stones, zu alt.

    Musikalisch ist das nicht meine Welt, mir fehlen einfach Melodien und Harmonien.

    Auch der Text berührt mich Null, Kraftausdrücke wie Fotze und das mehrfache Anspielen auf Drogen (Kokain) finde ich eher peinlich.


    Ich habe mich bis zum Ende des Liedes durchgekämpft, und nicht ansatzweise verstanden, worum es textlich geht?


    Dennoch schön und mutig, dass Du immer mal wieder Deine Musik hier vorstellst!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Danke für den Hinweis, Chris!:)

    Wollte soeben den link testen - und bin hängen geblieben.

    Habe mir die "Antarktika" angeschaut und bin begeistert.

    In der Tat atemberaubende Aufnahmen, tolle Geschichten und ein sehr nachdenklich machendes Fazit.

    Was sind schon Seeleopard oder Orca gegenüber dem Menschen!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Also Kaninchenköttel, na das passt doch ausgezeichnet, Martin!

    Kaninchendung ist überhaupt ein sehr interessantes, weil artenreiches, Substrat. Leider sind die Tierchen in unserer Region ausgestorben :(

    Viel Erfolg mit dem Saccobolus. Eine schwierige, aber mikroskopisch sehr attraktive Gattung.

    Ich kann mich noch gut erinnern, wie begeistert ich war, als ich das erste Mal die charakteristischen Sporenbündel unterm Mikro sah.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Dass die kleinsporigen Arten schwierig sind, habe ich hier im Forum schon aufgeschnappt, zumal es wohl wenig gute Literatur gibt. Dennoch tendiere ich zu C. leucoplaca, liege ich da richtig?

    Nun, für meine Begriffe sind die Sporen grenzwertig groß für C. leucoplaca, Florian.

    Für C. vagans wiederum sind sie zu klein.

    Also, Coniochaeta leucoplaca sollte unserem derzeitigem Kenntnisstand nach schon passen, wobei die Zukunft (sprich Sequenzierung) zeigen wird, ob sich nicht mehrere Arten hinter dieser einen verbergen.

    Bei meinen Aufsammlungen maßen die Sporen idR 7-9(10) µm in der Länge.

    Leider ist die Gattung nach wie vor sehr schlecht bearbeitet.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Ich würde trotzdem gerne mit eurer Meinung den Fund absichern.

    Na dann, hier mal meine Meinung zur Fundabsicherung, Martin.

    Schizothecium tetrasporum ist richtig bestimmt!

    Die von Dir genannten und gezeigten Merkmale sprechen eindeutig für die Art.

    Es war übrigens das erste Schizothecium, welches ich seit meiner Beschäftigung mit den Dungpilzen vor gut 20 Jahren fand.

    Meiner Erfahrung nach gehört die Art zu den häufigsten Pyrenomyceten an Dung.

    In meinem Beobachtungsgebiet sind die Hauptsubstrate Hase (mit deutlichem Abstand) vor Reh, Maus, Pferd und Fuchs.

    Interessant wäre zu wissen, an welchem Substrat Du die Art gefunden hast.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo, Sigrid,

    und wieder eine interessante Anfrage!:thumbup:

    Könnte das Chaetomium trigonosporum sein? Sonst fällt mir nicht viel ein.

    Mir fällt da auch nichts anderes ein.

    Man kann auf Bild 1 die charakteristische cephalothecoide Perithecienwand erkennen.

    Ebenfalls triangulare, jedoch etwas gedrungenere Sporen hat Ch. microascoides, welcher sich auch makroskopisch unterscheidet.


    Also, ich denke, hinter Chaetomium trigonosporum kannst Du einen Haken machen!

    Ich füge noch die Tafel von Arx et al "The Ascomycete Genus Chaetomium" an, falls Du die nicht kennst. Auch da, große Übereinstimmung.



    Liebe Grüße

    Nobi

    Dieser Nachwuchs der Gemeiner Spaltblättling sah sehr schön aus im warmen Sonnenlicht.

    Habe ich so noch nicht gesehen!

    Tolles Bild! :thumbup:


    An Malones Bild kann ich mich erinnern, das gab es schon einmal vor sechs Jahren!

    In dem damaligen Beitrag zum Spaltblättling hatte ich auf den wunderbaren dreiteiligen Aufsatz von Prof. Clemencon hingewiesen.

    Also, wer sich für die bizarre Art interessiert, findet den erwähnten Beitrag incl. der PDFs hier.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hi, Eike,


    tatsächlich passen die Bilder definitiv nicht zu vexans. Da sind ja die fünf mittleren Zellen breiter als lang.

    Die Sporenform stimmt in der Tat ausgezeichnet mit der von Dir vermuteten Sporormiella septenaria überein.

    Scheint eine Art zu sein, die nicht aus Europa bekannt ist und die ich auch nicht kenne.

    Die Sporen können zwar laut Beschreibung auch etwas größer sein, passen aber durchaus ins Artkonzept!

    Also, ich bin für Sporormiella septenaria ohne cf.!


    Das soll uns erstmal einer widerlegen! ;)


    Liebe Grüße und danke für die spannende Anfrage

    Nobi

    ...habe ich heute auf einem Stubben ca 200m entfernt davon evtl die Hauptfruchtform gefunden?

    Evtl. ja, Ingo! Die Betonung liegt auf eventuell. ;)

    Ich sehe allerdings keine Nebenfruchtform. Dann sollte man mikroskopieren, da es durchaus auch eine andere Art der Gattung sein könnte.

    Vor einigen Jahren habe ich im Forum einen Einsteigerbeitrag zu den Gallertbecherlingen geschrieben und dabei u.a. die wunderbare und immer noch aktuelle Arbeit von Zotto zu der Gattung verlinkt. Da werden nahezu sämtliche Fragen beantwortet.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Schön, dass Du uns nach dem fantastischen Moor-Beitrag an einer weiteren Tour mit Dir und Torsten teilhaben lässt, Chris! :)

    Es macht immer wieder Spaß mit Euch beiden unterwegs zu sein, ob virtuell oder (noch besser) im realen Leben!

    Ich denke, genau solch wunderbar geschriebene und fotografisch hochkarätige Beiträge sind es, neben dem freundschaftlichen Umgang miteinander, die dieses Forum so großartig und auf eine gewisse Weise einmalig machen!

    Gelungenes Abschlussbild auch wieder!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Auch getrocknet?

    Auch getrocknet! :)

    Judasohren sind ja sehr dankbare Kandidaten dafür! Das sah damals so aus.



    Einen Rezeptvorschlag hatte ich 2017 schon mal gepostet.

    Kannst Du Dir gern hier nochmals anschauen.

    Die Ohren eignen sich natürlich auch für viele Wok-Gerichte, asiatisch angehauchte Suppen etc.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Na, schaut doch gut aus, Fiebi! :)

    Muss ich irgendwas beachten?

    Unbedingt darauf achten, an den Anwuchsstellen eventuell anhaftende Holz- und Schmutzteilchen herauszuschneiden.

    Sonst merkst Du später beim Essen, dass da etwas nicht stimmt! ;)


    Deine Ernte erinnert mich übrigens an meinen im strömenden Regen gesammelten Korb vom Vorjahr.



    Liebe Grüße

    Nobi

    Ahhh, sehr schön, Eike!


    Wenn ich mir die Sporenbilder von Dir und von Mungai et al anschaue, so gehört meine kürzlich hier gezeigte Einzelspore sicherlich auch zu Ascobolus tsavoensis.

    Kein Wunder, war ja auch auf mir von Hagen zugeschicktem Giraffendung.

    Da kenne ich zwar nun die Art noch nicht, habe aber zumindest schon mal eine Spore gesehen! :D


    Liebe Grüße

    Nobi

    Ach, wie schön, Harzi, dass Du gemeinsam mit uns nochmal Dein Pilzjahr 2019 Revue passieren lässt! :thumbup:

    eine Sporormiella aus dem Oberharz (Claustal Zellerfeld) auf Rotwilddung.

    Sehr schön auch die Aufnahme der Sporormiella-Sporen.

    Auch ohne die Maße zu kennen, möchte ich die einfach mal Sporormiella bipartis nennen. Sehr schön erkennt man bereits bei einigen den Zerfall in zwei vierzellige Teilsporen (namensgebend!). Eine typische, recht seltene Waldart, die ich nur von Hasen-, Reh- und Hirschdung kenne.


    Ich freue mich bereits auf die noch folgenden Teile des Rückblickes! :)


    Liebe Grüße

    Nobi

    Schöne Anfrage, aber wieder mal nicht einfach, Peter!

    Sehr wahrscheinlich hast Du hier einen Tintling gefangen.

    Der aufreißende Hut (der vermutlich noch zerfließt), der Ring und die Größe (6 cm) lassen mich an den Großsporigen Dungtintling (Coprinus sterquilinus) denken.

    Allerdings ist die Sporengröße an der untersten Grenze, wenn nicht gar darunter! ?(

    Eine bessere Idee habe ich momentan leider nicht.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Ah, danke für den Nachtrag, Käpt'n.

    Allein aufgrund der Sporenfarbe kann man Gattungen wie Psilocybe oder auch Panaeolus ausschließen.

    Conocybe wiederum passt makroskopisch nicht.

    Bleibt meiner Meinung nach tatsächlich nur die bereits von Eike und mir erwähnte Gattung Protostropharia übrig.

    Ob allerdings der Halbkugelige Träuschling (P. semiglobata) oder der Schiefporige (P. dorsipora) vermag ich anhand der Sporenbilder nicht zu entscheiden.

    Dazu müsste man die genaue Lage des Keimporus kennen.


    Liebe Grüße

    Nobi