Beiträge von nobi_†

    Na, da hast Du Dir ja echt Mühe gemacht mit der ErbsenSporenzählerei, Felli!

    Ich hatte übrigens nie Zweifel an den 256 Sporen, aber gut zu wissen, dass es ein konstantes Merkmal ist.

    Bei dem einen zylindrischen Ascus könnte man auch wieder an eine mehrsporige C.hansenii denken.

    Und bei den anderen Asci an eine wenigsporige C. polysperma. Oder an etwas ganz neues sogar?

    Da wird man wohl nicht ums Sequenzieren herumkommen, wenn man es genau wissen will.
    Falls es schon diesbezügliche Untersuchungen bei hansenii und polysperma gibt, wäre es total spannend, mit "Deiner" Art zu vergleichen!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Sigrid,


    nun zeigst Du mir mal wieder meine Grenzen auf! Eine zehnzellige Sporormiella - wow!

    Kann es sein, daß 8-sporige Sporormiellas auch mal mehr Sporen haben?

    Durchaus denkbar, dass das an einzelnen Sporen ausnahmsweise vorkommt und ein oder auch zwei zusätzliche Septen gebildet werden.

    Allerdings bei weitem nicht mit solcher Konstanz, wie auf Deinen Fotos zu sehen ist. Du zeigst fast durchweg zehnzellige Sporen!

    Zumal Sporen, die eine recht gleichmäßige Septierung aufweisen.


    Deine Zweifel an decamera halte ich aus mehreren Gründen für berechtigt.

    Da sind einmal die behaarten Pseudothecien, wobei gerade in Feuchtkammer an sich unbehaarte Species gelegentlich zur Haarbildung neigen.

    Sporengröße und ~form passen nicht wirklich. Laut Ahmed & Cain messen die Sporen bei decamera 40-65(70) x 9-10(11,5) µm. Dadurch wirken sie insgesamt deutlich schlanker, was sie auch abbilden. Bei decamera soll die 4. Zelle deutlich erweitert sein, bei Deinem Fund sind es klar die 5. und 6. Zelle, also beide Mittelzellen!


    Falls ich keine Publikation zu Sporormiella während der letzten Jahre übersehen habe, vermute ich, dass es sich um eine noch unbeschriebene Art handelt!


    Liebe Grüße

    Nobi, der glaubt, dass der amerikanische Dung noch für die ein oder andere Überraschung gut sein wird.

    Und danke, dass Du uns an Deinen tollen Entdeckungen teilhaben lässt!:thumbup:

    Mit Sporengrößen von (7.6+-0.4) µm x (3.7-+-0.2) µm, Q=2.1+-0.1 lande ich bei den Nivei am ehesten bei Coprinopsis pseudocortinata, während ich bei den Narcotici bei C. stercorea rauskommen würde.

    Ich halte das für Coprinopsis stercorea, Björn.

    Ganz typisch die großen warzigen Sphaerozysten auf dem Hut. Das sind natürlich keine Kristalle, wie Stefan vermutet.

    Für pseudocortinata passen die Velumelemente nicht und sind die Sporen zu schmal.

    Ein besonderer Geruch ist mir allerdings nicht aufgefallen.

    Im Gegensatz zu anderen Arten der Narcotici, wie z.B. dem regelrecht stinkenden C. foetidella, empfinde ich den Geruch von stercorea nicht als unangenehm.

    Auch bilden die Sporen in der Regel kein Perispor, wie bei einigen anderen Arten dieser Sektion.


    Soweit meine Einschätzung.

    Liebe Grüße

    Nobi

    Danke für "deine halbe Lebensgeschichte"!:thumbup:

    jedenfalls bin ich mir sicher, dass ich dieses Hobby ganz sicher nie mehr aufgeben werde. :):S

    Da bin ich mir sogar ganz, ganz sicher, Sandra!

    Einmal Pilze, immer Pilze!

    In dem Sinne und vielleicht sieht man sich ja einmal zu einem dieser sagenumwobenen Nordtreffen?


    Liebe Grüße

    Nobi

    nie gehört, gleich mal Vinyl bestellt.

    Und, schon bekommen, Andreas?

    Falls ja, hoffe ich, dass es gefällt.

    Hier mal als Ansporn ein Teil meiner Mazzy Star s.l. LPs. Einige fehlen leider, habe ich wohl verborgt, verlegt...?



    Net schlecht, der "alte" Billy Gibbons, Habichtla!

    Aber haste den jungen mal gehört?

    Mit den "Moving Sidewalks" hatte er 1968 diesen kleinen, großen Hit.


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    Später dann diesen.


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    Und das ging damals sogar ohne Riesenrauschebart!;)


    Viel Spaß beim Nachhören.

    Euer Nobi

    Ernste Frage dann, (wie) hebt man so etwas auf?

    Natürlich nicht in der Spülmaschine!:D


    Am besten trocknet man ein Stück Substrat, das mit den zu herbarisierenden Fruchtkörpern gut besetzt ist.

    Das kann man auch nach Jahrzehnten mittels wiederbefeuchten erneut aufleben lassen.

    Hermetisch verpacken und irgendwas gegen Insektenfraß zugeben, z.B. Mottenpapier.

    Das Problem ist, danach die Pilzchen wieder zu finden...


    Seltene Einzelfruchtkörper kann man auch mittels Präperiernadel auf einen Leimtropfen geben, wo sie dann fixiert werden.

    Ich hatte so etwas einmal bei einer Herbarauswertung und fand das ganz o.k.

    Wir reden hier von Kleinpilzen zwischen 0,1 bis max. 1 mm!


    Natürlich kann man auch einzelne Pyrenos nach dem Trocknen direkt eintüten, wobei die Tüte natürlich nicht größer als 1-2 cm² sein sollte.

    Wegen des Wiederfindens, genau!;)

    Auch hier natürlich vor Insekten schützen!


    Soweit meine Spontanideen.

    Vielleicht kann ja der ein oder andere Dungpilzfreund noch ergänzen.


    Gute Frage übrigens, Sigrid!:thumbup:


    Liebe Grüße

    Nobi

    Ich habe gestern Abend das Präparat noch einmal aus der Spülmaschine geholt

    Woher, bitte?==Gnolm11

    und es waren mehr sechszellige als siebenzellige Sporen darauf.

    Na, dann wird es schon passen.==Gnolm8

    Schaun wir mal, ob Dir bei Ascofrance.com jemand weiterhelfen kann.

    Dazu müsste jedoch der Pilz nochmals gefunden worden sein, was ich allerdings sehr bezweifle.


    Liebe Grüße

    Nobi

    liege ich da richtig mi C. polysperma?

    ??? ==Gnolm11

    Ich kenne keine Art der Gattung mit 256 Sporen pro Ascus.

    Coniochaeta hansenii mit 64-128 Sporen sollte es nicht sein, da passt auch die Ascusform überhaupt nicht.

    C. polysperma sollte 512-sporig sein.


    Möglicherweise eine 256-sporige polysperma?

    Falls es sowas gibt?

    Oder etwas Neues?


    Liebe Grüße

    Nobi

    Toll, wie ihr zu unserem Lieblingshobby gekommen seid, und schön, dass viele sich schon hier eingebracht haben!:thumbup:

    Bei den meisten begann es in der Kindheit, aber nicht bei allen, wie ich soeben gelesen habe.

    Na, da will ich mich auch einmal outen (Kurzfassung)


    Naturinteressierte Eltern mit vielen kindheitlichen Waldspaziergängen - Pilze sammeln für die Pfanne (in meiner Kindheit sogar noch den damals begehrten Kahlen Krempling, der scharf gebraten eine an Leber erinnernde Delikatesse war! - wie sich doch die Zeiten ändern) - ein "echter" Pilzberater im Nachbarhaus, mit dem ich als Zwerg einige wunderbare Touren unternehem durfte und der mir locker einen beim Eichelsammeln gefundenen Hasenröhrling bestimmen konnte, was mich sehr beeindruckte! - Das wollte ich auch einmal können! - Jahre später mit einem Gleichgesinnten zu einer ersten Fachgruppenexkursion unterwegs gewesen - Schwer beeindruckt, dass die "Profis" mittels Lupen die gefundenen Pilze untersucht und bestimmt haben! - Wenig später natürlich ebenfalls mit Lupe unterwegs - Dann die PSV Prüfung, gemeinsam übrigens mit meinem Kumpel von der ersten Exkursion, beide bestanden, Hurra! - Erste Pilzberatung. Meine Frau (damals Mitte 20) öffnet die Tür. "Hallo, ist ihr Vati zuhause?" Weil, Pilzberater mussten einfach alt sein! - Cut - Irgendwann wurden mir die großen Pilze zu langweilig und ich begann die Kleinen zu entdecken - "Schuld" daran war in erster Linie mein "Pilzlehrer" Prof. H.-J. Hardtke. - Es gibt Menschen, die inspirieren können, und er ist zweifellos einer von denen - Dann kamen irgendwann die "little black dots" an Dung dazu, die vor allem mikroskopisch ein Erlebnis sind und für die sich vor gut 20 Jahren kaum jemand in Deutschland interessiert hat - Mit Peter W. habe ich vor einem dutzend Jahren einige Fachartikel publiziert - Dadurch lernte ich dieses Forum kennen und damit viele neue Freunde - Unvergessene gemeinsame Ausflüge folgten, viele davon können in meiner Signatur gefunden und nachgelesen werden -


    Fazit: Ein Leben ohne Pilze - unvorstellbar!


    Mein Freund aus Anfangstagen ist mittlerweile seit Jahren Schatzmeister der "Arbeitsgemeinschaft Sächsischer Mykologen" und hat auch deren Logo entworfen.

    Wir beide gehörten übrigens 1988 zu den Gründungsmitgliedern der "AGsM", welcher wir natürlich bis heute treu geblieben sind.

    Und mich kennt Ihr ja seit 2012 virtuell in diesem Forum, und der ein oder andere auch privat!

    Was mich mal interessieren würde...was sind denn eure Gründe für die Pilzbegeisterung?

    Und was sind eigentlich Deine, Sandra?

    Als Eröffnerin dieses interessanten Threads bist Du uns noch die Antwort schuldig.;)


    Liebe Grüße

    Nobi

    Vielleicht hast Du da eine Möglichkeit "im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.";)

    Ich wusste es!!!:thumbup:

    Danke für den Artikel, Sigrid.:)

    Also, denken wir, daß die Beschreibung paßt?

    Ich denke schon!

    Die Sporenmaße der Originalbeschreibung sind nahezu identisch mit denen Deiner Aufsammlung.

    Die Asci sind im Original zwar kürzer, aber wie ich bereits schrieb ist das kein gutes Merkmal zur Artentrennung, da sie sich beim Mikroskopieren in Wasser schnell ausdehnen bevor schließlich der innere Ascus den äußeren durchbricht.

    Keimspalten und zuspitzende Endzellen stimmen gut überein.

    Ahmed et al. schreiben zwar, dass die zweite Zelle die größte ist, auf deren Bildern (besonders im Ascus) sind allerdings mehrere Sporen zu sehen, wo die 3. und 4. Zelle erweitert ist, genau wie bei Dir zu sehen!

    Alles in allem sollte die von Dir gefundene Sporormiella durchaus in der Variabilität der Sporormiella hexamera liegen.

    Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass es eine weitere 6-zellige Sporormiella mit diesen Sporenmaßen gibt!


    Im Eingangsthread schreibst Du allerdings, dass die Sporen hauptsächlich 7-zellig sind und nur manchmal 6-zellig. Andersrum wäre es mir lieber.;)

    Allerdings sieht man auf Deinen Bildern mehr 6- als 7-zellige Sporen. Hast Du noch Pseudothecien zum Nachmikroskopieren?


    Aufgrund der extremen Seltenheit der Art (möglicherweise erst der zweite Fund weltweit) sollte natürlich mit dem Originalmaterial verglichen werden.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Danke fürs wiederholte Nachhaken, Lena!:thumbup:

    Bei aller Sympathie für den Händler (vielfältiges, buntes Pilzsortiment) zeigt es sich doch, dass er nicht wirklich weiß, was er verkauft!

    Was ich bei Lebensmitteln, insbesondere bei Pilzen, für äußerst bedenklich halte!


    So wird ein Bronzeröhrling (Boletus aereus) angeboten, der keiner ist, ein "Gelber Zitterling", der eher eine Lorchel ist (würde ich übrigens gern mikroskopieren) sowie Raupenpilze (Cordiceps spec.), die nicht genau benannt werden können, letztere zu einem Dumpingpreis!


    Erinnert mich irgendwie an das Buch "Tödliche Pilze" der Tintlings-Herausgeberin Karin Montag.

    Dort werden als Pfifferlinge deklarierte Pilze an einem Marktstand angeboten, die in Wirklichkeit junge, tödlich giftige Orangefuchsige Rauhköpfe (Cortinarius orellanus) sind.


    Leider gibt es in Deutschland wohl keine Gesetze, die solche Angebote verbieten. Und offensichtlich auch keine Marktkontrollen.==6


    Liebe Grüße

    Nobi

    Liebe Sigrid,


    auch wenn es verlockend klingt, zumal der Fundort in der Bronx war, mag ich nicht an Sporormiella americana glauben.

    Da passen weder Sporenform (americana insgesamt recht schlank) als auch Sporengröße.

    Sporormiella septenaria würde ich genau wie Du ausschließen wollen, dies allerdings in erster Linie ebenfalls wegen der Sporenform und ~größe.

    Die Asci sind doch sehr variabel und taugen nicht so recht als Trennmerkmal.

    Was bleibt dann noch von den 7-zelligen Arten? Nichts Beschriebenes, soweit ich das überblicke.


    Warum kann es keine 6-zellige Art sein?

    Ich sehe auf Deinen Bildern viele sehr schön ausgeprägte 6-zellige Sporen!

    Zusätzliche Septen, die eine 7-zellige Art vorgaukeln, passen nicht zur Harmonie der Sporen. Sie wirken irgendwie fehl am Platz!

    Wie nachträglich gebildet.

    Das ist übrigens bei Sporormiella durchaus üblich und kommt sowohl bei vier- als auch vielzelligen Species häufig vor.

    Ein schönes Beispiel einer solchen Fehlbildung zeigte Ralf bei Sporormiella dubia.


    Nun gibt es eine Sporormiella hexamera, mit, wie der Name schon sagt, sechszelligen Sporen!

    Sporormiella hexamera, new species from turkham pakistan. Pakistan Journal of Scientific & Industrial Research 28(4): 254-256, 1985


    Mit dieser Art würde ich gern vergleichen.

    Leider ist es mir trotz intensiver Recherche nicht gelungen, diesen Artikel zu bekommen.:(

    Vielleicht hast Du da eine Möglichkeit "im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.";)

    Ansonsten würde ich eine Literaturanfrage bei Ascofrance.com starten.


    Soweit fürs erste meine Ideen zu diesem spannenden Fund!


    Liebe Grüße

    Nobi

    vergleiche mal mit Rebentischia unicaudata, die wächst an allem möglichen Laubholz.

    Und genau die Art wird es wohl sein, Heidrun!:thumbup:

    Ich fand vor einigen Jahren Rebentischia massalongoi, die etwas größere Sporen hat.

    Zwei Collagen dieser Art hänge ich zum Vergleichen gern an.




    Man sieht da schon einen Unterschied, vor allem in der Sporenbreite.

    R. unicaudata ist in Sachsen übrigens deutlich seltener als massalongoi.

    Glückwunsch zu diesem schönen Fund.

    Nobi


    PS: Nicht unerwähnt lassen möchte ich bei dieser Diskussion meinen Ahnenstamm.

    So ist meine Mutter eine gebürtige Rebentisch, und wenn sie sich gegenüber meinem Vater durchgesetzt hätte, würde ich heute diesen schönen Namen tragen!;)

    Lieber Eike,


    die Sporenform und ~größe sowie die schlanken Seta lassen kaum eine andere Art zu. Ich wüsste jedenfalls nicht welche!

    Die Seta sollen null- bis (selten) dreifach septiert sein. Wobei null sicher die absolute Ausnahme ist.

    Wenn Du wenigsten das ein oder andere basale Septum nachweisen könntest, hätte ich keine Zweifel an Trichobolus octosporus.

    Was anderes was mich stört ist das die Sporenbilder im Artikel von Doveri (wo er die T.dextrinosetosus beschreibt) einen lichtbrechenden Inhalt zeigen liegt das nun nur an seinem Mikroskop oder ist das typisch?

    Auch wenn Krug in seiner Originalbeschreibung schreibt, "deBary bubbles absent" und Doveri, Mycosphere 3(4), im Schlüssel erwähnt "spores without a de Bary bubble", so halte ich das, was Krug zeigt (Fig. 5) und auch Doveri abbildet (besonders typisch S. 518, Fig. 43) genau für diese lichtbrechenden deBary bubbles!

    An lebenden Sporen sind diese nicht zu sehen, erst an wieder befeuchteten toten oder auch teilweise an mit BWB oder Melzer "gekillten".

    Und Doveri schreibt ja, dass er die Fotos anhand Herbarmaterial gemacht hat.


    Auf jedem Fall ein toller Fund!:thumbup:

    Liebe Grüße

    Nobi


    PS. Ich füge mal die Originalbeschreibung an, falls Du sie noch nicht kennst.

    Trichobolus octosporus_Krug 1973.pdf

    ich sehe hier bei Nr. 1) A. albidus und bei 2 + 3 A. sacchariferus.

    Ich denke, Matthias hat da den Finger drauf! Seiner Meinung schließe ich mich gern an.

    Zunächst habe ich mir einen der kleinen geschnappt. Sporengröße (28-29) µm x (10-12) µm, Sporen sind gestreift.

    Der Kleine ist typischerweise der mit den größeren Sporen...

    Dann war einer von den großen Kerlen dran. Sporen sind auch gestreift, aber deutlich kleiner 18 µm x (8-9) µm

    ...während der größere der Kleinsporige ist! Passt perfekt!

    Ein paar Infos zum Habitus, den Paraphysen usw. wären natürlich auch nicht schlecht!;)


    Liebe Grüße

    Nobi

    Ahoj,

    "Gemörch" ist ein Terminus Technikus, und schließt sämtliche Frühjahrsascos ein, die größer als 10mm und irgendwie schick und ansehnlich sind. Egal zu welcher Gattung die gehören

    auf jeden Fall eine Wortneuschöpfung dieses Forums, möchte ich meinen.

    Wortneuschöpfung dieses Forums könnte passen, Peter.

    Allerdings ist die Neuschöpfung so neu nun auch wieder nicht!

    Sepp hat den Begriff bereits 2008! ins Rennen geworfen, wie man hier sehen kann.

    Bezüglich Gemörch...in meiner Gegend immer noch tote Hose (02. April 2008)

    Liebe Grüße mit Glückwünschen zum ersten "Gemörch" 2020 für Dich!

    Nobi

    Danke auch von mir für die, zumindest teilweise, Aufklärung, Lena!:thumbup:

    Was in der Antwort aussen vor ist, ist der "Raupenpilz"/Cordiceps? Die haben mich am meisten erstaunt. Waren die frisch? Hast Du die schon probiert.

    Genau das würde mich auch am meisten interessieren.

    Ausgewiesen ist er ja als "Raupenpilz", Cordycep, für nur 3,90 / 100 gr.

    Übrigens findet man auf der HP des Händlers schon viele Angaben zu den Pilzen, aber eben nicht alle.


    LG, Nobi

    Nun, ich bin jetzt nicht so sehr der Prince-Fan, aber ich mochte seinen Film "Purple Rain" ganz gern.

    Da ging ordentlich was ab auf der Bühne. Danke fürs Einstellen, Plejades.


    Im Gegensatz zu Prince kennt wohl kaum jemand den Gitarristen und mehrfachen Bandgründer David Roback, der am 24.02.2020 an einem Krebsleiden verstarb.

    Ihm zu Ehren möchte ich hier einige seiner "größten" Hits vorstellen.


    Beginnen möchte ich mit der Band Rainy Day, welche er 1984 gründete.

    Susanna Hoffs von den Bangles interpretiert Dylans "I'll keep it with mine", einem Song, mit dem auch schon Nico brillierte!


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    Genau diese Songs im Spannungsfeld von Velvet Underground und Dreampop sind es, die David so einmalig machten!

    Wenig später bringt er Opal an den Start, die Band um die charismatische Sängerin Kendra Smith.

    Deren Album "Happy Nightmare, Baby" ist einfach nur ein Schatz!


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    In den 1990er Jahren bis aktuell widmete sich Dave vor allem der Band Mazzy Star um die unvergleichliche Hope Sandoval.

    Auch wenn Hope als Frontfrau meist im Rampenlicht steht, ist Dave die Band und zeigt hier (ab 2:30) wie man eine Gitarre streichelt.


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    Ein Song, der dem in nichts nachsteht ist "Flowers In December" von 1996.


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    Und der darf natürlich auch nicht fehlen!


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    Was soll ich sagen.

    Ich bin einfach nur traurig, auch weil gerade ein ganz lieber Freund und Mazzy Star Fan von mir geht.


    Nobi, der Euch dennoch viel Spaß mit dieser Musik wünscht.

    Hallo Lena,


    danke für diesen wunderbaren Einblick auf den Pilzmarkt zu Münster!

    Das sieht schon sehr bizarr und sehr abenteuerlich aus!

    Aber muss man alles essen, nur weil es essbar ist? Bei einigen dieser Pilze hätte ich da schon leichte Bedenken.


    Jedenfalls werde ich meine Freunde aus Münster bitten, mich mit auf diesen Markt zu nehmen, wenn ich sie wieder besuche.

    Das möchte ich doch gern einmal mit eigenen Augen sehen!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Sigrid,


    der Meinung von Felli möchte ich mich gern anschließen.

    Durch die schräge Septierung haben die Mittelzellen von Sporormiella lageniformis oft ein +/- rautenförmiges Aussehen.

    Sehr schön zu erkennen ist das u.a. in einem Beitrag Björn Wergens, wo er fünf vierzellige Arten gegenüberstellt.

    Ich weiß nicht, ob ich den Beitrag schon mal verlinkt hatte, hier ist er jedenfalls nochmal für Dich zum Vergleichen und zum Abspeichern!


    Sporormiella australis wäre auch mein Vorschlag, allerdings mit einer kleinen Restunsicherheit wegen der etwas kleinen Sporen.


    Liebe Grüße

    Nobi