Beiträge von nobi_†

    Habe nun also beide Vertreter der Gattung gefunden - ich freue mich sehr!

    Herzlichen Glückwunsch, Carina!:thumbup:


    Beide Zwitterlinge gemeinsam, das ist schon etwas Besonderes!

    In meinem Hauswald scheint nur A. parasitica vorzukommen.

    A. lycoperdoides konnte ich hier noch nie entdecken. Mein Fund dieser Art gelang 2019 im Harz.


    LG, Nobi

    Hallo Sabine,


    und erst einmal (welcome)

    Wie bereits genannt, wird es eine der beiden "Säufernasen" sein, wie die gelbblättrigen und rotstieligen, sehr scharfen Täublinge aufgrund des roten Stieles gern genannt werden.

    Während der von Bastian vermutete Stachelbeertäubling (Russula queletii) Fichten bevorzugt, ist der ähnliche Zitronenblättrige Täubling (Russula sardonia) ein Kiefernbegleiter. Da auch ich eine Kiefernnadel sehe, bin ich ganz bei Norbert und somit beim Zitronenblättrigen.


    Übrigens ein stimmungsvolles Foto! Gerade in der prallen Sonne zu fotografieren, ist nicht ganz einfach!


    LG, Nobi

    Du meinst, ich sollte einen eigenen Beitrag dazu machen, Cratie?

    Ich meine das auch, Claudia! :)

    Nachdem ich gestern noch einige Fichten- und Edelreizker im Topzustand gefunden habe, versuche ich mich gleich an "Deinen" Reizker-Antipasti.

    In einen separaten Thread könnte ich dann vielleicht auch noch ein paar Bilder einstellen...

    Übrigens stand der Wald die letzten Wochen voll mit Trompetenpfifferlingen.

    Du Glückliche!

    Wir fanden gestern neben den erwähnten Reizkern sowie knackig frischen Steinpilzen, Maronen, Schwarzen Birkenpilzen und Flockenhexen gerade mal einen Tompiffge.

    Den einzigen in diesem so tollen Pilzherbst!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hier ein paar Fotos von Pfifferlingen, wie frau sie am liebsten hat - schön groß und erdfrei.

    So möchte ich die auch einmal finden, Claudia!

    Hier gab es dieses Jahr neben wenigen "Amethystis" leider nur die "Falschen".:(

    Demzufolge kann ich auch kein Vergleichsfoto liefern.

    Vielleicht ja im kommenden Jahr!


    LG, Nobi

    Wunderschön, Brummel!:thumbup:


    Hättest Du vielleicht noch ein Schnittbild mit dem charakteristischen Blauen?

    Ich habe das im letzten Jahr mehr erahnt als gesehen.


    Ach ja, und Glückwunsch zur baldigen Kulturhauptstadt.

    Darauf freuen wir uns auch schon sehr!

    Es wird sicherlich spannende Veranstaltungen geben.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Carina,


    das hast Du richtig erkannt.

    Es ist eindeutig der Stäubende Zwitterling, den Du gefunden hast.


    Zur Unterscheidung der beiden infrage kommenden Arten siehe auch die beiden folgenden Collagen.

    Deutlich wird auch der Unterschied beim Vergleich der Chlamydosporen. Das Sporenfoto des Stäubenden habe ich mir von Mreul "ausgeliehen".


    Stäubender Zwitterling (Asterophora lycoperdoides)



    Beschleierter Zwitterling (Asterophora parasitica)



    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Hagen,


    die Sporen würden schon mal zu Chaetomium cuniculorum passen.

    Ich kenne die Art mit folgenden Maßen: (9)10-12 x (5)6-7 µm.

    Die nicht gekrümmten Haare wären auch typisch.

    Diese sollten nach eigenen Beobachtungen bis 600 µm lang werden.

    Ich schicke auch gern wieder Mist duchs Land ...

    Und ich nehme Dir wieder gern die ein oder andere Probe ab...


    LG, Nobi

    herzlichen Dank für Deine ausführliche Diskussion zur Sporormiella.

    Du meinst sicher Sporormia und nicht Sporormiella.;)

    Übrigens gehören alle meine Funde zu der kleinsporigen Art und das sollte bei Dir auch der Fall gewesen sein.

    Allerdings verstehe ich deine Ausführungen zu Beginn nicht - warum soll sich jeder bemühsigt fühlen, im Forum zu diskutieren?

    Da habe ich wohl etwas zu krass formuliert. So sollte das nicht rüberkommen.

    Allerdings finde ich es tatsächlich schade, wenn jemand sein Wissen nicht mit anderen teilt, ein Wissen, das zweifellos allen weiterhelfen könnte!

    Gerade auf einem Gebiet, wo es nur wenige Spezialisten gibt.

    Und die "berufene Seite" liest natürlich hier mit, profitiert also durchaus von den Diskussionen im Forum, gibt nur leider nichts zurück!

    Einbahnstraße, sozusagen.

    Natürlich ist das kein wirkliches Problem, ich finde so etwas allerdings etwas unfair.


    Nichts für ungut und noch einen schönen spätherbstlichen Sonntag.


    LG, Nobi

    Hallo Andreas,

    mittlerweile habe ich von anderer - sehr berufener - Seite die Bestimmung als Thelebolus microsporus bekommen.

    Schön, dass Dir die "sehr berufene Seite" helfen konnte!

    Ich finde es etwas merkwürdig, wenn da so Götter über dem Olymp schweben und alles wissen!

    Ohne Diskussion und anonym.:(

    Immerhin haben wir hier seit fast einem Jahrzehnt eine Plattform aufgebaut, wo sich Dungpilzfreune nicht nur aus Deutschland, sondern u.a. auch aus der Ukraine, den Niederlanden und den U.S.A. einbringen. Hier zu diskutieren macht nicht nur Spaß, sondern führt auch zu einem Zugewinn an Wissen!

    Aber ok.

    Jeder wie er will!


    Ach ja, zurück zum Thema.

    Thelebolus microsporus kann ich Dir natürlich auch gern bestätigen.:)

    Übrigens habe ich vorgestern Sporormia fimetaria gefunden - bei DEN Sporen gibts doch keine Verwechslungsmöglichkeit, oder?

    Naja, wie man es halt sieht, Andreas.?(

    Neben den zwei großsporigen Arten Sporormia fimicola und mirabilis haben wir es vermutlich bei Sporormia fimetaria mit zwei kleinsporigen Arten zu tun.

    Einmal die Art von De Notaris, zum anderen die amerikanischen Funde mit größeren Sporen.


    Mike Richardson schreibt zu Sporormia fimetaria folgendes:

    (In: New and interesting records of coprophilous fungi. Bot. J. Scotl. (1999). 50 (2): 161-175)


    "Sporormia fimetaria (De Not.) De Not.Diese Aufsammlungen, zwei britische und zwei französische, haben Pseudothecien von 70-110 µm Durchmesser mit zylindrischen Asci 55-65 x 11-12 µm, welche abrupt in einem kurzen Stiel enden. Die Sporen sind konstant 16-zellig, 37,5-42 x 3-3,8 µm, acht pro Ascus, eng miteinander verbunden, die Bündel sind 40-51 x 9,5-11,5 µm groß, mit gelatinösen Anhängseln an beiden Seiten der Bündel. Nur wenige britische Aufsammlungen...

    Sporormia fimetaria sensu Ahmed & Cain (1972) hat Sporen von 50-57 µm Länge, mit Asci 70-80 x 12-16 µm, festgestellt an fünf nord- u. zentralamerikanischen Aufsammlungen.

    Ich möchte auf die deutlich kleineren Sporen des ersten schottischen Fundes (Richardson & Watling, 1982) sowie Bell (1983) verweisen, welche zu einer ähnlichen Aufsammlung anmerkt: "Das könnte eine neue Art sein. Die Sporen sind ca. 10 µm kürzer, als Ahmed & Cain für Sp. fimetaria de Not. angeben." (Die Maße nach Ann Bell: 37-40 x 3,5-4 µm).Dissing (1992) beschreibt 11 arktische und nordamerikanische Funde mit Sporenmaßen von 40-55 µm Länge, welche scheinbar die Differenz überbrücken zwischen der kürzersporigen Species aus Schottland, Frankreich und Neuseeland und dem amerikanischem Material mit längeren Sporen und Asci. Leider diskutiert Dissing nicht die Variabilität der Sporengröße seiner Aufsammlungen; die eine, die er abbildet (9 Sporenbündel), hat Sporen von 40-42 µm. Abweichend von Ahmed & Cain's Material sind alle Sporen konstant 16-zellig. Obwohl Ahmed & Cain die Sporen 16-20 zellig beschreiben, sind deren Illustrationen (mit Ausnahme einer 18-zelligen) alle 16-zellig. In der Originalbeschreibung (de Notaris, 1849) fehlen Angaben zur Sporen- und Ascusgröße. Die Sporen sind als 16-18 zellig beschrieben, jedoch sind nur 18-, 19 -, und 20- zellige Sporen abgebildet. Saccardo (1879) beschreibt die Sporen 50-55 x 3-4 µm und, in einer schlechten, offensichtlich ungenauen Darstellung, als 13-19 zellig mit Asci von 100-110 x 15 µm. Rabenhorst (1887) erwähnt im Haupttext Asci von 80 x 14-16 µm, mit bis zu 20-zelligen Sporen, 50 x 4 µm, mit 4 µm langen Endzellen, während die anderen um 2,5 µm lang sind; in einem Untertext verweist er jedoch auf konstant 16-zellige Sporen, 38 µm lang mit Asci 50-55 x 12-13 µm, was an Material denken läßt, dass den rezenten europäischen und neuseeländischen Aufsammlungen recht ähnlich ist, im Gegensatz zu dem Material, das Ahmed & Cain (1972) studiert hatten.

    Daher ist es sehr wohl möglich, dass die europäischen und neuseeländischen Aufsammlungen Sporormia fimetaria sensu De Notaris repräsentieren, während Sporormia fimetaria sensu Ahmed & Cain, mit deutlich längeren Sporen und Asci, eine andere Art ist."


    In diesem Sinne folge ich den Schlußfolgerungen von Richardson, der in den größersporigen amerikanischen Arten eine neu zu beschreibende Species sieht, während er in der kleinsporigen Art diejenige von De Notaris zu sehen glaubt. Vorläufig bleibe ich dabei, diese kleinsporige Sporormia als Sporormia fimetaria (De Not.) De Not. zu benennen.

    Doveri glaubt, dass die Funde von Dissing eine Brücke zwischen den beiden diskutierten Arten schlagen, so dass er die Art sehr weit fasst. Ich denke, dass er das falsch interpretiert.


    Soweit in Kürze meine Meinung, ob berufen oder nicht, zu dieser Problematik.;)


    Liebe Grüße, und man sieht mal wieder, das auch scheinbar einfache Pilze nicht immer einfach sind!


    Nobi



    Hallo Horst,


    natürlich kann man nicht alle kennen, die hier im Forum schreiben.

    Einen "Jürgen" muss man sicher nicht kennen.

    Aber wenn man länger hier dabei ist, weiß man, dass es sich um Jürgen Schreiner handelt, den Röhrlingsspezialisten Deutschlands.

    Er hat in den letzten Jahren sehr viel zu den Röhrlingen publiziert, ist wohl der Spezialist überhaupt, und ihn infrage zu stellen grenzt an Gotteslästerung! ;)


    Das nur nebenbei.


    LG, Nobi

    Hallo Anke,


    ich bin seit drei Tagen erstmals wieder online, weswegen ich leider nur verspätet auf Deine Frage antworten kann.

    Also, ich froste vorgedünstete Stockschwämmchen ein.

    D.h. wie im Rezept geschrieben.

    Kleingeschnittene Zwiebel in gewürfeltem Speck anbraten - Pilzhüte zugeben und 5-8 min dünsten - salzen und pfeffern.

    Nach dem Abkühlen einfrosten.


    Die gebe ich dann bei Bedarf der mit Brühe glattgerührten Mehlschwitze bei, würze nach und garniere mit frischen Kräutern.


    Schmeckt wie frisch zubereitet!==Pilz27


    Ich bin gespannt, wie es mit getrockneten Pilzen gelingt, vielleicht kannst Du darüber berichten.


    LG, Nobi

    Der Wahnsinn!

    Nun sind es schon 31 Pilzler und Pilzlerinnen, die virtuell mit mir unterwegs waren!

    Ich danke Euch allen fürs Mitgehen.:)

    die Beiträge verschwinden zurzeit dermaßen schnell, dass ich den wunderschönen Deinigen fast verpasst hätte

    und das wäre jammerschade gewesen.

    Ist ja nochmal gut gegangen!

    Der Herbst ist schon eine schöne Jahreszeit...

    Du sagst es, liebe Sarah!

    Aber Frühling, Sommer und Winter sind natürlich auch nicht zu verachten!;)

    Danke für diese wundervolle Aufmunterung an einem persönlichen Trauertag.

    Ich danke Dir, dass Du mich trotz allem begleitet hast!

    Wir werden nun mal nicht jünger - und die Trauertage werden leider immer mehr.

    Das ist nun mal der Lauf der Zeit.

    hier in B und demnächst in OF wird die Funga-Explosion wohl noch anhalten...

    Ich drücke beide Daumen.:thumbup::thumbup:

    Solange kein Nachtfrost kommt, wird es hoffentlich noch eine Weile so weitergehen.

    Was für ein toller Beitrag!!! Danke dafür! Solche Beiträge sind das Herz des Forums und der Grund, hier mal hin und wieder reinzuschneien!

    Gern würde ich mehr von Dir lesen, Günter!

    Nicht nur "hier mal hin und wieder"!;)

    Da haben sich wohl beim Durchzählen einige vor dir versteckt. Ich komme sogar auf 29.

    Inzwischen sind es sogar schon 31, die mit mir virtuell unterwegs waren!

    Und das trotz Corona, oder sollte ich sagen, wegen Corona?

    Immerhin fanden und finden ja einige reelle Treffen momentan nicht statt.

    Da sucht man sich halt eine andere Spielwiese.

    Diese Reise hat mir sehr gefallen, immer passend kommentiert.

    Danke, Tomas. Es wird sicher in der Zukunft ähnliche Beiträge von mir geben.

    Das hoffe ich zumindest!:D

    Es ist ein Genuss, nach drei mageren Jahren mal wieder so richtig aus dem Vollen schöpfen zu können.

    Jepp. Zumal bis Anfang September Wüstenklima herrschte und absolut nichts an Großpilzen wuchs.


    LG, Nobi

    Hallo Norbert,


    da werde ich wohl morgen direkt nochmal in "meinen" Lärchenschnecklingswald schauen.

    Bin gespannt, wie es da aussieht zur Zeit.


    Den Maronenwald aufzusuchen, wäre natürlich auch eine Option.

    Wie bei Tomas sind die auch hier gegenwärtig in Massen am Start.


    LG, Nobi

    Björn hat die Art ja bereits bestätigt, Bernd!


    Eine makroskopisch nahezu unverwechselbare Art.

    Die Frage ist, ob er nun trichotis oder applicatus heißen sollte.

    Christoph (Tricholomopsis) äußerte sich zur Nomenklatur im PilzePilze-Forum 2002 folgendermaßen:

    Ich habe die Art 2013 ausgiebig untersucht und dokumentiert. Hier mein Beitrag von damals.


    LG, Nobi

    Ah, jetzt sehe ich sie, Bernd!

    Danke fürs Vergrößern.

    So blass und an Dung könnte es sich um eine Coprotus-Art handeln.


    Eine Artbestimmung ohne Mikroskop ist da leider nicht möglich.


    LG, Nobi

    Hallo Bernd,


    die Keule könnte Clavaria krieglsteineri sein, ist schwierig aus der Ferne zu beantworten.

    Aber Farbe passt schon mal sehr gut und Form zumindest teilweise.

    Übrigens konnte ich die angekündigten Becher trotz langer Suche nicht entdecken. Ich brauche wohl eine bessere Brille!


    LG, Nobi

    Liebe Cratie,


    von Herzen möchte auch ich Dir zu Deinem heutigen Geburtstag gratulieren!

    Gern denke ich an unser erstes persönliches Treffen zurück, das ja auch an einem Geburtstag, wenn auch an meinem, stattfand!

    Und an die schöne Tour mit Dir zu den Bergbauhalden.

    Daher schenke ich Dir heute einen Pilz, den Du sicher sofort erkennen wirst.



    Von denen habe ich übrigens noch reichlich getrocknete Scheiben da. Also, falls Du Nachschub braucht, lass es mich wissen.


    Hab einen schönen Tag!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Liebe Sarah,


    den Geburtstagswünschen möchte ich mich gern anschließen.

    Bleib die tolle Pilzfreundin als die ich Dich kennengelernt habe und bleib vor allem so wie Du bist!

    Gern denke ich an das wunderbare Harztreffen zurück und hoffe, dass es irgendwann etwas ähnliches gibt, mit all den lieben Freunden!


    Damit Du nicht immer diese völlig überbewerteten Kaiserlinge essen musst, schenke ich Dir einen Korb Steinpilze aus meinem Hauswald!

    Die kann man ja auch als Carpaccio zubereiten!



    Liebe Grüße,

    Nobi

    Mein lieber Hans,


    habe ich doch Deinen Geburtstag verpennt!

    Also auch von mir nachträgliche alles Gute und bleibe der liebe (Pilz)freund, so wie ich Dich kenne.

    Und bis zum Mai hältst Du noch durch. Du wirst sehen, die letzten Arbeitsmonate vergehen wie im Flug.


    Als kleines Geschenk bekommst Du einen Edelreizker von mir, der paniert und kross gebraten eine Delikatesse ist.



    Liebe Grüße,

    Nobi

    Danke für die schöne Tour durch den Kalknadelwald, Thomas!

    Hier gibt es leider nur saure Nadelwälder, sodass ich besonders gern virtuell mitgegangen bin.

    7) Eine schöne Koralle mit auffällig grünen Spitzen: die Grünspitzige Koralle (Ramaria apiculata); sie soll relativ selten sein.

    Relativ selten im Vergleich zu banalen Arten, sicher - aber mit 172 Datensätzen bei Pilze-Deutschland.de nicht wirklich selten.

    Aber selten schön, da gebe ich Dir gern Recht. 2019 hatte ich die Art erstmalig vor der Linse und war schon ziemlich beeindruckt.


    39785866ae.jpg

    17) Ein orangener Becherling im Moos. Mit etwas Phantasie meint man eine bewimperten Rand erkennen zu können.

    Und mit noch mehr Fantasie sieht man eine dunkle Färbung dieser Randzellen. Ich vermute hier eine Melastiza.

    Schade, dass die Becherchen vor Ort bleiben mussten, das wäre sicher spannend geworden!

    18) Ein kleiner Pilz mit Helmlingshabitus.

    Den würde ich mit Mycena zephirus vergleichen, der zZ auch im sauren Nadelwald ein Massenpilz ist.


    Übrigens wären auch für mich Hydnellum peckii und Tricholoma aurantium absolute Highlights gewesen.

    Beide Arten stehen seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Uwe,


    auch wenn ich Dir in diesem Falle nicht helfen kann, möchte ich mich auf Deine Anfrage hin kurz melden.

    Ich beschäftige mich ja inzwischen seit weit über 20 Jahren mit den kleinen Gesellen an Dung.

    In all der Zeit bin ich nicht einmal in die Nähe der Gattung Lasiobolidium gekommen.;)

    Auch in diesem Forum, wo +/- rege über Dungpilze diskutiert wird, ist L. spirale noch nicht aufgetaucht.

    Da ich zudem in Kontakt mit den meisten Dungpilzspezies aus Deutschland stehe, hätte ich von solch einem Fund sicherlich erfahren.


    Ich empfehle Dir, die Anfrage bei Ascofrance nochmal einzustellen.

    Dort sind ja auch einige Mykologen aktiv, die sich mit coprophilen Pilzen beschäftigen.

    U.a. Dave Malloch, der ja 1971 die Art gemeinsam mit Roy Cain beschrieben hat! Vielleicht kann er Dir mit Exsikkaten aushelfen?

    Oder Du schreibst ihn direkt an, falls sich keiner diesbezüglich meldet.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Liebe Freunde,


    ich freue mich, dass wir trotz "Lockdown Light" gemeinsam auf Pilzpirsch sein konnten, wenn auch nur virtuell!

    Immerhin waren wir, wenn ich die Likes einrechne, zu Neunzehnt unterwegs!;)

    Um die Stockis beneide ich dich.

    Die habe ich übrigens stehen gelassen, da der Pilzkorb bereits voll war!

    Die Karbolchampignons wachsen ja wie Braune Raslinge, solche Büschel habe ich noch nicht gesehen.

    Das kannte ich bisher auch nicht und ich war selbst überrascht.

    Es war übrigens nicht das einzige Büschel, Frank. Es gab drei davon.

    Eine wunderschöne poetische Reise, Nobi!

    Schön, dass es Dir auch gefallen hat, Tamara!:)

    Grandios, was die Natur uns bietet - und auf besondere Art - präsentiert!

    Genau, Walter. Wenn ich so unterwegs bin, gehe ich gern auch einmal in mich.

    Ich setze mich dann einfach hin und genieße oft minutenlang diese Wunder der Natur!

    Einfach nur da sitzen, ohne dass mir jemand den Mantel holen muss! Frei nach Loriot!;)

    So viel Wehmut klingt in deinen Zeilen, aber auch Ehrfurcht und Freude an Mutter Natur.

    Das hast Du schön gesagt, Heide!:)

    Glaube das ist nicht Letzte Ernte 2020 , kommt Milde Winter mit überraschende Dezemberfunde !

    Wie es ausschaut, hast Du Recht, Beli.

    Wir hatten kürzlich wieder viel Regen und heute Temperaturen von 19°C. Momentan ist kein Nachtfrost in Sicht.

    Da geht sicher noch was!

    Vielleicht hätte ich das Thema "Vermutlich letzte Ernte 2020" nennen sollen.;)

    Hallo Nobi,

    mit so einem stimmungsvollen Naturbericht fängt meine Woche gut an.

    So war das gedacht, Claudia.

    Ich wollte einfach allen, die montags noch auf Arbeit gehen müssen, den Einstieg in die Woche etwas erleichtern.

    Da frage ich mich doch gerade, ob Du noch auf Arbeit gehen musst? Antwort gern auch als PN.

    Ich bin ein paar Minuten mit Dir gemeinsam gedanklich im Wald abgetaucht

    So habe ich mir das gedacht, Thomas!

    Gemeinsam virtuell unterwegs zu sein ist doch besser als gar nicht unterwegs zu sein!

    Warum aber die letzte Ernte?

    Siehe meine Antwort an Beli, Alex.

    Da war ich wohl etwas vorschnell.?(


    Liebe Grüße,

    Nobi