Ich kann mich dem, was manche der Vorschreiber geschrieben haben, nur bedingt anschließen.
Ja, viele der Speisepilzsammelnden wollen gerne "ihre" Pilze wiederfinden. Und es ist super, wenn von den gängigen Verwechslungspartnern so viele Exemplare da sind, dass man die den Besuchenden auch mal in die Hand geben kann, z. B. Falscher Pfifferling vs. Pfifferling (bei den Münchener Ausstellungen dieses und letztes Jahr waren leider die falschen Pfifferlinge so spät dran, dass das echt ein Thema war, zum Schluss waren die wenigen Falschen Pfifferlinge für diesen Zweck leider schon ganz schön abgegrabbelt).
Aber: Zumindest bei der Münchener Pilzausstellung kommen ganz viele Leute auch gerade deshalb, weil sie darauf hoffen, endlich mal Pilz X live zu sehen. Oder weil sie sich überraschen lassen wollen, was es gibt, das sie noch nie gesehen haben.
Für dem extra angereisten matthias0 waren ja beispielsweise die diesjährigen Highlights die Squamanita und LeGals Satansröhrling (ich glaube, er hatte hier einen Thread dazu).
Ganz viele Besucher*innen waren dieses Jahr beispielsweise geflasht vom Maisbeulenbrand. Da hilft es natürlich, wenn hier und da Leute stehen, die das ein bisschen erläutern (gerade auch das mit den Gerüchen beispielsweise).
Beste Grüße
Sabine