Im April hatten wir immerhin 40 Liter Regen. Jedoch auch hier verteilt über etliche Tage.
Hm, bei uns in Salzburg ähnlich, auch wenn vielliecht ergiebiger. Wir sind, denke ich, über 0 Grad geblieben. Jedoch, auch bei der Kälte war es ziemlich windig (ich denke nicht, dass es die Pilze mögen), Windspitzen dauerhaft 30 kmh.
Das Wochenende habe ich im Wald verbracht. Samstag war der erste warme Tag nach der Aprilkälte bei uns.
Hier ein Bericht, falls es jemand lesen möchte:
Sporadisches Auftreten von FK (oft auf windgeschützten Stellen). Dann aber oft 2 oder 3 Arten auf paar Quadratmetern. Dann wieder gefühlte halbe Stunde nichts.
Der häufigste Pilz: Schwefelkopf in 2 Generationen: das dunkle tote Etwas als Rest des kleinen Regenschubs vor einem Monat und (durch die Kälte/Feuchte?) angeregtes Wachstum von Generation Nr. 2. Für mich als Laien bemerkenswert: auch die kleinen frischen FK haben deuttliche Hutrisse (ich gebe dem Wind die Schuld)
Maiporlinge halten sich tapfer, solange sie vor dem Wind geschützt sind. Alles alte Hasen, die dort seit paar Wochen stehen. Keine neuen FK gefunden.
Becherartiges: Juhu, da war was (keine Ahnung was genau, aber groß und braun). 3 Schöne Versammlungen gefunden. Na ja, unter dem windfrisierten Laub gibt es noch feuchte Erde und die Dinge bleiben ganz schön bodenständig.
Sonst 3 vermutete Mailpilze, 2 Flockis (1 alt, 1 jung pumelig), 1 Samthäubchen(?), 2 mal helmlingsformiges, rüblingsartiger Hexenring, 3 Stück von einem Dachpilz(??) (Hutrand bereits verrunzelt), dann keine Ahnung was (Mürbling??) zusammen mit den Bechern (auf der Stelle muss ein Atomkraftwerkreaktor vergraben sein, da wächst fast immer was). Auf dem Totholz herrscht Todesstille, bis auf die Plätze, wo kein Wind so intensiv reinkommt. Und dann noch eine Brille gefunden, die ich im Februar verloren habe und einigen Zecken das neue Zuhause mit Vollpension verschafft.
Das ganze hat etwa 13 Stunden gedauert, aber ich tue nicht meckern.
LG Paulis
HIer die, in meinen Augen, windgeschändeten FK:
