Beiträge von Paulis

    Daniel224

    Hmm, wenn man Wind und Fön schreibt, heißt es nie was Gutes. Aber na ja, das haben wir bei uns unten 2 Monate lang auch gehabt. Und, es war auch nichts Gutes :)

    probot

    Bitte sei ein Bisschen nachsichtig und gnädig, die Pfifferlinge sind der Salz in meinen Wunden (sonst darf ich aber nicht meckern). Wenn ich fragen darf: Laub- oder Nadelwald?


    LG Paulis

    na immerhin, ich warte noch auf den ersten Steini dieses Jahr, dafür gabs heute die erste Marone

    Hallo Daniel,


    eigentlich komisch, dass du noch keinen Steini hast und komisch, dass ich im Juni schreibe, dass es komisch ist. Marone keine Chance bei mir, dagegen Steinis (edulis) überraschend "zuvorkommend". Wohl bemerkt, Grüpchenweise punktuell, massenhaft sicher nicht. Die kommen aber sicher noch auch bei dir. Wir haben hier eine Mischung Fichte-Tanne, jedoch kaum Kiefer. Vielleciht liegt es daran?


    LG Paulis

    Keine Schnecken. Jäger auf der Pilzjagd waren es!

    Hier der Beitrag aus den USA, sogar mit Blutwerten:


    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ccr3.8791

    Jop, den habe ich schon vor Stunden überflogen.

    Also, wie ich es sehe:


    -Es handelt sich um ein Open Access Medium (Inhalte kostenlos, muss allerdings nichts negatives sein)


    -Ich habe nicht nach Impakt-Faktor gesucht (keine Ahnung, wie oft zitiert, wie angesehen, usw.)


    -Ich interprätiere die Inhalte des Medilums so: es handelt sich um klinische Fälle, über die berichtet wird - also keine Studien in meinen Augen.


    -Es wird in dem Bericht erwähnt, beide Substanzen sind in USA nicht zugelassen (oder sie waren es nicht)


    -Ich habe es so verstanden, dass die Person die Substanzen ohne ätzliche Aufsicht eingenommen habe. Falls "the therapist" (die begleitende Person bei der Einnhame) dem deutschen "Therapeut" gleicht, dann weiß ich nicht, ob es seitens dieses Therapeuten eine legalle Handlung war


    -auf die Spitze getrieben: genauso gut könnte man über einen klinischen Vergiftungsfall durch Amanita phalloides berichten, bei dem die betroffene Person die Vergifftung überlebt hat. (die anderen 20 Fälle sind Todesfälle, über die wird aber nicht berichtet)


    LG Paulis


    P.S.: Peter war schneller :)

    es gibt sie also doch - die "Heilpilze". :)

    Die gibt es definitiv - wenn ich nach dem Alltagsstress in dem Wald herumlaufe und wunderschöne Pilze finde, hat es auf mich eine heilende Wirkung. Ohne dass ich die Pilze anfasse oder sogar esse. Nur gucken und ablichten, dass reicht schon :)

    LG Paulis

    Hallo,

    Auch von anderen Pilzfreunden in der Umgebung höre ich, dass sie diesen Pilz an immer neuen Stellen finden.

    Und dann würde ich mir die Frage stellen: auf neuen Stellen gefunden, wo man diese Pilze vorher Ende Mai / Anfangs Juni gesucht hat? Was ich damit meine: ich persönlich bin ich durch die Meldungen sensibilisiert worden, dass die Mykorhizza-Pilze früher kommen als es gewöhnlich ist.


    In meinem pilz-kranken Kopf reift gerade eine Idee für ein separates Thema :rolleyes:


    Danke :daumen:

    LG Paulis

    Hallo Schrumz


    Toll dokumentiert! Ich als deklarierter Laie kann zu der Bestimmung wenig beitragen - für mich der gleiche Pilz, den ich präsentiert habe:

    Auf jeden Fall Glückwunsch, du hast eine neue Funstelle entdeckt, wenn ich es richtig verstanden habe :daumen:


    Betreffend Bodenverhältnisse:

    Dort gibts definitiv Kalk, oberflächlich angesäuert ists an einigen Stellen aber sicherlich.

    Na, dann willkommen im Club :) Bein mir ist das Gestein kalkhaltig und gleichzeitig wude in der Gegend auf einigen Stellen Torf abgebaut. Wenn man keine botanischen Fachkenntnisse hat (ich meine mich), wird es für mich zu einer Boden-Halloween-Party: Basisches oder Saures? <X


    LG Paulis

    Komisch, also hier bei mir geht alles irgendwie seinen gewohnten Gang, etwas eher, als gewohnt hatte ich nur Flockies und Netzhexen gefunden, Steinis z.b. bisher null. Vor der Haustür fangen gerade die Stadtchampignons an, exakt einer bisher :)

    Na ja, vergiss bitte nicht, ich befinde mich einige Hundert Kilometer südlicher von dir entfernt. Desto trotzt, die Steinis kamen bei uns sehr plötzlich und in "meinem" Wald auch nicht überall. Es sieht ungefähr so aus: 30 mal 30 Meter - jede Menge Pilze, dann 100-200 Meter nichts/sehr wenig und dann geht es wieder los. Vielleicht das Mikroklima im Wald? Außerdem bewege ich mich in einem sehr flachen Gelände => das Regenwasser läuft nicht so schnell weg.

    LG Paulis

    Ja, die Reizker legen dieses Jahr auch einen Frühstart hin. Ich schaue schon regelmäßig zu meiner Lachsreizker Plantage (= Stelle mit regelmäßigem Massenwachstum), dort aber bisher noch nichts.

    Hallo Shroom!

    Das ist aber schon interessant. Da, wo ich die Lachsreizker zum kulinarischen Genuss sammle, gibt es sie jetzt auch noch nicht. Wohl bemerkt, die waren letztes Jahr bis zu dem ersten Schnee dort zu finden (ich meine die ganz jungen Exemplare). Die Stelle des gezeigten Pilzes lasse ich in Ruhe, sie ist für mich neu und ein Massenwachstum ist mir noch nicht bekannt.

    LG Paulis

    wenn da keine Kiefern mit herumstanden würde ich den auch so nennen.

    Lieber Jörg, danke für deine Bestimmungshile.

    Kiefern sind bei mir äußerst selten. Ich hoffe, die hätte ich schon registriert :) Wenn ich richtig liege, habe ich heuer bereits den Fichtenreizker und Lachsreizker gefunden. Irre.

    LG Paulis

    Hallo,


    ich weiß nicht, gehört es hierher?

    Heute gefunden. Erst auf dem Foto haben mich die Grübchen überrascht, auch wenn die Frabe schon einiges gezeigt hat. Beim Fotografieren war ich faul, das Stativ aufzustellen, ich habe also keine Hut-Oberfläche. Den Pilz habe ich stehen lassen. Sein Körper wude also nicht verletzt, um ihn bluten zu lassen. Ich nenne solche Pilze Lachsreizker (was mein Fachwissen betrifft, muss man es als Arbeitsnamen betrachten). Tannen präsent.


    Durchmesser etwa 10-12 cm. LG Paulis


    Lieber Schrumz ,


    und ich bedanke mich für dein Feedback. Ich habe es mir erlaubt, beide Fotos nebeneinander zu stellen, ohne dich nach Erlaubnis zu fragen. Ich hoffe, du wirst es mir verzeiehen.


    Ich denke, FK link ist frischer als FK rechts - kann es sein, dass die Art sich erst in bei höherer Reife blau verfärbt? Die Entscheidung kann jedoch nur die Sequenzierung bringen, denke ich...

    Hallo zusammen,


    ich habe es heute nicht ausgehalten und ich wollte es unbedingt wissen: habe ich durch den Tod des letzten Anhängselmohykaners (besser gesagt, durch das Ende seines besten Stückes) seinen Stamm ausgelöscht?

    Die Antwort ist - nein!!! ==schuetteln ==8 Auch wenn mit bitterem Wermutstropfen, was die Fotos betrifft.


    Vorab:

    Meine Baumkunde ist nicht mal misserabel, die gibt es einfach kaum... Bitte in Betracht ziehen.

    In "meinem" Wald gibt es oft eine bunte Baummischung. Das macht die Artenvielfalt interessant und das Makro-Bestimmungsleben schwerer. (Und auf den Fotos ist dann Laub in Nadelwald zu sehen, Wind halt)


    Der bereits präsentierte FK:


    Fundoirt noch mal besucht, keine weiteren FK gefunden. Mindestens im Umkreis von 15-20 Metern keine Laubbäume wahrgenommen. In meinen Augen überwiegend Tannen mit Fichten gemischt. Weiter entfernt Laubbäume present, jedoch sehr jung (dünn).


    Neuer Fund:

    leider fotografisch nicht ganz gesichert - der größte FK ist auf dem Foto sehr verschwommen (ich dachte, was bist du für ein..., na ja, egal, ich muss noch mal hin)


    Der zweite Fundort ist von dem ersten räumlich etwa 30 m entfernt. Getrennt durch ein Streifen (längliche Lichtung) mit den gleichen jungen Laubbäumen (sehr dünne Stämme), die ich schon oben erwähnt habe. Überwiegend Tanne, denke ich, sonst andere Nadelbäume und kaum andere Vegetation.


    Ind dem Waldabschnitt mit den gelichen Bedinungen (etwa 40 mal 40 m) habe ich außerdem gefunden, sofern von mir richtig bestimmt:

    Schönfussröhrling (Von dem Buty-Fund etwa 15 m entfernt), junge Fichtensteinpilze (etwa 20 m weit weg), Flockenstieliger Hexenröhrling (etwa 15 m), Perlpilz. Für andere Sachen habe ich leider keine Zeit gehabt.


    8 FK gezählt. Der größte etwa 6-7 cm Durchmesser, die anderen noch sehr klein. Alle habe ich natürlich stehen lassen



    Fotos von neuem Fund - die Fotos sind fürchterlich. Ich weiß nicht, was mit mir oder mit der Kamera los war, sorry


    1: Leider sind die Bäume schärfer als der Pilz. Hinter dem FK noch 2 winzige (nicht zu sehen).



    2. etwa 1 m von dem größten FK der Nachwuchs. Der gröste FK aus dieser Gruppe etwa 2 cm



    3. Dieses Foto dokumentiert NUR die Farbe / den Farbton des Hutes (um den Schönfussröhrling aus dem Rennen zu bringen)


    4. Habitat - Blickrichtung von dem zweiten Fund zu dem ersten Fundort


    5. Das ist der Streifen, der die beieden Fundorte trennt. Links war der erste Fund (15-20 m), rechts der zweite (10 bis 15 m)


    Danke fürs Mitmachen und LG

    Paulis im hoffentlich begründeten Glück

    Korrekt, das ist er.

    Edit: Den erkennt man sofort. Kein anderer Pilz hat dieses Bronze-artige Finish auf dem Hut. Das schimmert in der Sonne richtig metallisch.

    Hallo Shroom!,

    und wenn es regnerisch ist und der Pilz nass ist? Ich meine die Frage keineswegs sarkastisch, oder so. Denn man greift nach einem Pilz schneller, als man denkt.


    Danke für wunderschöne Bilder :thumbup:

    LG Paulis

    Hallo Andy,

    schöner Pilzatlas :thumbup:


    Du hast mir mit deinen Bildern sogar eine Bestimmungsrichtung vorgegeben (Gymnopus muss ich mir im Wald ansehen, ich habe mich vor Ort von Marasmius ablenken lassen und der Blut-Helmling ist auch ein guter Anhaltspunkt für mein bereits fotografiertes Pilzlein). Danke :)


    LG Paulis

    Hallo zusammen,


    ich bin ja kein großer Röhrlingskenner, aber wenn ich mir den Schlüssel von Klofac anschaue, erscheint es mir so, als wäre die Trennung von B. appendiculatus und B. subappendiculatus bei Vorkommen im Nadelwald nur mikroskopisch über die Sporenform und Breite der Huthauthyphen möglich. Oder gibt es da auch solide Trennungsmerkmale makroskopischer Natur?


    Björn

    Hallo Björn,

    ich habe keine Fachliteratur, dann habe ich schnell im Internet auf unterschiedlichen Stellen geschaut. Bei dem appendiculatus wird angegeben, dass sich das Hutfleisch über den Röhren leicht blau verfärbt. Jedoch habe ich eine Anmerkung gefunden: diese Verfärbung kann auch ausbleiben. Bei dem subappendiculatus wird angegeben, das Fleisch blaut nicht. Aber wieder Anmerkung gefunden: manchmal kommen blaue Flecken vor. Fazit: du wirst mit der Mikroskopie schon recht haben, fürchte ich.


    Danke schön und LG Paulis

    soweit mir bekannt, hat Paulis den Pilzfund in Österreich gemacht. Man korrigiere mich bitte, wenn es nicht so ist.

    Hallo Steffen, in der Tat.


    Ich habe jetzt das Thema umbenannt.


    Die Beschreibung, die Fotos und die Fundortangaben gingen gerade an den PSV aus der Umgebung und nehmen dann anschließend den Weg zu den Mykologen. Falls es dazu eine Meinung gibt und falls ich diese dann öffentlich machen darf, poste ich sie.


    Was lernt man daraus: 2 mal messen, 1 mal schneiden oder gar nicht schneiden :)


    LG und herzlichen Dank für eure Hilfe

    Paulis

    @Wolfgang P.


    Lieber Wolfgang,


    vielen Dank für deine wirklich sehr nette Antwort :thumbup:


    Ich bin zwar ein Laie, aber der Tatsache, dass man das Ekosystem und nicht die Fruchtkörper schützen muss, bin ich mir schon bewusst. Ich wollte nur was Gutes tun und die Frage war, kann es was auf der oben genannten Weise bringen? Die Antwort ist ein begründetes Nein, so wie ich es verstehe.


    Noch mal danke und LG Paulis

    Ich habe selten so ein schönes Exemplar live gesehen, meistens sind die Schnecken oder Maden schneller -> toller Fund.

    BG Andy

    Oh je, Andy, das macht die Sache jetzt nicht bessser. Ich gehe nämlich davon aus, ich bin nicht der einzige, der dort unterwegs ist und wenn ich mir vorstelle, dass ein Pilzfreund diesen Pilz beim Wachstum beobachtet und dokumetiert hat, dann fühle ich mich wirklich mies. Aber ich laufe bald hin und werde hoffen, es kommt was nach... Was das Wetter betrifft, haben die Pilze bei uns die besten Karten und ich denke, sie sind sogar verrückt geworden.


    Was den Zustand des Pilzes betrifft: 2023 im August haben wir starke Regenfälle gehabt, mit anschließender Wärme. Dann sind schnell Steinpilze gekommen - einige 15 cm Hutdurchmesser und genauso hoch, Stiel absolut ohne Bewohner. Es ging vermutlich sehr schnell und ähnliche Bedinungen herrschen jetzt auch (und die Wärme kommt gerade)


    LG Paulis

    .

    Weiter können sie verbreitet werden durch Anhaftungen an Tieren, Wild- und Schneckenfraß, Insekten, oder aber auch durch Pilzsammler, z.B. wenn die Pilze im luftdurchlässigen Behältnis transportiert und die Putzreste im Wald entsorgt werden.


    LG, Josef

    Hallo,


    in diesem Zusammenhang (Putzreste) möchte ich folgende Frage stellen: wenn ich die Pilzreste in dem Wald "entsorgen" möchte, wie soll ich diese Putzreste aufbewahren? Es vergehen oft Tage, bis man wieder in den Wald geht. Kühlschrank? Gefrierschrank (sind dann die Sporen noch lebensfähig?), getrocknet (sind dann die Sporen noch lebensfähig?)


    Danke und LG Paulis

    Hallo,

    Lieber Emil, lieber Andy - vielen herzlichen Dank :thumbup:


    Ich habe damit Hemileccinum depilatum gemeint, aber naja, Stielnetz hin oder her, ich weiß, ich weiß... :rolleyes:


    LG Paulis