Beiträge von Navajoa

    Hallo,


    die Physik wird völlig überbewertet. Oder kann mir jemand auch nur ein Beispiel aus dem Alltag nennen, wo man das braucht... :grofl:

    Anders ist das beim Quanten-Rotkehlchen.


    LG

    Steffen

    Hallo,


    es freut mich zu hören, dass mein Kurzvortrag euch Freude bereit hat. :grotwerd:


    Und es gab auch richtige Pilze zu sehen, so mit Stiel und Hut.

    Wie immer, es war einen nette Runde mit Smalltalk.


    Grüße,

    Steffen

    Hallo Oliver,


    also wir hatten Gerstenstroh, der ganze Halm. Das einige Tage gewässert. Dann mit trockenem Hühnermist gemischt. Den Haufen geformt. Mit großer Kompostfräse. Dann Harnstoff drauf und mit Wasser aus einem 1/2 Zoll Schlauch eingewaschen. In kleiner Menge halt vorher in Wasser auflösen. Handschuhe tragen, Harnstoff weicht die Haut auf. Die Haufen haben in der Höhe 50 % verloren. Mindestens. Ich habe sogar die Haufen mit dem Radlader zusammengeschoben; also die Enden der Haufen in die Mitte transportiert. Vor dem letzten Umsetzten den Gips zugeben. Pasteurisiert haben wir nicht.


    Das mit den Kompostern klingt gut. Das kannst Du nur ausprobieren.


    Grüße,

    Steffen

    boccaccio


    Hallo Björn,


    danke für's Zeigen. Meine Bewunderung gilt auch Deiner Organisation, das Du es trotz voll des gepackten Programms und des Konzertes es doch schaffst, der eigentlichen Berufung nachzugehen... :grolleyes:


    Grüße,

    Steffen


    Hallo Martin,


    danke, wieder was gelernt.


    LG,

    Steffen

    Hallo,


    soooo lang wird mein Vortrag nicht.


    Die Saftlinge können wir uns doch einfach nächste Woche ansehen, oder?

    Meist reden wir ja noch über Allesmögliche... g:D


    Grüße,

    Steffen

    Hallo Oliver,


    das Umsetzten ist wichtig, das was außen lag muss nach innen und umgekehrt. Je kleiner der Haufen, desto schwieriger alles, weil sich mittig nur ein kleiner Teil erwärmt.


    Grüße,

    Steffen

    Hi Oliver,


    Vermiculite wird weich und zersetzt sich. Kenne ich von anderen Kulturen her. Torf ist halt auch etwas sauer. Aber klar, Torf ist kritisch. Kokosfaser geht bestimmt. Hauptsache locker/luftig. Kalkmergel ist problemlos für die Deckerde zu beschaffen. Gips halt nur in das Substrat.


    Haufengröße: genau deswegen haben wir das damals nicht privat zu Hause gemacht. Wir hatten im Betrieb 5 Haufen à 3 * 3 * 80 m...

    Es ist eben nicht so einfach, im Gegensatz zu anderen Kulturen.


    Eine Gedanke wäre, das Subtrat, wie Du schon erwähnst, in isolierten Kübel oder Kisten zu machen, um die Wärme zu halten.


    Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich habe für kommenden Mittwoch, 10.08.22, einen Kurzvortrag anzubieten:

    "Auf der Suche nach der Rhönquellschnecke"


    Impressionen zu meinem Kurzbesuch in der Rhön, der Suche nach der Schnecke, und, man glaubt es kaum, 2 Pilzen.


    LG,

    Steffen

    Hi,


    der Haufen fällt sehr schnell ins sich zusammen, das Material wird kompakter. Am Ende 50 % und weniger. Dann erwärmt er sich nicht mehr richtig. Eine Größe von 1,5 x 1,5 x 1 Meter halte ich für deutlich zu klein. Wenn es sich erwärmt, dann ja nur etwas in der Mitte, aller Rand ist kalt.


    Deckerde: diese muss Kalk besitzen, ist ganz wichtig. Und muss viel Feuchtigkeit speichern können. Und muss luftig sein. Und ganz gleichmäßig dick aufgezogen, warum folgt gleich.


    Die Kunst ist das Gießen. Es darf kein Wasser aus der Deckschicht in das Substrat gelangen. Das ergibt dort Fäulnis, das Mycel stirbt dort ab und es findet keine Fruktifizierung mehr statt.


    Ich habe in den Hallen per Hochdruckreiniger Wasser vernebelt um eine hohe Luftfeuchte zu erhalten, bei gleichzeitig hohen Temperaturen. Im Freien würde ich das auf keinen Fall machen.

    Hallo Alex,


    es freut mich, das Du Pilze gefunden hast!


    Das Blau ist recht hell. Ich hatte mir die Tage den Kornblumenröhrling angesehene, daran erinnert mich das helle Blau. Aber dazu passt der Rest Deines Fundes nicht so recht.


    LG,

    Steffen


    Hallo Oliver,


    ich habe, lange ist es her, einmal in der Champignonproduktion gearbeitet.

    Das Substrat, wir hatten in Ermangelung von Pferdemist eine Mischung aus Hühnermist und Stroh, verwendet. Das Substrat muss unter Zusatz von Harnstoff kompostieren, dabei so rund 65 °C warm werden und aller paar Tage umgeschichtet werden. Dabei verändert sich Struktur und Geruch. Endlich, so nach 4 Wochen, riecht es sehr angenehm und ist durchgehend bräunlich. Um das jedoch in Gang zu bekommen, ist ein recht große Mindestmenge erforderlich. Zum Schluss kommt in das Substrat nach Gips. Dann benötigt man ein warmen, feuchten Raum, damit das Mycel wachsen kann. Die Deckerde haben wir aus normaler Gartenerde, Humus/Torf, Kalkmergel und Styroporflocken gemischt. Auch aufwändig. Die Deckerde muss dann so rund 5-8 cm dick aufgetragen werden, nachdem das Substart vollkommen durchwachsen ist...


    Und genau deswegen habe ich privat neimals Champignons angebaut.


    Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    in Sandras Bildern ist wieder einmal sehr schön zu sehen, das so ein Grashalm einfach "umwachsen" wird, anstatt der Pilz ihn beiseite schiebt. So ein Grashalm leistet doch kaum Widerstand.


    LG,

    Steffen

    Hallo Peter,


    die Gelben sind doch bestimmt aus Plastik um uns zu foppen... g:Dg:Dg:D Die können doch unmöglich echt sein.



    Grüße,

    Steffen