Beiträge von Navajoa
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Hallo,
nach ein paar Tagen "Forumsabstinenz" möchte ich mich nochmals bei allen bedanken, welche mir hier weitergeholfen haben.

Ein Pilzexperte, auf dessen Meinung ich viel Wert lege, hat mir angeraten "...such Dir 'nen anderen Pilz. Trichterlinge können undankbar und selbst mikroskopisch schwierig sein..."
Diesem Rat gehe ich nach und beschäftige mich nicht länger damit, sondern lege diesen Pilz erst einmal als spec. ab.
Dank & Gruß,
Steffen
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... ich bewundere Leute, die Zeichen/Malen können und so ihre Ideen/Gedanken visualisieren können. Dafür habe ich ein absolutes Null-Talent.
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Hi Grüni/Kagi,
hm, Trichterling ist klar. Über den Rest muss ich sinnieren. Leider bin ich, was Rätsel solcher Art betrifft, immer recht begriffsstutzig...

Grüße,
Steffen
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So was ist natürlich auch gut.
Das hat der "Man in Black" kurz vor seinem Tod gesungen:
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EAV ist immer gut.

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Hallo Raphael,
danke für Deinen Beitrag & Hilfe.
Ich besorge neue Exemplare aus dem Wald am WE, dann sehe ich mir das näher an.
Grüße,
Steffen
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...Da ich mich mit Trichterlingen aber so gar nicht auskenne, war's mir vor allem wichtig, das Thema nochmal anzuschubsen.

Sehr frustrierend ist es dann, wenn einem der Geruchssinn so zerschossen wurde. Ich drücke mal die Daumen, daß das sich wieder regeneriert, so wie ich das schon von einigen Leidtragenden gehört habe, bei denen das zwar Wochen bis Monate dauerte, sich aber irgendwann doch wieder einigermaßen normalisiert hat.
LG; Pablo.
Hallo Pablo,
vielen Dank für Deine Hilfe und Genesungswünsche. Einige Nachcoronasymptome werden bereits Schwächer. Anfänglich war mein Geruchssinn überhaupt nicht mehr vorhanden.
Dank & Gruß,
Steffen
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Hi,
so, wenn ich es geistig und körperlich schaffe, heute will endlich mal wieder mit Online sein

Grüße,
Steffen
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Hallo Raphael,
danke für Deine Hinweise. Zum Geruch siehe einen Beitrag höher.
Von C. obsoleta zu C. fragans ist der Weg nicht weit.
Ich habe noch die Sporen da. Und da ich zwar ein Mikroskop mein eigen nenne darf, welches ich aus Zeitgründen noch wenig genutzt habe, wäre das hier ein gute Gelegenheit.
Ich habe heute Feiertag, mal sehen, ob ich mal die Sporen ablichten kann.
Dank und Gruß,
Steffen
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Hallo, Steffen!
Der Geruch könnte nicht etwa eine Note von Mandeln / Marzipan gehabt haben?LG; Pablo.
Hallo Pablo,
na ja, schwierig, weil meine Nase nach Corona noch immer nicht wieder hergestellt ist.
Und auf kommst Du, wenn Du Mandeln/Marzipan Geruch hast?
Er riecht 100%ig. Besonders schön war es , nachdem ich die kleine Schüssel, welche 3 Hüte zum Sporenbild machen abdeckte, gelüftet habe. Auf jeden Fall angenehm.
LG,
Steffen
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Hallo,
die ganzen Beiträge, alles wegen einem, kleinen, harmlosen Pfefferröhrling...

So oft ich welche hatte, die sind und waren noch nie scharf gewesen nach der Zubereitung. Aber völlig egal.
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Hallo,
am WE war ich auf Exkursion und habe im Fichtenhochwald jede Menge Gruppen eines kleinen Trichterlings gefunden.
• Habitat: Fichtenhochwald
• Fuchsform: im Gruppen, teilweise büschelig, häufig am Wegesrand
• Hut: hygrophan, am Rand leicht gezahnt, Trichter, Mitte auch oft deutlich dunkler, jung leicht gebuckelt
• Geruch: dank meiner coronageschädigten Nase schwierig, jedoch keins falls unangenehm, sondern mehr fruchtig, schwierig zu beschreiben
• Stiel: am Hutansatz teils feine Härchen
• Sporenpulver: cremefarben/hellbeige
Ich komme in Summe der Merkmale auf den Ruderaltrichterling, welcher laut Auskunft von Species Fungorum aktuell Clitocybe amarescens heißt.
Wie seht ihr das?
Und da Bilder mehr als tausend Worte sagen, hier eine Auswahl:
Dank & Gruß,
Steffen
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Hi Corne,
scheinbar müssen dazu etliche Witterungsbedingungen passen. Habe ich vorher auch noch nie gesehen.
Grüße,
Steffen
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Hallo,
am Wochenende habe ich mich mal wieder auf Exkursion begeben und habe einen Fund gemacht, welchen ich euch nicht vorenthalten möchte.
Seit Mitternacht gab es Frost, welcher bis max. -2 – -3 °C ging. Ich war früh unterwegs, gegen 8 Uhr, da waren aktuell im Wald -2 °C. Dazu windstill.
An einer Stelle mit Buchen sah ich von weitem, an den Ästen, welche am Boden liegen, ein weißes, flaumige Etwas.
Bei näher Betrachtung erkannte ich, dass es Eis war, welches aus sehr feinen Fäden besteht. Ich dachte zuerst an eine reine physikalische Erklärung für die Entstehung dieser Haare. Wasser wird durch Holzporen gedrückt, wenn es gefriert, etc.
Hätte ich gewusst, dass hier ein Pilz im Spiel ist, hätte ich die große Kamera ausgepackt und ordentliche Stackings gemacht…
Von daher bitte ich die schlechte Bildqualität zu entschuldigen.Was auffällt, immer da, wo das Haareis zu finden ist, sind die sonst dunklen Äste deutlich heller. Das erkennt man auch auf den Bildern.
Und an diesen hellen Stellen wächst Exidiopsis effusa.
Ein Freund hat mir dazu eine Webseite verlinkt, welche das Phänomen näher beleuchtet; sehr interessant: Mykologie – Wie haariges Eis entsteht
Grüße,
Steffen
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Hallo Nobi,
in der Not...

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort – wieder was gelernt.
Viele Grüße,
Steffen
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Hallo,
was das Sammeln von alten Matsch- & Brei-Pilze betrifft, das ist in der Tat so; leider.
Wenn ich mal andere Leute treffe, meist im Park, auch im Wald, auf dem Parkplatz, beim Pilzeknipsen, oder wie letztens zu einer Exkursion, es ist wirklich erschreckend, was die Leute in die Pfanne werfen wollen.
Da werden alte Rotfüße, butterweiche Maronenröhrlinge, uralte Lärchenröhrlinge und riesige Butterpilze gesammelt. Nee, oder? Und wenn das Zeug in einem Stoffbeutel ist, nicht wie üblich in einer Plastiktüte, hat man schon Glück...
Letztens meinte eine Dame: ach, ich schneide das Schlechte weg, der Rest ist doch gut.
Der Vergleich mit Gammelfleich und den gesammelten Pilzen bringt meist etwas.
Ich bitte die Leute dann auch immer, den ganzen alten Kram zu entfernen. Meist darf ich aktiv werden und sortiere aus.
Ich habe allerdings auch den Eindruck, wenn man versucht die Zusammenhänge, Eiweißzersetzung etc. zu erklären, sich etwas Zeit dafür nimmt, das die Leute dafür dankbar sind. Denn sie wissen es einfach nicht. Ebenso erkläre ich den Drucktest auf dem Hut, und, und, und.
Grüße,
Steffen
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Hallo,
ich war heute unterwegs um mal wieder etwas zu Knipsen. leider ist schon wieder viel zu trocken, nur alte Pilze.
Mitten auf einer Schneise im Wald fand ich einen Dungpilz.
Die Pilzchen sind so fragil, das sie schon Versuch eines Transportes zerfallen.
Was mir auffällt, ist die Struktur der Hüte. Liegen da Pollen auf der Hutoberfläche?
Hat jemand ein Idee, was wir hier sehen?
Viele Grüße,
Steffen
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Hallo,
Update: ich hatte gestern 3 Exemplare aufgeschnitten, es ist keine Verfärbung eingetreten, der Geruch nach modrigen Holz in einem feuchten Keller ist unverändert.
Grüße,
Steffen
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Morgen Nobi,
hmm, Salzkaramell ist voll lecker!

Überdies, es gibt Erbsenstreulinge, wachsen sie also doch auch im Herbst.
Grüße,
Steffen
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Hallo Peter,
danke für Deinen Hinweis, dem Lactarius vietus gehe ich gleich mal nach.
Viele Grüße,
Steffen
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Hallo,
vor einigen Tagen war ich im Fichtenhochwald. Am Wegessrand einige Birken.
Dort wächst ein grauer Lactarius.
Leider sind/waren die meisten Pilze schon sehr alt gewesen.
Bäume: Fichten, einige Birken; sonst nichts
Milch: weiß, scharf
Geruch: pilzig
Hut: glatt, kein Flecken; bei jüngeren Exemplaren könnte man Flecken sehen, wenn man will
Stiel: innen hohl
Da Bilder mehr als Worte vermitteln:
Für Ideen bin ich dankbar!
Dank & Gruß,
Steffen
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Hallo Ingo,
danke für Deine Hilfe.
Es ist in der Tat eine ganz leichte Rötung an der Stielbasis zu erkennen.
Der Geruch ist aktuell exakt wie vermodertes Holz in einem feuchten Keller.
VG,
Steffen
