Beiträge von Digitalpilz

    ich bin ja zugegebenermaßen jemand, der über die Landwirtschaft und ihre Düngemaßnahmen schimpft. Dass es hier auch Landwirte treffen kann, die damit Maßvoll umgehen tut mir dann auch wieder leid.

    Hallo Malker,


    ich finde, dass viel zu sehr auf die Landwirte geschimpft wird, denn die sind letztlich nicht dafür verantwortlich, sondern die Rahmenbedingungen. Nach Aussage eines Bauern lohnt sich Bio nicht so wirklich, seine Frau hatte es aber dennoch gemacht. Ich hatte da nur mal Bio-Strohballen gekauft. Die Discounter bestimmen zudem die Preise, der Verbraucher trägt mit seinem Verhalten dazu bei. Der Verbraucher hat nicht immer die Möglichkeit mehr Geld für gute Lebensmittel auszugeben, das kommt halt sehr auf das Einkommen und die Lebenshaltungskosten drauf an. Also ein sehr komplexes und vielschichtiges Problem. Hinzu kommt Land grabbing und mehr. Als ich klein war, gab es noch viele kleine Bauern. Heutzutage sieht das schon ganz anders aus. Eigentlich müsste man die Landwirte eher unterstützen, z. B. indem man im Hofladen kauft, wenn man es kann.

    Geforscht wird an allerhand, häufig kaum beachtet von der Presse. Siehe Forschungscluster CEPLAS und andere. Allerdings sind viele Verbraucher sehr skeptisch ggü Gentechnik und neuartigen Züchtungsmethoden. Flächen sind aber knapp. Bodenverhältnisse sind stark unterschiedlich. Heute kaufen übrigens sehr viele Menschen beim Discounter. Vor 25 Jahren war das noch anders, wo noch Gastarbeiter die Hauptkunden beim Aldi waren und nicht die bürgerliche Schicht.

    Sicher, letzten Endes wird das Problem durch die Stickstoffeinträge und den daraus resultierenden Folgen für Ökosysteme sichtbar, vor allem seit man sich dafür interessiert und es entsprechende Studien gibt. Das Problem ist ungelöst und ist so leicht auch nicht zu lösen.

    Trotzdem hat sich im Umweltbereich einiges getan: Totholz bleibt inzwischen fast überall stehen oder liegen, Flüsse werden renaturiert und vieles mehr. Manche Eigenheimbesitzer schaffen Naturgärten und Nistplätze für verschiedene Arten, wenn auch leider nur eine Minderheit. Und auch in der Landwirtschaft ist das Bewusstsein für die Umwelt deutlich gestiegen.

    Vertikale Indoor-Plantagen könnten im Zusammenspiel mit High-Tech einiges verändern, aber so lange irgendwo noch Acker günstig zu nutzen ist, wird das auch weiterhin gemacht werden. Das könnte sich aber ändern, da man Land grabbing leider zulässt und Oligarchen viel davon kaufen. In einer vertikalen High-Tech-Indoor-Plantage kann man maximalen Ertrag auf kleinster Fläche realisieren, die Roboter können selbstständig Tomaten pflücken, die als Hydrokultur mit Nährstoffen versorgt werden. Das Stickstoffeintragsproblem wäre damit gelöst, da ja nicht mehr auf dem Acker angebaut wird. Ein anderer Ansatz wäre ggf. Aquaponic, wo Fische mit ihren Ausscheidungen für den Dünger sorgen, von denen dann die Tomaten profitieren. Das wird vermutlich aber eher eine Nische bleiben. Aber da wir auch unabhängiger vom Ausland werden wollen und Deutschland sowieso ein Flächenproblem hat, spricht vieles für Hightech-Indoor-Plantagen. Und da ist noch Luft nach oben bezüglich High-Tech: Man kann z. B. "quantom dots" nutzen, um die Lichtqualität des natürlichen Lichts für das Pflanzenwachstum zu optimieren.

    Und ob man Gentechnik nun mag oder nicht: Rubisco ist da ein Schlüssel. Das ist ein wichtiger Player bei der Photosynthese und hat viel Verbesserungspotenzial. Das resultiert dann in besserem Pflanzenwachstum und mehr Biomasse.

    LG Oliver

    Ich studiere momentan Biologie im 4. Semester und überlege, ob ich mich auf das Thema Mykologie spezialisieren möchte und ob diese Ausbildung ein richtiger Schritt für mich ist. Was hat euch diese Ausbildung jobtechnisch gebracht? Hat sie sich gelohnt? In was für einem Bereich arbeitet ihr jetzt oder was für Bereiche gibt es, bei dem das ganze einen Mehrwert hat?

    Hallo Kuba,

    ich arbeite in einem biologischen Institut an einer Uni, wir bilden jede Menge Biologen aus. Ob ein Biologiestudium nun überhaupt ein sinnvoller Schritt ist, wenn man später einen gut bezahlten Job haben will, ist durchaus fraglich. Nicht wenige Biologen drängen sogar nach dem Bachelorabschluss in meinen Beruf (BTA), teilweise sogar mit Doktortitel. Das sagt eigentlich schon viel aus. Natürlich kenne ich auch viele Biologen. Meine beste Freundin hat einen Master und lange Zeit für eigentlich viel zu wenig Geld gearbeitet. Nichtsdestotrotz werden Biologen oft gerne genommen, z. B. um Mikroskope zu reparieren etc (angestellt beim Hersteller). Der Grund ist einfach: Die sind auch mit Doktor bedeutend billiger zu haben als andere Naturwissenschaftler.

    Aber es gibt natürlich auch solche, die Erfolg haben und gut verdienen. Manche in Anstellung, manche aber auch freiberuflich bzw selbstständig. Letzteres gilt gerade für die Biologen, die kartieren oder Gutachten schreiben, ob für Gemeinde/Land oder für Firmen (wie Rheinbraun). Zur Wahrheit gehört aber auch, dass viele Biologen in ihrem späteren Berufsleben oft nur noch nebenbei mit Biologie zu tun haben, z. B. als Vertreter, die Laborzubehör oder Mikroskope verkaufen. Falls überhaupt.

    Wenn man in der Biologie was werden will, dann muss man schon ordentlich was leisten und am Ball bleiben. Bereits im Studium sollte man "netzwerken", aber vor allem sollte man wirklich mit Herzblut Biologe sein, sonst wird das nichts. Unsere Post-Docs sind allesamt in ihrer täglichen Arbeit Molekularbiologen und um die mache ich mir auch keine Sorgen, aber die stehen halt im Labor oder sitzen im Büro. Stellen im öffentlichen Dienst sind häufig nur befristet. Unbefristete und gut bezahlte Stellen sind heiß begehrt und entsprechend viel Konkurrenz hat man bei Bewerbungen. Wenn man dann kein gutes Netzwerk hat, nur wenig Veröffentlichungen mit hohen impact factor, dann ist das nicht so gut.

    Ich will dich nicht entmutigen, aber es ist halt hart. Mit hoher Motivation über viele Jahre und ein bisschen Glück kann man aber durchaus Erfolg haben. Dazu muss man meist räumlich flexibel sein, was bei vielen ab ungefähr 30 schon ganz anders eingeschätzt wird, wenn man einen festen Partner hat und sich vielleicht schon irgendwo niedergelassen hat, Familie hat.

    So und nun speziell zu dem Fachberater Mykologie: Es lohnt sich eigentlich nur, wenn du daran hohes Interesse hast. Ein Karrierevorteil ist es eher nicht, da müsstest du schon ausgesprochen viel Glück haben. Vielleicht entstehen solche Stellen irgendwann, aber die Haushaltslage spricht nicht sehr dafür. Und es gibt da sicherlich auch viele andere Bewerber auf die wenigen Stellen, wo der Fachberater ein Vorteil wäre.

    Ich habe auch überlegt den Fachberater zu machen, aber habe es erst mal hinten an gestellt, weil es zurzeit Wichtigeres für mich gibt und diese Ausbildung meine wirtschaftliche Lage eher nicht verbessern würde. Aber: Man kann da natürlich auch prima netzwerken und man lernt quasi das Who is who der Mykologie kennen. Wenn man ohnehin in die Mykologie will, dann ist das sicher nicht verkehrt.

    Am besten macht man, was einen interessiert, denn nur so kann man bestehen und nur dann hat man später eine Chance. Also spezialisiere dich auf Mykologie, mach den Fachberater, wenn du dich sehr für das Thema interessierst. Aber zu viele Hoffnungen im Hinblick auf die Karriere würde ich mir nicht erhoffen, jedenfalls nicht durch den Abschluss (Fachberater) allein. Mykologie kann man nicht überall studieren, an unserer Uni z. B. nicht.

    An deiner Stelle würde ich erst mal weiter studieren. Den Fachberater kannst du immer noch machen, auch nach dem Bachelor oder auch im oder nach dem Master. Bis dahin hast du vielleicht ausreichend Praktika gemacht, sodass du vieles schon weißt oder kannst, z. B. richtig mikroskopieren, Präparate herstellen, steril arbeiten, mikrobiologische Methoden etc. Da es ja eh einzelne Kurse sind, machst du den Fachberater aber ohnehin "nebenbei" über ein paar Jahre. Wenn du schon an einer passenden Uni bist, ist das natürlich einfacher, als wenn du für jeden Kurs extra anreisen musst, dich als Gasthörer eintragen musst, natürlich auch eine Unterkunft brauchst.

    Wenn du dann deinen Master oder besser noch Doktor hast, dann hast du ein genaueres Bild von dem, was du kannst und willst, was dich interessiert, wo es welche Möglichkeiten gibt. Im vierten Semester wissen die meisten noch gar nicht so genau, wo sie später mal hin wollen. Grob gesagt kannst du später halt entweder freiberuflich kartieren und Gutachten schreiben oder an Forschungsprojekten mitwirken oder dir eine unbefristete Anstellung im öffentlichen Dienst suchen oder in der freien Wirtschaft arbeiten. Es gibt Schnittmengen mit anderen Themen, wie z. B. Landwirtschaft/Pflanzenzucht, da Pilze mit Bäumen Mykorrhiza bilden, aber Rost- und Brandpilze auch gefürchtete Pflanzenparasiten sind. Das ist dann aber vermutlich auch nicht der Traumjob eines Mykologen, ebensowenig wie mit Aspergillus biotechnologisch irgendwas herzustellen. Letztlich muss es jeder selbst wissen und sich seinen Weg suchen. Im vierten Fachsemester stehst du noch ganz am Anfang. Natürlich kannst du auch den Fachberater schon beginnen, dann ist vieles da für dich neu, aber das kannst du dann teilweise in späteren Praktika und Klausuren gebrauchen.

    LG Oliver

    Moin ...

    Navajoa Gerne. Einfachste Methode: mit UV-Taschenlampe 365nm "malen" während Langzeitbelichtung. Weißabgleich ruhig hoch einstellen, z.B. 12000 K, einfach ausprobieren, was am besten aussieht. ZWB/ZWB2-Filter (UV-Passfilter an der Taschenlampe) o.ä. muss man anfangs nicht unbedingt haben.

    Hier noch ein paar Bilder aus der nördlichen Eifel und meine erste Flockenhexe des Jahres. Da war ich gar nicht drauf vorbereitet, die hat mich im Vorbeigehen fast angesprungen. :D

    Grüße

    Oliver

    heute farblich etwas anderes, Aylostera pygmaea, Feldnummer RH 2060b, Bolivien, Potosi, Modesto Omiste Berque, Höhe 3650 m. Auffällig hier, wie weit sich die Blüten öffnen, und sich die Blütenblätter umschlagen. Kantenlänge Topf: 5 cm.


    Hallo Steffen,

    mit dem Motiv könnte sich ein UV-induzierte sichtbare Fluoreszenz lohnen.
    LG Oliver

    Hallo,


    wir hatten auf der Arbeit mal eine Euromex-Mikroskopkamera, die schon recht okay war. Die Software dazu fand ich ziemlich brauchbar.

    https://www.euromex.com/en/pro…utions-life-science/cmex/

    Im Vergleich zum Handy ist das wesentlich angenehmer. Fotografieren mit dem Handy durchs Okular geht zwar auch, aber eine Okularkamera ist doch irgendwie angenehmer zu wechseln. Und vor allem bei der Verarbeitung hilft die Software der Okularkamera sehr, wie Steffen auch schon sagte: beim Mergen für Übersichtsbilder oder für Focus stacking. Oder auch Vermessen.

    Bei der Software gibt es sicherlich Unterschiede zwischen den Herstellern. Zu der Bresser-Software (oder anderen) kann ich aber wenig sagen, ebensowenig zur aktuellen Euromex-Software.

    Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,

    Hoffnungsvoll bin ich gestern gleich zu meinen Bärlauch-Stellen gelaufen. Die Ernüchterung folgte prompt...nicht mal eine winzige Spitze ist bisher zu sehen, nichts :(

    an meiner Sammelstelle war schon alles voll mit Bärlauch und natürlich haben wir auch gesammelt. Früh sammeln ist wichtig, sonst kommen hier die Asiaten und sammeln einem alles weg (die kommen da echt mit Säcken!).

    VG Oliver

    Moin!

    Also, ich stehe solchen Produkten (und generell der Konsumgesellschaft) kritisch gegenüber. Zwar glaube ich persönlich schon daran, dass Pilze viel stärker erforscht werden sollten, auch weil darin Stoffe enthalten sein könnten, die eine medizinisch nutzbare Wirkung haben. Ob aber so eine Nahrungsergänzung etwas bringt, sei mal dahingestellt. In Asien glaubt man ja dran, aber da glaubte man auch, dass Nashornpulver gut für die Potenz sei. Aber wie sagt man so schön: Glaube versetzt Berge! Und wenn man dran glaubt, hat wohl schon allein das einen positiven Effekt (Placebo-Effekt). Optimismus ist gesund. Aber seltene Arten (ob Tier, Pflanze, Pilz) sollte man doch bitte in Ruhe lassen, also Finger weg vom Nashornpulver.

    Letztlich ist es vermutlich nur Geldmacherei. Über die Produktionsbedingungen weiß man nichts. Sind die dafür verwendeten Pilze wild gesammelt oder angebaut? Werden dafür überhaupt Fruchtkörper verwendet oder vielleicht nur Myzel? Wie wird extrahiert? Wie viel von was ist letztlich drin? Und: Haben die Inhaltsstoffe eventuell sogar Nebenwirkungen? Wenn ich da an z. B. die Pflanze Huflattich denke, die wurde früher gegen Husten verwendet, wovon heute allerdings abgeraten wird, weil leberschädigende Stoffe enthalten sind.

    Also letztendlich muss jeder für sich entscheiden. Vermutlich geht da keine Gefahr von aus, vermutlich aber auch keine über den Placeboeffekt hinaus gehende Wirkung.

    Grüße

    Oliver

    Hallo,


    dieses missglückte Kochbuch ist woanders auch schon kritisiert worden. Diese KI-Bilder sind rufschädigend für alle Beteiligten, daher sollte der Verlag den Mist einstampfen und die verantwortliche Person feuern, auch wenn es der Chef ist.

    Das ist ja unglaublich! Aber so etwas habe ich schon erlebt mit einem Buch von Christian Rätsch-"Pilze und Menschen".

    Der ist doch Ethnobiologe. Der interessiert sich ja mehr dafür, welche Pilze und Pflanzen Indigene nehmen, um ihren Göttern näher zu sein. Man kennt den ja auch aus dem Fernsehen. Weiß nicht, ob ich mich auf seine Aussagen verlassen würde, eher nicht.


    Dieses hier - ganz ohne KI - kostete mindestens einer halben Million Menschen das Leben (M. Albright, 2016).

    (auf dem einzigen Bild, dass ich lizenzfrei gefunden habe, ist leider das Fläschchen nicht gut zu sehen)

    Das war schon zu der damaligen Zeit lächerlich, also die Sache mit den angeblichen Massenvernichtungswaffen des Iraks. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie sehr mich damals Colin Powells "Beweise" NICHT überzeugt haben. An ein Fläschchen kann ich mich nicht mehr erinnern, wohl aber an eine computergenerierte Powerpoint-Präsentation. Es braucht gar keine KI, um Menschen an der Nase herum zu führen, da reichen auch Behauptungen, echte Bilder im falschen Kontext, manuell manipulierte Bilder und oberflächlich schlüssige Argumentation, auch wenn sie falsch ist.


    Und ich sehe keinen Grund darin anzunehmen, dass das keine volle Absicht war. Die wollten halt eine Invasion im Irak starten und suchten dafür Gründe, die sie dann auch gefunden äh erfunden haben.


    KI kann aber noch viel mehr. Heute kann man u.a. komplette Songs oder auch Videoclips mit KI generieren. Und im militärischen Kontext wird KI sicherlich schon gaaaanz lange genutzt, auch um Bilder zu bereinigen oder absichtlich schlimm darzustellen. Ich erinnere mich auch noch gut an ein Gespräch mit einem Bundeswehr-Angehörigen, der schon Ende der 90-er von solchen Dingen erzählte.


    Grüße


    Oliver

    Hallo corne,


    ich wohne zwar im Umkreis, aber das wäre dann schon Aufwand von Stunden, extra da hin zu fahren. Höchstens könnte ich anbieten, dass ich mich melde, wenn ich mal in der Nähe bin, aber das nutzt ja auch nichts. Wird so schnell auch nicht passieren.


    :gbravo: Ich wohne leider sehr weit von Köln weg und es lohnt sich nicht, deswegen dorthin zu fahren.

    Köln ist immer eine Reise wert ;) Da gibt es den Kölner Dom, ein Schokoladenmuseum, Clubs und Konzerte, die Altstadt, Brauhäuser und Kölsch. ;)


    Beste Grüße

    Oliver

    Hallo,


    eigentlich ist das ja eine feine Sache mit dem Smartphone zu fotografieren, da die Kameras oft sehr gut sind. Was aber fehlt, ist eine passende App für diesen Zweck. Eventuell mit Vorauswahl des Objektivs (zb 40x oder 100x), Voreinstellung des Okulars (8x oder 10x), Maßstabsbalken und Vermessung, Pfeile, Text-Annotationen. So eine App scheint es bislang nicht zu geben.


    Grüße Oliver

    Hallo,


    die Teilhülle schützt das Hymenium, also die Fruchtschicht (Lamellen). Später bleibt davon oft ein Ring, eventuell auch Flocken am Hutrand oder eine Cortina wie bei einem jungen Schleierling.

    Die Gesamthülle umgibt den ganzen (jungen) Pilz. Davon kann eine Volva an der Basis oder Flocken auf dem Hut übrig bleiben.


    Ein Fliegenpilz hat z. B. eine Volva und Schuppen auf dem Hut, das sind beides Reste der Gesamthülle. Und dann hat er noch einen Ring als Rest der Teilhülle.


    Grüße


    Oliver

    Hallo,


    kann jemand vielleicht etwas über die verschiedenen Software sagen, die zu den Okularkameras mitgeliefert wird? Die von Euromexx fand ich richtig gut, aber wie sieht es bei Bresser oder anderen Herstellern aus?


    ImageJ/Fiji geht natürlich auch, möchte ich aber niemanden mehr nahelegen, der nicht in der Wissenschaft arbeitet, da die Handhabung doch recht umständlich ist für Laien.


    Beste Grüße

    Hallo Michael,


    ich mache zurzeit nur Freihand-Fotos mit dem Smartphone durch das Okular. Eine Halterung soll ganz gut gehen, zumindest sagt das ein Kollege, der das im Institut benutzt.
    Eigentlich habe ich auch eine Okular-Kamera, die ich aber leider seit dem Umzug nicht mehr wiederfinde. Die war von Euromexx, aber es gibt auch von anderen Firmen Okular-Kameras. Die Software von Euromexx fand ich ganz brauchbar, da die auch Bilder zusammenrechnen kann/konnte, also sowohl in der Tiefe (extended depth of field), als auch Stitching. Die Auflösung meiner alten Okularkamera dürfte aber um einiges geringer sein, als die der Smartphone-Kamera. Ich hoffe, dass ich meine Okularkamera irgendwann wiederfinde, da das doch um einiges bequemer ist. Allerdings braucht man dann auch einen PC oder ein Notebook, woran man die Kamera über USB anschließen kann. Wobei ich auch solche Okularkameras gesehen habe, die direkt auf eine SD-Karte aufnehmen und kein PC angeschlossen werden muss. Aber da hat man wiederum keine Software, die einem das Leben dann doch etwas einfacher macht.

    Grüße


    Oliver

    Das ist schon ein paar Jahre her als ich das das letzte Mal verwendet habe und ich weiß es nicht mehr genau, aber ich vermute mal ins abgekühlte Strohsubstrat. Normalerweise habe ich das Wasser immer kochend dazu gegeben und dann langsam abkühlen lassen. Wahrscheinlich habe ich es danach dazu gegeben.

    Hallo Harald


    Afaik wirkt das gegen alle Diptera, wobei das ja heute ist spezielle strains sind, z.b. B. t. israelensis. Das Protein perforiert den Darm, worauf sie sterben. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht gegen Pilzfliegen (Trauermücken). Und es ist absolut unbedenklich: ungiftig für den Menschen und getötet werden nur solche Diptera, die sich an meinen Pilzkulturen vergreifen. In die Körnerbrut muss das gar nicht rein aber ins Strohsubstrat.


    Beste Grüße


    Oliver

    Hallo Benjamin,


    Danke. Ich schätze, da würde es sich lohnen dran zu bleiben. Ich kann mir gut vorstellen, dass das erinnert vom anderen abgeschrieben hat und sich dadurch ein hartnäckiges Gerücht gehalten hat. Im Moment habe ich aber ganz andere Sorgen und bin momentan sowieso im Ausland und habe keinen PC zur Verfügung. Immerhin bin ich bald wieder zurück in Deutschland.


    Grüße


    Oliver

    Hallo,


    zwischenzeitlich hatte ich natürlich gemerkt dass Amanita ovoidea mit Namen drin ist und entsprechend in der App gekennzeichnet.


    Eine ganz andere Sache: Wie ist das mit dem mushroom hunting factor? Der schwankt ja recht stark. Würde es nicht Sinn machen das etwas zu glätten? Bis gleitenden Durchschnitt oder so? Nur eine Idee.


    Grüße


    Oliver

    Hallo Harald,


    willkommen im Forum! Ich bin zwar kein Biologe arbeite aber auch seit vielen Jahren in der Biologie. Zum Glück (oder Unglück?) bin ich jedoch nie in der Pharmabranche gelandet.


    Als es noch diese Tauschtreffen gab ("Raubmordkopierer") war ich noch sehr jung. Mein erster Computer war ein Ti-99/4a. Hach, das waren noch Zeiten! Später dann Programmierung, Mikrocontroller (Arduino), Einplatinencomputer (Raspberry pi), Fotografie usw. Beruflich habe ich dann auch mal einen ArcGIS-Kurs gemacht, einiges, natürlich auch mit Mikroskopie, Sequenzierung (damals noch Liqor), Molekularbiologie und Biotechnologie sowie Ökologie Erfahrungen gesammelt. Wofür auch immer das gut war. ;)


    Grüße


    Oliver

    Hallo,


    also zu dem vermeintlichen Doppelgänger des Grünen Knollenblätterpilz kann ich nicht so viel sagen, da ich weder Syrien noch den Iran kenne.


    Allerdings wird auch hierzulande immer wieder davor gewarnt, dass man den Grünen Knollenblätterpilz mit Hexeneiern und allen möglichen anderen Pilzen verwechseln können soll, die bestenfalls eine entfernte Ähnlichkeit aufweisen. Afaik wird das denn PSV auch so beigebracht.


    Angesichts dessen weiß ich nicht so recht, was ich von dem verlinkten Artikel halten soll. Kann man den Grünen Knollenblätterpilz nun leicht verwechseln oder nicht? IMHO reichen doch schon minimale Kenntnisse, um den eben nicht zu verwechseln. Bodenlosen Leichtsinn wird man so oder so nicht ausrotten können.


    Zum Englisch bei Pilzwanderungen: Ich denke, ich werde mir auf lange Sicht zumindest die Namen der gängigsten Pilze auch auf Englisch einprägen. Kann ja nicht schaden und es gibt nicht nur Wissenschaftler. Und es gibt ja nicht nur Migranten und Flüchtlinge, sondern auch Touristen. Ferner fährt man ja auch schon mal ins Ausland in Urlaub. Eine große Marktlücke wird es aber wohl nicht sein, dass sehe ich ein. Und im universitären Kontext mit Studenten könnte man wohl auch meist die wissenschaftlichen Bezeichnungen verwenden, wobei aber auch nicht jeder Biologie oder Mykologie studiert, aber vielleicht dennoch Interesse am Sammeln von Pilzen hat.


    Beste Grüße


    Oliver

    Hallo Oehrling,


    es ist vermutlich nicht nachvollziehbar, aber ich habe leider kein Exemplar mitgenommen. Überhaupt bin ich schlecht ausgerüstet, habe nicht mal ein Messer dabei, geschweige denn einen Pilzkorb. Das liegt auch daran, dass ich hier nicht primär auf Pilzsuche bin, sondern aus anderen Gründen hier bin.


    Gerechnet habe ich eher mit Kaiserlingen. Und gehofft haben wir auf wertvolle Trüffel 🤤 Aber naja, die Straßenhunde, die es hier massenhaft gibt, kann man wohl nicht in so kurzer Zeit zum Trüffelhund ausbilden. ;)


    Aber wenn wir noch mal welche finden (A. ovoidea), dann nehme ich einen mit, möglichst ein junges Exemplar.


    LG Oliver