Beiträge von Wutzi

    Halo Tuppie,

    schöne Fotos von schönen Pilzen! Und ich habe gerade wieder etwas gelernt über den Mousseron gelernt. Den hatte ich noch nicht. Wahrscheinlich würde ich ihn gar nicht erkennen.

    Moin Stefan,

    als enge Vertraute des Christkinds mal die Frage: Du weißt aber schon, dass Wunder etwas länger dauern?


    Hallo Alex, Danke für die Ergänzung. Ja, solche Literatur hätte ich mir anfangs auch sehr gewünscht.

    Hallo Peter, fast so schick wie Fastlinge. Du könntest sie noch ein wenig färben, dann würde ich die Fastlinge gar nicht mehr vermissen.

    Aber die Vielfalt ist wirklich beeindruckend und dazu musst Du nicht mal mehr aus dem Haus.

    Hallo Brassella, das ist ja eine ganze Galerie! Magst Du bei einem Deiner Lieblingserke etwas ausführlicher begründen, warum Du es empfehlen würdest? Ich würde mir wünschen, dass wir die Ratsuchenden auf diesen Thread verweisen können, wenn die Frage nach sinnvollen Buchanschaffungen das nächste Mal kommt.


    Hallo Alex,

    Danke für Deinen Tipp. Magst Du auch in ein paar Sätzen dazu schreiben, warum sich die Anschaffung aus Deiner Sicht lohnt, oder einen Link dazu schicken, der bissi was vom Inhalt verrät?

    Hallo Grüni,

    einen schönen Pilzausflug hast Du gemacht. Die meisten Sachen, die Du zeigst wachsen hier auch gerade. An zwei Tagen habe ich uns eine kleine Plzmahlzeit erkämpfen können bestehend aus zwei knackigen Grünspanträuschlingen, 3 grünen Anistrichterlingen, 4 Wiesenchampignons, einer Hand voll Schwarzpunktierten Ellerlingen, 3 Hallimaschen, zwei Händen RSK (Rauchblättrigen Schwefelköpfen) und vier Maronen. In „normalen“ Jahren hätte ich die wohl nicht ernst genommen. Aber das Zusammengewürfelte Pilzgemurkel hat sogar richtig! also wirklich sehr gut geschmeckt. Vielleicht liegt das Geheimnis an der Mischung, denn bis auf die RSK finde ich die anderen geschmacklich nicht so aufregend. Also guck mal nach, ob du nächstes Wochenende was für den Topf findest. Nur Mut!==Gnolm7

    Craterelle, muss das ausgerechnet jetzt sein, wo es doch keine Grillpilze gibt. Das ist Folter==Gnolm6

    Wie wärs mit Zuchtchampignons oder Kräuterseitlingen?


    LG, Josef

    Klar Josef, kann man machen. Aber ich stelle mir gerade gegrillte Parasole vor...Hach...

    Ich werde heute Abend zum Trost ein paar Bratäpfel aus den leckeren Bosköppen machen.

    Die sehen hübsch aus, beli. Der Klimawandel lässt offenbar nur die giftigen Champignons zu uns einwandern so hübsche, leckere Früchte schaffen es leider nicht.

    Mir als Fortgeschrittenem, aber noch weit weg vom Experten würde vor Allem die

    Funga Nordica

    gefallen. Die gibt es jetzt in der zweiten Auflage neu beim Pilzbuchhändler des Vertrauens für 85 Euronen.

    Moin Hans,

    die Funga Nordica auch noch irgendwann auf meiner Wunschliste. Zur Funga Nordica habe ich

    herausgefunden, dass es sich um eine erweiterte und überarbeitete Auflage handelt, die nunmehr 278 Gattungen enthält, sowie Beschreibungen und Schlüssel von 3054 Pilzarten aus Nordeuropa.

    Die neue Ausgabe ist um die Gasteromyceten (incl. unterirdische Basidiomyceten) und clavarioiden Pilze (außer Gomphales) erweitert. Umschlaginnenseite beinhalten einen Schnellindex zu den Gattungen und alphabetischem Inhaltsverzeichnis zu den über 5000 species. Das Werk umfasst zwei fest gebundene Bände mit 1083 Seiten.



    Hallo Rudi, am besten du tust Dich mit Rotfüßchen zusammen. Vielleicht hört Euch dann das Christkind besser==Gnolm1.

    Hi,


    das mal wieder ein klasse Thread mit klasse Antworten! Insbesondere den Tipp bezüglich der Brüchigkeit des Mehlräslings möchte ich unterstreichen ==Gnolm8

    Danke Kuschel.==Gnolm13

    Ich hab da noch was gefunden, was ich nicht bestimmen konnte. Ich wollte ihn eigentlich alleine herausbekommen, hat aber nicht geklappt.

    Sind das Kahlköpfe - oder vielleicht doch Düngerlinge? Ich habe sie auf einer extensiv genutzten Kuhweide gefunden.



    Ja Rotfüßchen, Kunstwerk passt gut. Ich kannte es gar nicht.

    Hier hab ich was über das Buch gefunden: mykologie.html

    Hallo zusammen,

    nicht mehr lange und es ist Weihnachten. Zeit, über Weihnachtsgeschenke nachzudenken. Warum nicht mal ein Pilzbuch verschenken, oder sich selbst eins wünschen? So ein Buch macht nicht dick und steht günstigenfalls auch nicht als Staubfänger herum - vorausgesetzt, es ist ein Buch, mit dem der oder die Beschenkte auch wirklich etwas anfangen kann. Ich schlage vor, dass wir hier einmal Bücher vorstellen, die wir Anderen empfehlen würden. Vielleicht hilft es Pilzinteressierten, die Qual der Wahl zu erleichtern.

    Anfänger haben andere Ansprüche und die wiederum freuen sich über andere Bücher als die Profis. Deshalb sollten wir darauf eingehen, für wen wir das jeweilige Werk empfehlen würden.


    Ich mache mal einen Aufschlag mit Anfängerliteratur:


    Laux, Gminder "Essbare Pilze & ihre giftige Doppelgänger"

    Ich fange mal mit einem Buch an, dass ich zwar noch nicht lange habe, aber das mir als Anfängerin große Dienste erwiesen hätte. Die aktuelle Ausgabe ist ganz anderes gebunden, als andere gängige Pilzbücher. Es ist zweigeteilt. Auf der jeweils oberen Hälfte des Buches sind die Abbildungen und Beschreibungen essbarer Pilze. Im unteren Teil findet Ihr die giftigen Verwchslqngspartner, die sich aufgrund der Zweiteilung des Buches zugleich aufschlagen lassen und den unmittelbaren Vergleich ermöglichen. Wirklich pfiffig gemacht.

    Mehr über den Inhalt ist hier zu finden.



    Rita Lüder „Grundkurs Pilzbestimmung"

    I, das mir überhaupt erst ermöglicht hat, die für Laien unüberschaubare Systematik der Pilze zu verstehen Das heißt nicht, dass ich sie beherrschen würde. Aber ich finde das Buch schafft wirklich eine sehr gute Basis für Menschen die gern Pilze sammeln und mehr über das Reich der Pilze wissen wollen.

    Hier findet Ihr eine Beschreibung des Inhaltes.

    Hallo Christoph, vielen lieben Dank für Deine Anmerkungen.

    Also hake ich mal den rotfußlosen Rotfuß ab. Offenbar ein Parallelfall zum Rotrandigen ohne roten Rand.


    Deine Mehlräslings-Trichterlingstipps sind Gold wert. Im Erschnüffeln bin ich nur bei Extremgerüchen sicher. Aber die Konsistenz der Pilze zu erkunden, scheint mir ein guter Weg.


    Den Flämming/Schüppling hatte ich erbost aus dem Waschbecken gefischt, als ich die Pilze abgewaschen habe. Bis dahin war er mir durchgerutscht. Daher war er so nass. Was genau das mal war, wird nicht mehr zu rekonstruieren sein.


    Die Knopfstieligen Rüblinge hatte ich im letzten Jahr kennengelernt. Da sahen sie aber schick aus, nicht so dunkel-matschig wie meine diesjährigen. Ja, ja. Das geht dem Menschen wie den Pilzen, wenn sie ins Alter kommen, ist der Lack ab==Gnolm7

    Hallo zusammen,


    die Waldspaziergänge bringen zur Zeit nur wenig Kulinarisches, aber immerhin sind ein paar RSK (Rauchblättrige Schwefelköpfe), Hallimasch, Büschelraslinge und Schnecklinge für die Pfanne dabei. Das ist mehr als in Sommer und Herbst zusammen. Und es gibt Erstaunliches zu sehen und Einiges, was ich zuvor nicht kannte. Ich brauch mal wieder Eure Hilfe, weil ich nicht weiter komme.


    Hier ein paar Bilder:


    Ich beginne mal mit dem Filzröhrling. Auffällig der rötliche Farbton unter dem Hutfilz.Und er läuft nur ganz leicht und auch erst nach einer Stunde an. Ist das eine Ziegenlippe, so habe ich die noch nicht gesehen?








    Eigentlich ein schicker Pilz. Aber: Hat der Stäubling Frost bekommen, oder warum hat der solche Ockertöne? Er sieht noch nicht aus, als wäre er am Vergehen, oder?





    Nach diesen Schnecklingen mit den kleinen Pünktchen auf dem Stiel, weshalb sie wohl Schwarzpunktierte Schnucklig Schnecklinge heißen, lohnt es sich gerade Ausschau zu halten. Die jüngeren werde ich morgen verputzen.



    Und ewig grüßt der Trichterlings-Mehlräsling, bei dem ich wohl nie den Einen von dem Anderen unterscheiden können werde.




    Dieser kleine gelbe Trickser hat sich heimlich zwischen die RSK geschlichen. Aber beim Verputzen ist er aufgeflogen. Vielleicht ein Flämmling in geheimer Mission?




    Ein schönes Büschel Brauner Büschelraslinge. Die geben den Pilzen den richtigen Biss.




    Und hier der große (kleine. ca. 8 cm hoch) Unbekannte: Ich schätze mal Rüblinge, oder? Das Sporenpulver ist weiß. Sonst nichts Auffälliges.




    Ziemlich spektakulär fand ich die in Büscheln wachsenden Gifthäublinge. Ich hatte immer gedacht, dass die Gifthäublinge lediglich gesellig wachsen würden und die Stockis in Büscheln. Aber auch das ist eine ganz offenbar Mär. Ich finde, dass dass die DGFM unbedingt Öffentlichkeitsarbeit machen sollte, um Stockschwämmchensammler zu warnen. So extrem wie in diesem Jahr sind mir die Gifthäublinge noch nie aufgefallen.