Danke Brätling, jetzt erkenne ich den Unterschied zu den Erdritterlingen, die ich kenne. die Lamellen gilben deutlich. Danke für den Beitrag, ich habe jetzt wieder etwas gelernt
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Beiträge von Wutzi
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Hallo Maria,
abgesehen von dem Steinbruch sind das wieder wunderbare Impressionen. Da sind ja wirklich schräge Pilze dabei so die Nummer 6. Und C. varius mit der violetten Linie am Lamellenansatz ist wieder einmal völlig unvariabel. bin gespannt, als was sich Nummer 5 entpuppt.
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Hallo Brätling,
klasse, den Schwarzfaserigen Ritterling kenne ich bislang nur aus dem Pilzbuch. Bei mir wachsen nur Erdritterlinge, die man nicht essen kann, bzw. richtig giftig sind. Allerdings sehen die erstaunlich ähnlich aus. Sicher kennst Du den Pilz genau, oder?
Hi,
von oben gebe ich dir recht, aber von unten ist das ein Unterschied. Die gelblichen Stiele (im Alter verfärben sich auch die Lamellen so grüngelblich) sind sichere Erkennungszeichen.
Hallo Stefan,
danke, ein guter Hinweis. Da ich den Pilz aber noch nicht in der Hand hatte und hier auf den Fotos der Pilz nur von oben abgelichtet ist, kann ich das in dem Beitrag von Brätling allerdings nicht nachvollziehen. Deshalb meine Frage, oben er den Pilz genau kennt. Es ist ja häufig so, dass Speisepilze regional häufig und gern verzehrt werden, während sie in anderen Regionen eher Seltenheitswert besitzen.
Über das Equestre-Syndrom, das der Gemeine Erdritterling auszulösen im Verdacht steht, hattest Du ja schon geschrieben. Für mich ist es kein so schöner Gedanke, wenn ein Pilzgift die quergestreifte Muskulatur aufzulösen droht. Insofern ist es schon gut, den Verwechslungspartner gut zu kennen, wenn man den Schwarzfaserigen Ritterling sammelt.
Bei mir wachsen nur Erdritterlinge, die man nicht essen kann, bzw. richtig giftig sind.
Hallo Wutzi,
meinst du mit Erdritterling "Tricholoma terreum"? Die sind doch essbar, jedenfalls steht das so in meinen Büchern...
Besten Gruß, eh
Hallo eh,
in den meisten meiner Bücher steht das auch noch so. Aber im Netz findest Du den Hinweis darauf, dass er dasselbe Pilzgift enthält wie der Grünling. Den habe ich früher auch gelegentlich gegessen. Inzwischen ist bekannt, dass er unter bestimmten Voraussetzungen - also bei aufeinanderfolgende Pilzmahlzeiten Rhabdomyolyse auslösen kann. Deshalb gilt der Grünling heute ebenfalls als Giftpilz.
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Hallo Brätling,
klasse, den Schwarzfaserigen Ritterling kenne ich bislang nur aus dem Pilzbuch. Bei mir wachsen nur Erdritterlinge, die man nicht essen kann, bzw. richtig giftig sind. Allerdings sehen die erstaunlich ähnlich aus. Sicher kennst Du den Pilz genau, oder?
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Hallo Naturmensch,
erst einmal:
. Das ist schon eine Nebelkappe. Gerüche werden recht unterschiedlich empfunden. Gelegentlich wachsen die auch mal so üppig. -
Hallo Björn, Du zeigst immer wieder Pilze, die ich nicht einmal gattungstechnisch einordnen könnte. Insofern sind Deine Beiträge für mich immer willkommene Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Arrhenia geisterte inzwischen mehrfach durchs Forum. Ich denke, dass ich die jetzt Wiedererkennung, sollte ich ihr begegnen.
Übrigens: Die Reizker werden bei Frost komplett giftig grün. Die sehen hier nach den Frösten sehr speziell aus. Allerdings milchen sie in dem Zustand nicht mehr. Die sind in Giftgrün wohl leider endgültig dahin.
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Einmal bitte dran riechen....
Der muss doch einfach nach Kartoffelkeller riechen
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Ja, das ist der Gelbe
, den hatte ich in der Prüfung. -
Naamd zusammen,
diesbezüglich hatte ich gerade einen recht informativen Kneipenabend zum Schluss des Schleierlingskurses, in dem uns ein Teilnehmer Einblicke in die Welt des Survivals ermöglichte, in der Art: Wie mache ich eine bakterienverseuchte Ratte genießbar oder wie entgifte ich eine Weinbergschnecke.
Also, wenn diese Holzrelikte nicht von Erlebnispädagogen stammen, dann stammen sie entweder von individualistisch veranlagten Kindern ohne Smartphonesucht oder aber von Teilnehmern eines Anfänger-Survival-Kurses.
Hexen als Verursacher würde ich ausschließen, denn wenn ich mit meinesgleichen unterwegs bin, bauen wir nie so dilettantische Holzhaufwerke.
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Menno,
ich hatte vorgestern einen ausführlichen Hunde-Stammtisch-Beitrag geschrieben, den habe ich versehentlich gelöscht. Ich fasse das noch mal verkürzt zusammen:
Wahrscheinlich ist ein bisschen Dogge immer in der Bullilinie Thomas, manchmal auch richtig viel, wie beim Dogo Agentino. Bei Duplo weiß ich das nicht so genau. So richtig lauffreudig war sie im Sommer nie. Wenn ich da morgens zu längeren Läufen aufgebrochen bin, blieb sie schon gern mal zu Hause und wartete, bis ich wieder zu Hause war und mit ihr baden gingm- in der Panke.
Tuppie, Dein Saluki war ein wunderschönes Tier. Mit solchen Rassen habe ich gar keine Erfahrung, aber für lange Läufe wäre dieser Hund sicher perfekt gewesen. Vielleicht bekommst Du ja noch einmal die Gelegenheit, einen solchen Hund für längere Zeit um Dich zu haben. Nicht nur für Radtouren ist das bestimmt der perfekte Partner.
Probleme in der Hundehaltung liegen nach meiner Auffassung immer am anderen Ende der Leine. Wirklich fast immer. Manche Menschen sollten gar keine Tiere und vor allem keine Hunde halten.
Hunde sind keine Menschen auf vier Beinen und funktionieren auch nicht so wie wir. Ich schmeiß mich immer weg, wenn Leute ihre Hunde zutexten. Das ist so, als würde uns jemand auf chinesische erklären, was wir zu tun haben. Hunde denken nicht, sondern verknüpfen und verstehen keine Menschensprache. Wenn sich Hundehalter darauf einstellen könnten, wäre manches einfacher.
Ich bin auch so eine Tierschutz-Tante und froh, dass ziemlich viele Tiere aus schlechten Tierhaltungen an vernünftige Menschen vermittelt werden können. Bei Pitbull und Co. ist das eine echte Herausforderung. Aber auch bei einem Mix aus Australian Shepherd und Border Collie. Ich glaube, so ein Hund ist in der Lage, viele Hundehalter an ihre Grenzen zu bringen. Klasse, dass Du Dich der Herausforderung gestellt hast, Kuschel. Und solche Katzenspaziergänger habe ich auch in der Familie. Da gehen Menschen mit Hunden und dem zugleich Kater gassi. Da muss es irgendwo auch Fotos geben, mal sehen, ob ich sie finde.
Aber egal, ob es der Rote, Duplo, Cay, Minnie oder Pluto sind. Für jemanden, der einmal auf den Hund gekommen ist, ist es schwer vorstellbar, ohne Hund zu leben. Ich habe eine Weile gebraucht, mich an den sehr kleinen Hund zu gewöhnen. Ich gebe zu, dass ich mich schon mal drauf gesetzt habe, weil ich das Tier auf dem Sofa einfach nicht gesehen habe. Aber zu meiner Überraschung ist auch so ein kleiner Hund tatsächlich ein richtiger Hund, dem es gut bekommt wie ein Hund behandelt zu werden.
Ich trinke heute einmal einen Schluck auf's Wohl der Caniden und ihrer Futtersäcke

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Es hat mit der Witterung nicht unebdingt was zu tun. Ich kenne Stellen, wo ein Mycel eben immer wieder stark bereifte Fruchtkörper produziert, völlig unabhängig davon, wann die Fruchtkörper erscheinen oder bei welchem Wetter.Hallo Pablo, interessant! Mir ist das jetzt zum ersten Mal aufgefallen. So helle und bereifte Fruchtkörper habe ich erst jetzt nach den ersten Frösten an geschützteren Stellen im Unterholz gefunden. Die Pilze, die frei standen, waren schon glasig und hatten Frostschäden. Aber möglicherweise habe ich sonst weniger Steinpilze im Dickicht gesucht bzw. gefunden als in diesem Jahr. Darauf werde ich in den nächsten Jahren achten. Hoffentlich gibts dann da auch wieder Steinis.
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Hallo Hans,
Hassi ist ein Glückspilz. Bei mir hat nix geklingelt, nicht die kleinste Inspiration, Flasche ganz leer. Und so habe ich mich anderen Dingen, wie z.B. meinem Besuch zugewandt. Wartet nicht auf mich, bin zur Zeit mal raus.
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Ja, Falscher Pfifferling ist richtig. Stefan schießt bei Anfängern regelmäßig über das Ziel hinaus, wenn er darauf verweist, dass einzelne Pilzarten aufgeschlüsselt werden. Da es heute möglich ist die Pilze zu sequenzieren, werden die Arten ausdifferenziert und neue Arten abgespalten.
Hi,
ja stimmt, allerdings ist es auch für einen Anfänger wichtig zu wissen, dass in einem Pilzbuch, auch wenn dort sogar 1200 Arten enthalten sind, nicht alle Arten drin sein können und dass es meist schwer abzugrenzende Nachbararten existieren. Mir hätte die Info zu meinen Anfängerzeiten sehr geholfen, insbesondere bei der Kartierung.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
ja wenn die Info so ausführlich kommt, wie Du mich zitierst, versteht das ein Anfänger. Du hattest allerdings auf Folgendes verkürzt: "..., es gibt von den helleren Falschen Pfiffis mehrere Arten; die müssen unbedingt unters Mikro; ebenso der Gelbfuß. Das sind auch mehrere Arten. Ob das wirklich C. rutilus s. st. ist, bezweifle ich."
Das ist zweifellos richtig, und heute verstehe ich was Du meinst. Aber es überfordert jemanden, der gerade beginnt, sich mit Pilzen zu befassen. Der weiß jetzt nicht, ob er einen Falschen Pfifferling gefunden hat und einen Gelbfuß, der liest nur Deinen Zweifel und dass ein Mikroskop nötig ist. Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Fragen hier im Forum. Ich war Dir immer dankbar, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, mir zu antworten. Aber oft entsprachen Deine Antworten nicht meinem Anfängerniveau und ich habe Dich nicht wirklich verstanden. Aber ich verstehe schon, dass es für manchen Pilzprofi nicht so einfach ist, sich in die Anfänger hineinzuversetzen, die so wie ich nicht einmal Grundkenntnisse in Latein haben. Russische Pilznamen könnte ich wahrscheinlich besser herleiten und im Kopf behalten
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Hallo Tomas, der stand sicher dunkel und frostig war es auch schon. Bei mir sehen die gerade alle so aus.
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Hallo Hackstutz,
der Schmierröhrling ist genauso alt wie der letzte. Schade, da wirst Du wohl bis nächstes Jahr warten müssen, um den Fall aufzuklären. Der weiße Pilz kann ein Egerlingsschirmling sein, aber eventuell auch ein Champignon. Lass doch einfach den Hut auf eine Untertasse oder eine Glasscheibe aussporen, dunkle Sporen haben Champignons, helle Egerlingsschirmlinge. Ich denke aber auch, dass es Letzterer ist.
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Hallo Ralf,
schön dass Du uns an Deinem Erstfund teilhaben lässt und schön, mal wieder ein Lebenzeichen von Dir zu lesen. Den parasitischen Scheidling habe ich in diesem Jahr auch zum ersten Mal gesehen. Im Pilzkurs in Oberhof. Aber selbst gefunden habe ich ihn leider nicht.
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Sollte der Eindruck entstanden sein, entschuldige ich mich bei Dir für mein aüsserst aggressives Verhalten. Und werde Dir heute auch nicht mehr widersprechen und nur noch schnurren wie ein Kätzchen. 🦁
Hallo Rudi,
Respekt. Ich habe Euren Disput zwar nicht verfolgt, bin aber schwer beeindruckt von Deiner virtuellen Umarmung. Die meisten Menschen können das nicht. Das würde ich gern öfter hier lesen. 👍
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Hallo Ihr drei, wunderbare Fotos! die Pilze sehen aus, als hätte es noch gar keinen Frost gegeben. Eine Augenweide. Den Olivbraunen Milchling habe ich noch nie mit so einer hellen Hutoberfläche gesehen, seid Ihr sicher, dass es einer ist?
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Ja, Falscher Pfifferling ist richtig. Stefan schießt bei Anfängern regelmäßig über das Ziel hinaus, wenn er darauf verweist, dass einzelne Pilzarten aufgeschlüsselt werden. Da es heute möglich ist die Pilze zu sequenzieren, werden die Arten ausdifferenziert und neue Arten abgespalten. Damit kann kein Neu- Pilzler etwas anfangen. Merk Dir für den Anfang einfach den Falscher Pfifferling, so wie er im Pilzbuch steht.
Bei Schwefelköpfen hilft in der Tat eine Kostprobe. Der Graue ist mild und sollte jung cremefarbene bis hellgraue Lamellen haben. Der grüne Schwefelkopf hat eine neongrüne Stielspitze, die sehe ich nicht auf Deinem Foto. Da siehst, Du, dass es nicht ganz einfach ist, einen Pilz zu erkennen, wenn es nur Fotos gibt. Du kannst versuchen, ihn detaillierter zu fotografieren, vielleicht ergibt sich dann noch ein Erkenntnisgewinn🥴. -
Hallo Wastl, wenn Du einen Sporenabwurf beim Nelkenschwindling machst, sollte der weiß sein. Beim Trompetenschnitzling ist der braun, abgesehen davon, dass Du in den zähen Nelkenschwindlingsstiel einen Knoten machen kannst. Das geht beim Schnitzling nicht und wohl bei den allermeisten anderen ähnlichen Arten auch nicht. Damit hast Du ein ziemlich eindeutiges Merkmal.
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Der Röhrling ist eben schon recht alt. Auf alle Fälle ist es ein Schmierröhrling - Suillus. Mehr kann vielleicht ein Profi erkennen. Beim ersten und letzten Bild bin ich wie Heidi beim (vermutlich Rauchblättrigen) Schwefelkopf. Den Falschen Pfifferling kannst Du gut daran erkennen, dass sich die Lamellen gabeln. Bei anderen Blätterpilzen sind die Lamellen meist untermischt- also lange und kurze Lamellen im Wechsel. Dass der Pfifferling in mehrere Arten aufgespalten wird, ist Expertenwissen. Das überfordert fortgeschrittene Anfänger wie mich - und Dich sicherlich auch. Der Gelbfuß ist für mich auch der Kupferrote.
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Schon ein älteres Bild - aber fast jedes Jahr das gleiche Angebot. Semmelstoppel sind doch MykorrhizaPilze???!!!
Mykorhizza-Kultur

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Hallo zusammen,
ja damit waren wir noch nicht durch.
Ich zitiere noch einmal, was Andreas Gminder zur Nebelkappe schreibt:
„Handbuch für Pilzsammler“ Seite 119 : „Vorsicht giftig! Erst seit wenigen Jahren ist bekannt, dass die Nebelkappe nicht nur von manchen Personen nicht gut vertragen wird, sondern dass ihr Wirkstoff Nebularin Genveränderungen hervorrufen kann. Sie muss daher als Giftpilz angesehen werden, auch wenn sie in den meisten Pilzbüchern noch als essbar bezeichnet wird.“
Andreas ist ein namhafter Pilzexperte und für mich gibt es keinen Grund, seine Angaben in Zweifel zu ziehen.
Das Parallelbeispiel ist auch schon zur Sprache gekommen: Der Kahle Krempling. Auch er wurde oft und gern gegessen, bis es zu einzelnen schweren Vergiftungen kam. Inzwischen ist das Paxillus-Syndrom bekannt und wir diskutieren nicht mehr darüber, ob es sich bei ihm um einen Giftpilz handelt.
Ich denke, das ist bei der Nebelkappe ähnlich.
Asbest wurde erst verboten, als der Zusammenhang zwischen dem Asbest und den Lungentumoren, die nach 30 - 40 Jahren aufgetreten waren erkannt wurden. Wohlgemerkt, nicht alle Menschen mit einer Asbestexposition sind später an Lungenkrebs gestorben, aber es gibt eine signifikante Erhöhung der Lungenerkrankungen bei dieser Personengruppe.
Ein anderes Beispiel ist Glyphosat. Hier findet gerade ein Umdenken statt.
Glyphosat ist noch immer erlaubt, auch wenn es inzwischen erfolgreiche Schadensersatzforderungen gegen Monsanto - bzw. jetzt Bayer - gibt, weil Gerichte der Auffassung gefolgt sind, dass Glyphosat krebserregend ist. Es ist zwar spekulativ, aber ich denke, dass in ein paar Jahren Glyphosat als krebserregende Chemikalie vom Markt genommen und verboten werden wird.
Wir müssen akzeptieren, dass sich Erkenntnisse verbessern und Bewertungen verändern. Das ist besonders dann schwer zu akzeptieren, wenn es sich um Erkenntnisse handelt, die Altgewohntes infrage stellen.
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hallo Rolf, den Anistrichterling habe ich in kleinen Mengen in der Mischpilzpfanne ganz gern. Da macht’s die Mischung und die Dosis. Der Geschmack ist da keinesfalls dominant oder irgendwie aufdringlich. Aber so einen aufgeweichten Dinosaurier würde ich auch nicht mehr verwenden. Die sollten dann schön knackig sein.
