Hallo Helge, damit dürftest du richtig liegen.
Beiträge von Wutzi
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Dass Galerina pumila gestiefelt sein soll ist mir neu und halte ich auch für defintiv falsch - wer behautet denn sowas? Die Art wie viele Galerinen mehr oder weniger Velumreste am Stiel liegen in Form von unterbrochener Bänderung, meist aber nur wenige Fetzchen. Was soll das mit einem Stiefel zu tun haben? *grübel*
beste Grüße,
Andreas
Das war eine Vermutung, die in diesem Fred ein Stück weiter oben geäußert wurde. Dann bleibt es beim überzogenen Stiel der oben als Ring bzw. Manschette endet. Das macht die Sache jetzt überschaubarer.
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Hallo, Claudia!
Beim ersten könnte auch eine der Arten aus der Gruppe um den Waldfreund in frage kommen. Gymnopus ocior zB ist oft recht dunkel, aber wirklich auskennen tue ich mich damit nicht.
Danach hast du mindestens zwei verschiedene Arten: Bild 2.1 könnten Waldfreundchen (Gymnopus dryophilus s.l.) sein, sieht so von der Seite aber eher nach Nelkenschwindlingen aus. Bild 2.2 ist höchstwahrscheinlich Gymnopus luxurians (Üppiger Rübling), Bild 2.3 siehe Bild 2.1, die müsste man schon mindestens mal noch von unten sehen, um das irgendwie einschätzen zu können.
LG, Pablo.
Danke Pablo, den Waldfreund schreib ich dann mal drunter. Nelkenschwindlinge kann man ziemlich sicher ausschließen, die hätte ich mitten im Wald nicht gefunden.
Alles anzeigenHallo,
sehe ich fast genau so:
Bild 1 = Gymnopus ocior
Bild 2 und 4 sind dieselben Pilze, vermutlich Gymnopus aquosa, der Blasse Waldfreundrübling
Bild 3 ist nochmals G. ocior in alt, meiner Meinung nach. Für G. luxurians sind mir die Pilze zu klein und vor allem der Stiel müsste viel dicker und verdrehter sein.
beste Grüße,
Andreas
Danke Andreas. Gymnopus ocior ist Neuland für mich. Den habe ich als Art noch nie bewusst wahrgenommen. So ein kleiner Online-Kurs wäre nicht jetzt gar schlecht. Seufz.
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Ich bin gerade ein bisschen angefressen, deshalb habe ich heute geschwänzt
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Hallo zusammen,
beim Bilder sortieren sind bei den Rüblingen zwei Arten übrig geblieben, bei denen ich nicht sicher bin, was meine Benennungen betrifft.
Es geht einmal um diesen hier, der an einen Butterrübling erinnert. Allerdings war der Pilz recht klein und es fehlte der aufgeblasenen Stiel. Das Foto von der Stielbasis habe ich löschen müssen, weil es unscharf war. Was denkt ihr?
Diesen Pilz hatte ich als Waldfreundrübling abgelegt. Würdet ihr das bestätigen?
Danke schon einmal fürs Überlegen.
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Hallo
Mein Favorit
Grünis böse Fisch aus Findet Nemo
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LG
Oh je, das is5 ja wirklich ein gefährliches Monster, beli!
Dank Grüni und Tuppie sind bei mir jetzt öfter solche Monster unterwegs
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Hallo Andreas,
dann wäre bei deiner Definition der Samtfußkrämpling wohl doch gestiefelt?
Der ist komplett überzogen und endet mit einer ringartigen Struktur, oder ist das in diesem Fall keine, weil die Lamellen zu dicht dran sind, oder weil es ein extra abgesetzter Ring sein muss.
Und bei Galerina pumila gibts nicht mal einen Ring und sie wird trotzdem als gestiefelt bezeichnet, wohl nur weil sie zur Stielbasis hin dicker wird. Das tun doch viele Pilze. Weshalb hier diese Abgrenzung?
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Hallo Safran, toi, toi bei deinen Verkäufen. Das ist zwar mühevoll, aber es lohnt sich. Viel Geld bekommt man in der Regel nicht, aber dafür bekommen die Dinge ein zweites Leben.
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Hier hatte ich auch mal so einen ungewöhnlich gewachsenen FK gezeigt:
Stimmt, den hattest Du uns schon mal gezeigt, Kagi. Die Fruchtkörper sind wirklich spektakulär.
hab auch noch zwei hübsche gefunden.
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Also der aufsteigende Ring ist offenbar kein Muss. Galerina pumila hat jedenfalls keinen.
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Hi,
im Buch wird beschrieben: wenn der Ring eines Fk aufsteigend ist, sich demnach aus dem Velum universale gebildet hat, erscheinen die Stiele gestiefelt.
Also verstehe ich gestiefelt als "high-heel-stiefel-artig" wie bei den Körnchenschirmlingen oder beim Beringten Trompetenschnitzling, oder falls kein Ring sondern nur Velumreste am Stiel wie bei der Schleiereule.
Die Stiele stecken dabei in dem sich durch Wachstum ausdehnendem und schließlich reißendem Velum universale stiefelartig drin.
lg,
Lukas
Danke Lukas. Gilt das immer bei aufsteigendem Ring?
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Den würde ich nicht als gestiefelt einsortieren (da vlt. die eher die Körnchenschirmlinge - hat jemand noch mehr Beispiele? Glimmerschüppling? Weitere?). "Samthaarig" findet sich oft in Beschreibungen vom Samtfußrübling, konkret auf der verlinkten Seite ist das aber leider nicht zu finden (im Pareys übrigens auch nicht).
Danke Schupfi. In meinem Kopf ist gestiefelt offenbar ganz etwas Anderes als in den Beschreibungen und im Schlüssel. Das ist ein Grund dafür, dass ich das Schlüsseln nicht mag. Im Grunde musst du genau wissen, was abgefragt wird. Gefühltes Wissen reicht da eben nicht. Aber das ist ja schon ausgiebig diskutiert worden.
Alles anzeigenMoin Schupfnudel,
(da vlt. die eher die Körnchenschirmlinge - hat jemand noch mehr Beispiele? Glimmerschüppling? Weitere?
Bei diesen beiden habe ich immer nur "flockig" gelesen.
Als gestiefelt habe ich folgende zwei gefunden:
Schleiereule, Blaugestiefelter Schleimkopf
Gestiefelter Häubling, Glockiger Häubling
Hallo PDPAP,
bei all den von euch genannten Arten würde ich die Stiele als keulenförmig verdickt bezeichnen. Da muss ich wohl erst einmal umdenken.
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Hallo Wutzi,
vor allem das zweite Bild ist richtig Klasse👍.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
ja, ich mag das Foto auch, der Pilz wächst auf einmal in entgegengesetzte Richtung und wickelt sich quasi selbst ein. Ich habe noch ein anders sehr schönes Bild, kann es aber im Moment nicht finden, sicher ist es falsch abgelegt. Aber ich bin beim Aufräumen meiner Ordner. Vielleicht taucht es doch noch irgendwo auf.
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Hallo Anton, Bernd hat ja schon erklärt wie solche Richtungsänderungen des Wachstums entstehen. Das nennt sich Geotropismus. Der entsteht, weil Pilze bestrebt sind, ihre Fruchtschicht zum Boden hin auszurichten, um sie vor der Witterung zu schützen.
Da entdeckt man über die Jahre ganz schöne Sachen. Manchmal scheint es ein wildes Durcheinander zu sein. Aber es steckt immer dasselbe System dahinter.
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Wäre der Samtfußkrempling gestiefelt? Oder wie anders müsste der einsortiert werden?
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Hallo zusammen,
mein Name ist Stefan, ich bin 33 Jahre alt und komme aus Dresden.
Wie viele von euch ging ich bereits in meiner Kindheit mit meinen Eltern in die Pilze. Seit ca. 3 Jahren beschäftige ich mich nun intensiv mit allen heimischen Großpilzen, habe vor allem letztes Jahr an einigen Exkursionen teilgenommen und versuche dieses oder nächstes Jahr die Prüfung zum PSV zu absolvieren. Über Pilzbekanntschaften, vor allem im Raum Dresden, würde ich mich sehr freuen.
VG, Stefan
Hey Stefan,
bin auch neu und aus der Ecke Dresden.
Man sieht sich

Hallo Stefan & Stefan,
. Ist ja lustig, ein Neulings-Hotspot in Dresden. Sehr gute Entscheidung hier im Forum mitzumachen! Ich freu mich auf eure Beiträge. -
So Jungs, jetzt ist alles gesagt und gut. Alle haben sich wieder lieb
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Mein Frust darüber hält mich davon ab, das ungeliebte Schlüsseln zu üben. Und ohne üben gehts halt nicht.
Hallo Claudia,
bei meinen Kursen wird immer (!) das Schlüsseln geübt, weil man im Grunde genommen ohne diese Prozedur Pilze nicht gescheit bestimmen kann. Das kommt bei den Kursteilnehmern immer gut an, insbesondere wenn sich nach einigem Üben auch Erfolgserlebnisse einstellen. Der überaus positive Effekt dabei ist, das man sich selbst etwas erarbeitet hat und die Bestimmung auch haften bleibt. Kurz gesagt, ein Pilz, den man selbst bestimmt hat, den kennt man danach auch.
Man kann sich natürlich das Leben auch einfacher machen und sich Bilder in Foren von anderen bestimmen lassen. Ob das allerdings einen bleibenden Effekt hinterlässt, wage ich zu bezweifeln.
Aber jeder hat andere Ansprüche...
Beste Grüße
Harald
Hallo Harald, das hat Andreas Gminder auch mit seinen Kursteilnehmern geübt. Sehr ausgiebig und in allen Kursen, an denen ich teilgenommen habe. Im Cortinarienkurs war ich dabei übrigens der Verzweiflung nahe. Ein bisschen besser als ganz am Anfang geht es natürlich mit dem Schlüsseln mit der Zeit. Aber obwohl du mir jetzt erfolgreich ein schlechtes Gewissen gemacht hast, werde ich auch weiterhin nur dann schlüsseln, wenn ich keine Alternative habe oder aber nur einen einzelnen Pilz zu bestimmen habe, für den ich mir richtig viel Zeit nehmen kann.
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Hallo,
ich vermute mal dass Agrocybe in dem Schlüsselteil G zwei Mal auftaucht. Agrocybe firma und auch der bekannte Zuchtpilz A. aegerita sind ja Holzbewohner, ein paar weitere kommen (auch) auf Holzschredder vor. Die meisten sind aber terrestrisch, insofern denke ich dass Christoph die Gattung zwei Mal aufgeschlüsselt hat und du von der falsche Ausgangsbasis (bzw. vom falschen Endergebnis) aus zurückgeschlüsselt hast.
Der Pilz sieht zwar sehr nach A. elatella aus, aber so schmächtige praecox kommen eben auch vor. Daher muss man die Art zwingend mikroskopieren, denn A. elatella ist eine sehr selten (gewordene) Art, die ganz überwiegend in feuchten Sumpfwiesen vorkommt, auffallend häufig zusammen mit dem Breitblättrigen Knabenkraut (Dactylorhiza majalis). Ob es sich bei den aus anderen Biotopen gemeldeten Funden immer tatsächlich um elatella gehandelt hat wäre zu überprüfen - ich bin da skeptisch.
Gibt es zu dem Bild ein Exsikkat?
beste Grüße,
Andreas
Ich kann mir nicht verkneifen bei dieser Diskussion einen gewissen A. Gminder zu zitieren. Ich meine mich zu erinnern, dass er die an Schlüsseln Verzweifelnden damit tröstete, dass die Schlüssel von Menschen gemacht wären, die sie nicht brauchten für Menschen, die sie nicht verstünden. Ich zähle zu letzteren. Das liegt wohl daran, dass ich nicht aufmerksam und genau lese, dann falsch abbiege und zwangsläufig falsch lande. Mein Frust darüber hält mich davon ab, das ungeliebte Schlüsseln zu üben. Und ohne üben gehts halt nicht.
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Früher hat man sie auch beschwert und in Bäche gelegt.
Wenn man eine seichte Stelle hat, mag das funktionieren. Unser Bächlein ist ganz harmlos in seinem steilen Tal. Jedenfalls so lange bis es kräftig regnet. Dann reißt das Wasser auch Steine mit. Ich lass das lieber mit dem Bach
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Hallo Claudia,
schade dass einige Bilder so stark überbelichtet und unscharf sind. Da hätte man wahrscheinlich bei manchem genaueres sagen können. Bei Bild 3 z.B. das kann alles mögliche sein, aber eher kein Schirmling (Lepiota), weil die gedrungene Statur zu nichts passt. Eher ein Körnchenschirmling vielleicht? Aber bei der Bildqualität ist es halt Raterei ohne Aussicht.
Bild 4-5 ist Mycena galericulata, ich kanns zwar nicht beweisen, aber ich würde sehr viel darauf wetten. Und gewinnen.
Bild 11-13 ist Entoloma cetratum (agg.)
Bild 14 ist Polyporus brumalis. Arcularis hat vor allem jung sehr deutliche Fransen am Hutrand. EIgentlich passt die Farbe und Statur eher zum Maiporling, aber der hätte viel feinere Poren, daher kommt nur brumalis in Frage.
beste Grüße,
Andreas
Danke Andreas! An den schneeweißen Pilz kann ich mich noch ganz gut erinnern. Es hat gegossen, alles war quietschnass und eigentlich wollte ich gar nicht nach dem Pilz sehen. Dann aber doch. Und das einzelne fixe Foto ist eben Mist. Den Körnchenschirmling hatte ich verworfen, weil nichts Ringähnliches zu sehen war. Aber vielleicht war der nur abgewaschen.
Wenn du sagst dass 4/5 Mycena galericulata sind, hefte ich die da so mal ab.
Das habe ich also richtig behalten und es passt prima zu 11-13. Mir hat mal jemand gesagt, wenn du gar keine Idee hast, was es sein könnte, ist es vielleicht ein Rötling

14 also doch Polyporus brumalis. Da hielt ich die Poren für zu groß. Aber die Borsten fehlten und so bin ich auch mit P. arcularis nicht glücklich gewesen. Und ich dachte, ich habe eine neue Stielporlingsart entdeckt. Wieder nichts
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Hallo Stefan, danke für die Hinweise.
Nee, ein Freiblättler war die Nummer 1 nicht. Das hatte ich kontrolliert. Da finde ich belis Idee ganz passend.
An Lepiota clypeolaria hatte ich auch gedacht, allerdings hatte dieser kleine Schirmling gar keine Ockertöne. Er war schneeweiß. Das hat mich verunsichert und ja, jetzt hätte ich ihn und die Nummer 1 gern zum Mikroskopieren
.Schwindlinge könnten tatsächlich gut zu 3 und 4 passen. Das nächste Mal bin ich ein bisschen klüger.
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Also ich möchte mich ganz klar denen anschließen, die diese Art von Werbung nicht sehen möchten. Ebensowenig wie Reklame für Waffen oder Fake News. Zigarettenreklame wurde aus gutem Grund verboten. Dieser Mist leider (noch) nicht.
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Hallo Stefan, ich bin Bei der Schneefigurenbestimmung ganz bei Ulla, Käse ist ein eindeutiges Mausmerkmal. Schottische Hochlandrinder leben bei mir um die Ecke. Kamele nicht. Danke fürs Mitnehmen.
